Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 75
Tiroler Tageszeitung
Dienstag, 18. September 199
Kariadt
N uld Zid
Strenge Strafen für Lebensmittelhinterziehung
Die Landesbauernschaft geht nun gleichlaufend mit der genauen überprüfung und Ahndung aller Ablieferungsrückstände der Bauern auch alle Lebensmittelversorgungsbetriebe strenge durch, um ja sicherzustellen, daß die Lebensmittelmengen, die der Bauer sich vielfach vom Munde absparen muß, gleichmäßig und gerecht verteilt werden. Die überprüfung deckte bei verschiedenen Lebensmittelversorgungsbetrieben große Hinterziehungen auf. Die Schuldigen daran werden der strengsten Bestrafung zugeführt.
Der Fleischhauer Lahartinger in Wörgl wies bei der letzten überprüfung seines Fleischhauereibetriebes eine Fehlmenge von 890 Kilogramm Fleisch auf. Es wurde über ihn eine Geldstrafe von 6000 RM verhängt und für den Fall eines weiteren Verstoßes die dauernde Sperre seines Betriebes angedroht. — In der Fleischhauerei des Simon Glantschnig in Rattenberg ergab die überprüfung eine Fehlmenge von 450 Kilogramm Fleisch. Gegen denselben wurde eine Geldstrafe von 2500 RM verhängt.
Die Obstversorgung in Tirol
Nordtirol war nie in der Lage, den Obsteigenbedarf zu decken. Trotzdem hatten wir in Friedenszeiten oft große Absatzschwierigkeiten, deren Ursache darin lag, daß beträchtliche Mengen von Südfrüchten und Dörrobst eingeführt wurden. Alle diese Zufuhren, sei es von benachbarten Ländern oder übersee, sind heuer restlos ausgeblieben. überdies ist die Obstblüte im eigenen Lande durch Schneefall im Mai und den darauffolgenden Nachtfrösten bis zu 70 Prozent zerstört worden. Die trockene Witterung im Oberinntal und die meist mit Sturmwind begleiteten Gewitterfälle im Unterinntal haben den ohnedies geringen Fruchtansatz um ein weiteres verringert. Es ist somit heute so, daß selbst der Gartenbesitzer für sich kaum ausreichendes Obst erntet.
Ein Chauffeur von
Die deutschen Truppen haben bei ihrem Rückzug aus Bayern nach Tirol auf dem Fernpaß mehrere Minenfelder gelegt, die bis heute noch nicht vollständig aufgeräumt sind. Im Mai ist in einem solchen Minenfelde in der Nähe von Nassereith der 9jährige Bub Fringer tödlich verunglückt. Nun kommt die Nachricht, daß in der vergangenen Woche in einem Minenfeld an der alten Fernpaßstraße abermals ein Todesopfer zu beklagen ist.
Am 11. Sept. erhielt der 31jährige verheiratete Chauffeur Josef Krabichler aus Nassereith den Auftrag, für die Straßenbauverwaltung Imst das bei der sogenannten Schanzlseebrücke gelagerte Tankholz nach Nassereith abzuführen. Er fuhr mit einem Lastkraftwagen von der Bundesstraße in die alte Fernpaßstraße ein und von dort rückwärts fahrend zum Holzlagerplatz. Ungefähr 25 Meter vor der Brücke ging eine tief vergrabene Tellermine los, zerriß das Lastauto und schleuderte den Vorderteil des Wagens quer über die Straße. Der Wagenlenker Krabichler lag nach der Explosion neben dem zertrümmerten Führerhaus mit lebensgefährlichen Wunden. Ein Hilfsarbeiter, der in der Nähe stand, wurde zu dem 15 Meter
Es ist den Bemühungen der Landesbauernschaft (Landesernährungsamt) und auch der landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft zu danken, aus Südtirol erhebliche Obstmengen einzuführen, so daß in letzter Zeit ab und zu Obstzuteilungen erfolgen konnten. Da uns aber eine eigene nennenswerte Ernte im heurigen Jahre völlig versagt blieb, hängen weitere Obstzuteilungen allein davon ab, ob es gelingt aus überschußgebieten Obst zu erreichen und die dafür geforderten Kompensationswaren aufzubringen.
Brände
Am 14. September um 14.12 Uhr wurde die städtische Berufsfeuerwehr Innsbruck telephonisch verständigt, daß vor dem Hause Müllerstraße 22 ein Teerkessel infolge überhitzung in Brand geraten sei. Die städtische Berufsfeuerwehr war sofort zur Stelle und löschte den Brand in kürzester Zeit. — Am gleichen Tage um 22.45 Uhr wurde die städt. Berufsfeuerwehr nochmals telephonisch alarmiert, da in der Reichenauer Straße ein Auto in Brand geraten sei. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr stand der Wagen in hellen Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand in kurzer Zeit.
