Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 65
Tiroler Tageszeitung
Donnerstag, 6. September 196
Aar Rade und Cand
Tiroler kommen heim
Am 4. September um ¾9 Uhr abends traf am Hauptbahnhofe in Innsbruck, von Salzburg kommend, ein Transportzug mit über tausend Kriegsgefangenen, die aus Tirol und Vorarlberg stammen, ein. Sie gehörten meist der ehemaligen 6. deutschen Gebirgsdivision an, die in Nordnorwegen gefangen genommen wurde. Die ehemaligen Soldaten wurden nach ihrer Ankunft in Innsbruck zur französischen Heeresentlassungsstelle gebracht, von wo aus sie in den nächsten Tagen in ihre Heimatorte zurückkehren können.
Ausrückungen der Feuerwehr
Die Städtische Berufsfeuerwehr rückte am Dienstag um 20.45 Uhr in das ehemalige Gebäude der Creditanstalt am Bozner Platz aus, wo im 2. Stock ein Zimmerbrand ausgebrochen war. Die Feuerwehr mußte, von außen zum Brandherd einsteigen. Das Feuer war rasch gelöscht. — Um 9 Uhr abends wurde die Feuerwehr auf die Haller Straße gerufen, wo infolge des Sturmes ein Baum niederbrach und zum Verkehrshindernis wurde. Auch hier wurde die Straße bald wieder freigelegt.
Warnung vor Taschendieben
In der letzten Zeit mehren sich in Innsbruck die Anzeigen über Taschendiebstähle. Die Täter nehmen in stark frequentierten Lebensmittelgeschäften, in Kinos oder beim Anstellen aus offenen Einkaufstaschen die Geldbörsen, Brieftaschen oder die Lebensmit
Man schreibt uns:
Der Krieg hat auch den Eisenbahnanlagen in Tirol furchtbare Wunden geschlagen. Neben anderen wurde auch der Innsbrucker Hauptbahnhof viele Male schwer bei Flieger=Angriffen getroffen, so daß während des Krieges an einen Wiederaufbau überhaupt nicht gedacht werden konnte. Die Geleise wurden zum Teil und nur notdürftigst bis zum Eintreffen der amerikanischen Truppen instand gesetzt. Die Verwüstungen waren so groß, daß selbst die eifrigsten Hitlergläubigen daran zweifelten, ob ein Wiederaufbau überhaupt möglich sei. Und doch standen nach dem Einmarsch der Amerikaner alle aufbauwilligen Eisenbahner sofort unter Führung ihres neuen Direktors Sorovia als erste bereit, sich mit Eifer an die unmöglich scheinende Arbeit zu machen. Es gelang ihnen auch,
ohne Hilfe von außen, aus eigener Kraft nach zäher, wochenlanger Arbeit, den Verkehr wieder ins Rollen zu bringen! In Zusammenarbeit mit den aufbauwilligen Eisenbahnern wurden die gesprengten Brücken durch amerikanische Pioniere wieder hergestellt. Dann erst legten die Aufbauwilligen Pickel und Schaufel nieder; viele kehrten in die Kanzleien zurück, doch nur ein Teil konnte, und dazu noch unter erschwerten Umständen, die gewohnte Arbeit wieder aufnehmen. Lagen doch immer noch Stationsgebäude und Werkstätten in Trümmern oder umgeben von Schutt.
Arbeitspartien brachten die Strecken, die an vielen Stellen arg gelitten hatten, schnell
Besuch bei Franz Weckel
Es war in einem großen Landhause, im Villenviertel der Hohen Warte in Wien, eines jener Bauwerke, die um die Jahrhundertwende entstanden, die kommende Helle und Weite in der Linienführung vorausahnten, einst das Heim des großen Tondichters Gustav Mahler. Ich war mit meinem Mann zum Fünf=Uhr=Tee geladen, um mit Franz Werfel einige Fragen meiner französischen übersetzung seines Romans „Die 40 Tage des Musa Dagh“ zu besprechen.
