Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:8

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Seite 2. Nr. 54
Tiroler Tageszeitung
Freitag, 24. August 196
Aus Rtadr
und Land
Festmengensätze auf die Raucherkarte
Die Festmengensätze auf die Raucherkarte sind bis auf Widerruf folgende:
Zigaretten: 1 Abschnitt 5 Zigaretten. Zigarren: 8 Abschnitte für 15 Zigarren
für 9 Zigarren zum KVPr. (ohne KZ.) von 16—20 Rpf. — 8 Abschnitte für 6 Zigarren zum KVPr. (ohne KZ.) von über 20 Rpf.
Rauchtabak: 8 Abschnitte für 50 Gramm Feinschnitte aller Art (Regie, Zigarettenta
bak, M. Schäg, Jubiläumsmischung und Regie=Feinschnitt. — 6 Abschnitte für 50
Gramm Grobschnitt aller Art (Drei König, Landtabak, Rio und Regie=Pfeifentabak).
Kautabak: 6 Abschnitte für 5 Stangen (je zirka 22 Gramm).
Schnupftabak: 2 Abschnitte für 50 Gramm Schnupftabak.
Ehemalige Wehrmachtsfahrzeuge
Am 13. August wurden durch öffentliche Anschläge alle Inhaber von Wehrmachtsfahrzeugen aufgefordert, diese Fahrzeuge an verschiedenen, genau bezeichneten Sammelstellen vorzuführen.
Es wird bekanntgegeben, daß gewisse Fahrzeuge wieder ihren früheren Benützern zur Verfugung gestellt werden können, unter der Bedingung, daß sie früher durch die Be
zirksfahrbereitschaft für die Ausführung von Transporten, die für das Allgemeinwohl
wichtig sind, zugewiesen wurden.
Alle Besitzer von abgelieferten Wehrmachtsfahrzeugen müssen daher in dieser An
gelegenheit eine Eingabe mit allen notwendigen Einzelheiten, und zwar mit Beschreibung des Fahrzeuges und des Abgabeortes sowie der Art des Einsatzes im Auftrage der Fahrbereitschaft seit der Befreiung einreichen.
Alle Gesuche müssen vor dem 31. August auf der Bezirksfahrbereitschaft abgegeben werden.
Fahrbereitschaft Innsbruck=Stadt, Innsbruck, Sillgasse, Polizeigebäude, rechter Eingang, 1. Stock rechts.
Arztlicher Sonntagsdienst für den Sonntag, den 26. August (von Samstag 12 Uhr
bis Montag 8 Uhr früh): Med.=Rat Dr. Josef. Felber, Museumstraße 6, 2. Stoch (bei # ## —. 2001, „Keorat Dr.
Neu
ze 6, 2. Stom (vei Dr. itzi), Tel 2364; Med.=Rat Dr. Hermann tsch, Museumstraße 6, 1. Stock, Tel. 2364.
Pilzwanderung am Sonntag, 26. August. Treffpunkt vor dem Westbahnhof um 7.30 Uhr früh. Ziel: Eichhof bei Innsbruck. Führung: E. Chaida und Frau Dr. Gams. Feste Behälter mitnehmen!
Sterbefälle
In Innsbruck starb Josef Kestolsennind Druck starb Josef
THEATER UND KUNN
Innsbruck starb Josef Egger,
Kesserschmied der Ost. B.=B. Die Beerdigung findet am Samstag, den 25. August, um 4 Uhr nachmittags auf dem Pradler Friedhof statt. — Hildegard Eiselt, Private, 43 J. alt. Die Beerdigung findet Samstag, 25. August, um halb 3 Uhr am städt. Westfriedhof statt.
In Kitzbühel starb am 22. August Oberbergkontrollor i. R. Peter Lechner im Alter von 75 Jahren. Die Beerdigung findet am Samstag, den 25. August, um 9 Uhr vormittags statt.
Freitag, 24. August
Theater
Landestheater, 17.00 Uhr: „Die fünf Karnikes“, Gastspiel der Breinößlbühne.
Klingenschmidbühne (Laurinkino), 4, ½7 Uhr: „Ein Blitz aus heiterem Himmel“. — Bauernkapelle Gundolf
Filme (Spielzeiten in Innsbruck 3, 5, 7 Uhr) Kammer: „Die gold. Stadt“ (7 Uhr ausverkauft Triumph: „Schrammeln“
Zentral: „Orientexpreß“ Löwen: „Der ewige Klang“.