In Natters ist ein am Waldrande in der Nähe des Tschurtschenthalerhofes gelegenes Bienenhaus vollständig abgebrannt. Mehrere Bienenvölker, Imkergeräte und verschiedene Werkzeuge sind verbrannt. Das Feuer ist vermutlich durch Honigdiebe, welche die Bienen ausräuchern wollten, verursacht worden. Einige Tage vorher wurde im gleichen Bienenhaus eingebrochen und zwei Bienenstöcke entwendet.
In Zirl entstand im Hause Nr. 297 des Kriegsbeschädigten Josef Mader ein Schadenfeuer, dem das Dach und eine Mansardenwohnung zum Opfer ßelen. Die Ausbreitung des Brandes wurde durch das rasche Eingreifen der Nachbarn und der Ortsfeuerwehr verhindert. Wahrscheinlich ist der Brand durch unvorsichtiges Hantieren mit einer brennenden Kerze oder einem Zündholz entstanden. Sechs Personen wurden obdachlos.
einer Mine zerrissen
tiefer gelegenen Schanzlsee geschleudert und trug innere Verletzungen davon. Ein zweiter Hilfsarbeiter wurde gleichfalls zu Boden geschleudert, jedoch dürfte er keine Verletzungen erhalten haben.
Krabichler erhielt vom Straßenwärter August Köll einen Notverband angelegt und wurde vom Besitzer des Fernpaßhotels nach Imst gebracht und von dort nach Anlegung eines neuen Verbandes in das Krankenhaus Zams transportiert, wo er bald nach der Einlieferung gestorben ist.
Der verletzte Hilfsarbeiter wurde vom Arzt Dr. Mantl verbunden und befindet sich in häuslicher Pflege in Nassereith.
Entwendung eines Motorrades
Am 13. September um 15.15 Uhr wurde am Südtiroler Platz einem Arzt ein Motorrad entwendet. Marke Puch 220, Fabriksnummer des Fahrgestelles und Motores 102.636, Kilometerzahl 5800, Kennzeichen TV — 16.805. — Für das Zustandebringen des Fahrzeuges sind 300 Mark Belohnung ausgesetzt. — Meldung an Polizeirevier Hauptbahnhof.
Schwaz, 16. September.
Heute wurde in Schwaz durch Herrn Colonel Piatte in Anwesenheit des Herrn Militärgouverneurs Capitaine Brecht und den Spitzen der Militärregierung sowie der österreichischen Behörden eine Ausstellung eröffnet, in der durch authentische Photos eine einzige große Anklage gegen das Untermenschentum des nationalsozialistischen Regimes erhoben wird. Zu Beginn der Ausstellung hielt Herr Hauptmann Brecht eine kurze Ansprache, in der er die Gründe anführte, die die Militärregierung zu dieser Ausstellung bewogen hatten. „Der Sinn und Zweck dieser Ausstellung soll es sein“, sagte er, „den Beweis zu erbringen für die Richtigkeit der Anklage, die gegen das nationalsozialistische Regime erhoben wird und der Bevölkerung Gelegenheit zu geben, einen Vergleich zu
ziehen zwischen früher und heute.“ Er geißelte in scharfen Worten die Schandtaten des Nationalsozialismus und lud zum Schlusse seiner Ausführungen zu einem Besuche des Lagers „Oradour“ ein, einem ehemaligen Fremdarbeiterlager außerhalb der Stadt Schwaz, das zur Zeit Gefangenenlager für politische Häftlinge dient.