Werfel schrieb gerade an seinem neuesten Werke „Ich höre die Stimme“ und konnte sich nur schwer von dieser Lieblingsarbeit trennen. Als er schließlich hurtigen Schrittes die Treppe von seinem hochgelegenen Arbeitszimmer heruntereilte, ergriff er mit einer rührenden Geste der Entschuldigung meine beiden Hände und zog uns rasch in einen gemütlichen Erker, von wo aus der Blick über Gärten und Weinberge zum Kahlenberge frei schweifen konnte. Sofort waren wir im Gespräch über Literatur und Kunst, über sein Schaffen begriffen. Sein sprühendes Temperament sprang von einem Gegenstande zum anderen, stets mit wenigen Worten das Wesentliche treffend. Seine hohe, ruhige, von Locken umrahmte Denkerstirne bot den ausgleichenden Gegensatz zu seinem
bewegten Mienen= und Gebärdenspiel, als er uns jetzt den tieferen Sinn seines Werkes „Die 40 Tage des Musa Dagh“ auseinandersetzte. Er schildert darin das Schicksal eines verfolgten armenischen Volksstammes im Libanon und dessen schließliche Errettung durch die französische und englische Flotte. Werfel wollte zu der Zeit, als in Deutschland die ersten Judenverfolgungen began
telkartenmappen. Also achtet auf die Taschendiebe!
Einbrecher verursachen Schadenfeuer
In der Nacht zum 3. September brannte in Telfes im Stubaital ein großes Bienenhaus des Bauern Thomas Steixner vollständig ab. In der Hütte befanden sich 77 Hochzuchtvölker und eine komplette moderne Imkerausstattung im Werte von ungefähr 6000 Mark. Der Brand dürfte durch Fahrlässigkeit von Einbrechern entstanden sein. Im gleichen Bienenhaus ist schon vor einer Woche eingebrochen und aus den Bienenstöcken Honig entwendet worden. Die Einbrecher zündeten Baumwollreste an, um bei Rauchentwicklung den Diebstahl ohne Störung durch die Bienen ausführen zu können. Auf die gleiche Art dürfte auch diesmal der Diebstahl des Honigs verübt worden sein, wodurch der Brand entstanden ist.
Vermißtes Kind
Das Kind Herbert Gapp, 11 Jahre alt, aus Kirchbichl im Unterinntal, ist seit 10. August abgängig. Das Kind ist 1.30 Meter groß, dunkelblond, braunäugig und hat auf der Stirne große kenntliche Narbe, die von einem Motorradunfall herrührt. Es trug eine kurze Lederhose und dunklen, kleinkarrierten Janker. Das Kind war barfuß. Es ging zum Einkauf nach Wörgl und ist von dort nicht mehr zurückgekehrt. Zweckdienliche Angaben werden erbeten an Frau Maria Gapp, Tiwaglager, Kirchbichl.
wieder in Gang; so bei Hall, Jenbach, Brixlegg, Kematen, Reith usw. Ohne die Fremdarbeiter und ohne die Wehrmacht, die früher nach Bombardierungen zu Tausenden eingesetzt wurden, stehen heute noch der alte Inspektor neben den jungen, von der Wehrmacht Heimgekehrten an der schweren Aufbauarbeit; viele Eisenbahner leisten über ihre Arbeitszeit hinaus freiwillige überarbeit beim Wiederaufbau der Eisenbahn. Oft unverstanden von den Fahrgästen, von welchen man manchmal hören kann, wie langsam die Wiederherstellungsarbeiten am Bahnhof vor sich gingen! Die Trümmer und der Schutt erregen Anstoß, während die Anstrengungen der Aufbau=Eisenbahner vielfach übersehen werden! Trotz allen Eifers aber werden im kommenden Winter am Bahnhof viele
Diensträume und Werkstätten ohne ganzes Dach sein. Welch ein trauriges Bild bietet der Hauptbahnhof oder das Frachtenmagazin heute noch! Und doch wie begeisternd sind die verzweifelten Anstrengungen wie die am letzten Samstag angesichts der ungeheuren Schäden.
In ihrer Freizeit hatten sich da 250 Mann aus allen Dienstzweigen vom Oberbauarbeiter bis zum Abteilungsleiter der Direktion zum freiwilligen Arbeitseinsatz zur Verfügung gestellt. Die Schweißergruppe allein stand fast zwölf Stunden unermüdlich in Arbeit. Am Sonntag waren trotz des lockenden herrlichen Wetters wieder 136 Mann freiwillig beschäftigt.
