Tiroler Tageszeitung 1945
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- S.30
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Tiroler Tageszeitung
Freitag, 14. September 1n
Seite 2 Nr. 72
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los sehr hohen materiellen Wert der Gabe. Fremde Menschen aus einem fremden Land, die diese Kinder nicht kennen, nie gesehen haben und wahrscheinlich auch nie sehen werden, haben diese Gaben geschickt, um ihre Gesundheit zu schützen und sie instandzusetzen, die Gesundheit wieder zu erhalten. Es sind hilfreiche Menschen, die dies ermöglicht haben, und daher soll unser Dank nicht in Worten bestehen, sondern darin,
daß auch wir uns jederzeit hilfreich er
weisen,
soweit es unsere Kräfte erlauben. Wir lesen in der Bibel, daß nach der Sintflut alles Leben erstorben schien und die Erde von den Wasserfluten und den Stürmen in eine Wüste verwandelt war. Da sandte man eine Taube aus, und siehe, sie kehrte zurück mit einem Ölzweig im Schnabel. Es war das erste Zeichen grünenden Lebens, und wir alle hoffen, daß auch dieser heutige Tag, so bescheiden der Rahmen auch sein möge, in dem er sich abspielt, vom
Sinnbild grünender Hoffnung und spros
senden Lebens
getragen sei, der Hoffnung, daß auch uns dereinst das Leben wieder durch grünes, weites, sonnendurchglänztes Gelände führe. Das walte Gott!“ "
Anschließend dankte der Bürgermeister allen, die in selbstloser Arbeit mitgeholfen haben, die Ausgabe der Spende zu organisieren, vor allem Herrn Ing. Boßhard, der als Schweizer die Spende seiner Landsleute vermittelte, Frau Hofrat Kundratitz, die das Protektorat übernommen hat, Herrn Physikatsrat Dr. Steidl, der in unermüdlicher Arbeit die gesundheitliche Betreuung der Kinder und die Organisierung der Ausgabe übernommen hat, und Herrn Obermagistratsrat Dr. Duregger, der die fürsorgliche Betreuung übernahm.
Unser aller Dank aber gehört der Schweiz, deren einziger Wunsch es ist, durch ihre Spende Bedürftigen zu helfen und die wieder tinmal einen leuchtenden Beweis ihrer selbstlosen Hilfsbereitschaft und einfachen Menschlichkeit gibt.
Zur Regelung der Verteilung von Speisekartoffeln wird mit den Lebensmittelkarten der 5. Zuteilungsperiode auch ein neuer Bezugsausweis für Speisekartoffeln (Kartoffelkarte) ausgegeben. Dieser ermöglicht den laufenden Bezug oder die vorgriffsweise Einkellerung von zunächst 50 Kilo Kartoffeln pro Kopf. Der Einkellerungsschein kann spätestens bis 1. Dezember 1945 bei einem Erzeuger oder bei Vorbestellung in einem Ladengeschäft eingelöst werden. Der Einkellerungsschein hat nur dann als solcher Gültigkeit, wenn von den Einzelabschnitten Sp 1 bis Sp 20 keiner fehlt. Großverbraucher (Gaststätten, Anstalten und Gemeinschaftsküchen aller Art) können Kartoffel nur über das zuständige Ernährungsamt bei einem Großverteiler erhalten. Der Verkauf von Kartoffeln an
Kleinverteiler und Großverbraucher ist den Erzeugern verboten. Die außerordentliche Trockenheit hat einen beträchtlichen Ernteausfall an Kartoffeln zur Folge. Trotz der Bemühungen der maßgebenden Stellen, insbesondere der franzosischen Militärregierung, wird es kaum möglich sein,
Nr.43307 aus dem Konzentrationslager Gusen soll Lebenszeichen geben! ....
