Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:8
- S.34
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Seite 2. Nr. 49
Tiroler Tageszeitung
Samstag, 18. August 198
Aus stadt
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Neue Reisebestimmungen
Innsbruck, 17. Aug. Das Reisen äußer
Spende der Schweizerhilfe für die Schuljugend
Das städtische Gesundheitsamt teilt mit, daß für die bevorstehende Verteilung von Lebensmittelspenden aus der Schweiz die ärztlichen Untersuchungen auf die körperliche Bedürftigkeit bei der Schuljugend im Alter von 6 bis 15 Jahren nach folgendem Plan stattfinden:
Für die Untersuchungsstelle der Mutterund Säuglingsfürsorge des städtischen Gesundheitsamtes, Salurner Straße 4, kommen die im inneren Stadtbereich, in den Bezirken Wilten und Hötting wohnhaften Kinder in Betracht. Die in den übrigen Stadtteilen wohnhaften Kinder werden im städtischen Gesundheitsamt, Claudiastraße 7, 1. Stock, ärztlich untersucht.
An beiden Stellen beginnen die Untersuchungen am 20. August 1945, täglich von 10 bis 12 Uhr, und zwar für Knaben vom 20. bis 25. August, wobei die Buchstaben A—M die ersten Tage der Woche und N—3 die letzten Tage der Woche eingeteilt sind.
In gleicher Weise und an den gleichen Untersuchungsstellen finden die Untersuchungen für Mädchen vom 27. August bis 1. September statt.
Nach den gegebenen Weisungen können nur körperlich bedürftige Schulkinder mit der Spende beteilt werden; körperlich nicht bedürftige Kinder scheiden von vorneherein aus.
Stellenausschreibung
.Die Landesregierung teilt mit: An dem in Natters bei Innsbruck zu errichtenden Krankenhaus für Tuberkulosekranke gelangen die folgenden Stellen zur öffentlichen Ausschreibung: 1. die Stelle eines Verwalters, 2. die Stelle einer Beschließerin. Die eigenhändig geschriebenen Gesuche sind bis spätestens 1. Oktober 1945 beim Amte der Landesregierung in Innsbruck (Landesgesundheitsamt, derzeit Haydnplatz 4, 4. St.) einzureichen. Beizuschließen sind die nachstehend bezeichneten Dokumente, bzw. deren beglaubigte Abschriften: a) Geburtsurkunde, b) Nachweis der österreichischen Bundesbürgerschaft, e) Lebenslauf (beim Verwalter Militärdienstleistung), d) Verwendungszeugnisse. Die Stellen werden vertraglich vergeben. Bei gleicher fachlicher Eignung werden Tiroler
bevorzugt. Die näheren Bedingungen (Besoldung usw.) sind beim Präsidium der Landesregierung in Innsbruck,
altes Landhaus, Zimmer Nr. 712, zu erfragen.
Meisterprüfungen zum Herbsttermin 1945
Das Tiroler Gewerbeförderungsinstitut teilt mit: Zur Vorbereitung der Meisterprüfungen für den Herbsttermin 1945 geht hiemit an alle Prüfungsbewerber die Aufforderung, sich innerhalb der Frist vom 20. August bis einschließlich 27. August 1945 beim gefertigten Gewerbeförderungsinstitut in Innsbruck, Meinhardstraße 12, 2. Stock, Zimmer Nr. 24, anzumelden. Anmeldungen, die nach dem 27. August erfolgen, können zum Herbsttermin nicht mehr zur Kenntnis genommen werden. Die Anmeldung kann mündlich oder schriftlich unter Bekanntgabe des Namens und der genauen Adresse eingebracht werden.
Der Anmeldung sind beizulegen: Der eigenhändig geschriebene Lebenslauf, Geburtsund Taufschein, das Lehrzeugnis, der Gesellenbrief, der Nachweis der gesetzlich vorgeschriebenen Gesellenzeit (Arbeitszeugnisse), das polizeiliche Führungszeugnis.
halb der französischen Besatzungszone ist in ganz Österreich, ausgenommen die russische Zone, wieder gestattet. Reisen können nur österreicher oder Ausländer, die den alliierten Nationen angehören. Reisende österreicher haben sich als solche auszuweisen (Kennkarte) und müssen überdies bei dem Polizeipräsidium oder bei der Militärregierung um einen Passierschein ansuchen. Das Reisen innerhalb der französischen Besatzungszonen ist für Österreicher ohne Passierschein gestattet.
