Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:6
- S.2
Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.
Gesamter Text dieser Seite:
Seite 2
Tiroler Tageszeitung
Donnerstag, 21. Juni 1945
STADT UNS LANB
Die amerikanische Landesverwaltung Die höchste Instanz des Landes ist zur Zeit die amerikanische Landesverwaltung unter Leitung von Colonel Watts. Sein Vertreter ist Major Shull. Die Referatsverteilung innerhalb der amerikanischen Landesverwaltung ist folgend: Ernährung: Major La Rosa, Finanzen: Major Roesti, Gesundheitswesen: Major Hill, öffentliche Arbeiten: C. Johnson, Verkehr: Lt. Forbes, Rechtsfragen: Major Kerr, öffentliche Sicherheit: Major Chaney.
Konferenz der Tiroler Bezirkshauptleute Letzten Freitag fand in Innsbruck unter dem Vorsitz des Bezirkshauptmannes des Innsbrucker Landkreises. Dr. Walter, eine Konferenz der Bezirkshauptleute statt. Es -nahmen teil: Bezirkshauptmann Ing. Gerber für Kufstem, Dr. Huber für Schwaz, ehemals Bürgermeister der Stadt, Max Werner für Kitzbühel, Alois Neuner für Imst, Hauptschullehrer Egger für Landeck und Dr. Alois Kerber für Reutte.
Einführung der Schillingwährung?
Innsbruck, 20. Juni. Die amerikanische Militärregierung gibt bekannt: Obwohl noch keine offiziellen Nachrichten vorliegen, kann schon heute die Mitteilung gemacht werden, daß mit der Wiedererrichtung der österreichischen Regierung auch eine Oesterreichische Staatsbank gegründet werden wird. Im Zusammenhang damit wird auch die Schillingwährung eingeführt werden.
Die Militärschillinge, die durch alltierte Truppen in Umlauf gesetzt wurden, sind als gültige Zahlungsmittel anzusehen und sind im gleichen Verhältnis wie die Marknoten anzunehmen.
Dagegen sind die alliierten Militär=Marknoten wohl von den Truppen im Verhältnis 1:1 hereinzunehmen, jedoch bei der nächsten Bankstelle zum Umtausch zu bringen, da ein Umlauf dieser Militär=Marknoten nicht stattfinden kann.
Das Sanitätswesen in Tirol Ueber die Lage des Tiroler Sanitätswesens wird bekannt:
Der Gesundheitszustand der Bevölkerung Tirols und Innsbrucks ist zufriedenstellend. Epidemien und Seuchen sind bisher keine aufgetreten. Ein Hauptgrund für diese erfreuliche Tatsache ist darin zu suchen, daß die Innsbrucker Wasserversorgung durch die Kriegseinflüsse niemals stark gelitten hat.
Die ärztliche Versorgung hat sich wesentlich gebessert. Eine Anzahl Aerzte ist aus ihrem Militärdienst wieder in die zivile Tätigkeit zurückgekehrt. Außerdem befinden sich im Augenblick eine größere Anzahl fremder Aerzte im Lande.
Die Versorgung mit Medikamenten ist in ein kritisches Stadium eingetreten, da die Nachlieferung aus den großen Depots unter den gegebenen Umständen sehr erschwert ist. Es besteht aber die Aussicht, die bestehenden Lücken durch Freigabe der von den amerikanischen Behörden sichergestellten Wehrmachtsbestände auszugleichen.
Bürgermeisterkonferenz in Kufsteim
Die Bürgermeister, Gemeinderäte und Bauernführer des Bezirkes Kufstein trafen sich kürzlich mit den Vertretern der alltierten Militärregierung, um Pläne für die Zukunft des Bezirkes zu besprechen und ihrer Zufriedenheit mit den bisherigen Fortschritten Ausdruck zu geben.
