Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:9
- S.54
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Seite 2 Nr. 81
Tiroler Tageszeitung
Dienstag, 25. September In
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Graf Hermann Keyserling, der Kulturphilosoph. Gründer und Leiter der „Schule der Weisheit", Weltbürger par excellence, geboren im Baltikum, daheim in der ganzen Welt, bekannt, wo überhaupt höhere Geistigkeit zur Diskussion steht, wurde dennoch, besser deshalb, von Nazideutschland mit allen Mitteln zum Schweigen verurteilt, sein öffentliches Wirken im In= und Ausland verboten.
Sein Werk — längst in allen Sprachen übersetzt — ist seit Jahrzehnten in Europa und übersee aus dem modernen Geistesleben nicht mehr wegzudenken, nicht zuletzt als Anreger lebhafter geistiger Auseinandersetzungen — es sei in diesem Zusammenhang u. a. auf das „Reisetageouch eines Philosophen“, die „Südamerikanischen Meditationen“, das „Spektrum Europas“, jene beißende Kritik des Nationalismus, das „Buch vom persönlichen Leben“, die „Betrachtungen der Stille und Besinnlichkeit“ — hingewiesen.
Seit einigen Jahren lebt Graf Keyserling still und zurückgezogen in Tirol. Es ist ein Zeichen der Zeit, daß eine derartig überragende Persönlichkeit sich nunmehr gezwungen sieht, in einem Schreiben an Radio Innsbruck einen Hilferuf an die öffentlichkeit auszustoßen.
Anläßlich eines Besuches bei dem Dichterphilosophen konnten wir feststellen, daß Graf Keyserling trotz aller Verfolgung durch Zeit und Schicksal, trotz einer schweren Erkrankung im vergangenen Winter, von der er sich erst langsam zu erholen beginnt, von ungebrochener geistiger Rüstigkeit ist. In der unbedingt ansteckend wirkenden Atmosphäre seiner sprühenden Vitalität entwickelt er seine Schaffenspläne, die um den Neuaufbau der „Schule der Weisheit“, seines geistigen Lieblingskindes, kreisen und darüber hinaus mithelfen wollen am Neubau europäischen Geisteslebens.
Dr. A. v. S.
Die Mutter Roosevelts besuchte Tirol Vor acht Jahren, am 22. August 1937, weilte Frau Roosevelt, die Mutter des verstorbenen Präsidenten Franklin Roosevelt, am Haldensee im Tannheimertal, wo sie in dem bekannten Familienhotel zum „Alpenhof“ abstieg und sich am reizend gelegenen Haldensee am Fischfang ergötzte und einen prächtigen Hecht erbeutete. Die leutselige Frau ist auch im Gästebuch des „Alpenhofes“ eingetragen und dort wird auch das Bild in Ehren verwahrt, das Frau Roosevelt mit dem gefangenen Hecht in der Hand darstellt.
Richtigstellung
In unserer Ausgabe vom 20. September, Nr. 77, erschien ein „Aufruf an alle“ hinsichtlich der Behandlung der Glasvorräte. Irrtümlicherweise erschien dieser Aufruf mit der Unterzeichnung der Militärregierung. Wir stellen berichtigend fest, daß er nicht von der Militärregierung, sondern von der Landesregierung stammt.
Ausgabe von neuen Fahrgenehmigungen für
Kraftfahrzeuge
Am 15. Oktober 1945 verlieren die bis zu diesem Tage für zivile Kraftfahrzeuge in den Ländern Tirol und Vorarlberg ausgegebenen Verkehrszulassungen ihre Gültigkeit.
Neue Zulassungen werden in Kraft gesetzt, und zwar a) Dauerzulassungen, b) zeitlich beschränkte Zulassungen.
Die Dauerzulassungen müssen nach 3 oder 6 Monaten erneuert werden, je nachdem es sich um einen Personen= oder Lastkraftwagen handelt.
Die zeitlich beschränkten Zulassungen werden erlauben: einerseits, den Benützern von Personenkraftwagen, die keine Dauerzulassung erhalten konnen, die Möglichkeit zu geben, bestimmte, berechtigte Fahrten in festgesetzten Zeitabschnitten durchzuführen und werden nur an bestimmten Wochentagen (höchstens drei) oder während einer bestimmten Zeitdauer von höchstens 8 Tagen im Monat gültig sein,
anderseits werden sie das überschreiten der französischen Besatzungszone in österreich für solche Benützer von Personen= oder Lastkraftwagen ermöglichen, die den in Kraft stehenden, das überschreiten der Grenzen betreffenden Vorschriften Genüge leisten.