Dieser Ruf aus einem verzweifelten Frauenherzen durcheilte am Tage des Einmarsches der USA.= Truppen in Österreich den Ather. — Neun Worte! — das leidvolle Schicksal zweier Menschen! Und wieder erkönte im Lautsprecher: „Hallo, Hallo! Hier der österreichische Freiheitssender. Nr. 43307 aus dem Konzentrationslager Gusen soll Lebenszeichen geben!" Ein verzweifeltes Frauenherz sucht und sucht immer wieder! Soll das Schicksal wirklich so unbarmherzig sein und ihr noch im letzten Moment den Geliebten nehmen! Sie weiß, es liegt ein Geheimbefehl des Massenmörders Himmler vor, sämtliche Häftlinge des Lagers Gusen in den Stollen zu treiben und den Stollen sodann in die Luft zu sprengen! Verzweifelt eilt sie zu den Kommandostellen der
USA.=Befreiungsarmee: „Eilt! Eilt! Es geht um das Leben von 25.000 Menschen! Eilt! Und wieder ruft der Lautsprecher: „Nr. 43307 soll ein Lebenszeichen geben! Nr. 43307 . . .“ Immer wieder! — Noch in der Nacht vom 5. auf 6. Mai 1945 schießt die SS. in das Häftlingslager Gusen wild hinein — in Linz serwartet die Bevölkerung am Vormittag den Einmarsch der Befreiungstruppen! — Aber bereits um 9 Uhr vormittags erscheinen zwei schnelle Panzer vor den Toren des Konzentrationslagers Gusen. —
Und am 11. September 1945 wird am Standesamt Innsbruck getraut: Nr. 14829 aus dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück und Nr. 43307 aus dem Konzentrationslager Gusen: Blanka Marianne Wagner mit Franz Konstantin Leonhardt. „
(A. d. Red. Und wir schließen uns den Gratulanten mit den besten Segenswünschen an.)
Notruf an das überfallskommando der Polizei: 61 61, Klappe 51.
den Zuschußbedarf aus dem bayrischen Nachbargebiet zur Gänze zu erreichen. Es ist daher die straffste Disziplin sowohl der Erzeuger wie auch der Verbraucher unerläßlich.
Durch eine Anordnung der Landesbauernschaft gilt die gesamte Kartoffelernte als beschlagnahmt und ist mit Ausnahme des festgesetzten Selbstversorgerrationssatzes von 150 Kilo je Kopf, des Saatgutes für das nächste Jahr und eines Prozentsatzes Abfallkartoffein restlos abzuliefern.
Die Bauern werden sicherlich das erforderliche Verständnis für die Schwierigkeiten der Ernährungslage der nichtbäuerlichen Bevölkerung aufbringen. Anderseits muß aber auch von den Verbrauchern verlangt werden, daß im Interesse der Allgemeinheit jeder Versuch, sich mehr Kartoffeln anzueignen als durch das Landesernährungsamt festgelegt wird, unter allen Umständen unterlassen wird.
Flurdiebstahl oder die Verfütterung von Speisekartoffeln kann nicht streng genug bestraft werden.
Das Hakenkreuz von der Nordkette verschwunden
In den Sommermonaten des Jahres 1934 wurde von Nationalsozialisten an der Südwand der östlichen Sattelspitze ein Hakenkreuz im Ausmaße von 40X40 Meter angebracht. Da die Balken, die eine Breite von 4 Meter hatten, mit weißer Ölfarbe gestrichen waren, blieb dieses Zeichen des Elendes lange Jahre sichtbar. Als dann im Jahre 1938 preußische Marschstiefeln auf dem Innsbrucker Pflaster dröhnten, hatten es einige Nazi eilig, dieses Hakenkreuz wieder zu neuem Ansehen zu bringen. Jetzt nach elf Jahren ist es endlich aus dem Blickfeld der Innsbrucker verschwunden, verschwunden für immer, denn die drei Polizisten, die sich freiwillig zu dieser Arbeit gemeldet hatten, haben ganze Arbeit geleistet. Drei gute Bergsteiger hingen acht Tage in den Seilen und
überstrichen die Fläche von 1600 Quadratmeter in mühevoller Arbeit mit flüssigem Teer. Nichts soll uns mehr an diese Zeit erinnern, wo im Zeichen des Hakenkreuzes ein fremder Geist brutal über unser Volk geherrscht hat.
Heiratsschwindler
Von der Kriminalpolizei in Innsbruck wurde der 32jährige Musiker Fritz Werdelmann aus Wattenscheid (Westfalen) verhaftet, der einen schwunghaften Schleichhandel mit Zigaretten und Bedarfsgegenständen betrieb. Außerdem hat er in der Wohnung eines Arztes in Arzl mehrmals Diebstähle verübt. Ferner steht er im dringenden Verdacht, mehreren Frauen und Mädchen die Ehe versprochen zu haben, um von ihnen Geld herauszupressen oder Geschenke zu erhalten.
