Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:8

- S.40

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Seite 2 Nr. 51
Tiroler Tageszeitung
Dienstag, 21. August 194
Nadt
und Land
Heimkehr
„Daß du ja nit aufstehst, Bäurin“, sagte der Doktor noch im Fortgehen, „diesmal ist"s ernst, und b’hüt di Gott!“ „Pfüat di“, grüßte die Stadlbäurin aus ihrer übergroßen Tuchent heraus. Dann sagte sie nichts mehr, aber ihre Gedanken kreisten immer wieder um die gleiche Sorge: wie könnte sie den Hof halten, wenn sie erkrankt war? Krank war sie ja schon hin und wieder gewesen, aber sie hatte nie darauf geachtet und stets fleißig weitergearbeitet in Haus und Hof, Feld und Stall, — besonders als ihr Sepp wenige Wochen nach der Hochzeit hatte einrücken müssen und sie ganz allein die Sorge um das Anwesen zu tragen hatte. Hart war die Zeit gewesen und hart war sie auch selbst dabei geworden. Wenn die seltenen Briefe von Ihrem Sepp kamen, so war das immer ein
Festtag für sie. Wortkarg waren sie ja beide, denn Bergbauern reden nicht viel.
Und dann hörte sie gar nichts mehr von ihm. Der Krieg ging zu Ende, der Sommer brächte viel Arbeit und ließ wenig Zeit zum Denken und Sinnieren. Aber es ging ihr doch zum Herzen, als der Huberbauer zurückkam und als sie hörte, daß der schon totgeglaubte Sohn vom Bachlechner eines Nachts ganz überraschend um Einlaß gebeten hatte Seither schwankte sie zwischen Hoffnung und Verzweiflung und fand immer wieder einen Grund, doch noch hoffen zu können. Sie fühlte sich plötzlich gar nicht mehr gesund und die Arbeit fiel ihr immer schwerer, bis ihr schließlich nichts mehr anderes übrig blieb, als den Arzt holen zu lassen. Dabei wäre es gerade jetzt so wichtig, zu zeigen, wie sehr man der eigenen Heimat die Hungersnot zu ersparen mithelfen wollte. Der Krieg
war aus, man konnte wieder aufbauen. Erst gestern hatte ihr die Nachbarin gut zugeredet, jetzt auch ihr Teil beizutragen, daß es bald wieder aufwärts gehe. Die hatte leicht reden, die hatte ihren Buben schon zu Hause. Wenn nur ihr Sepp wiederkäme, ja dann
Mittlerweile war es Nacht geworden und der Vollmond beschien gerade den Hohlweg, der zum Stadlhof führte. Ein müder Wanderer stieg langsam bergauf und der Weg, der ihm erst so kurz erschienen war, wollte für ihn gar nicht zu Ende gehen. Endlich stand der Hof vor ihm. Er ging weiter und betrat die Schlafkammer, als ob er sie eben erst verlassen hätte. Mit einem Schrei fuhr die Bäurin hoch. „Midl“, beruhigte er sie, „da bin i wieder.“ Er legte den schweren Tornister ab, setzte sich an den Bettrand seiner Midl und dann hatten sie sich so viel zu erzählen, daß sie nicht einmal noch fertig waren, als der Morgen graute. Als die Bäurin dann endlich ermattet einschlummerte, war sie unendlich beruhigt: „Er ist da, jett geht es wieder aufwärts!“
von Wiesenbach.
Der Verein tut alles, um in absehbarer Zeit seine Tätigkeit auf Vollbetrieb umstellen zu können. Der Gründungsausschuß.
THEATER UND KUNS
nen Voraussetzungen, nämlich die österreichische Staatsbürgerschaft, das Heimatrecht oder dauernder Aufenthalt in Tirol, erfüllt und die satzungsmäßigen Merkmale einer Gruppe zu bejahen sind, ausgegeben.
Aus diesem Grunde wird gleichzeitig die Ausgabe von Anmeldebogen im Gasthof „Speckbacher“, Maximilianstraße 35, eingestellt.
Die ausgefüllten Anmeldebogen bilden die Grundlage für die Einladungsschreiben, die zur Gründungsversammlung mitzubringen und abzugeben sind. Sie sichern den eingeladenen politischen Opfern des Nazismus das Recht auf Sitz und Stimme als „Teilnehmer“ der Vereinsversammlung, während die übrigen Anwesenden nur „Zuhörer" sind.