Hall: „ und die Musik spielt dazu". Kufstein, Egger: „Die goldene Stadt“. Kufstein, Hirschen: „Philharmoniker“.
Die ersten Österreichischen College=Hochschulwochen in Alpbach
Vom 25. August bis 10. September findet
in dem malerischen Tiroler Dorf Alpbach bei Brixlegg das erste österreichische College (Internationale Hochschulwochen) statt. Gegen 60 bis 70 österreichische Studenten und Studentenabordnungen aus der Schweiz und aus den Ländern der Alliierten Nationen werden sich dort zu fruchtbarer Arbeit treffen. Es sollen diese Hochschulwochen einen würdigen Auftakt für die kommende Semesterarbeit an den österreichischen Hochschulen darstellen. Die Studenten werden sich in verschiedene Arbeitskreise aufteilen, denen dreimal in der Woche ein ganzer Arbeitstag zur Verfügung steht. Es werden in den Aussprachekreisen jeweils folgende Gebiete behandelt werden: Theologie, Philosophie, Recht und Staat, Antike und Gegenwart, Neuere Geschichte, Europäische Literatur,
Kunst. Einmal in der Woche nehmen alle
Pradler fährt wieder
Es wird uns berichtet:
Am 22.8. wurde der Verkehr auf der Linie 3 (Pradl) wieder ausgenommen. Diese Linie
verkehrt ab Wiltener Platz über Maria=Theresien=Straße — Museumstraße nach Pradl
(bis zum Greinzblock). In Anbetracht der Triebwagenknappheit werden derzeit nur vier Wagen, und zwar in einem Intervall von 9 Minuten in der Zeit von 6.00—20.36 Uhr ab Wiltener Platz und von 6.16—20.52 Uhr ab Pradl verkehren.
Wir sind leider infolge der Triebwagenknappheit derzeit nicht in der Lage, einen dichteren Verkehr auf der Linie 3 zu führen. Unser Wagenpark wurde während des Krieges stark abgenützt und durch die Bombenangriffe schwer beschädigt. Die öffentlichkeit möge zur Kenntnis nehmen, daß sich die Innsbrucker Verkehrsbetriebe in jeder Beziehung bemühten, und zwar zum Großteil nur aus eigener Kraft, den Verkehr auf allen Linien wieder aufzunehmen. In der
Tat ist uns dies — wenn auch in beschränktem Maße — gelungen. Wenn auch heute vielfach vom Publikum wegen der überfüllten Wagen und sonstigen Unzukömmlichkeiten geklagt wird, so möge sich dieses einmal alle Schwierigkeiten vergegenwärtigen, unter welchen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe zu leiden haben. Die verhältnismäßig rasche Inbetriebsetzung der Linie 3 und auch der anderen Linien ist in erster Linie nur dem Umstande zu verdanken, daß alle Bediensteten gemeinsam mit der Leitung des Betriebes zusammenarbeiten. Das Publikum möge wegen verschiedenen Unzukömmlichkeiten noch Rücksicht haben und bedenken, daß bei vielen anderen Faktoren der Aufbau viel langsamer vor sich geht wie bei den Innsbrucker Verkehrsbetrieben.
Studenten gemeinsam an Vorträgen über
Politik und Hochschulfragen teil. In der nach allen Vorträgen reichlichen Diskussionszeit soll der Weg gefunden werden zur Erneuerung des Hochschulwesens nach all dem Chaos der vergangenen Zeit. Ferner findet einmal in der Woche ein Exkursions=, bzw. Bergtag statt, der besonders unseren Gästen aus dem Auslande Gelegenheit geben soll, die Schönheiten unseres Heimatlandes kennen zu lernen. So ist auch u. a. ein Besuch des Schlosses Tratzberg und der Stadt Schwaz mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten vorgesehen. Auch für Entspannung und angenehme Unterhaltung ist besonders in den Abendstunden gesorgt: Musikabende, Dichterlesungen, ein Tiroler und Südtiroler Abend und als Abschluß der College=Wochen ein frohes Gartenfest werden die Studenten
und Professoren zu frohem Beisammensein vereinen. Neben allen Veranstaltungen und Vorträgen bleibt aber den Studenten noch genügend
Zeit, um allein oder mit anderen die verschiedenon als durchzudenk
Infolge des Umstandes, daß am Wiltener Platz wenig Raum zum Verschieben ist, verkehrt die Linie 4 (Hall) seit 22. August ab und bis Triumphpforte.
schiedenen Fragen nochmals durchzubenken; wie denn überhaupt diese College=Wochen nichts mit jenem bekannten „Lagerbetrieb“ im vergangenen Regime gemeinsam haben sollen.
