Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:9
- S.44
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Seite 2 Nr. 78
Tiroler Tageszeitung
Freitag, 21. September
Aar Nadt und Land
Exzellenz Volzard besucht Schwaz
Schwaz, 20. September.
Exzellenz Voizard traf am 17. September zu einer Besichtigung der französischen Besatzung in Schwaz ein, wo er durch den Militargouverneur von Schwaz, Capitaine Brech, und den Vertretern der zivilen Behörden sowie der Geistlichkeit des Schwazer Bezirkes feierlich begrüßt wurde.
Die Bevölkerung bereitete dem hohen Offizier unter den flotten Weisen der Knappenkapelle einen herzlichen Empfang. Exzellenz Voizard nahm die spontane Sympathie=Kundgebung sichtlich erfreut zur Kenntnis und lud den Bezirkshauptmann und den Bürgermeister zu sich, um die Wünsche der Schwazer entgegenzunehmen.
Ansuchen um Aufenthaltsbewilligung für Reichsdeutsche
Die Sicherheitsdirektion gibt bekannt: Die Ansüchen um Aufenthaltsbewilligung für Reichsdeutsche in Tirol müssen in deutscher und französischer Sprache bei der Aufenthaltsgemeinde eingebracht und von den Bürgermeistern der zuständigen Bezirkshauptmannschaft vorgelegt werden. Die Gesuche müssen unbedingt folgende Angaben enthalten:
Vor= und Zuname des Gesuchstellers (sowie allenfalls die Namen der mit ihm lebenden Verwandten ersten Grades),
Geburtsdatum und Geburtsort,
Beruf,
Nummer der Identitätskarte für Ausländer (rote Karte),
Aufenthaltsgemeinde,
Genaue Anschrift.
Für die Ansuchen sind ausschließlich die bereits im Druck befindlichen Formulare zu verwenden, welche nach Fertigstellung durch die Bezirkshaupt
mannschaft (Stadtmagistrat Innsbruck) erhältlich sein werden.
Parteien, die bereits ein Gesuch eingebracht haben, müssen abwarten, bis ihnen die Gesuche mit einem Formular zurückgesandt werden. Vorsprachen bei der Sicherheitsdirektion sind zwecklos.
Verbot der Schuttablagerung in den Straßen Innsbrucks
Amtlich wird verlautbart:
In letzter Zeit ist an verschiedenen Stellen der Stadt der Mißstand aufgetreten, daß in den Straßen, welche durch die Stadtverwaltung vom Schutt aus den Bombenbeschädigungen gereinigt wurden, jetzt der Schutt aus den Häusern herausgebracht und auf der soeben gereinigten Straße abgelagert wird.
Im Auftrage der französischen Militärregierung wird daher verfügt, daß das Ablagern von Bauschutt auf öffentlichen Verkehrsflächen nur dann erfolgen darf, wenn für den sofortigen Abtransport Sorge getragen ist. Falls der sofortige Abtransport nicht möglich ist, ist das Einvernehmen mit dem Stadtbauamte herzustellen. Der Bauschutt darf in diesen Fällen erst dann aus den Häusern herausgeschafft werden, wenn das Stadtbauamt hiezu das Einverständnis erklärt und die Sorge für den Abtransport auf Kosten des Auftraggebers übernimmt.
Bei Zuwiderhandlungen wird der Hausbesitzer oder der von ihm beauftragte Unternehmer auf Grund der allgemeinen Verwaltungsverfahrens = Vorschriften bestraft, außerdem wird die Beseitigung des Schutts durch das Stadtbauamt gegen Aufrechnung der Kosten zuzüglich eines Verwaltungsbeitrages zu Lasten des Hausbesitzers oder des von ihm beauftragten Unternehmens durchgeführt.
Aus eigener Kraft vorwärts
Hall, 19. September. Folgende Grundsätze haben sich die verantwortlichen Männer der Salinenstadt Hall für den Wiederaufbau zurechtgelegt: Selbst Hand anlegen und nicht untätig raunzen und auf fremde Hilfe warten. Alle, die am Aufbau mitarbeiten wollen, mitarbeiten lassen. Den Frieden in der Gemeinde bewahren, indem man jede unnötige Härte und Gehässigkeit vermeidet.