Es wird jetzt noch einmal darauf aufmerksam gemacht, daß die wichtigste Bedingung für die Aufnahme in den Bund, nämlich die Eigenschaft eines Opfers des Nazismus, der dreifachen überprüfung mit Anmeldebogen, ferner durch die überprüfungskommission und zuletzt durch den Vereinsvorstand unterliegt.
Die gegenwärtige Erfassung der Aufnahmewerber mit Anmeldebogen macht es wegen Zeit= und Raummangels unmöglich, schon vor der Wahl des Vorstandes und vor Eröffnung des Sekretariats mit der Bearbeitung der einzelnen Wiedergutmachungsfälle und mit einer verfrühten Korrespondenz zu beginnen.
Rassereith baut eine neue Schule
Nassereith, 20. August.
Nassereith an der Fernpaßstraße besitzt ein Schulgebäude, dessen sich die ganze Gemeinde schämt. Es ist eine wahre Kulturschande, daß ein solches verwahrlostes, schmutziges und finstres Schulhaus von jungen Menschen besucht werden muß. Dies war auch den Nazi klar, als sie vor sieben Jahren die in der Gemeinde antraten. Sie versprachen sofortige Abhilfe. Und es geschah auch etwas. Großzügig, wie sie immer waren, bauten sie in Nassereith sehr bald einen neuen — Schießstand —. In der Nähe, in Imst, setzten sie einen protzigen Bau in die Gegend, der drei Millionen Mark kostete und auch lediglich zum Schießen da war. Die Schule in Nassereith aber blieb was sie war, ein finstres Loch!
Mit allen Mitteln versucht nun die Gemeinde, ein neues Schulhaus zu erstellen. Schon ist der Bauplatz gesichert, schon ist ein Preisausschreiben unter den heimischen Architekten mit einem Preis von 1000 Mark und zwei Preisen zu je 500 Mark im Gange. In tatkräftiger Weise hat sich eine Nassereither Industriefirma des Planes angenommen
und finanziell geholfen. Durch diese Firma kann auch im Ausland erfolgreich für den Schulneubau geworben werden. Kurzum, es geschieht alles, damit im Herbst 1946 das neue
Schulhaus fertig dastehe.
In diesem Gebäude soll auch ein Bad und ein Vorführungsraum für Film und Musik eingebaut werden, was die musikliebenden Rassereither sehr begrüßen werden. Auch der Schulgarten wird nicht fehlen.
Dienstag, 21. August
Theater
Landestheater: 18 Uhr: „Die Zauberflöte“.
Filme (Spielzeit 3, 5, 7 Uhr) Kammerspiele: „Goldene Stadt“. Triumph: „Schrammeln“.=
Zentral: „Orientexpreß“.
Löwen: „Der ewige Klang“.
Hall: „Goldene Stadt“
Kufstein, Egger: „Goldene Stadt“. Kufstein, Hirschen: „Philharmoniker“.
erst keine Do
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Dichterabend mit Werner Bergengruen. In 28. August veranstaltet das Österreichische Instiu für Kultur und Wissenschaft im Müsikvereinssag einen Abend mit Eigenlesungen des bekannte Dichters Werner Bergengruen. Einzelheiten sowie der Beginn des Kartenverkaufes werden noch rechtzeitig bekanntgegeben.
Forderungen der Tiroler Gewerkschaften
Ausgabe von Freibankfleisch
Am Mittwoch, den 22. August, findet in der Verkaufsstelle der städtischen Freibank im Schlachthof Innsbruck ein öffentlicher Verkauf von Freibankfleisch statt. Das Fleisch wird gegen Abgabe von Fleischmarken im Werte des halben Fleischgewichtes ausgegeben. Höchstmenge je Einkäufer drei Kilogramm.
