Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 67
Tiroler Tageszeitung
Samstag, 8. September 198
Aurkade und Cand
von der Teufelskanzel
Am 6. d. M. wurde unterhalb der Teufelskanzel in der Mühlauer Klamm die Leiche einer Frau aufgefunden.
Die Frau — es handelt sich um eine 34= jährige Bundesbahnangestelltensgattin aus Wien — befand sich seit einiger Zeit in der Nervenklinik in Innsbruck. Am 5. d. M. erhielt sie die Erlaubnis, ihr Kind, das sich in einer Anstalt in Pflege befindet, zu besuchen. Diese Gelegenheit benützte die kranke Frau und begab sich nach Mühlau, wo sie in der Klamm durch Sturz von der Teufelskanzel freiwillig ihrem Leben ein Ende machte.
Anbringung der Hausbewohnerlisten an den Hauseingängen
Der Polizeipräsident verlautbart:
Da die Bevölkerung der Stadt Innsbruck bisher noch nicht restlos der durch die Anordnung der Militärregierung vom 15. August getroffenen Anordnung zur Anbringung der Hausbewohnerlisten an den Hauseingängen nachgekommen ist, macht das Polizeipräsidium Innsbruck die Bevölkerung der Stadt Innsbruck darauf aufmerksam, daß nunmehr Kontrollen durchgeführt werden und diejenigen Verantwortlichen, welche bis Montag, den 10. September, 8.00 Uhr früh, für die Anbringung der Hausbewohnerlisten nicht Sorge getragen haben, mit Anzeigeerstattung und mit Bestrafung rechnen müssen.
Goldene Hochzeit
Der Schuhmachermeister Sebastian Hauser in Jenbach feierte dieser Tage mit seiner Ehefrau Anna das Fest der goldenen Hochzeit. Häuser, der im 80. Lebensjahre steht, ist der älteste Gewerbetreibende in Jenbach.
Am 6. September gegen ¾9 Uhr vormittag ereignete sich auf der Bundesstraße in Zirl ein schweres Verkehrsunglück, bei dem zwei Personen getötet und zwei verletzt wurden.
Um die genannte Zeit fuhr ein Lastkraftwagen von Innsbruck kommend gegen Telfs. Infolge der großen Geschwindigkeit geriet der Wagen in Zirl auf der leicht abfallenden, nassen Asphaltstraße so stark ins Schleudern, daß der Lenker anscheinend die Herrschaft über das Fahrzeug verloren hat. Der Wagen rutschte von der Straße weg über eine 12 Meter hohe Böschung in einen Entwässerungsgraben. Dabei wurden zwei Personen, die auf der rechten Straßenseite gingen, vom Auto erfaßt und seitwärts geschleudert, und zwar der 9jährige Schüler Kurt Kleißl und die 16jährige Toni Mair, beide aus Zirl. Der Bub war sofort tot und das Mädchen starb bis zum Eintreffen des herbeigerufenen Arztes Dr. Purtscheller an der Unfallstelle. Zwei Personen, die sich im Lastauto
befanden, wurden verletzt und mit dem Rettungswagen in das Spital nach Innsbruck eingeliefert. Der Lenker wies Schnittwunden im Gesichte auf. Erhebungen über die Schuldfrage sind eingeleitet.
Das Calvet=Quartett kam nach Salzburg nicht bloß mit einem großen Namen, sondern auch mit einem Programm, das einem das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Debussy, Ravel und andere französische Meister stehen darauf; es ist endlich wieder gegenwartsnahe Musik, von der wir nicht bloß in den letzten Wochen, sondern eigentlich schon mehrere Jahre lang nichts mehr gehört haben Dazu kommt, daß die Calvets gerade für diese Art Musik das beste Quartett Frankreichs sind und eine kaum zu erreichende Vollendung in ihrer Wiedergabe erreicht haben. Das Geheimnis dieser Vollendung heißt Präzision. Alles Technische, alles Klangliche ist diesen vier Künstlern Selbstverständlichkeit und man kommt gar nicht dazu, zu bedenken, daß ein Werk wie das
Ravel=Quartett schon rein instrumental eine sehr bedeutende Aufgabe darstellt. Man bewundert vielmehr nur die hohen geistigen Qualitäten dieses Künstlertums, den schlanken, biegsamen Ton, die durchsichtige Klarheit des kontrapunktischen Gefüges, die Kunst, gleichsam mit den Nervenspitzen zu musizieren, bewundert vor allem auch, wie sehr diese vier Musiker einen einzigen Klangkörper bilden, in dem alle Stimmen und alle Themen nur zeitweilig hervortretende Glieder eines Ganzen sind. Die starke Wirkung des Calvet=Quartetts kommt nicht vom rauschenden Klang her, sondern von einer unerhört verinnerlichten geistigen Anspannung, bei der der kleinste Akzent genügt, um eine große Entwicklung anzudeuten.