Allen Eisenbahnern, die so eifrig und
nen, mahnend und beschwörend der Welt dieses Beispiel vor Augen führen, kam aber schon damals zu dem zwingenden Schluß, daß eine Rettung nur von außen kommen könne. Was zu dieser Zeit noch eine Vision des vorausschauenden Geistes war, wurde in wenigen Jahren Wirklichkeit und Franz Werfel mußte seine Heimat verlassen. In Prag geboren, aus Deutschland und Österreich vertrieben, fand er schließlich in Amerika eine letzte Heimstätte. Er konnte noch die Befreiung seiner österreichischen Heimat erleben, konnte noch seinem Wunsche Ausdruck geben, daß Österreich ein neutrales Land werden möchte, dann aber nahm er, müde geworden, endgültig Abschied von dieser Welt; er starb in dem Bewußtsein, daß die Gerechtigkeit den Sieg errungen hatte. Ich
höre noch deutlich seine Worte von damals: „Als ich das Erleben meiner Armenier in den „40 Tagen des Musa Dagh“ schilderte, schwebte mir stets vor, das Weltgewissen zu mahnen, die Verfolgung auch nicht der kleinsten Menschengruppe aus Gründen. der Rasse oder Religion zu dulden, es könnten sonst ganze Völker diesem Wahne zum Opfer fallen. Möge auch in Frankreich, dem Mutterlande der Freiheit, der tiefere Sinn meines Romanes so verstanden werden.“
Auch über andere Werke des Meisters sprachen wir. Vom „Abituriententag“, worin er den Dünkel des ehemals herrschenden sogenannten nationalen Bürgertums einem aus einfachen Verhältnissen aufgestiegenen jüdischen Mitschüler gegenüber geißelte, auch hier kommende Zeiten vorausahnend. Von seiner Geisteslyrik, die die Tiefe eines Heinrich Heine mit der Symbolik eines Rilke verbindet, von der Inspiration, die ihm sein schönes, mit erlesenen Kunstwerken geschmücktes Wie
selbstlos am Aufbau der Bahn und damit am Wiederaufbau Österreichs mithelfen, gebührt der Dank aller.
Facharbeitermangel im Bezirk Kufstein
Kufstein, 4. September. Wie man vom Arbeitsamt Kufstein erfährt, konnten allen Facharbeitern in den Industrie= und Handwerksbetrieben Arbeitsstellen vermittelt werden. Gegenwärtig, da die Betriebe stetig auf höhere Touren der Erzeugung kommen, macht sich sogar ein Mangel an Fachkräften immer stärker bemerkbar.
*
Die Dienststelle zum Schutze der Interessen der ungarischen Staatsangehörigen, Innsbruck, Leopoldstraße 15, 1. Stock, fordert die Eltern von denjenigen ungarischen Kindern auf, die Schüler
Amtlich wird mitgeteilt:
Im Stadtgebiete Innsbruck gibt es noch eine große Anzahl teilbeschädigter Wohnungen, deren sofortige Instandsetzung durch öffentliche Maßnahmen wegen Mangels an Arbeitskräften nicht vorgenommen werden kann; anderseits ist aber zu erwarten und wünschenswert, daß die Selbsthilfe der Bevölkerung durch Arbeit in freien Stunden u. dgl. die gröbsten Schäden beheben kann.
Um nunmehr die Behebung von solchen Teilschäden in möglichst großem Umfange zu ermöglichen, verfüge ich:
1. Wer eine teilbeschädigte Wohnung selbst in bewohnbaren Zustand versetzt, nachdem er eine Einweisung des Wohnungsamtes erhalten hat, erhält die Zusicherung, daß die Einweisung erst dann aufgehoben wird, wenn ihm eine andere, gleichwertige Wohnung zugewiesen werden kann. Dies gilt auch für den Fall der Rückkehr des Hauptmieters.