Bezirkshauptmann Ing. Andreas Gerber, Landesstatthalter von Tirol vor der Naziherrschaft, begrüßte die Herren der alliierten Militärregierung. Gerber war von den Nazis lange Zeit in den Konzentrationslagern von Dachau und Buchenwald eingekerhert gemesen.
nlung“, sagte Gerber unter n weiteren Weg in die Zudazu beitragen, das gegenzu fördern. Wir sind in einem Lande, dessen Volk ehrlich bestrebt ist, sich nach fast 7jähriger Knechtschaft wieder in die Gemeinschaft der freien Völker einzugliedern. Wir wollen durch aufrichtige, opferwillige Tatbereitschaft und Mitarbeit unseren Befreiern beweisen, daß wir Tiroler ein Volk sind, das die Freiheit liebt und die Treue halten kann.“
Ingenieur Gerber fügte hinzu: „Schon in der kurzen Zeit seit dem siegreichen Einzug der alliierten Truppen können wir, dank der
Hilfe der Militärregierung, Fortschritte feststellen. Auf dem Gebiet der Ernährung mußte sofort eingegriffen werden, da durch verantwortungslose Verfügungen ehem. deutscher Wehrmachtsstellen große Mengen aufgespeicherter Lebensmittel der Vernichtung und Blünderung preisgegeben worden waren. Die Gefahr einer Hungersnot war groß. Bereits drei Tage nach dem Einmarsch der alliierten Mächte wurde ein Ernährungs= und Wirtschaftsamt errichtet und viele Vorräte der ehemaligen deutschen Wehrmacht konnten der Bevölkerung zum Verbrauch zugeführt werden, so daß wir über die ersten schweren Wochen hinweggekommen sind. Besonderer Dank gebührt hierbei dem Herrn Gouverneur Oberst Lisle, seinem Stellvertreter Mir. Scholl und Mir. Hefley, die uns jede
mögliche Hilfe zuteil werden ließen.“
In seiner Antwort sagte Oberst Lisle: „Freiheit für jeden einzelnen und gegenseitiges Vertrauen müssen erstrebt werden. Die Militärregierung wird ihre Mission als erfolgreich ansehen, wenn sie bei ihrem Abschied die zivile Freiheit der Bevölkerung gewährleisten kann. Helfen Sie mit und unterstützen Sie die Arbeit der Militärregierung, dann wird wieder ein schönes Land Tirol und ein schönes Oesterreich erstehen.“
Die Neuregelung des Ausgehverbotes
Die Militärregierung gibt bekannt:
Die Militärregierung hat der Bevölkerung des Landes Tirol längere Ausgehstunden zugebilligt. Das Ausgehverbot reicht von jetzt an von 21.30 Uhr bis 5.30 Uhr früh. Das bedeutet eine Verkürzung des Ausgehverbotes um eine Stunde. Das Ausgehverbot gilt mit aller Strenge für alle, mit Ausnahme jener, die gültige, von der Militärregierung ausgestellte Passe besitzen, in denen die Bewegungsfreiheit während der Stunden des Ausgehverbotes gewährleistet wird. Zu den Personen, denen diese Begünstigung gewährt wird, zählen gewisse Aerzte, Hebammen, Angehörige öffentlicher Dienste und andere, deren Pflichten eine Nachtarbeit erfordert.
Die Frage der Passierscheine in Innsbruck
Die Militärregierung verlautbart:
Die Militärregierung hat bekanntgegeben, daß es in Hinkunft für Zivilpersonen, die innerhalb des Kreises Innsbruck reisen wollen, nicht länger mehr einer Bescheinigung bedarf. Militärische Straßenposten sind jetzt an der Grenze des Kreises aufgestellt. Beim Passieren über die Grenzen des Kreises hinaus werden Erlaubnisscheine gleich benötigt wie früher.
Diese Neuregelung ist seit 18. Juni in Kraft.
In der Stadt Innsbruck sind alle suche das Polizeipräsidium zu richten. Im Landhaus werden keine Erlaubnisscheine ausgestellt. Dazu ist einzig und allein die Polizei Innsbruck zuständig.
d Wichtig für Kraftfahrzeugbesitzer!