Gründung einer Österreichischen Gesellschaft der Freunde Frankreichs
Dieser Tage wurde in Innsbruck eine Österr. Gesellschaft der Freunde Frankreichs gegründet. Diese Gesellschaft verfolgt die gleichen Ziele wie die kurzlich in Frankreich unter dem Ehrenpräsidium von Edouard Herriot ins Leben gerufene „Französische Gesellschaft der Freunde österreichs, nämlich die Vertiefung und Pflege der geistigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Der Erreichung dieser Ziele sollen Vorträge, Konzerte, gesellschaftliche Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Bibliotheken und dergleichen dienen.
Der Sitz der Gesellschaft, deren Statuten bereits zur Genehmigung vorliegen, wird in Kürze bekanntgegeben werden.
Kleine Inserate in der
Tiroler Tageszeitung
Auch die auswärtigen Besteller von kleinen Inseraten müssen die Vorschrift, die in der „Tiroler Tageszeitung“ vom 7. August bekanntgegeben wurde, erfüllen. Jedem In seraten=Auftrag ist daher der Nachweis de österreichischen Staatsbürgerschaft, die ge naue Anschrift und ein gültiger Personalaus weis beizufügen.
Um den auswärtigen Bestellern die Einsendung des Passes oder der Kennkart zu ersparen und die Gefahr eines Verluste, zu vermeiden, genügt es, wenn sich der Ein sender die Staatszugehörigkeit und sein Wohnadresse im Anhange an den Inseraten text von der Gemeindevorstehung bestätigen läßt.
Der Bürgermeister ist verantwortlich, faller falsche Angaben bestätigen sollte.
Aufnahme in die Stadtschutzwache Innsbruck
Auf Grund der Ermächtigung des Herrn Sicherheitsdirektors für das Land Tirol wird für den Polizeirayon Innsbruck eine Stadtschutzwache errichtet. Die für die Dauer des Bedarfes beim lizeipräsidium in Innsbruck aufgestellte Wache untersteht dem Polizeipräsidenten und ist dem Sicherheitswachekorps angegliedert.
Aufnahmebedingungen:
1. Die Bewerber müssen einen Eid auf die österreichischen Gesetze leisten, zwischen 25 und 50 Jahre ält, körperlich rüstig und in jeder Hinsicht unbescholten sein.
2. Die Aufnahme erfolgt auf Grund der Anmeldung des Bewerbers beim Kommando der Sicherheitswache des Polizeipräsidiums Innsbruck, Zimmer 217.
Die Angehörigen dieser öffentlichen Wache erhalten Uniform und Bewaffnung vom Polizeipräsidium Innsbruck beigestellt. — Das Dienstverhältnis ist von beiden Seiten jederzeit lösbar.
Der Bewerber hat ein Gesuch mit selbstgeschriebenem Lebenslauf und irgend" ein persönliches Dokument mit Lichtbild einzubringen. Die Vergütung für die Dienstleistung erfolgt nach der Vergütungsgruppe IX der Tarifordnung A für Angestellte bei öffentlichen Verwaltungen und Betrieben.
Der Leiter des Polizeipräsidiums Dr. Junger
Tiroler Betriebsratsobmänner= und Personalvertreter=Tagung
Innsbruck, 17. August.