Die Benützer von Kraftfahrzeugen, welche die Ausstellung einer der beiden Fahrgenehmigungen wünschen, haben die nötigen Antragscheine bei der zuständigen Bezirksfahrbereitschaft zu beheben, wo sie auch alle Auskünfte erhalten.
Hilfsaktion für bedürftige Südtiroler Der Österreichischen Volkspartei, Stadtparteileitung, ist es gelungen, zwei große Wohltätigkeitsveranstaltungen zu Gunsten notleidender Süd
tiroler mit einem Erträgnis von 10.000 RM durchzuführen. Die Partei fordert daher alle Betriebe Innsbrucks auf, ihre hilfsbedürftigsten Südtiroler mit einer Anweisung zur Entgegennahme einer Spende in die Stadtparteileitung der österreichischen Volkspartei, Innsbruck, Museumstraße 12, zu senden. Zur reibungslosen Abwicklung wird jedoch bemerkt, daß der Betrag nur auf Grund der entsprechenden Bescheinigung ausgefolgt wird, und zwar bei genauer Einhaltung der Zeit von 8 bis 10 Uhr und 16 bis 18 Uhr.
Knabenhauptschule Pradl Donnerstag, den 27. September, 8 Uhr, versammeln sich der Lehrkörper und die Schüler der 4. Klasse im Schulhause in der Pembaurstraße zu Räumungsarbeiten.
Ausgabe von Freibankfleisch
Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck gibt bekannt: Am Mittwoch, den 26., und Donnerstag, den 27. September, findet in der Verkaufsstelle der Städtischen Freibank im Schlach hof Innsbruck ein öffentlicher Verkauf von Freibankfleisch statt. Das Fleisch wird gegen Abgabe von Fleischmarken im Werte des halben Fleischgewichtes ausgegeben. Höchstmenge je Einkäufer 3 Kilogramm. Die Ausgabe erfolgt an den zwei genannten Tagen jeweils von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr.
war er ungezählten Bedürftigen als hervorragender Jurist treuer Berater und uneigennütziger Helfer gewesen. Von den Nazis wurde er 1938 vom Richteramte entfernt. Als großer Kunstfreund und guter Kunstkenner sowie ein federgewandter Schriftsteller kam er oft nach Tirol, dessen Naturschönheiten, Geschichte und Kunst ihn schon von Jugend auf begeisterten, um bei seinem Bruder, dem Apotheker in Wörgl, körperliche und geistige Erholung zu suchen und seine umfangreichen heimatkundlichen Studien zu betreiben. Eng befreundet mit dem verstorbenen Kustos Kaspar Schwarz hat er dem Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck viele gute Dienste geleistet und ihm die Erwerbung wertvoller Gegenstände ermöglicht. Die Herausgabe des Tiroler Almanachs im Jahre
1926 war sein Werk. Hochinteressante Schriften von seiner Hand auf ganz neuen Kunstgebieten liegen druckreif vor. Ein Blick in seine Biedermeierwohnung und in die kostbaren Sammlungen, die das Alt=Wiener Haus birgt, haben noch jeden Besucher hoch erfreut und entzückt.