Todesfälle
In Innsbruck starben: Martha v. Prosch, geb. v. Alten, Naturforscherswitwe, 65 Jahre alt; Biruta Ambroza, geb. Schimkus, Dipkomkaufmannsgattin, 34 Jahre alt; Peter Mayr, Altersrentner, 82 Jahre alt; Clementina Filz, geb. Molterer, Mineurswitwe, 64 Jahre alt.
In Kitzbühel starb Frl. Gertrude Egger, Angestellte, 20 Jahre alt.
Bilder rufen!
Die französische Militärregierung von Tirol=West will der österreichischen Bevölkerung in einem wöchentlich wechselnden Bildbericht französische Kultur näherbringen.
Die erste Ausstellung begann vorige Woche in Landeck. Wir sahen in einer Auslage die Bilder der siegreichen französischen Heerführer, Bilder von Truppenparaden und wohl eines der eindrucksvollsten: General de Gaulle schenkt symbolisch dem Unbekannten Soldaten des Weltkrieges 1914 den Frieden. Eine andere Auslage zeigte Bilder des friedlichen und kulturellen Frankreichs. Gemahnen uns nicht die Bilder aus der Savoylandschaft mit ihren sanften Almenmatten und den Bauernhäusern mit den davor weidenden Kühen an unser eigenes Tirolerland? — Möge dieser Bilderdienst, dem sich kulturelle und Modebilder in wechselnder Folge anschließen werden, dazu beitragen, die gegenseitige Freundschaft und das Verstehen zu vertiefen. (Heiku)
FPORTUNDSPIEI
Neuer Handballsieg der Turnerschaft Innsbruck in Kufstein
Obwohl die Turnerschaft Innsbruck dieses Treffen nur mit ihrer durch den famosen Torwart Suckert verstärkten Jugendmannschaft bestritt, konnte sie auch dieses Treffen mit einem Endstand von 9:7 für sich buchen. Der Erfolg der Innsbrucker war in diesem Ausmaß vollkommen gerechtfertigt, denn die Kufsteiner waren diesmal dem Elan und Kampfgeist ihres jungen Gegners nicht gewachsen, der sich durch sein taktisch kluges, raumgreifendes Spiel viel Laufarbeit ersparte und während der ganzen Spielzeit eine leichte Feldüberlegenheit zeigte. Die Kufsteiner hatten nicht gerade ihren besten Tag, spielten zeitweise nervös und kombinierten zu ungenau. Schiedsrichter Gold, Innsbruck.
Fußball in Bludenz
Der Sportverein Innsbruck gastierte vergangenen Sonntag mit seiner Jugend und einer geschwächten ersten Kampfmannschaft in Bludenz und trug bei andauerndem Regen und schlechten Bodenverhältnissen zwei Spiele aus. Im Vorspiel gelang es der Sportvereinjugend, ein 1:1(1:0=)Ergebnis gegen die körperlich weit stärkeren Bludenzer zu erringen, während die erste Mannschaft des Sportvereins eine 5:1=(1:0)=Niederlage in Kauf nehmen mußte. Beide Mannschaften lieferten sich trotz des nassen und schweren Bodens ein sehr schnelles, hartes und faires Spiel, wobei es den Bludenzern erst in den letzten 20 Minuten gelang, den Stand von 2:1 auf 5:1 zu erhöhen.
Firma „Timex“ (Tiroler Import und Export) entsendet Mitte nächster Woche einen Vertreter nach Wien und Prag. Allfällig interessierte Firmen werden gebeten, sich mit der „Timer“, Maria=Theresien=Straße 25, 3. Stock, Telephon 46 84, bis spätestens Dienstag, 18. September 1945 ins Einvernehmen zu setzen.
Das wissenschaftliche Ergebnis des Österreichischen College in Alpbach
Am Montag, den 10. September, wurden die Österreichischen Hochschulwochen in Alpbach abgeschlossen. Die wissenschaftliche Arbeit war in 7 Arbeitskreise aufgegliedert, in Philosophie (Leiter: Univ.=Doz. Doktor Simon Moser), Theologie (Kaplan Fischer), Recht und Staat (Univ.=Prof. Dr. Herdlitezka), Antike und Gegenwart (Univ.=Doz. Dr. Muth), Moderne Literatur (Univ.=Prof. Dr. Gigon, Freiburg=Schweiz), Neuere Geschichte (Dr. Nitsche, Zürich) und Kunst (Univ.=Doz. Dr. von Lutterotti, Architekt von Sackenheim). Die Fruchtbarkeit der Arbeitsweise des College lag in dem Bemühen um eine Selbstbesinnung der einzelnen Geisteswissenschaften auf ihre Grundbegriffe und Grundlagen; das Neuartige in der Zusammenarbeit der einzelnen Kreise bei der Diskussion der
Grundprobleme.