So hoffen wir, daß diese Hochschulwochen nicht nur einen fruchtbaren Beitrag zur Neugestaltung des österreichischen Universitätslebens zu leisten vermögen, sondern daß sie darüber hinaus unseren Gästen aus dem Auslande beweisen, daß die akademische Jugend österreichs mit allen Kräften an der geistigen Erneuerung ihres Heimatlandes mitarbeitet. österreichs Hochschulen sollen bald wieder in der Welt jene Stellung einnehmen, die sie vor der Zeit der faschistischen Diktatur schon innegehabt haben. Nicht zuletzt gebührt der französischen Militärregierung und allen jenen, die sich für das Zustandekommen dieser Hochschulwochen eingesetzt haben, wärmster Dank.
Musikvereinssaal, 18.00 Uhr: Lieder= und Arienabend Rudolf Christ (auch Rundfunkübertragung.
Wiener Abend im Musikvereinssaal
Der von dem Wiener Radiotenor Ernst Arnold in Text, Musik und Vortragsfolge bestrittene Wiener Abend am vergangenen Montag fand bei der Tiroler Bevölkerung sowie den zahlreich erschienenen Gästen aus Wien großen Beifall. — Der Künstler sprach die verbindenden Worte um sein Programm so voll echtem Wiener Humor und ungekünstelter Heiterkeit, daß der Kontakt in Augenblick hergestellt — und des Lachens kein Ende war.
Die vielen Wiener Lieder, die, von Fritz Seilet am Klavier begleitet, voll feinem Verständnis auch am Ernst der Zeit nicht vorübergingen, fanden ungeteilten Beifall.
Ernst Arnold, der als Gast von Bregenz gekommen war, mag sich seines Erfolges freuen.
Sch.
Am Montag, den 27. August, findet im Musikm Kontas, 20 Uhr ein Gitarrebonzert Willy
vereinssaal um 19 Uhr ein Gitartenonzert Ader (Wien) statt. Klassische und moderne Werke von Sor, Curcassi, Costé, Bach d"Albert und eigene Werke. Vorverkauf ab Samstag, 25. August, an der Theaterkasse.
Programmvorschau des Kulturinstitutes
Heute abends veranstaltet Chordirektor Karl Koch um 19.30 Uhr in der St.=Jakobs=Pfarre ein Orgelkonzert mit Werken von Bach, Mozart, Reger und einem eigenen A-CapellasChor. Im Falle ausgesprochen stürmischen Wetters wird das Konzert verschoben.
Das Österreichische Institut für Kultur und Wis senschaft bringt am Montag, 3. September, einen Abend mit Vorträgen aus den Werken des heimschen Dichters Heinrich von Schullern aus Anlaß seines 80. Geburtstages am 17. April 1945.— Die Ehrung des Dichters konnte damals nicht stattfinden, weil er vom verflossenen System wegen seiner treuösterreichischen Haltung abgelehn wurde.
Der Dichterabend mit Werner Bergengiuen wird aus technischen Gründen vom 28. August auf 13. September verlegt.
Am 31. August spricht Herr Werner Röttinger aus Wien im Musikvereinssaal über das Thema „Wien, seine Gesellschaft und sein Burgtheater im vergangenen Jahrhundert“.
Nacht Gebrauch vom Jahrkartenvorverkauf im Tiroler Landesreisebüro!
IX (Alle Rechte bei Geraldine Katt.)
Die Mädchen aus dem K. d. d. K.