In Anwesenheit von rund 200 Betriebsratsobmännern und Personalvertretern aus allen Teilen Tirols fand am 15. August in der Arbeiterkammer eine für die Entwicklung der Gewerkschaften bedeutungsvolle, vom besten Geiste getragene Tagung statt. Der Vorsitzende der provisorischen Landesexekutive für Tirol des österreichischen Gewerkschaftsbundes, Knechtelsdorfer, eröffnete und leitete die Tagung. Als Vertreter der Wiener Gewerkschaften waren Renk und Satzl erschienen. Der Vorsitzende erklärte, daß die christliche Gewerkschaftsrichtung ebenso wie die Kommunisten auf die Errichtung eigener Gewerkschaftsbewegungen verzichtet haben, so daß entsprechend den Beschlussen der drei demokratischen Parteien die Gewerkschaften überparteilich und einheitlich
aufgerichtet werden. Die Referate erstatteten Gewerkschaftssekretär öhm, das Mitglied der Landesexekutive Wilberger und Kammersekretär Ernst Müller, für die christliche Arbeiterbewe
Neuregelung der
Das Wirtschaftsamt verlautbart: Die Kundenlisten der Schuhmacher sind von jetzt an außer Kraft gesetzt. Die Schuhmacher sind verpflichtet, ihre Kunden neu einzutragen. Der Abschnitt Nr. 51 der Lebensmittelkarte der 79. (4.) Periode für Normalverbraucher (die Abschnitte Nr. 151, 251, 351 für Selbstversorger und Teilselbstversorger) muß vom Schuhmacher abgeschnitten werden, der die Kleiderkarte mit seinem Firmenstempel versieht. Die Eintragung der Kunden muß bis zum 31. August beendet sein. Wenn irgend jemand sich nicht im Besitz einer Kleiderkarte befindet, muß ihm der Schuhmacher
eine Bescheinigung der Eintragung ausstel len. Die Abschnitte der Lebensmittelkarte müssen bis zum 25. Sept. von den Schuhmachern bei der zuständigen Stelle der Han delskammer abgeliefert werden, der sie als Grundlage für die Verteilung von Rohstoffen dienen. Die zuständigen Stellen der Tirole Handelskammer sind:
Für den Stadtkreis Innsbruck und di Landkreise Innsbruck und Schwaz: Inns bruck, Meinhardstraße 14. Für den Kreis Kufstein: Kufstein, Joset Egger=Straße 3.
Für den Kreis Kitzbühel: Kitzbühel, Pfleghof.
Für die Kreise Landeck, Imst, ReutteLandeck, Postplatz.
Die Schuhmacher können bei den obener wähnten Stellen der Handelskammer neue Listen für die Kundeneintragung erhalten.
„Ach, wegen dem einen Wecken Brot ...
Ein Blick in die Lebensmittelversorgung der Stadt
gung sprach Steinegger, für die kommunistische Landesrat Ronesay. Landesrat
Hüttenberger gab als Referent der Landesregierung für die sozialen Angelegenheiten Erklärungen ab. Die Beschlüsse der Tagung wurden in folgender Entschließung zusammengefaßt:
„Die Betriebsratsobmänner und Personalvertreter erklären in Vertretung der Tiroler Arbeiter=, Angestellten= und Beamtenschaft, daß beim Wiederaufbau eines demokratischen und unabhängigen Österreich das Mit= und Selbstbestimmungsrecht der Arbeiterklasse in vollem Umfange gewahrt und hergestellt werden muß. ?
Wir betrachten als wesentlichste Voraussetzung der Wiederherstellung der demokratischen Grundrechte:
1. Die Aufrichtung der gewerkschaft lichen Organisationen entsprechend der von den demokratischen Parteien getroffenen Vereinbarungen am 3. und 6. Juli 1945, ihre Legansterung durch die Besatzungs
Liquidation der DAF, übernahme ihrer Einrichtungen durch die Gewerkschaft und sofortige Rückgabe des von den Faschisten gestohlenen und beschlagnahmten Vermögens an die Gewerkschaften, an die sonstigen Arbeiterorganisationen und Arbeiterinstitutionen. Ausschaltung all jener Kräfte und Personen aus der Wirtschaft, aus der Verwaltung der Gemeinden und des Landes, der Behörden und Amter, die als exponierte Faschisten und Nationalsozialisten an der Ausschaltung und Vernichtung demokratischer Einrichtungen beteiligt waren. Demokratisierung des Staatsapparates, wobei das Mitbestimmungsrecht der Arbeiter= und Angestelltenschaft berücksichtigt werden muß.