Wenn sie das Ravel=Quartett spielen, dann ist in ihrer Wiedergabe die große Linie des Werkes gleichsam stenographisch notiert: in einer Art mu
„Es ist nichts so dumm
Seit Tagen wird im Lande das Gerücht verbreitet, daß das auf die Lebensmittelkarten ausgegebene Fett per Kilo mit RM 35.— berechnet werde. Es braucht nicht besonders betont zu werden, daß die Tiroler Landesregierung strenge die Preise für die wichtigsten Lebensmittel in der bisherigen Höhe festhält. Dieses Gerücht über das angeblich verteuerte Fett ist also nichts anderes als eine fette Ente, deren Fett leider ungenießbar ist.
*
Arztlicher Sonntagsdienst. Dr. Heinrich Heel, Innstraße 23, Tel. 4328. — Dr. Josef Biasioli, Leopoldstraße 12, Tel. 75287. — Bereitschaftsdienst des Roten Kreuzes Tel. 44 44.
Apotheken=Sonntags= und Nachtdienst in der kommenden Woche: Apotheke „Zur Universität“ Krankenhaus, und Saggen=Apotheke, Claudiastraße 4.
Die Mädchen=Volksschule Saggen ändert ihren Namen in Mädchen=Volksschule Siebererstraße. Der Name Saggen bleibt der Privatvolsschule der Barmherzigen Schwestern vorbehalten. — Nacheinschreibungen sind bis zur Räumung in der Gilmschule, Direktionskanzlei, Dienstag von 9 bis 11 Uhr.
Hund verlaufen
Am 6. September kam in Innsbruck gegen nachmittag 14 Uhr ein neun Monate alter Wolfshund abhanden. Er trug Riemen als Halsband. Der ehrliche Finder erhält große Belohnung an Zigaretten und Geld. Abzugeben bei Kapitän Maingault, Hungerburg Nr. 22a.
Die Verkehrsaufsichtsstelle des Französischen Oberkommandos in Österreich teilt mit:
Infolge mangelnder Disziplin der Bevölkerung ereignen sich in Innsbruck häufig Verkehrsunfälle.
Wegen der besonderen Dichte des Verkehrs ist doppelte Vorsicht nötig.
Fußgänger
seid aufmerksam, führt keine Unterhaltungen mitten auf der Fahrbahn; geht nicht mitten über die Straßenkreuzungen; benützt zu deren überschreitung die hiefür eigens bezeichneten übergänge.
Radfahrer
haltet euch immer rechts. Beachtet dieselben Verkehrsregeln wie sie für die Kraftfahrzeuge gelten.
Kraftwagenlenker
fahrt langsam; haltet euch rechts; bleibt nicht an Straßenkreuzungen oder in engen Straßen stehen; fahrt nicht in der verbotenen Richtung; beachtet genauestens die von den Verkehrsposten der französischen Straßenpolizei oder den österreichischen Verkehrsschutzleuten gegebenen Zeichen.
Haltet alle Disziplin!
Verkehrssünder werden bestraft.
sikalischen Kurzschrift, in der ein kleines Achtelmotiv, eine flüchtige Bewegung große musikalische Spannungen umreißt. Sie musizierten auch Gabriel Faure, der sich in der französischen Musik zu Debussy ungefähr so verhält, wie etwa bei uns Brahms zu Richard Strauß. Hier ist noch alles auf große Linien hin komponiert, aber man fühlt schon — insbesondere in solcher Wiedergabe — die kommende Farbenpracht des Impressionismus.