Einer Kundmachung des Polizeipräsidenten von Innsbruck zufolge können Kraftfahrzeuge, die bisher eine von der amerikanischen Militärregierung erteilte „weiße“ Verkehrszulassungsbescheinigung (Military Bovermiment Vehiele) besitzen, weiterhin bis einschließlich 30. Juni 1945 noch im Verkehr stehen. Ab 1. Juli 1945 gelten nur mehr jene Kraftfahrzeuge als zum Verkehr zugelassen, die durch das Polizeipräsidium oder die Bezirkshauptmannschaft den von der amerikanischen Militärregierung aufgegebenen „blauen“, Zulassungsschein (E. P. Register Nr.) führen. Auf die eheste Einbringung von Anträgen auf die Zulassung von verkehrsnotwendigen und lebenswichtigen Kraftfahrzeugen wird aufmerksam gemacht. Die neuen blauen Zulassungsbescheinigungen werden vom
Verkehrsamt nur gegen Beibringung eines ordnungsgemäßen Kraftfahrzeugversicherungsnachweises und gegebenenfalls einer Bescheinigung über die entrichtete Kraftfahrzeugsteuer ausgehändigt.
Räumung der Straßen in Innsbruck
Die Räumung der Straßen geht trotz des Mangels an Arbeitskräften rasch vor sich. Sämtliche Straßen Innsbrucks sind wieder passierbar. Die Schuttmassen werden durch Lastwagen der amerikanischen Militärregiekung abtransportiert.
Die Patscherkofelbahn wieder eröffnet!
Die Seilbahn auf den Patscherkofel ist für die Zivilbevölkerung wieder freigegeben
worden. Die Kabinen verkehren stündlich von 7.30 Uhr bis 19.30 Uhr. Bei größerem Andrang wird der Verkehr halbstündig durchgeführt.
Rückführung von ausländischen Arbeitern. In der letzten Woche sind Tag für Tag lange Wagenkolonnen mit italienischen Zivilarbeitern durch die Landeshauptstadt nach dem Süden gerollt. Die amerikanische Militärregierung tut alles, um die ausländischen Arbeiter in ihre Heimat zurückführen.
AUSOSTERREICM
Kundgebung der ehemaligen politischen Gesangenen in Wien
Wien, 20. Juni. (JSB.) Ehemalige österreichische Häftlinge aus deutschen Gefängnissen und Konzentrationslagern marschierten am Sonntag über die Ringstraße zum Parlament, wo sie von den Vertretern der Wiener Stadtverwaltung empfangen wurden. Am Sonntag abends wurde im Großen Konzertsaal eine Gedenkfeier für die österreichischen Opfer des Nationalsozialismus abgehalten.„
Schneeräumung auf der Glochnerstraße Salzburg. 20. Juni. Eine der größten technischen Leistungen auf dem Gebiet des Straßenbaues im Hochgebirge hat Salzburg mit seiner Glocknerstraße aufzuweisen, die eine Gebirgshöhe von 2700 Meter zugänglich macht. Die Straße wurde vor 1938 fertiggestellt. Gewisse Pläne, die Deutschland nach
der Besetzung Oesterreichs mit dieser Straße hatte, können jetzt als gestrichen gelten, vor allem wird es keine Mammut=KdF.=Heime am Fuschertörl geben. Vereinzelte Rasthäuser genügen, um den durchfahrenden Autotouristen eine Rast und Stärkung zu vermitteln. Von den alten Plänen sind besonders die Parkplatzerweiterungen zu nennen, die bald in Angriff genommen werden sollen. Die vordringlichste Arbeit war jetzt die Schneeräumung auf der Scheitelstrecke, in zweieinhalbtausend Meter Höhe, in der im allgemeinen die Gletscherregion einsetz denn hier liegen auf einer Strecke von neun Kilometern noch heute im Juni gewaltige Schneemassen, die am Südportal des Hochtortunnels eine Höhe von acht Metern erreichen. Hofrat Wallack, der Erbauer der Straße, hat
mit großzügiger Unterstützung durch die amerikanischen Militärbehörden, besonders den Gouverneur von Zell am See, Capt. Goodloe, eine Anzahl Schneeräumungsmaschinen zusammengebracht und mit der Räumung begonnen.
Urteile des Militärgerichthofes
Salzburg, 20. Juni. Am 13. und 14. ds. wurden von dem einfachen Gerichtshof der Militärregierung folgende Urteile ausgesprochen: Wegen Uebertretung des Ausgehverbotes 12 Personen zu je 30 Tagen Haft, 3 Personen zu je 14 Tagen. Wegen ordnungswidrigem Betragen eine Person zu 1 Jahr Gefängnis, wegen ungesetzlichem Besitz einer Feuerwaffe zwei Personen zu je 1 Jayr Gefängnis. Wegen Trunkenheit 2 Personen zu je 1 Monat Haft.