Die er##e große Selbsthilfearbeit war der Beseitigung der Bombenschäden gewidmet. In fast 500 Tagschichten haben freiwillige, unbezahlte Arbeiter aus allen Schichten der Bevölkerung in mühevoller, fleißiger Arbeit viele hundert Kubikmeter Schutt aufgeräumt und in die Bombentrichter geleert. Mit Hilfe der französischen Militärregierung werden demnächst die Ruinen gesprengt werden, damit jede sichtbare Erinnerung an den unseligen Krieg aus dem Stadtbilde verschwindet. Weite Kreise der Bevölkerung haben durch reichliche, opfervolle Spenden ihren Beitrag zum Wiederaufbau geleistet. Bisher sind dafür über 66.000 RM eingegangen.
Die zweite Schlacht wollen wir gegen den Winter führen. Ein Aufruf des Bürgermeisters, sich durch Selbstschlägerung Brennholz für den Winter zu beschaffen, hatte einen überaus erfreulichen Erfolg. Rund 5000 Kubikmeter Brennholz werden 1100 Haushalte und 100 Betriebe im heurigen Winter vor der ärgsten Kälte bewahren. An die Stelle von Zwangsarbeit trat freiwillige Arbeit für Mitbürger, die sich selbst kein Holz schlagen können. Mit Hilfe der Forstbehörde und der Nachbargemeinden hoffen wir, die Heizungsfrage im heurigen Winter wenigstens in bescheidenem Umfange zu lösen. Die Vorarbeiten zur Errichtung einer Notstandsküche,
in der für die notleidende Bevölkerung
Suppe und Brot ausgegeben werden sol sind abgeschlossen.
Die dritte Aufgabe, das Gymnasium samt dem Leopoldinum, die Haupt= und Volksschulen zeitgerecht für den Unterricht fertigzustellen, bedurfte aller Energie und zäher Arbeit des Bauausschusses, des Stadtbauamtes und der beteiligten Meister und Arbeiter. Trotz der schweren Bombenschäden gelang es, selbst die Mädchenschule wieder benützbar zu machen.
Eine ganz schwere Aufgabe ist die der Beschaffung von Wohnraum. Für tausend Bombengeschädigte, Tausende von Flüchtlingen und die Besatzung Wohnraum schaffen, ist ein Ding, das heute niemand bewältigen kann. Es wird dennoch über das Wohnungsamt und den Wohnungsausschuß viel geschimpft, seitdem dies nicht mehr verboten und lebensgefährlich ist. Dessenungeachtet arbeitet der Wohnungsausschuß un
ermüdlich und oft bis tief in die Nacht hinein. Dem Entgegenkommen der französischen Militärregierung ist es zu danken, daß im Absamer Eichat demnächst acht Baracken ausgebaut und 50 bis 60 Wohnungen geschaffen werden können. — Arbeiter= und Materialmangel müssen auch hier in mühevoller Arbeit überwunden werden.
Viele bombenbeschädigte Häuser und Wohnungen wurden mit großer Mühe wieder instandgesetzt. Das Dach besteht oft nur aus Dachpappe, die Fenster wurden vielfach durch Sperrholzplatten und Pappe ersetzt. Aber schließlich wohnt doch jeder wieder gerne in seiner eigenen Wohnung. Noch ist sehr viel zu tun. Die Straßen müssen unbedingt wieder instandgesetzt werden. Es besteht berechtigte Aussicht, daß auch diese Frage gelöst werden wird.
Die wertvolle Hilfe, die die Militärregierung uns bisher in der Ernährungsund Brennstoffrage gewährt hat — die Haller Saline konnte wieder den Betrieb aufnehmen —, vor allem aber das warme Interesse, das sie für Südtirol bekundet, gibt uns neuen Ansporn zum friedlichen Wettbewerb aller Bürger, ohne Unterschied der Partei, zum Wohle der Heimatstadt Hall.
Fahrraderfassung im Bezirk Innsbruck
wird mitgeteilt:
Die Häufung von Fahrraddiebstählen in den letzten Monaten macht es erforderlich, zur Siche
rung des persönlichen Eigentums Fahrradscheine und Kennzeichen einzuführen.