Das Mittelstück des ersten Abends bildete Ravels Sonatine für Klavier, gespielt von Jacques Fevrier. Ein sehr kluger, sehr geistiger Pianist, in dessen Spiel alles klar und transparent ist, funkelnd und durchsichtig. Er ist Franzose der jungen Generation, also kein sentimentaler Anschlag, sondern ein glasklarer, ein wenig harter Ton, der kein Zwielicht kennt, sondern bloß die nüchterne Brillanz des Konstruktiven. Das Quartett sowohl wie der Pianist fanden ein Publikum vor, das sie nicht nur rasch fesselten, sondern das mit Andacht und Ergriffenheit diesem auserlesenen Programm folgte. Keine Spur von der sonst oft störenden Disziplinlosigkeit und dem lärmenden Benehmen im Parkett, vielmehr eine geradezu hörbare Anspannung der Zuhörer und am Ende dankbarer Beifall.
Otto F. Beer.
Kommende Woche in Innsbruck
Das Calvel=Quartett sowie der bekannte Pianist Jacques Février werden am 11 uid 13. September, jeweils 7 Uhr, im Riesensaal der Hofburg ihr angekündigtes Konzert geben. Kartenvorverkauf bei Johann Groß. Maria Ther sien Straße 37, ab 8. September von 9 bis 12 Uhr.
EIER
Ein Ei ist wie das andre Ei.
Nichts ist so falsch wie dies!
Die Eier treiben mancherlei, du glaubst es nicht? Dann lies:
Kennst du die Eier, die aus Gips sich unter echte mischen?
Sie täuschen plump den Menschengripps, hält man sie für die frischen.
Und-ärgert man sich tot dabei, „ zischt man ein wildes „Heuchel-Ei!“
Die Henne legt das Ei umsonst, doch wenn auch hinten "rum, darfst du, wenn du am Lande wohnst, damit nicht gleiches tun!
Denn so was heißt man dann, verzeih!, mit gutem Rechte Gauner-Ei!
Der Vogel brütet mit Instinkt,
der Alensch mit seinem Geist.
Dem ersten das Geschäft gelingt, dem zweiten nicht — zumeist.
Er brütet sich den Kopf entzwei und flucht enttäuscht: „O, Esel-Ei!“
Peter Paprika.
Immimmmmmmrmrmnmmmmmmmmmmimmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
Todesfälle
In Innsbruck starben: Richard Neumann, Postoberadjunkt i. P., 68 Jahre alt; Konrad Broll, Abteilungsleiter aus Gleiwitz, 61 Jahre alt; Alfred Kolb, Arbeiter, 65 Jahre alt; Walter Fetschink, Buchhalter, 46 Jahre alt; Mathilde Singer geb. Purner, 75 Jahre alt; Alois Köfler, Bauer aus Silz, 66 Jahre alt; Maria Riedl geb. Stafner, Finanzratswitwe, 87 Jahre alt; nach langem schwerem Leiden Alois Obexer, 70 Jahre alt. Beerdigung am Samstag 2 Uhr nachmittags auf dem Städtischen Friedhofe.
Graphologische Abende
Einem mehrfach geäußerten Wunsch entsprechend wird im Anschluß an den grundlegenden Vortrag „Schrift und Charakter“ eine Folge graphologischer Studienabende Gelegenheit zur Erweiterung und Vertiefung der Kenntnisse gegeben. (Praktische übungen.) Beginn am Mittwoch, den 12. September, 19.30 Uhr, in der Arbeiterkammer, Maximilianstraße.,
SPORT UNDSPIEI
Fußball= und Basketball=Wettkämpfe von Hochschülern und Altakademikern
Nachdem erst seit 3. September das Hochschulinstitut für Leibesübungen seinen übungsbetrieb aufgenommen hat haben sich bereits Mannschaften für Fußball= und Basketball=Wettkämpfe mit der akademischen Jugend gemeldet. Es geht daher an alle Hörer und Altakademiker der Aufruf, sich für Hochschulmannschaften im Fußball und Basketball umgehendst im Hochschulinstitut für Leibesübungen zu melden. Die übungsstunden werden nach Vereinbarung festgesetzt, übungsplatz sind der Hochschulsportplatz und die Universitätsturnhalle. Es können sich auch Anfänger sowie Fortgeschrittene für Wettkämpfe melden, da Trainingskurse im Rahmen des Hochschulinstitutes durchgeführt werden.