Die kommissarische Besetzung von privaten Industrie= und Wirtschaftsbetrieben, aus denen die Naziunternehmer entfernt werden, ist im Einvernehmen mit den unmittelbar im Betrieb Beschäftigten durchzuführen, wobei Branchenfremde keinesfalls eingesetzt werden dürfen und Betriebsfremde nach Tunlichkeit zu vermeiden sind.
Die Zerrüttung der Wirtschaft, die katastrophale Lage, die uns der Faschismus als Erbe hinterlassen hat, kann nicht durch kleine Interessengruppen gemeistert werden. Da heute schon gegen die unabsehbaren Folgen von Hunger und Kälte, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit vorbeugende Maßnahmen getroffen werden müssen, bedarf es außer
ordentlicher Sofortmaßnahmen.
Gemeinsam mit den Vertretern der Arbeiter=, Angestellten= und Beamtenschaft sind siebengliedrige Aktionsausschüsse (2 Arbeiter, 2 Bauern, je 1 Handels= und Verkehrsvertreter und 1 Regierungsvertreter) zu bilden, die bevollmächtigt sind, im Einvernehmen mit der Militärregierung die Fragen der Ernährung und Brennstöffversorgung wie auch die Wohnungsnot einer für die Bevölkerung tragbaren Regelung zuzuführen.
. Unverzüglich ist der Wiederaufbau der zerstörten Gebiete und die Wiederingangsetzung der Industrie vorzunehmen und nach planwirtschaftlichen Grundsätzen vorzugehen.
1945 ihre Leaalisierung durch die Besatzungs¬ #e- „reich
behörde und voue Bewegungsfreiheit zur sechs Punkte
wirksamen Interessenvertretung.bestimmung.“
Die Arbeiterschaft hat ihre Bereitschaft zu verantwortlicher Mitarbeit bekundet, sie steht mit der geschlossenen Kraft ihrer Organisationen für das demokratische, unabhängige Österreich ein und fordert analog der #ach- Runhto die volle Mit= und Selbst
„Na, Gott sei Dank, wenigstens ein bißchen mehr Brot gibt es jetzt! Da, Frau Meier, heute stehen die Lebensmittelrationssätze in der Zeitung!“
„Ach, Frau Huber, das wird auch schon viel sein! Lassen Sie mich doch einmal sehen.“
Ein eifriges Rascheln an der Straßenecke, dann ein empörtes Aufseufzen. „Ein Kilo nur! Als ob man das überhaupt spüren würde. Fett, Zucker und Fleisch erhalten wir auch nicht mehr. Auf den einen Wecken Brot auf oder ab kommt es jetzt auch" nicht mehr darauf an, zum Verhungern ist es sowieso!“ Eine resignierte Pause und dann ein zorniger Brummer: „Aber das ist denen von „oben“ natürlich gleich!“
Einen Augenblick, bitte! Bevor Sie jetzt wütend die unschuldige Zeitung, zu einem Knäuel zerdrückt, in die Einkaufstasche stopfen und mit einem tiefen Knurren von diesem täglichen unerfreulichen Thema zu anderen, weniger sorgenvollen Gesprächen überleiten, möchten wir von „oben“ uns schnell einmal mit einer Viertelstunde Aufklärung einschalten, vielleicht verstehen wir uns dann ein wenig besser.
Hat man denn in der großen Masse des Verbraucherkreises je schon einmal darüber nachgedacht, was es bedeutet, diese zum Verbrauch aufgerufenen Lebensmittel, diese viel gelästerten, geschmähten und bemängelten Rationssätze von Periode zu Periode sicherzustellen? Ihre Aufbringung, ihre Lieferung und gleichmäßige Verteilung?