Bund der Opfer nationalsozialistischer Anterbrückung in Tirol
Um die für den Monat September in Aussicht, genommene Gründungsversammlung des Vereines, den gesetzlichen Bestimmungen gemäß, vorbereiten zu können, werden die „Anmeldebogen“ weiterhin nur mehr vom Vertrauensmann jeder Gruppe nach vorläufiger Prüfung, ob die allgemei
Anläßlich der Gewerkschaftstagung in Innsbruck, über deren Verlauf wir kurz berichtet haben, erstattete Sekretär Oehm einen Bericht über die Periode 1934—1945 und über die Tätigkeit der Landesexekutive und des Gewerkschaftssekretariates seit dem 4. Mai 1945. Er führte u. a. aus: Beim Zusammenbruch 1945 stand die Arbeiterschaft vor dem Nichts. Trotz aller Schwierigkeiten gelang es aber in kurzer Zeit, die vorbereitenden Arbeiten zum Wiederaufbau der Gewerkschaften durchzuführen. Die Nazi machten die Arbeiterschaft völlig rechtlos. Wir müssen nun verlangen, daß die Sozialgesetzgebung, wie sie im Jahre 1928 bestand, wieder in Wirksamkeit gesetzt werde, die Löhne verbessert, die rückständigen Löhne, verursacht durch die Stillegung mancher Betriebe,
ausbezahlt werden. Die Arbeiterkammer wird einzutreten haben für die Kriegsopfer und Rentner sowie Einrichtung der Gewerbegerichte für ganz Tirol. In wenigen Wochen wird in Tirol vielfach ein Abbau der Arbeitskräfte eintreten wegen des Rohmaterial= und Kohlenmangels. Die Arbeitsuchenden müssen dann anderswo untergebracht werden, da auch die Mittel zu einer ausreichenden Arbeitslosenunterstützung fehlen, weil die Nazi das dazu bestimmte Geld zum Teil aus Tirol nach Berlin verschleppt haben! Mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit der Durchführung einer Planwirtschaft schloß der Berichterstatter seine Ausführungen.
Das Mitglied der Landesexekutive der Gewerkschaften Wilberger erinnerte daran, daß die gegenwärtige Zeit eine grundlegende Anderung unserer Auffassung verlange. Die Nazi haben ein wirtschaftliches Trümmerfeld hinterlassen. Unsere Hauptforderung sei nun, daß den Arbeitenden die Arbeitsmöglichkeit erhalten bleiben müsse durch raschen Umbau der Kriegs= in eine Friedensindustrie, durch Lösung der Rohstoff= und Kohlenfrage. Wer aber glaubt, er brauche nicht zu arbeiten, werde das später durch Arbeitslosigkeit zu
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büßen haben. Er wandte sich gegen Abwertung der Währung, langte straffste Zentralisation und Zusammenfassung der Sozialversicherung unter Mitwirkung der Gewerkschaften, eine Lohnpolitik der Gewerkschaften,
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gegen, daß vielfach Nazi als Kommissare am ten. Alle Unternehmungen müssen verstaat licht werden, die für die demokratische Zi nicht mehr tragbar sind. Verlangt müsse fer ner die Demokratisierung der Presse, des Si cherheitswesens und des gesamten öffenlichen Lebens werden.
Stenico (Eisenbahner) rügte, daß viel fach Nazi, die bei der Bahn vom Säuberungausschuß hinausgeworfen werden, andersm an leitenden Stellen wieder auftauchten.
Landesrat Hüttenberger erklärte Eine ungeheure Aufgabe liegt vor uns: Nun da der Krieg vorbei, kann es keine Rückkeh zu liberalkapitalistischen Wirtschaftsmethe den geben, sondern nur eine sozialistische Ge mein= und Planwirtschaft.
Die vom Betriebsratsobmann Rauch in Sinne dieser Anregungen gehaltene Entschlie ßung haben wir bereits wiedergegeben.
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Todesfälle
Am 17. August wurde in Mieders Pfarrer Johann Gutgsöll im 77. Lebensjah beerdigt. Das Leichenbegängnis war ein Ehrenzeugnis für den Verstorbenen wie fü die Gemeinde.
triebsräte und Personalvertre ter; das Ernährungsproblem muß gemeinsam mit den Bauern gelöst werden, die, wenn notwendig, gezwungen werden müssen, ihrer Ablieferungspflicht besser nachzukommen. Aus der Privatwirtschaft sind alle Elemente zu entfernen, die irgendwie belastet sind, genau so wie in den öffentlichen Betrieben. Die Gewerkschaften müssen ein Haus werden, in dem alle ehrlichen Österreicher Platz haben. Frei von aller Parteipolitik werden in den Gewerkschaften alle Richtungen zusammenarbeiten. Die Gewerkschaften müssen zu einem Instrument der Arbeiter und Angestellten sowie Beamten werden, das allen Stürmen trotzen kann.