Turnerschaft (Chr.=d. TV.) Innsbruck abermals in Kufstein
Die Handball=Elf der Turnerschaft Innsbruck weilt am morgigen Sonntag abermals in Kufstein und wird das Ruckspiel durchführen. Wie erinnerlich brachte die erste Begegnung einen klaren Sieg der Innsbrucker. Diesmal ist der Spielausjang vollkommen offen, da Innsbruck mit einer sehr jungen Mannschaft antreten wird. Jedenfalls wird auch dieses Spiel wieder zahlreiche Zuseher anlocken.
Sportverein Hall — JAC.
Kommenden Sonntag wird der Sportverein Hall die 1. und die Jugendmannschaft der JAC. auf eigenem Boden zu einem Freundschaftsspiel begrüßen. Beginn der Spiele: Jugend: 15.30 Uhr; 1.: 17 Uhr. Die Spiele finden bei jeder Witterung statt. Das angekündigte Spiel JAC. — Sportverein Hall am Samstag findet nicht statt.
Sportverein Innsbruck in Bludenz
Der Sportverein Innsbruck weilt am Sonntag mit seiner Jugend und 1. Mannschaft in Bludenz zu Gast und bestreitet zwei Freundschaftsspiele gegen den dortigen FC. Bludenz.
Sport am Sonntag
Die Bindermannschaft (Sportverein Kufstein) spielt um 1330 Uhr am Tivolisportplatz gegen den Innsbrucker Sportklub. Vorspiel um 12.30 Uhr der beiden Jugendmannschaften.
Sportvorschau für Landeck
Am Sonntag, den 9. September, empfängt der Sportverein Landeck den FC. Silz mit seiner ersten und der Reserve.
*
Der berühmte deutsche Langstreckenläufer Dr. Leo Pelzer, der im Jahre 1936 den Finnen Nurmi schlug, wurde nach dreijähriger Haft al dem KZ. Nordhausen befreit.
RAPIOINNTRRICK
Unter dem Titel „Eine neue demokratische Welt“ bringt Radio Innsbruck heute 18.15 Uhr eine neue Vortragsreihe.
Sonntag, den 9. September, 14 Uhr: Kinderstunde Margit Seeber liest Tiröler Volksmärchen — 19 Uhr. übertragung aus dem Landestheater Innsbruck: „Liebelei“ Schauspiel in 3 Akten von Arthur Schnitzler. Regie: Leopold Hainisch. In den Hauptrollen. Paula Wessely, Gustav Waldau und Fred Liewehr.
WOHIN HEUTEI
Samstag, den 8. September
Theater
Landestheater. 15 30 Uhr: Handharmonikakonzert Nogler — 18.30: „Land des Lächelns“ „Tiroler Heimatbühne", 15 Uhr: „Schneeweiß, chen und Rosenrot“
Sonntag, den 9. September —
Theater
Landestheater 10 Uhr: „Kultur, Bildung
Kunst“. Vortrag und Leitung: Gustav Krisch. G wirken mit: Georg Schieferer, Operntenor; Liselotte Meikl, Sopran; Dia Luca, Primaballering Oper der Stadt Wien; Streichquartett Prof. Beche Tiroler Bühne Blaas=Berchtold. Landestheater 14.30 Uhr: „Zauberflöte“. — 19 Uhr: „Liebelei“
„Tiroler Heimatbühne“, 14.30 und 18.30 Uhn „Die Braut aus der Stadt“
Konzert
Musikvereinssaal, 18.30 Uhr: Mozartserenade. Filme
Zentralkino: „Via Mala“
Triumph; „Die Schwarze Robe“
Kammer: „Die goldene Stadt“ (letztmalig). Laurinkino; „Menschen vom Varietee.“ Löwen: „Eine Nacht im Mai“
Hall: „Alles für Gloria“ Fulpmes: „Wiener Blut“
St. Johann i. T.: „Das Herz muß schweigen“
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THEATER UND KUNN
Mozartserenade auch in Solbad Hall. Es ist de Städtischen Musikschule gelungen, das Innsbruckn Symphonieorchester mit Musikdirektor Fritz Wid lich zu einer Wiederholung der Großen Mozat serenade in Solbad Hall zu gewinnen. Die Au führung findet statt am Mittwoch, 12. September um 18.30 Uhr im Stadtsaal, Schulgasse 1. Karten zu 6, 5 und 3 RM sind im Verkehrsbüro am Rat hausplatz ab Dienstag, 11. September, zu haben
FILNTNFATEI
„Die schwarze Robe“