So konnte in Zusammenarbeit der Arbeitskreise „Recht und Staat“ und „Antike und Gegenwart“ durch die speziellen Verfahrensweisen der rechtshistorischen und der philologischen Forschung der Römer als Gestalter überzeitlich=gültiger Rechtsideen her
iusgearbeitet werden. Dabei exgaben sich
ionkrete Grundmerkmale seiner menschlichen Eigenart, die ihn zu dieser bedeutsamen abendländischen Kulturtat befähigten.
Die mehrfach bis ins letzte geführte Analyse der in den Arbeitskreisen vertretenen Einzelwissenschaften erwies durchwegs die Voraussetzung gewisser Hauptbegriffe und Axiome, die durch die Philosophie klargestellt werden müssen und eine metaphysische Fragestellung erfordern. Als äußerst frucht
bar zeigte sich in dieser Beziehung eine Auseinandersetzung zwischen den Vertretern der theoretischen Physik und der Philosophie in der Diskussion der Begriffe: Atom, Messung kleinster Längen, Kausalität und Wahrscheinlichkeit.
Eine Aussprache mit dem Leiter des historischen Arbeitskreises führte zur Einsicht von der Notwendigkeit einer Metaphysik der Geschichte, so vor allem in der Scheidung der Geschichtswissenschaft in Chronologie und Geschichtsdeutung.
Das allgemeine Vortragsprogramm und die dabei geführten Aussprachen waren auf die erwähnten Leitideen abgestimmt und brachten auch ihrerseits für die einzelnen Kreise eine Fülle von Anregungen. Das wissenschaftliche Niveau übertrug sich auf die Erörterung politischer Fragen, so daß eine wesentliche Aufgabe der Akademikerschaft für die Zukunft, die wissenschaftliche Unterbauung der Politik von selbst zutage trat. Die weltanschauliche Voraussetzung für diese „Logisierung“ der Politik war für alle in absolut freimütigen Aussprachen das selbstverständliche Bekenntnis zu einer österreichischen Form der Demokratie. Als ideelle Voraussetzungen wurden dafür empfunden: Die Verpflichtung zu einer abendländischen Geisteshaltung, die Ehrfurcht vor der Tradition, die
Achtung vor der Persönlichkeit des anderen, die schöpferische Freiheit des Geistes, die freudige Bereitschaft zur sozialen Ausgestaltung des Staates und das Bekenntnis zu Österreichs Sendung als der verbindenden und ausstrahlenden Mitte Europas.
Dr. Moser.
neue Kartoffelkarte
NOHIN HEHTE
Freitag, 14. September
Theater
Landestheater, 18.30 Uhr: „Ehestreik.“ Gasiuder Breinößlbühne.)
Filme
Laurinkino: „Wir bitten zum Tanz“, Kammerlichtspiele: „Lache Bajazzo!“) Zantralkino: „Via Mala“
Triumph: „Die Schwarze Robe“ Löwenkino: „Rigoletto.“
Hall: „Philharmoniker.“ Fulpmes: „Alles für Gloria.“
St. Johann: „Am Abend auf der Heide“
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TAEATER IIND KUNN
Dritter und letzter Abend Calvettquartet
Am Samstag, den 15. September, um 19 U findet im Riesensaal der letzte Festabend des E vetquartetts unter Mitwirkung des PianiseJacques Février und Musikdirektors Weids statt. Das österreichische Programm bringt: ## zart: Streichquartett G=dur, Schumann: Andan und Variationen D=dur op. 46 für zwei Klavie Schubert: Streichquartett d=moll („Der Tod ui das Mädchen"). Vorverkauf ab heute von 9# 12 Uhr bei Johann Groß, Musikalienhandlunz Maria=Theresien=Straße 37, Parterre.