2. Wer durch Selbsthilfe eine teilbeschädigte Wohnung instandgesetzt hat, wird bei Einweisung dritter Personen in eine solche Wohnung insoferne bevorzugt, als sich die Zahl der zum Vollbelag einer Wohnung er
AUS ALLER WELT
Konferenz des österreichischen Gewerkschaftsbundes
Wien, 5. September. In einer Konferenz der Betriebsräte und gewerkschaftlichen Vertrauensmänner Wiens und der Wiener Vororte erschienen mit Staatskanzler Dr. Renner verschiedene Mitglieder der österreichischen Regierung. Staatssekretär Honner sagte in einer Ansprache: Es gibt viele in Wien und in der Provinz, die da glauben, daß jemand anderer für uns arbeiten muß, statt daß wir selber uns anstrengen. Sie sind einer falschen Meinung. Wir müssen selbst für uns arbeiten, um vorwärtszukommen. Honner teilte weiters mit, die Vertreter der drei Parteien hätten beschlossen, die Regierung zu ersuchen, ein Gesetz über die Nationalisierung der Energiewirtschaft, der Bergund Hüttenwerke sowie anderer wichtiger Industriezweige vorzubereiten.
Sechs Millionen Krüppel in Deutschland
Berlin, 5. September. Der Vorsitzende der sozialdemokratischen Partei Deutschlands Max Fegner erklärt, daß die Erbschaft von Hitlers Wahnsinnspolitik sechs Millionen Krüppel und ein Sachschaden von 500 Milliarden Reichsmark darstellen.
ner Heim mit dem Blick in die herrliche Natur des Wienerwaldes vermittelt, und von seinem Pariser Aufenthalten und Gesprächen mit Valery.
Bald sah ich deutlich, wie sich dem Meister wieder die Gedanken an sein neuestes Werk aufdrängten, ein Stoff aus dem Alten Testament, der den visionären, aus dem Inneren schöpfenden und mit den übernatürlichen Kräften magisch verbundenen Menschen schildert. Werfel zog sich allmählich von der Außenwelt in seine eigene zurück und saß im Geiste bereits wieder an seinem Arbeitstisch. Sein Blick wurde innerlich, während sein Wesen äußerlich noch vollendete Höflichkeit erstrahlte.
Er drückte mir sein Bild und ein Bändchen kyrischer Gedichte in die Hand, und ein herrliches Erlebnis aus dem Reiche des Geistes war vorbei. Diese wertvollen Erinnerungen habe ich durch alle Fährnisse der verstrichenen Jahre zugleich mit einem Bande meiner von Werfel autographierten französischen übersetzung der .40 Tage“ in meiner Bücherei aufbewahrt, kostbare Andenken an den großen Meister und Triumph des überlebens des Geistes über Haß und Vernichtung.
Wohl traf ich Franz Werfel später noch öfter. nie aber hatte ich so tief die weitschauende menschliche Gesinnung des Meisters empfunden wie damals auf der Hohen Warte in Wien, inmitten seines vollen Schaffens. Der Menschheit hat Werfel aus seiner hehren Denkungsweise heraus eine Fülle von Werken der tiefsten Erkenntnis und Besinnung gegeben. die nun frei von allen Hemmungen die Lebensarbeit des großen österreichischen Dichters in die Welt tragen können.
Paule Hofer=Bury.
von Elementar= oder Mittelschulen sind, der oben erwähnten Dienststelle täglich von 9be 12 Uhr oder 14 bis 16 Uhr zu melden. Das letzt Schulzeugnis ist vorzuweisen.
Todesfälle
In Innsbruck starben: Marie Lechner Lehrerin a. D., 78 Jahre alt; Genoveva Jordan 78 Jahre alt; Johann Erlsbacher, Bundesbahn, revident i. P., 76 Jahre alt; Anna Manhärts, eder geb. Schilling, Gerichtsoberoffizialswitwz 80 Jahre alt; Wilhelm Heil, Schneider, 87 Jahr alt; Fabrikantenswitwe Amalia Weithas 78 Jahre alt; Begräbnis am Freitag, ½4 Uhr, in Mariahilf.