Lotte Koch diesmal als — Rechtsanwältin D sich aus der Stellung der Frau, dem Widerstrei zwischen Beruf und Ehe, ein psychologisch über aus interessanter Film entwickelt, ist klar. DaUngewohnte, eine Frau in der schwarzen Robe zu sehen, die Geringschätzigkeit, mit der ihr die Kob legen entgegentreten bis sie sich schließlich gerad als Frau den Gerichtssaal erobert, die Span nungen eines Brandstifter= und Mordprozesse und endlich der Konflikt, der — von ihr zuer unbeachtet — in der eigenen Ehe heraufzieht lassen in Steigerung, künstlerischer Wucht, seel scher Größe und auch menschlicher Minderwertis keit eine Handlung erstehen, die uns vom Begi bis Ende gefangenhält. Das Problem der berus tätigen Frau — Rechtsanwältin und ihr Mam Künstler — und das
Problem der Ehe überhaup die durch den Beruf der Frau im öffentlichn Leben in ihrem inneren Ziel und Zweck beinah tödlich getroffen wird, bilden den Hintergud der Konflikte. So vereinigt dieser Film die Vr züge einer Kriminalhandlung mit den schwer wiegendsten Fragestellungen des menschlichen bens. Daß Lotte Koch hier aus dem Vollen schö fen kann, verwundert uns in Anbetracht der Reise ihres künstlerischen Gestaltens nicht mehr. Von ihrem Spiel mitgerissen, werden aber auch ihn Partner, vor allem Kirsten Heyberg und Häusler, zu vollendeter Höhe emporgetragen.
F. 3
Die neue französische Wochenschau, die zur Zei in den Innsbrucker Kinos gezeigt wird, bringtn u. auch Bilder vom Einzug des Herrn General Bethouart in Innsbruck ünd die Besetzung Tirn bis zur Brennergrenze durch die französische Truppen. über dieses tirolische Interesse hinau aber greift die Wochenschau ins große Weltgesche hen mit der Erinnerung an die Befreiungstan von Paris im August des Vorjahres und die Rüch kehr der Glocken des Elsaß ins befreite Straß burg. Die Jubelstürme der Bevölkerung sind nie geringer als in den folgenden Szenen der feiern in Newyork und London, die uns d Schrecken der letzten Kämpfe im Pazifik ven gessen lassen, von deren Entsetzen und Grausan keit ein Teil des Bildberichtes erzählt. Im Vr gleich zu den Wochenschauen
Goebbelscher gung sieht das Publikum erstmals wieder eine freien, unabhängig gestalteten Ausschnitt aus den Weltgeschehen, wie wir es vor 1938 gewohn waren. F. B.
KIRENLTEHE
Ein Dankfest in Igls
Aus Igls wird uns geschrieben: Igls feiert sein Patrozinium (das Fest des hl. Agidius) in besonders feierlicher Weise als Dankfest für den Schutz des Himmels in den Zeiten der Kriegsnot Der Pfarrer Pregenzer und seine Helfer und Henferinnen schmückten die Kirche mit Tausenden da schönsten heimischen Blumen Das ganze Heilig tum bot einen prachtvollen Anblick. Ein feierliche Tridoum, ein Requiem und ein Tedeum bildeten die Höhepunkte der würdigen Feier.
Das Notburgafest wird in Eben nicht 13 September, sondern am Freitag, den 14 Sepl tember, gefeiert. Gottesdienst um 7 Uhr und 9 Uhr Am Notburgasonntag, 16 September um 7 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und kl. Amt 9 Uhr der feierliche Pfarrgottesdienst. 2 Uhr nachmittags Predigt, gehalten von Msg. Kanzler
Cassian Lechleitner und bei günstiger Witterung
Notburgaprozession.

Schweres Verkehrsunglück auf der Zirler Straße
Zwei Tote und zwei Verletzte
Bekanntmachung
Calvet=Dartett spielt in Salzburg
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