Volkstümliches Handharmonikakonzert
Ein so weitverbreitetes und vielgespieltes, doch im Konzertsaal wahrhaft selten gehörtes strument, die Handharmonika, brachte uns Samstag im Landestheater unter der Leit von Herrn Dir. Nogler mit einem bunten gestaltigen Programm Freude und Entspannunz
Die Harmonikaschule, die unter Herrn Na# schon 15 Jahre besteht und sich auch schon in As landskonzerten Lorbeeren gehölt hat, brachte# ein sehr diszipliniert aufeinander abgestimnts Orchester, dessen meist sehr jugendliche Mind kende ihr Bestes taten, eine wirkliche Leistuz Indem man vor allem der leichten Muse hulde wechselten bunt Märsche, Walzer und Ouvertim einander ab, wobei besonders das Walzerlied, Muatterl war a Wienerin“ gut gelungen ward vom chromatischen Orchester gespielten Walzern# Zeller und Strauß hätten wohl noch mehr Schwr und Einheitlichkeit im Spiel bedurft, um als& folg bezeichnet zu werden. Jedoch nicht=vergessa dürfen wir der Sololeistungen, die der klein Baicher in zwei viel geschultes Können er dernden Stücken
vollbrachte, und seine kleines legin Anita Arnold stand ihm mit ihrer merkenswerten Fingergewandtheit nicht nach.
Der mit viel herzlichem Beifall aufgenomme Nachmittag hat zu dem guten Namen der h## monikaschule Nogler jedenfalls das Beste bes tragen und berechtigt zu freudigen Höfffüung auf eine erfolgreiche Weiterentwicklun
Jutta Pohl
Eine Jugendbühne in Innsbruck
österreichs Kunst blüht wieder auf und istdan sich das alte Niveau und den ihr gebührPlatz in der Weltkultur wieder zu erobernAe da darf ein Faktor, der besonders in der dase lenden Kunst an Bedeutung gewinnt, nämlich Bildung und Lenkung des Kunstsinnes der## gend nicht im Hintergrund stehen, sondem zu den ersten und vordringlichsten Aufgabenz# hören. Im Rahmen und im Sinne dieses Bestm bens wird nun in Innsbruck eine Pflegestätte# Kunst von und für die Jugend errichtet, die gendbühne St. Nikolaus“ Ed. Weil Ruedl hat die Leitung dieses hauptsächlich Märchenvorstellungen vorgesehenen Theatersi Eine kleine Schar von vielversprechenden jugs lichen Kräften steht ihm zur Verfügung, und dürfen hoffen, daß er seine verantwortungs# Aufgabe im Sinne
eines gesunden und kultun hochstehenden Erziehungsbeitrags löst.
Die „Jugendbühne St. Nikolaus“ (Innsbut St. Nikolaus, Fallbachgasse, Spielheim Edelm wird am 15. und 16. September um 15.30 Uhrn der Aufführung von „Dornröschen“ von Gebt Grimm ihre Spieltätigkeit beginnen. Kartenverkauf täglich von 3 bis 5 Uhr im Spiells Edelweiß.
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Lieder= und Arienabend Elisabeth Jonghann“
Flügel Othmar Suitner. Arien von HandelMonteverdi, Lieder von Schubert, Schuan Brahms und Dvorak. Kartenvorverkauf abSa# tag, den 15. September, bei Johann Groß.
Orgelkonzert in der Kirche Breitenwang
Prof. Koch, Innsbruck, benützte die Gelege heit eines Besuches in Außerfern, Reutte, umse großes musikalisches Können einem sehr das baren Kreis von Zuhörern in der Kirche in Bei tenwang zu vermitteln. Mit der ganzen Km# und Feinheit des königlichen Instrumentes spiel Prof. Koch auf der Orgel Präludium Gedur# J. S. Bach, Andante von Mozart, Scherzo aus d 5. Orgelsonate und gotische Suite mit Choral, nuett und Gebet.
Pfarrer Ruepp dankte Prof. Koch für 5 Vermittlung solcher schönen Feierstunde, die rechter Namenstag für die Gottesmutter war.
Der freiwillige Erlös — eine gut gefüllte Sce — war für die landwirtschaftlichen Notgebiete Außerferner Bezirk bestimmt. Elar
RADIOINNTBRUC
Heute um 18.15 Uhr „Tiroler Hörberichte“: d# Mikrophon zu Besuch bei der „Tiroler tung“; bei der Verteilung der Schweizer Kinde spende im Altersheim Innsbruck.
Macht Gebrauch vom Fahrkartenvore kauf im Tiroler Landesreisebürol
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Der Rat
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