Die Ausstellung der Fahrradscheine für die Gemeinden im Bezirk Innsbruck erfolgt:
Für Solbad Hall i. T., Thaur, Rum, Mils bei Hall und Gnadenwald am 24., 25., 26., 27. September von 8 bis 18 Uhr im Hofe des Stadtmagistrates Hall i. T. — Für Wattens, Fritzens. Volders und Baumkirchen am 28. September und
1. Oktober von 8 bis 18 Uhr in Wattens, Gendarmerie, und am 29. September von 8 bis 12 Uhr in Wattens, Gendarmerie. — Für Lans, Sistrans. Aldrans, Rinn und Tulfes am 2., 3., 4. Oktober von 8 bis 18 Uhr in Lans, Gendarmerie. — Für Matrei a. Br., Patsch, Ellbögen, Navis und Schönberg am 5., 8., 9. Oktober von 8 bis 18 Uhr in Matrei a. Br., Gendarmerie, und am 6. Oktober von 8 bis 12 Uhr in Matrei, Gendarmerie. — Für Steinach, Gries a. Br., Vals, St. Jodok, Schmirn, Trins, Gschnitz und Obernberg am 10.,
11., 12. Oktober von 8 bis 18 Uhr in Steinach, Gendarmerie, und am 13. Oktober von 8 bis 12 Uhr in Steinach, Gendarmerie. — Für Fulpmes, Neustift, Mieders, Kreith und Telfes am 15. und 16. Oktober von 8 bis 18 Uhr in Fulpmes, Gendarmerie. — Für Axams, Birgitz, Grinzens. Götzens. Mutters und Natters am 18., 19. und 22. Oktober von 8 bis 18 Uhr in Axams, Gendarmerie. und am 22. Oktober von 8 bis 12 Uhr. in Axams, Gendarmerie. — Für Kematen, Völs. Sellrain, Gries i. S., St. Sigmund. Oberperfuß. Unterperfuß und Ranggen am 23., 24., 25. und
26. Oktober von 8 bis 18 Uhr in Kematen, Gendarmerie. — Für Zirl und Inzing am 27. Oktober von 8 bis 12 Uhr, am 29. Oktober von 8 bis 18 Uhr in Zirl, Gendarmerie. — Für Telfs, Pfaffenhofen, Flaurling, Oberhofen, Polling, Hatting und Pettnau am 30., 31. Oktober und am 1,, 2. November von 8 bis 18 Uhr in Telfs, Gendarmerie. — Für Seefeld, Leutasch, Reith bei Seefeld, Scharnitz und Mösern am 5., 6., 7. November von. 8 bis 18 Uhr in Seefeld, Gendarmerie.
Zur Erfassung der Fahrräder haben sich die Besitzer oder Verwahrer mit den Fahrrädern einzufinden, wobei ihnen der Fahrradschein und das amtliche Kennzeichen ausgefolgt wird.
Nicht fahrbare oder abmontierte Fahrräder sind nicht vorzuführen, sie müssen jedoch unter Angabe der Rahmennummer und Marke gemeldet werden;
für dieselben werden Fahrradscheine ausgestellt. Für diese Fahrräder müssen, sobald sie in Be
nützung genommen werden, unverzüglich vom Wirtschaftsamt Innsbruck=Land oder über das Bürgermeisteramt. Kennzeichen angefordert werden. Besitzwechsel von Fahrrädern oder Bereifung (Kauf oder Schenkung) und der Verlust von Fahrradscheinen oder Kennzeichen sind bei den Gemeinden zur Anderung oder Neuausstellung des Fahrradscheines zu melden.
Bei der Erfassung der Fahrräder muß im Interesse einer raschen Abwicklung auf folgende Fragen sofort Auskunft gegeben werden: Marke des Fahrrades, Rahmennummer (ist genau anzugeben), Zustand und Größe der Bereifung, Name, Anschrift, Beruf und Alter des Besitzers.
Als Verwaltungsgebühr wird RM 1.— eingehoben. Die Nichtbefolgung der Anordnung wird bestraft. Ab 12. Dezember sind Fahrräder, die von im Bezirk Innsbruck wohnhaften Personen ohne Kennzeichen und Fahrradschein benützt werden oder ohne zugehörigen Fahrradschein verwahrt werden, der Beschlagnahme verfallen.
Landeshauptmann von Zirol (Holzwirtschaftsstelle)
Anordnung
Auf Grund der mir übertragenen Ermächtigung ordne ich an:
1. Sortierung von Schnittholz:
Es bleibt der Vereinbarung von Verkäufer und Käufer überlassen, ob bei der übernahme, bzw. übergabe des Schnittholzes nach den zusammengelegten Güteklassen I/II und III/IV oder nach Güteklassen 0 bis IV und Ausschußware sortiert und abgenommen wird.