Von Geraldine Katt Beim Adjutanten Goebbels
So wunderte es mich eigentlich auch gar nicht, daß ich auf meinen Anruf in seiner Privatwohnung in Schwanenwerder die kurze Auskunft erhielt, ich möge mich mit meiner Angelegenheit an seinen Adjutanten, Leutnant Frohwein, wenden. Dieser Leutnant Frohwein, ein ebenfalls recht junger und von künstlerischen Dingen nicht sonderlich belasteter Offizier der Waffen=SS, war vorher offensichtlich mit meinem Fall durch Doktor Goebbels persönlich bekannt gemacht worden. Er fragte mich harmlos, durch wen ich denn erfahren hätte, daß etwas im Propagandaministerium gegen mich vorläge, und bekam dann einen Wutanfall, als ich ihm antwortete, mein Anwalt hätte mir das mitgeteilt. Er schwor daraufhin, daß er diesen Mann für sein Gerede sofort zur Verantwortung ziehen
würde. Mir wurde angst und bange bei dem Gedanken, daß meinem Anwalt durch meine Schuld etwas passieren könne. Aber was hätte ich ihm sonst antworten sollen, und außerdem hatte mir mein Anwalt nicht gesagt, daß es für ihn besser wäre, wenn ich von seiner Mitteilung keinen so offiziellen Gebrauch machte? Zum Glück ist ihm nichts Ernstliches passiert. Er wurde lediglich am nächsten Tage ins Propagandaministerium zitiert und kam mit einer leichten Verwarnung davon.
Als mir dann zum Schluß noch Leutnant Frohwein glaubte sagen zu müssen, daß der Herr Minister es überhaupt für richtig halte, wenn den jungen Schauspielerinnen einmal ihr Brotkorb etwas höher gehängt werden würde, konnte ich nicht umhin, ihm darauf zu antworten, daß dies bei mir leider nicht mehr möglich sei, da ich über einen sogenannten Brotkorb schon seit geraumer Zeit nicht mehr verfüge Damit war unsere Unterredung beendet. Frohwein sagt abschließend sehr von oben herab, daß ich in den
heres erfahren würde. Ich war natürlich sehr gespannt, wer dieser Personalchef sei und was er mir mitteilen würde.
Am nächsten Tage wußte ich es. Es war Professor Carl Fröhlich, der damalige Präsident der Reichsfilmkammer und Regisseur vieler großer und erfolgreicher Filme. Das Publikum kennt sicherlich von ihm die Filme „Wenn wir alle Engel wären" und „Der Gasmann“. Seit den Kindertagen der Filmindustrie ist er mit dieser Kunstform auf das engste verwachsen. Zu dem ihm äußerst unangenehmen Posten des Reichsfilmkammerpräsidenten hatten ihn die Nazis gegen seinen Willen gezwungen, weil sie einfach ein Aushängeschild brauchten.
Dieser Mann nun, der mich noch vom Theater an der Josefsstadt her kannte und der mir immer herzlich und freundschaftlich entgegengekommen war, war von Dr. Goebbels dazu ausersehen worden, mir mein künstlerisches Todesurteil zu verkünden. Es war ihm beinahe peinlicher als mir und es tat mir direkt leid, ihn von dieser für ihn so unangenehmen Pflicht nicht befreien zu können. In vorsichtig gesetzten Worten teilte er mir mit, „die Regierung wünsche, daß ich einen Filmurlaub antrete“ Auf meine Frage, wie lange dieser Urlaub denn dauern solle, entgegnete er mir, daß dieser sogenannte Filmurlaub morgen schon wieder zu Ende sein könne, daß er aber auch einige Jahre dauern könne. Auf meine weitere Frage, wovon ich beispielsweise leben solle, wenn dieser
Filmurlaub nun tatsächlich einige Jahre dauere, erwiderte er mir, daß die Regierung die Ansicht vertrete, „mein Mann könne mich ja in dieser Zeit ernähren“. Ich nahm dies alles zur Kenntnis und wir beide waren schließlich froh, nunmehr von privaten Dingen sprechen =zu können. Ich gratulierte ihm bei dieser Gelegenheit zu seiner vor kurzem stattgefundenen Hochzeit mit einer jungen Kollegin von mir und er fragte mich in diesem Zusammen
unangenehm gewesen sei, mir dies alles mitteilen zu müssen, daß er aber um mein Verständnis für seine Situation bitte.
Wenige Tage darauf traf ich diesen Sprechlehrer zufällig auf der Straße. Er stürzte sofort mit allen Anzeichen des Entsetzens auf mich zu, drückte mir zu meinem nun erfolgten Verbot sein Beileid aus und fragte mich, ob er irgend etwas für mich tun könne. Ich erriet sofort, daß Frau Professor Fröhlich, die ich ja an ihn empfohlen hatte, über meine ganze Angelegenheit mit ihm gesprochen hatte, und da wurde ich neugierig; denn ich wußte zwar nun die Tatsache meines Verbotes, jedoch noch immer keinen Grund, den mir auch Prof. Fröhlich, wahrscheinlich auf höhere Weisung, nicht hatte nennen dürfen. Nun aber sollte ich ihn endlich erfahren, da Frau Professor Fröhlich, die Gattin des Reichsfilmkammerpräsidenten, also eine Person, die es endlich ganz genau und aus erster
Quelle wissen mußte, diesen Grund dem Sprechlehrer verraten hatte. Er lautete, „ich sei nicht nett genug zum Herrn Minister gewesen“!