In einem Lazarett starb Zollsekretär Anten Knapp, 41 Jahre alt; Sterbegottesdienst an 8. September, 8.30 Uhr, in Stans.
forderlichen Bewohner um eine Personer niedrigt, so daß z. B. eine Wohnung mit 3½ Zimmern schon als voll belegt gilt, wem
4 Personen darin wohnen, während sonst
5 Personen erforderlich sind.
3. Wer eine teilbeschädigte Wohnung in standsetzt, hat gegen den Hauseigentume Anspruch auf Ersatz der Aufwendun gen. Die Stadtgemeinde erklärt sich bereit falls die Einweisung aufgehoben wird und eine Vergütung der Aufwendungen durch den Hauseigentümer nicht in angemessener Frit zu erreichen ist, die Forderung gegen den Hauseigentümer zu übernehmen, somit die Aufwendung zu ersetzen. Die Kosten der not wendigen Instandsetzungsarbeiten sind jedoch sofort nach Vollendung der Arbeit den Stadtbauamte nachzuweisen.
Diese Begünstigungen sind daran ge knüpft, daß seitens des Stadtbauamtes fest gestellt wird, daß durch die Selbsthilfe ein bisher unbewohnbare Wohnung entsprechend instandgesetzt wird und außerdem an die e dingung, daß der Berwerber nicht auf Grund der Verordnung der Landesregierung von 8. Juli 1945 als Nationalsozialist das Wohn recht verliert.
THEATER UND KUNS
Mozartserenade
Am Freitag, den 7., und Sonntag, den 9. Se tember, um 18.30 Uhr, findet im Musikvereinssaal die bereits angekündigte Mozartserenade statt Leitung: Musikdirektor Weidlich. Vorverhauf Theaterkasse. Programm: Kleine Nachtmusk,
Konzert für Flöte und Harfe, Violinkonzem A=Dur, Serenade Nr. 1.
RADIO INNSBRUC
Radio Innsbruck
Heute 18.30 Uhr: Vierter Vortrag im Sendzyklus „Geistige Einkehr“ Reinhold Schneidn „Der Einsame.“ (Zu Grillparzers Tagebücher)
SPORTUND TPIE
JAC. — Sportverein Hall
Am Samstag, den 8. September, um 10 Uh treffen sich beide Mannschaften zu einem Freud schaftsspiel am Tivolisportplatz. Im Vorspiel in 8.45 Uhr treffen die beiden Jugendmannschafte aufeinander.
Tennisturnier Kitzbühel
Zum Wochenende findet im Lande Tirol en großes sportliches Ereignis statt, das weit ün die Grenzen Tirols hinaus auch im nationalen un internationalen Sport Interesse wecken wird. 3 dem Tennisturnier, das von der Stadt Kitzbühe veranstaltet wird, haben sich soviele große Könnn gemeldet, daß zu erwarten ist, daß bei den Schlit kämpfen großartige sportliche Leistungen gezeig werden. Es haben sich unter anderem der malige zweifache deutsche Meister Dr. Egertge meldet, der österreichische Meister Benedek,de Salzburger Meister v. Stachowitz, der tsch chische Spitzenspieler Kadlec u. a. m.
Kitzbühel versucht, den Gästen den Aufentha so angenehm wie möglich zu machen, wenn aus unter den gegebenen Umständen keine friedenmäßige Betreuung möglich ist.
Aus Anlaß des Tennisturniers findet am Santag abends unter dem Ehrenschutz des Bezirkhauptmanns Max Werner ein großes Fest konzert statt, wobei das Kitzbüheler Kammerorchs ster unter der Leitung von Professor DiegelDiegli Werke von Mozart und Haydn zum Vor trag brinden wird.
Am Sonntag, 20.30 Uhr, findet die Preisverte lung in den Räumen des Grandhotel Kitzbühe statt, wobei der Oberstkommandierende für de Zone Tirol, Oberst Marty, das Ehrenpräsidiun führt. — Wir werden über den Verlauf der Ver anstaltung genau berichten. (R6G.
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WOHIN HEUTE:
Donnerstag, 6. September
Theater
Landestheater, 18.30 Uhr: „Land des Lächelns Filme
Kammerlichtspiele: „Die goldene Stadt“. Laurinkino: „Menschen vom Varietee.“ Triumph: „Schwarze Rosen“ Zentral: „Orientexpreß“ Löwen: „Eine Nacht im Mai“.
Hall: „Die goldene Stadt“.
St. Johann: „Das Herz muß schweigen“
Selbstlose Wiederaufbauarbeit der Eisenbahner
Selbsthilfeaktion zu Instandsetzung von Wohnungen
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