Militärgouverneur Lt. Col. John G. Watts
Die Militärregierung anerkennt und den tätigen und wertvollen Anteil, welchen viele Oesterreicher bei der Befreiung ihres Landes von der Tyrannei der Nazi gezeigt haben. Heldenhafte Taten dieser Oesterreicher, seien es nun Mitglieder einer organisierten Widerstandsbewegung gewesen oder mögen sie als einzelne gehandelt haben, werden in die Geschichte eingehen. Viele Personen erduldeten die Foltern der Nazi=Konzentrationslager, weil sie auf die Grundsätze der allgemeinen Freiheit nicht verzichten wollten. Viele von ihnen sind gestorben. Dafür, daß dieses Volk den Glauben an ihr Va
terland aufrecht hielt, wird es eine gerechte Belohnung haben — ein freies und ehrenwertes Oesterreich.
In voller Kenntnis dieser Tatsachen wunscht die Militärregierung in diesen ersten Tagen des Wiederaufbaues klar zu machen, daß alle politischen Tätigkeiten, ganz gleichgültig, ob sie eine Partei oder ein Programm betreffen, der strengsten Kontrolle
unterliegen müssen. Dieses sind die ersten Monate einer Genesung, einer Zeit, die einer von den Nazi eingeschleppten sieben
lang währenden Krankheit der Nation folgt. In der Gegenwart müssen die Einwohner von Tirol ihre Tatkraft und ihren Gemeinsinn aufbieten, um die unmittelbaren Fragen des Wiederaufbaues: Rückführung der Ver
schleppten, Verteilung von Hilfsmitteln und Vorsorge für die Ernährung, zu lösen. Das Verfahren gegen die Nazis und deren Entfernung aus dem öffentlichen Leben macht statige Fortschritte. Man muß diese Leute ausforschen und sie dem gerechten Richter zuführen. Solche, die sich maskiert haben, um der Entdeckung auszuweichen, werden sich vor der Enthüllung nicht retten können.
Jedes Abweichen von diesen dringendsten Aufgaben und Richtlinien wird einzig und allein eine vollständige und volle Genugtuung hinauszögern.
Viele Oesterreicher arbeiten gegenwärtig in offiziellen Eigenschaften mit der Militärregierung zusammen und leisten ihr eine unschätzbare Hilfe. Diese Funktionäre wurden ausgewählt, weil sie sich als frei von jeder Berührung mit den Nazi oder deren Einflüssen gezeigt haben. Sie wurden ausgesucht, um in der Zivilverwaltung ihres Landes mitzuwirken, ohne Rücksicht auf die politischen Pläne, die sie für ein freies Oesterreich haben. Die Militärregierung erkennt weder an noch
unterstützt sie eine der politischen Parteien, die seit der Befreiung entstanden sind.
Kein Funktionär der Zivilverwaltung darf irgendwie seine politischen Ansichten mit den Vorrechten, die er als Beamter besitzt, so vermengen, daß er dadurch die Ideen seiner Partei propagieren wollte. Die Tätigkeit aller politischen Parteien und Funktionen wird überwacht.
Es wird die Zeit kommen, wenn ein Oesterreich, das dann weniger und weniger dringende Fragen zu überwinden hat, fähig sein wird, seine Staatsleitung zu wählen und die gesunden politischen Tätigkeit wieder aufzunehmen, die ein wesentlicher Teil der Freiheit sind. Bis dorthin bedarf es Geduld und Zurückhaltung.
Landeshauptmann von Tirol Dr K. Geuber
Mit dem Ende des Dritten Reiches ist die Hoffnung wieder erstanden auf die Rückkehr zum normalen zivilisierten Leben, zur demokratischen Regierungsform und zum Eintritt als würdiges Mitglied in die Familie der freien Völker.