Bei unserem Besuch im Lager „Oradour“ sind die Häftlinge in einem offenen Viereck angetreten. Es sind 95 Männer und 23 Frauen. Sie tragen ihre Zivilkleider, die Männer sind kahlgeschoren und tragen eine
Häftlingsnummer. Zwischen den Baracken sind Grunflächen angebaut, durch die schmale Kieswege führen. Alles macht einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck und nur der Stacheldrayt, der das Lager umgibt, erinnert an den Zweck desselben. Auch die Innenräume der Baracken sind peinlichst sauber. Es gibt eine Tischlerei und eine Schlosserei, in denen die Häftlinge arbeiten. Auch in sanitärer Hinsicht ist für das Wohl der Häftlinge vorbildlich gesorgt. Es gibt große Waschraume, eine Krankenstube, und es befinden sich auch zwei Arzte und eine Krankenschwester im Lager. Schwerere Krankheitsfälle werden in das Städtsiche Krankenhaus eingeliefert. In der Küche wird gerade das Mittagessen zubereitet; es gibt Gulasch und Kartoffeln. Auf die Frage, wie er hier im
Lager behandelt würde, erklärt uns ein Häftling, er könne sich nicht beklagen. Die Arbeit im Lager geht von 7 Uhr früh bis 7 Uhr abends mit zwei Stunden Mittagsruhe. Auch die Frau des Reichspressechefs Dr. Dietrich, die erst vor kurzem im Zillertal verhaftet wurde und sich nun ebenfalls in diesem Lager befindet, erklärt uns auf Befragen, das Essen sei gut und es würden von den Bewachungsmannschaften keinerlei Schikanen angewendet.
Radio Innsbruck wird in den nächsten Tagen die Aufnahme eines Gespräches bringen, das ein ehemaliger österreichischer KZ.=Häftling mit der Frau des Reichspressechefs Doktor Dietrich führte.
Notruf an das überfallskommando der Polizei: 61 61, Klappe 51.
Wiedereinführung der Normalzeit ab heute titternacht
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird die Uhr um Mitternacht um eine Stunde zurückgedreht. Die Normalzeit beginnt also wieder ab 19. September.
Einführung in die Pilzkunde
Die Fachschaft für Biologie des Österreichischen Institutes für Kultur und Wissenschaft veranstaltet drei Lichtbildervorträge von Prof. Dr. H. Gams und Frau Dr. M. Gams, die seit zwei Monaten die vielbesuchte Pilzberatungsstelle im Botanischen Institut leiten, im Hörsaal 3 der alten Universitätsbibliothek. Jeweils 19.30 Uhr: am 21. Sopt. über Wesen u. Einteilung der Pilze, am 28. Sept. über ihre Rolle im Haushalt der Natur und ein dritter Vortrag über die Speiseund Giftpilze im Haushalt des Menschen. — Kartenverkauf: Kulturinstitut Hofburg, von 9 bis 12 und von 2 bis 5 Uhr.
WOHIN HEUTE
Dienstag, 18. September
Landestheater, 19 Uhr: „Liebelei“.
„Tiroler Heimatbühne", Hötting, 14.30 Uhr: „Ziegenpeter auf der Zauberalm“ (Kindewer stellung).
Filme
Kammerlchtspiele: „Lache Bajazzo.“ (Letztmals Laurinkino: „Wir bitten zum Tanz“. Zentralkino: „Via Mala“
Triumphkino: „Die Schwarze Robe.“ Löwenkino: „Rigoletto.“
Hall: „Eine Nacht im Mai“. Fulpmes: „Alles für Gloria.“
St. Johann: „Am Abend auf der Heide.“
Diebstähle und Einbrüche
Die Taschendiebstähle in Innsbruck
dauern fort: Während der Straßenbahnfahrt von Hall nach Innsbruck wurde einer Verkäuferin aus Absam aus der Handtasche eine Lederbrieftasche mit 4000 Mark entwendet; in der Wilhelm=GreilStraße wurden beim Anstellen einer Frau aus der Handtasche eine Geldtasche mit 300 Mark und einer anderen Frau eine Brieftasche mit 100 Mark und Dokumenten gestohlen; am Marktplatz wurde aus einer Handtasche eine Lebensmittelkartenmappe entwendet; in der Straßenbahn wurde einer Kontoristin aus der Handtasche eine Brieftasche mit Dokumenten gezogen. — Ferner wurden entwendet: Im Hausflur Anichstraße 1 ein Koffer mit Schmuck und Wäsche; aus einem Keller in der Maria=Theresien=Straße 14 Koffer und 3 Kisten; in der Sillschlucht ein Widder.
Raubüberfall
Landeck, 16. Sept. Vorige Woche erschienen sieben vermummte Männer beim Gasthaus Löwen in Fliersch und raubten dort Kleider, Wäsche und Hausgeräte in großen Mengen, die sie auf einem mitgebrachten Personenkraftwagen verstauten.
(Heiku)
UND KUNST
Calvet=Quartett (3. Abend)
Es war eine überaus noble Geste der gefeierten Pariser Künstler, den gesamten Reinertrag des dritten Konzertes der sozialen Fürsorge (notleidende Musiker) und dem Wiederaufbau der musikkulturellen Einrichtungen Innsbrucks zu widmen und auf jedes Honorar zu verzichten.