Das war es also! Nicht nett genug bin ich zum Herrn Minister gewesen, und weil ich mir diese Unverschämtheit herausgenommen hatte, mußte ich bestraft werden. Wahrscheinlich wäre ich nett genug gewesen, wenn ich mich unter seine zu jedem Opfer bereiten K. d. d. K.=Mädchen eingereiht hätte. Sie alle waren ja stadtbekannt für ihre „Nettigkeiten“ dem Minister gegenüber. Wer das aber nicht mitmachen wollte, der hatte im deutschen Film und auf der deutschen Bühne nichts mehr zu suchen. Nett mußte man zum Herrn Minister sein! Das war viel, viel wichtiger als beispielsweise begabt zu sein. Und was schließlich bei dieser Art der „Kunstpflege“ herauskam, das konnte man jo täglich auf vielen Bühnen und in sehr vielen deutschen Filmen sehen: Gut aussehende und
gut gewachsene junge Mädchen, die den „kleinen Hey“ ein bekanntes
hange, ob ich nicht einen guten Sprechlehrer für Elementarwerk über die richtige Bühnensprache,
seine Frau wisse Ich gab ihm die Adresse eines nicht einmal dem Namen mir bekannten Sprechlehrers und er bedankte
nächsten Tagen durch ihren „Personalchef“ Nä= sich, wobei er wiederum versicherte, daß es ihm
(Schluß folgt!)
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„Die goldene Stadt“
Es ist in Wirklichkeit keine goldene Stadt, sondern scheint nur eine solche zu sein. Und es müßte auch nicht gerade Prag, sondern könnte irgend ein Stadt sein, die in dieses Menschenschicksal eingreift und es zum Scheitern bringt. Vom gleißenden Schimmer des Unbekannten und Verlockenden, des Berauschenden und Neuigkeitsschwange ren der Stadt angezogen, verläßt Anuschka Jobst ihr heimatliches Dorf, um dann in dieser Stadt seelischer Not und tiefstem Elend zu begegnen Innerlich zerbrochen, körperlich herabgekommen kehrt sie in das Dorf am Moor zurück. Der harte Schädel ihres Vaters aber treibt sie dorthin, wo er schon ihre Mutter hintrieb — in das Moor. Es ist eine Tragödie der Irrungen, des Unverstandes,
falscher Sehnsucht nach dem Leben, eine
bäuerlicher Dickköpfigkeit und städtischer V menheit, die das Unglück der jungen Jobst verursacht. Ohne daß jedoch dies verallgemeinert sei. Denn nicht jede „Landflucht“ muß also scheitern.
Um das Gelingen des Films bemühen sich Christine Söderbaum, Eugen Klöpfer, Rudolf Prack und als Spielleiter Veit Harlan. Wenn dieser Monumentalfilm nun auch schon öfter in Innsbruck gelaufen ist, so wird er trotzdem zu ausverkauftem Hause führen. Außer in den Kammerlichtspielen wird er demnächst auch in Hall und zur Zeit in Kufstein gegeben. F.
SPORTUND SPIEI
Tiroler Turnerschaft Turnerschaft Innsbruck
Es wird bekanntgegeben, daß der Sportbetrieb der Innsbrucker Turnerschaft ab Montag, den 27. August, wieder ausgenommen wird. — Die übungsabende finden vorläufig am Sportplatz der Universität Innsbruck ab 18 Uhr an jedem Montag und Donnerstag für männliche und weibliche Mitglieder (auch Jugend) statt. — Am Samstag 25. August, findet um 18.30 Uhr am Tivolisportplatz ein Handballwettspiel zwischen der Turnerschaft Innsbruck und der Turnerschaft Hall Die Mitglieder des Vereines werden eingeladen zahlreich zu erscheinen.
Französischer Sprachkurs über Radio Vorarlberg
Auf vielfaches Verlangen bringt Radio Vorarlberg einen französischen Sprachkurs für Anfänger. Täglich von 7.10 Uhr bis 7.15 Uhr und Wiederholung von 22.15 bis 22.20 Uhr. Beginn Freitag, 24. August.