Aber es braucht noch Zeit, diese Hoffnung in allen Punkten zu verwirklichen. Es darf nicht wundernehmen, wenn nach diesen langen Jahren der Diktatur die normalen Funktionen des demokratischen Volkslebens nicht sofort wieder zu arbeiten beginnen. Nach dieser Zeit entfesselter Leidenschaften wird es geraume Zeit brauchen, bis wir wieder befähigt sind. Oesterreich gemäß seiner demokratischen Tradition und seinen eigenen Gesetzen einzurichten.
Die Alltierten haben in unserem Lande eine Militärverwaltung eingesetzt, unter deren Autorität die Tiroler Zivilverwaltung zu arbeiten begonnen hat. Nach vielen Wo
chen der Zusammenarbeit mit der Militärregierung haben wir das unbedingte Gefühl, daß die Offiziere der amerikanischen Armee nicht die Verwaltung in Tirol übernommen haben, um imperialtstische Ziele zu verwirklichen oder um sich hier als Eroberer zu betätigen, sondern daß sie sich verantwortlich fühlen für die Organisierung eines wirklichen Friedens und daß sie versuchen, den Oesterreichern beim Wiederaufbau ihrer Heimat zu helfen. Ich bin der vollen Ueberzeugung, daß die Ordnung, die durch die Besatzungsmacht bei uns garantiert wird, einer der wichtigsten Voraussetzungen für die ruhi ge und überlegte Neuordnung des öffentli chen Lebens in Oesterreich ist. Verständlicher weise kann der Wiederaufbau des österreichi schen Staatslebens aber nur in Etappen vor
sich gehen.
Solange unser Volk um seine nackte Exi stenz ringen muß und solange die wichtigsten und Arbeit auer Mitburger sscherzustelten.
Voraussetzungen für seine Lebensgrundlage fehlen, müssen wir auf politische Tätigkeit verzichten. Niemand würde verstehen, wenn die wichtigsten Angelegenheiten des Landes deshalb nicht erledigt werden könnten, weil ein Großteil der Zett durch politische Erörterungen verloren ginge. Das freie politische Leben wird in Oesterreich wieder möglich sein, wenn die heute so schwache wirtschaftliche Grundlage dafür tragfähig ist. Wir alle hoffen, daß der Zeitpunkt nicht mehr ferne ist.
Das Tiroler Volk, das nunmehr sieben Jahre lang in seinem Kampf gegen die nazionalsozialistischen Usurpatoren geeint war, wird diesen Geist der Zusammenarbeit weiter pflegen. Es wird allen seine Unterstützung gewähren, denen die Ueberwindung der Not mehr am Herzen liegt als Postenschacher und politische Intrigen.
Lassen wir auch nicht den Haß allein zur Richtschnur der Beurteilung der öffentlichen Fragen werden. Der Ernst der Lage erfordert ein kühles und sachliches Abwägen aller Schwierigkeiten und Gefahren, die der Wiedergeburt unseres Staates entgegenstehen.
Vergessen wir nicht, daß die gesamte freie Welt mit großer Aufmerksamkeit auf Oesterreich schaut, in welcher Art und Weise das österreichische Volk von der Freiheit Gebrauch macht, die ihm im steigenden Maße gewährt wird.
zt müssen wir zeigen, daß wir die Fägkeit haben, in Notzeiten zusammen zu stehen und uns wirklich selbst zu verwalten. Ich bitte deshalb die Tiroler Bevölkerung, die zivile Verwaltung durch Pflege der Zusammenarbeit und durch Einigkeit in ihrem Kampf gegen alle politischen und wirtschaftlichen Gefahren zu unterstützen, um Leben
## Nar Mithüinger sicherseestallan
„.
Lundhaus
den ng Hofer. 9
iek 6 um Kr uen, die das unbedl
enalsiozialifischef
Selhs unter den
## verbreitete sun e
Aussicht gestom
men wit er damals flüstert
ung des Hitie
um 30. Juni 19
Ueber die iter von Tirol heine besonderlame wird nurwarnendes B# iters, der sein Schändung dur
en und Landften
Monardes „Abendmaz!“
ton, 21. Juni. 2#
rühntes Gerälde „Des A Kloster Santa Starin delle Gn land hat der Krieg gut ülm Brettuwerschalung und SandMandgemälde vor der Jurston
ges bewahrten, konnten jetzt der. Es hat sich gezeigt, daß in einet kleinen Stelle beschä Ioalerei sich abblättert.