Aber auch die Wahl des Programmes zeugte von Herzenstakt und Einfühlung: Es war eine Verbeugung vor den großen Genien der österreichischen Musik — Mozart und Schubert —, die gerade in Frankreich viel Widerhall finden.
Mozarts G=dur=Quartett (Köchel=Verz. 387), das den Abend einleitete, stammt aus dem Jahre 1782 und ist das erste der berühmten sechs, „dem teuren Freund Haydn“ gewidmeten Quartette. Seit diesen sechs Quartetten steht der Typ der klassischen Streichquartette bis über Beethoven hinaus fest: „Persönliche und selbständige Führung der einzelnen Stimmen bei Wahrung der verbindenden, thematischen Einheit" (Paumgartner, Mozart). Adel der Erfindung, große Klangschönheit zeichnen das Werk aus, dessen Grundstimmung beschwingte Heiterkeit ist, die nur bisweilen durch Augenblicke besinnlicher Schwermut unterbrochen wird. In der Harmonik und Modulation weist es weit in die Zukunft: Mutet nicht die Des=dur=Rückung des Adagios schon „schubertisch“ an?
Höchste Durchsichtigkeit und kristallene Klarheit zeichnete das Spiel des Calvet=Quartetts aus; die tempi des Finales waren beschwingter als gewohnt, mit betonter Freude und Verve gespielt. Wundervoll das vorbildliche espressivo der melodischen Linie, das kaum seinesgleichen hat.
Auch das berühmte d=moll=Quartett von Schubert, das den letzten Festabend beschloß, vermittelte tiefste Eindrücke: Die düstere Leidenschaftlichkeit und die Ahnung vor drohendem Unheil kam ebenso prägnant zum Ausdruck wie die hellen und freundlichen Momente; auch hier im ganzen rasche, trotzige tempi; zu einem Glanzstück wurde der Variationensatz über das Liedthema, nach dem das Quartett benannt ist.
Zwischen diese Quartette war ein Werk Robert Schumanns gestellt: Das Thema mit Variationen B=dur op. 46 für zwei Klaviere. Zu Herrn Fevrier hatte sich Musikdirektor Weidlich als Partner gesellt. Das echte Kind Schumannscher Prägung, schlicht und gemütvoll im Thema, hat eine Reihe von schwungvollen, besinnlichen, schwärmerischen und ritterlichen Veränderungen und gelang vorzüglich. Die beiden Künstler an den Steinwayflügeln spielten so konform und ebenbürtig im Ausdruck, in Klang und Anschlag, daß man den Eindruck hatte, sie wären schon wochenlang aufeinänder abgestimmt: Die Wiedergabe war infolgedessen vollendet und reichster Beifall rief die beiden Künstler immer wieder.
Das Schubert=Quartett vollends versetzte die Hörer in tobende Begeisterung, so daß sich die Künstler zu einer Zugabe genötigt- sahen: Sie bedankten sich mit dem prächtigen Finale aus dem Es=dur=Quartett Schuberts. Der reiche Beifall mag den Künstlern von unserem Dank für die gebotene Kunst und unserem Wunsche nach baldigem Wiederkommen erzählen. „Frankreich spielt für Österreich!“ So hielten es die Künstler schon in Paris, denn ihr Herz ist österreichischer Musik weit geöffnet und schlägt in heißer Verehrung für unsere großen Meister. Wir sind uns dessen bewußt und danken es den großen Künstlern und Menschen.
Herbert Gschwenter.
Jugendbühne St. Nikolaus
KigehiTehn
Priesterkonferenz. Dienstag, 18. Septeme halb 6 Uhr abends Priesterkonferenz in der ## kristei von St. Jakob.
SDORTUND SDIEI
Tiroler Turnerschaft
Die Tiroler Turnerschaft lädt alle Vereinsfühm und Funktionäre der Christlich=deutschen Tur schaften Tirols zu einer Besprechung nach Inbruck ein. Die Aussprache findet am Mittw## 19. September, um 14 Uhr in der Kanzlei d Turnerschaft Innsbruck, Rennweg 1 (Hosbun statt. An diesem Termin verhinderte Teilneh können jeden Montag und Freitag von 18 5# 19 Uhr in der Turnerschaftskanzlei vorsprechen
Innsbrucker Sportklub — I. A. C. 5:1 (1:1
„Jugend gewann übers Alter.“ Der Innsbruckn Sportklub trat am vergangenen Sonntag mitsi ner 1. Mannschaft gegen die wohl etwas veraltet und zusammengesetzte Mannschaft des J.Acn und holte sich einen dem Spielverlaufe nach en dienten 5:1 = Sieg.