Was für Unsumme von Arbeit, Mühe und Sorge dahintersteckt, welche gar nicht abzuschätzenden Schwierigkeiten überwunden werden müssen und welches Maß an überlegung und raschem Kombinationsvermögen notwendig ist, wenn diese Schwierigkeiten plötzlich anderswo und neu auftreten? —
Nicht genug, daß die gesamte Basis der Aufbringung dieser lebensnotwendigen Güter auf dem Prinzip des Auskausches gegenseitig beruht, wobei nicht einmal immer der Wert dieser Ware an sich, sondern vielmehr deren Wichtigkeit im Bedarfsfalle den Ausschlag gibt. Dieser Austausch ist grundlegend an die vorhandenen Lieferungsmöglichkeiten gebunden. Und welches Problem gerade das Transportwesen in der heutigen Zeit und unter den heutigen Umständen darstellt, das ist jedem Einsichtigen verständlich, sofern er sich nur überhaupt die Mühe nimmt, sich damit zu befassen. An diesbezüglichen Aufklärungen und Verlautbarungen fehlt es ja wahrhaftig nicht.
Denken wir nur einmal an die Wetterschäden, die leider besonders heuer in unserem Land ungewöhnlich stark auftraten und zu Unterbrechungen wichtiger Transportstrecken geführt haben, die wiederum umständliche und zeitraubende Umgruppierungen notwendig gemacht haben. Die Unterbrechung der [Unterinntaler Transportwege durch den Einsturz der Brixlegger Notbrücke
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im Zusammenhang mit den letzten Unwetter katastrophen ist ja schon hinlänglich erörtet worden. Die Auswirkungen davon, die sich bedauerlicherweise durch Wochen nicht werden vermeiden lassen, werden wir zu tragen haben. Allein das schon ist bemerkefspert, daß Transporte nicht mehr über Rosenheim geführt werden können, sondern über Mün chen und Lindau geleitet werden müssen, ein Komplizierung, die ohne weiteres ins Auge fällt.
Ebenso ist die Zufuhr aus dem Oberinn tal stark behindert durch überlastung de Transportwege, die gerade auch auf der wich tigen Strecke Garmisch als Zufahrtstor zun Austauschland Bayern weitgehend zur Heranziehung anderer, abseits liegender Zu fahrtsstrecken geführt hat.
Wenn man nun aber auch noch bedenkt, daß der Bestand der Bahn selbst an Maschi nen und Waggons außerordentlich vermin dert wurde durch Zerstorung und Abschlerpung „ins Reich“ und eine Ergänzung duch Neuanschaffungen aus den bekannten Schwie rigkeiten derzeit nicht möglich ist, dann mut man sich nur wundern, daß die Abwicklung der Lieferungen überhaupt soweit noch mög lich gemacht wurde.
Ein anderes, nicht ernst genug zu nehmen des Kapitel, das die gesamte Lebensmittel versorgung des Landes bestimmend beein flußt und direkt als Schlüsselfrage betrachtet werden muß, ist der Mangel an Kohle „Ja, ja, das haben wir ja schon so oft ge hört, das wird nun auch nicht gerade an allen schuld sein“ hört man die uninteressierte, un geduldige Antwort., Ja, an allem ist es aller dings nicht, aber an sehr vielem zusätzlich lei der schon schuld. Man braucht ja nur zu über legen, wieviel mit dem Vorhandensein, bzu dem Verbrauch an Kohle in der Lebensmittelbeschaffung zusammenhängt. Entweder die
Fabrikation von Gütern der Nachkriegszei direkt, die, wie zum Beispiel Kaffeersatz n# ben dem Mangel an Rohmaterialien an de betriebstechnischen Erzeugungsunmöglichkei infolge Kohlenmangels krankt, oder die Folgeerscheinung der notwendig gewordenen Ein fuhr sonst landeigener Güter, deren Herstel lung oder Förderung durch Kohlenmange lahmgelegt wurde.
So steht derzeit zum Beispiel das Salinenwerk Hall still wegen der Unmög
lichkeit, Kohle zu beschaffen, und wir müssen Salz, das uns sonst als Austauschmittel fü andere wichtige Lebensmittel unschätzbare Dienste geleistet hätte, selbst einführen.
In dieser Art ließen sich noch mehrere Beispiele anführen. So bedauerlich alle diese Umstände sind, so notwendig ist es doch sie einmal aufklärend zur Kenntnis zu nehmen statt immer nur an den sichtbar werdenden Eincaolerscheinungen hängen zu bleiben.
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