Der dritte Redner, Kammersekretär Ernst Müller, erklärte, alle Gesetzentwürfe und Verordnungen, die Arbeiter und Angestellte berühren, müssen der Arbeiterkammer zur Begutachtung vorgelegt werden. Er sprach fürseine gesetzliche Regelung der Arbeitsvermittlung, Ausbau der Gewerbeinspektion, Lehrlingsschutz und Eingliederung der Kriegsinvaliden in die Produktion.
In der Aussprache stellte der Vertreter der Tiroler christlichen Arbeiter, Hans Steinegger, fest: Die Ausschaltung parteipolitischer Fragen in den Gewerkschaften sei zu begrüßen; gemeinsam müsse nun der Nazischutt beseitigt werden.
Landesrat Ronczay erklärte, daß auch die Kommunisten Anhänger der gewerkschaftlichen Einheit und für die Demokratisierung aller Arbeiterinstitutionen sind, ebenso für den Fortfall jeder Parteipolitik in den Gewerkschaften. Der Redner wendet sich da
* Im Reservelazarett in Bregenz starb Ober leutn. d. R. Dr. Erich Schweiggl, 32 Ial.
SPORTUND SPIEI
Der Leser haf das Wort
Umbau von Gasherden
Infolge des Gasmangels stehen in Innsbruck in zahlreichen Haushalten Gasherde, die ohne
Verwendung sind. Da in absehbarer Zeit wegen des Kohlenmangels nicht damit zu rechnen ist, daß mit Gas gekocht oder geheizt werden kann und da sich viele Haushalte gern auf Elektrokocher umstellen würden, müßte es doch möglich sein, diese Gasherde auf Elektrobetrieb umzubauen. Es wäre wohl nötig, die ungebrauchten Gasherde einzufammeln oder beim EWJ. abliefern zu lassen, doch wäre andererseits mit diesem Umbau eine gewaltige Materialersparnis verbunden. Das Backrohr und der Gasherd als solcher dürften sich ja im wesentlichen nicht von einem Elektroherd unterscheiden. Es würde sich also lediglich um den Einbau der Elektroleitungen und Heizplatten handeln. Es ist dies ein Vorschlag von einem Laien, der aber wohl bei gutem Willen auch
technisch durchführbar wäre.
Zum Vorschlag der Straßenumbenennungen
Ich habe mich immer gewundert, daß Innsbruck noch nie eine Straße nach seinem Gründer be
nennt. Auch Margarete Maultasch, welcher die Stadt und Tirol viel zu verdanken haben, könnte durch einen Straßennamen geehrt werden. Vor allem aber wäre es angebracht, die Erinnerung an den Tiroler Minnesänger Oswald von Wolkenstein in einer Straßenbenennung festzuhalten. Tirol kann stolz sein auf seine geschichtlichen Größen wie auf seine Künstler in Vergangenheit und Gegenwart. Ihnen gebührt der Vorrang bei Straßenumbenennungen.
Achtung vor der Kunst!
Die Vorstellungen des Landestheaters beginnen meist um 18.15 Uhr. Wer kurz vor dieser Zeit das Theater betritt, findet es zu seinem Erstaunen leer vor. Und die Menschenmenge, durch die er sich den Weg in das Gebäude bahnen mußte, besteht nicht etwa nur aus Bedauernswerten, denen es nicht gelungen war, eine Eintrittskarte zu erhalten, nein, ein großer Teil sind Theaterbesucher, die so vornehm sind, daß sie es für unter ihrer Würde stehend halten, das Theater etwa gar vor Beginn der Vorstellung zu betreten, jene, die erst, wenn der Vorhang sich geöffnet und das Spiel begonnen hat, unter vielen Nebengeräuschen auf ihre Plätze trampeln. Ist dies endlich geschehen, so beginnt das „Parkettkonzert“, das sich aus den
in den zweiten Akt hinzieht und dann langsam abebbt, um schließlich gegen Ende des Spieles fast ganz zu verstummen, so daß der wahre Theaterliebhaber wenigstens den Ausgang eines Stückes fast ungestört genießen kann. Fürwahr, schon etwas Rücksichtnahme! Und sollte sich die nicht auch auf den ganzen Verlauf einer Vorstellung erstrecken lassen? Versuchen wir es doch einmal mit pünktlichem Erscheinen, am besten einige Minuten vor Spielbeginn, die uns, in Sammlung verbracht, eine höhere Aufnahmebereitschaft und Aufgeschlossenheit vermitteln, unsere Mitmenschen von lästigen Störungen befreien und uns allen damit einen größeren Kunstgenuß verschaffen. Wer es jedoch fertig bringt, bei einem so tiefinnerlichen Spiel und einer so überragenden Darstellung,
wie sie in „Jedermann“ zusammentreffen und an die tiefsten Werte im Menschen rühren, während der Vorstellung aus= und einzugehen, wie man es letzthin erleben mußte, der scheint das Theater, diesen Tempel der Kunst, mit einer Schaubude auf dem Rummelplatz zu verwechseln.