Gleich zu Beginn der ersten Halbzeit kam de I. A. C. durch ein Mißgeschick des zur Zeit besn Torhüters Wisiol zum Führungstreffer. Trotde der Sportklub jedoch durch besseres Kombinatio# spiel, ferner an Kondition und Schnelligkeit über legen war, gelang ihm durch einen prachtvolle Freistoß Haselwanters nur der längst verdien Ausgleich.
In der zweiten Hälfte war die junge Sportkls Elf wieder vor allem an Kondition und Schnellis keit überlegen, gefährdete ständig das J. A.Ciin und erzielte auch vier weitere schöne Treffer,m mit das verdiente Endergebnis hergestellt war.Schiedsrichter Pöschl (Wien) war objektiv,
Polnische Auswahlelf — Sportklub komb.
4:0 (2 :0)
Am Sonntag vormittags spielte der Innsbruckn Sportklub mit einer kombinierten Mannschaft gen eine sehr sympatische und sportliche nische Auswahlelf“ des Oberinntalés.
Der Sportklub, der zwar zeitweise sehr sion überlegen war, jedoch durch Unentschlossenheitund Zögern zu keinem Treffer gelangte, mußte die schnellen Gäste, bei denen vor allem die ze bewußten und schußfreudigen Stürmer auffieleine 4:0 =Niederlage in Kauf nehmen.
Die Polen=Elf war eine junge, schnelle undst faire Mannschaft. Auch hier gewann „Pugen
übers Alter“. — Schiedsrichter Lorenzi o

Erschein erst keine
summer 76
Kartenvorverkauf für die Samstag= und Sontagvorstellung von „Dornröschen“ am Dienste Mittwoch und Donnerstag von 3 bis 5 Uhr ud jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbegin in Spielheim Edelweiß, Fallbachgasse, St. Nikolau
sieben Jahren die erste Kirchenprozessie in Zams
Anläßlich des Kirchweihfestes der Zamser Pfan kirche, die dem heiligen Andreas geweiht ist, sa bei strahlendem Spätsommerwetter die erste P zession nach vielen Jahren des Verbotes statt
Wir haben Arme Teufel dem Wetter, gendem Esser oder schwitzevon brutakter getrieben un
fangenen wa
der wußte, 5. eine Geste später im Latragen konnt tierten 88=Br lasses wegen die Gefanger wurden von feigt, Fußtrit Gewehrkolbe
Sache für de einmal in de Wächter ein
fangenen un gann. Sofort als der 88=2 war, wurde C Höttingern n arme Gefang ger nichts zu Bluthunde, d sangenen gesc an ihm ihr 2 lichkeit — di §8=Wörterbuc
Sportverein Hall — Sportverein Silz 7:2 (1m
Nach einem schnellen und harten Kampfe ind ersten Spielhälfte gelangten die Silzer mit einunhaltbaren Schuß in der letzten Minute zur zu rung. In der 3. Minute der zweiten Hälfte hon ten die Haller mit einem Prachtschuß ihres telstürmers Zimmermann den Ausgleich heite führen. Nun hatten sich die Haller gefunden in mit schön kombinierten Angriffen, bei denen der Spieler sein Bestes gab, gelang es der Elf den schönen Sieg zu erringen. Schiedsricht Weinerth (Wien).
Die Jugendelf des Sportvereins Hall hatte ein verstärkte und dadurch körperlich überlegene Iu gendelf des Sportvereins Innsbruck als Gegnet Nach einem fairen und schnellen Spiel war en 2 :2 (1 :1) dem Spielverlauf entsprechend.
RADIO INNSERUCK
Heute, 13.50 Uhr: Otto Molden, der Leite der Hochschulwochen in Alpbach, spricht übe „Sinn und Erfolg der ersten internationalen
Hochschulwochen des österreichischen College. 18.15 Uhr: „Tiroler Hörberichte“. Das Mikrophat besucht die Ausstellung in Schwaz „Hitlers Verbrechen“ und anschließend das politische Häftlings lager „Camp Oradour“ bei Schwaz.
Richtigstellung. Bei den Rationssätzen für dt 4. Lebensmittelkartenperiode muß bei der zu teilung für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahres bei Brot richtig heißen: auf die Abschnitte 31 bi 33 je 1000 Gramm.
Verloren
Französischer Unteroffizier hat seine sämtlichen Papiere verloren. — Bitte im Landhaus, Servic l"Information gegen guten Finderlohn abze
geben!