In jedem Falle sind jedoch diejenigen Preise zugrunde zu legen, die seinerzeit für die betreffende Sortierung und Güteklasse vorgeschrieben
WOHIN HEUTE
Freitag, 21. September
Theater:
Landestheater, 18.30 Uhr: „Das sündia Den (Gastspiel der Breinößlbühne).
„Tiroler Heimatbühne“ Hötting, 1430 Ur „Ziegenpeter auf der Zauberalm“ (Kinder= stellung).
Konzert:
Musikvereinssaal, 18.30 Uhr: „Mozartserenae
in
erst keine Pos
Filme
Laurin: „Schüsse in Kabine 7“
Kammerlichtspiele: „Ich vertraue dir min
Frau an.“
Zentralkino „Via Mala“
Triumphkino „Die Schwarze Robe.“ Löwenkino: „Rigoletto.“
Hall: „Eine Nacht im Mai“.
St. Johann: „Der ewige Klang“.
Isterreichisches Instlin jur Kultur und Wissensch
zum Gegner,
zum Geglter, Oesterreichs leicht bestimn
Kein Meister fällt vom Himmel
aber nicht allzu selten gebiert Mutter Erde ## der, denen das Talent zum Malen in die Bin gelegt wird.
Unsere Tage haben nun eine unwahrscheins, Zahl von „Talenten“ geboren, jeder fühlt jetzt berufen, jeder auserwählt. —
Es füllen sich die Schaufenster von allen mlichen und unmöglichen Geschäften nicht mit rer Kunst“, sondern mit sogenannten „Waren# Kunst“.
Wer aber ein Bild, eine Plastik, Graphik an Kunstgewerbe von bleibendem Wert erwera will, achte auf das Gütezeichen der Fachschaft bildende Kunst, des österreichischen Institutes s Kultur und Wissenschaft.
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THEATER UND KUNN
Klavierabend Hans Solty am Montag, 24. tember, 19 Uhr im Musikvereinssaal. Werkem Franz Liszt. — Vorverkauf ab heute bei Gros
Konzert Österkamp nicht am Sonntag, sonde am Samstag, den 22. Sept., 19 Uhr im Musik vereinssaal.
Eine neue Stolz=Operette
Im Century=Theater in New York fand dn ser Tage die Uraufführung einer neuen Operen des österreichischen Meisters Robert Stolz
Der Verkauf von Fichten (Tannen=Schnittholz an den Verbraucher ist von jedem Sägewerk nur nach Sortierung in Güteklassen gestattet.
Kiefern= und Lärchenschnittholz kann sägefallend verkauft werden, wobei ein Preis zugrunde zu legen ist, der dem Durchschnitt der enthaltenen Güteklassen entspricht.
2. Freigrenze für Privatwaldbesitzer:
Der Privatwaldbesitzer ist berechtigt, jährlich bis 5 Festmeter Nutzholz aus seinem Walde ohne Bewilligung zu schlägern und im Lohn einschneiden zu lassen.
Waldbesitzer von über 50 Hektar Ausmaß können eine Mehrmenge bei der Holzwirtschaftsstelle beantragen, wenn sie den Nachweis erbringen, daß die Nutzholzumlage aus ihrem Walde aufgebracht wurde.
Biehmärkte
In nächster Zeit finden nachstehende Viehmärkte statt: 22. September in Ischgl und Steinach a. Br.,
24. September in Landeck, Zirl und Elbigenalp,
25. September in Ried i. Oberinntal, 26. September in Strengen im Stanzertal, 28. September in Imst.
Die Schulen der Barmherzigen Schwestern in Zams. Die Aufnahmeprüfung in die 1. Klasse der Lehrerinnenakademie und in den 1. Lehrgang des Bildungskurses für Kindergärtnerinnen beginnt am 1. Oktober, 8 Uhr. Die diesbezügliche Angabe im Prospekt gilt nicht. Am 2. und 3. Oktober Fortsetzung der Prüfung. Während der Prüfungstage haben sich die Schülerinnen selbst zu verpflegen. Die Internatsverpflegung beginnt erst mit dem 4. Oktober. Die Hauptschülerinnen treffen am 3. Oktober abends ein. Am 4. Oktober Eröffnungsgottesdienst und erster Schultag. Vom Gemeindearzt soll jede interne Schülerin ein Zeugnis mitbringen, daß in den letzten vier Wochen weder sie noch ihre Hausgenossen infektiös erkrankt waren.
Pilzwanderung: Sonntag, 23. September. Abfahrt von Innsbruck: Mit Stubaitalbahn 8 Uhr früh nach Station Nockhofweg. Ziel: Nockhof. Führung: E. Chaida. (Feste Behälter mitnehmen!)