Sollte dieser Ruf jedoch ungehört verhallen, so wäre der Theaterleiting zu empfehlen, die Türen des Hauses bei Svielbeginn abzuschließen und die ewigen Störenfriede erst nach Aktschluß einzu
nannt hat. Es wäre wohl an der Zeit, daß man lieblichen Lauten des Hustens, Fußsbaeens und
chalat in Andachenlatz umbo= Stuhlknarrens zusammensetzt, das sich bis tief
etwa den Bismarckplag in Anbechsplag umde
Fußballüberraschungen am Sonntag
Rot=Weiß Innsbruck — I. A. C. 5:1 (eh
Der mehrjährige Tiroler Fußballmeister J.A.0 lieferte sein erstes Spiel gegen Rot=Weiß und ver lor wider Erwarten hoch 1:5. Die etwas sehr alt Mannschaft des I. A. C., in der außer Tschellnig und Geiger Hans keine besonderen Stützen auf zuweisen waren, konnte gegen die eingespielte un vor allem schnellere Elf von Rot=Weiß nur in de ersten Halbzeit stärkeren Widerstand leisten, mußt sich jedoch in der zweiten Spielhälfte der bessem Kondition des Gegners beugen. Oster, Böhler un Gebrüder Abolis waren die Stützen der Siegere — Geiger, Tschellnig und Budin die Besten de I. A. C.=Mannschaft. Schiedsrichter Donig einwandfrei.
Sportverein Kufstein — Sportverein Innsbruck 5:0 (2 : 0)
Das 2: 2=Ergebnis des Sportvereins Innsbruck in Kufstein zog trotz des strömenden Regens wärend dem Revanchespiel viele Zuschauer auf de Tivolisportplatz, die alle gespannt auf das zwein Spiel der Bindermannschaft auf Innsbrucker V# den waren und in keiner Weise enttäuscht wurden denn es gelang dem Sportverein Innsbruck be reits in der ersten Halbzeit dank größerer Schnel ligkeit, begünstigt durch den nassen Boden und Wind, einen 2:0 =Vorsprung zu sichern und da Ergebnis bis zum Spielende auf 5:0 zu erhöhen Bei der Gästemannschaft waren vor allem Kauf mann, Hofer und Binder die Stützen. Jede Chane wurde prompt ausgenützt und der Sportverein dessen Gesamtleistung im Vergleich zum Spiel in Kufstein und gegen die ungarische Elf am vergan
genen Mittwoch nicht wieder zu erkennen war hatte beim Stande von 2:0 dem Anschein nach keine Chance mehr, das Spiel an sich zu reißen Die Kufsteiner Mannschaft dürfte zur Zeit wohl als stärkste Tiroler Fußballmannschaft gelten, das Training und Mitwirken des Internationalen Binder haben erfreulicherweise einer Tirola Provinzmannschaft zu einer beachtlichen Spied stärke verholfen.
Schiedsrichter Weinerth (Wien) war ein gute Spielleiter.
Sportklub Innsbruck — Sportverein Hall 3:1 (1:1)
Erstmals mußte sich diesmal auch die bisher noch ungeschlagene starke Haller Mannschaft beugen und dem Sportklub einen überraschenden und der dienten Sieg überlassen, der vor allem durch der besseren Zusammenhang im Sturm in der zweiten Spielhälfte sichergestellt wurde. Krismer O., Stern, Bucher und die harte und schnelle Verteidigun waren die Stärken der Haller Elf; bei den Sie gern war es vor allem der alte Kreuzberger in der Abwehr, Purner, Haselwanter E. und Harasser die mithalfen, der Haller Mannschaft die erste Niederlage beizubringen. Schiedsrichter Lorenzi oojektiv.
Jugendfußball:
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Sportverein Kufstein=Jugend — Sportverein Innsbruck=Jugend 2:1 (2 :1). — Sportklub
Jugend — F. C. Hall=Jugend 1:0 (0:0).
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Bauern! Ablieferung sichert den aufstieg österreichs!