RADIO INNSBRLCK
Heute 13.50 Uhr: über die demokratische und politische Welt. Vortrag von Herward Hofer. — 18.15 Uhr: Bericht über das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück, gesprochen von einem langjährigen Häftling dieses Lagers (1. Sendung).
Ministerpräsident Attlee erklärte, England halte das Angebot, Indien den Status der Dominien zu verleihen, weiterhin aufrecht. Gleichzeitig erklärte auch Lord Mavel in einer Rundfunkansprache über den Sender Dehli, England wolle die Verwirklichung der vollen Selbstverwaltung in Indien.
Mariazeller Messe von Joseph Haydn in du Pfarrkirche Wilten
Zum Säkulum am 9. September führte d Chorregent der Pfarrkirchen Pradl, und Willn Herbert Gschwenter die Messe in bdu(# riazeller Messe) von Joseph Haydn auf. Zu W dergabe vereinigten sich vier ausgezeichnete# listen (Frl. Dr. Ebers, Eugen Schürer, Frl. N tinstetter, Anton Strobl), Teile des Innsbruc Symphonieorchesters mit den Chören von Willn und Pradl. Das Werk, das im Schwierigkeitsge beinahe an die großen Oratorien des heranreicht, erfordert von allen Ausführene größte Disziplin und künstlerische Hingabe, Herbert Gschwenter führte den Klangapparats großem Erfolge.
Wohltätigkeitskonzert in Imst. Am 12. Se
lefen
ber konnte man ein auserlesenes Konzert, das Gunsten der kriegsbeschädigten Bevölkerung ra Imsterberg stattfand, genießen. In Konzn pianistin Dr. Mercedes Reinisch=Janetzky un ihrem Partner Konzertmeister Hans Zimmert, d sich bereitwillig in den Dienst der Sache stelln lernte man ein ausgezeichnetes Künstlerduo ### nen, das sich mit der Wiedergabe der c=mollsnate von Grieg gleich die Herzen der Zuhörer# wann. Die solistischen Darbietungen der Pianist erwiesen ihre technische Sicherheit und Musikn tät, perlenden und zarten Anschlag in Chopis kleinen Kostbarkeiten. Beethovens Romanze## stand unter Zimmerts Bogenführung in klangler Schönheit, reizende Mozartmenuetts, großan die virtuose Brillanz in Vieuxtemps Ballade# Polonaise. Das zahlreich
erschienene Publiks spendete wohlverdienten Beifall.
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Rückkehr von Künstlern nach Deutschland
Albert Bassermann, der im Jahre 1943## Deutschland auswanderte, weil er seine jüdise Frau nicht verlassen wollte, trägt sich mit deGedanken nach Europa zurückzukehren. — ## Filmschauspielerin Marlene Dietrich ist bereis nach Berlin zurückgekehrt.
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13. März
Shirley Temples Hochzeit
Hollywood, 20. September. Der ameriso nische 17jährige Filmstar Shirley Temple wundi heute in Los Angeles mit John Agar, Sergean in der amerikanischen Armee, getraut.
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Tennis in Mayrhofen
Am 16. September fanden in Mayrhofen kämpfe im Tennis statt, die zwischen den Spitzen spielern von Solbad Hall und Mayrhofen ausn tragen wurden Etwa 200 Zuschauer hatten Ge legenheit, spannende Kämpfe zu sehen, die mi einem 5:2 = Sieg für die Einheimischen endeten Bachmann (M) schlug Dr. Hintner (H) 6:3. 6:1 Dr. Scheel (M) schlug Lerch (H) 8 : 6, 6 :0, 21 Scheel=Bachmann besiegten Lerch=Dr. Hintner mt 6 :1, 6 3. Am Nachmittag schlug Bachmann Lera mit 6: 3, 8 : 6 und Dr. Scheel schlug Dr.
6 : 1, 6 : 2. Wegen Nichtantreten von Frau Schuc Prorauf, die für Mayrhofen spielen sollte, fielen die beiden Punkte für Dameneinzel und tes Doppel kampflos an Solbad Hall, so daß Wettkampf mit 5:2 Siegen für Mayrhofen endet Als Ersatz für die ausgefallenen Damensviel wurde das Herrendoppel vom Vormittag am Na## mittag wiederholt und endete mit einem 6:
5 :7, 6 : 0 = Sieg der Mayrhofener Spieler.
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