Flüchtlinge aus Wiener=Neustadt und Umgebung,
die sich zum Heimtransport Nowotny gemeldet haben, fahren am Freitag, den 28. September, ab Brixlegg um 14 Uhr nach Wiener=Neustadt über Salzburg—Linz—Amstetten in die Heimat. Um den Abfahrtszug zu erreichen, fahren die Gruppen Thüringen und St. Gallenkirchen mit D 123 (drei reservierte Wagen), ab Bludenz. 8.26 Uhr, Gruppe Landeck steigt 9.48 zu und ist um 11.55 in Jenbach. Die Gruppe Leutasch fährt mit Sonderzug 1688 ab Seefeld 8.04 Uhr, Innsbruck an 9.50 Uhr. Die in Innsbruck, dem Oberinntal, an der Brennerbahn und in Hall wohnenden Flüchtlinge haben bis 10 Uhr vormittags am Hauptbahnhof in Innsbruck die bereitgestellten neun Waggons zu besteigen; Abfahrt 10.10 Uhr. Die Leute aus Schwaz und Umgebung sind bis 10 Uhr am Bahnhof
Schwaz und steigen dort in den Zug Seefeld— Innsbruck—Jenbach zu. Die Gruppe Mayrhofen fährt ab 6 Uhr oder auch mit einem Sonderzug, deren Führung durch die Bahnhofleitung in Mayrhofen bekanntgegeben wird, direkt nach Brixlegg. Der in Brixlegg bereitstehende Sonderzug muß bis 13.30 Uhr bestiegen sein, die Abfahrt erfolgt um 14 Uhr. Die Gruppe in Wörgl hält sich ab 14.30 in Wörgl, die Gruppe in Kitzbühel ab 15.30 und die Gruppe in St. Johann i. T. ab 15.45 Uhr jeweils am Bahnhof zum Einsteigen bereit.
Veranstaltungen des „Klubs der geistigen Arbeiter“
Donnerstag, 27. Sept.: „Die Grundlagen des modernen Rechtsstaates“ (Rechtsanwalt Dr. Kunst).
Donnerstag, 4. Okt.: „Karl Kraus und sein Werk“ (Gustav Peter).
Donnerstag, 11. Okt.: „Die Bedeutung der Erklärung der Menschenrechte“ (Oberregierungsrat Dr. Gschließer).
Donnerstag, 18. Okt.: „Ilja Ehrenburgs Buch: Der Fall von Paris“ (Harry Damrow).
Donnerstag, 25. Okt.: „Ortega y Gasset: über das Wesen geschichtlicher Krisen“ (Staatsanwalt Dr. Widter).
Jeweils um 18.30 Uhr in der Arbeiterkammer, Maximilianstraße 7, 2. Stock.
Todesfälle
Kürzlich verschied in Wien an einem Herzschlag Hofrat Dr. Julius v. Stava im 64. Lebensjahre. In idealer Auffassung seines richterlichen Berufes
Bwei grobe seanzösische Kuktursilene
Rodin — „62 Meter unter dem Meeresspiegel“
Für die französische Besatzung und ihre Gäste brachten die Innsbrucker Kammerlichtspiele am Freitag nachmittags die Erstaufführung zweier Kulturfilme der jüngsten französischen Produktion, von denen der eine mit dem großen Preis der Biennale bedacht war. Beide Filme, gleich beachtlich im Handlungsaufbau, in der Durchführung und Durchdringung des gestellten Themas wie der äußeren Gestaltung, reichten den Lorbeer nicht sich selbst, sondern zum einen der modernen Wissenschaft und Technik, zum andernmal der französischen Kunst um die Jahrhundertwende.
Rodin — ein Begriff und Name, nicht für Frankreich allein. Von den jetzt lebenden österreichischen Plastikern am ehesten vergleichbar mit Ambrosi. Sein reifstes Werk „Das Höllentor“ hat ihn mit Gustav Doré zum gewaltigsten Interpreten der Muse Dantes werden lassen. Diese Ausdruckskraft, diese psychische Durchdringung, die selbst vollendetste Weichheit der Härte des Materials abzuringen vermag, stellt Rodin selbst in die Reihen der größten hellenischen Meister. So sind die antiken Herrlichkeiten des Louore in Rodin nochmals neu erstanden, wiedergeboren zu einer Kunstauffassung, die in die Antike hineinreicht, um sie zu neuer erhabener Größe erstehen zu lassen. Kein Lehrbuch und keine Einführung vermöchte diese Renaissance in Rodin so überzeugend zu
veranschaulichen wie es der Fili tat. Vorbild, Idee und Schöpfung wurden im Meister eins und erfuhren eine Vollendung, welche den Künstler über sein Vaterland hinaus der Welt geschenkt hat.
Neben dem Auge ist wohl die Hand das Ausdrucksvollste im Menschen. Wieviel- Kraft, welch Gefühl und welche Innigkeit liegt allein in den
In Innsbruck starb am 21. September Frau Frieda Fick, Witwe des früheren Innsbrucker Prof. der Anatomie Rudolf Fick.
In Innsbruck starb im 82. Lebensjahre Frau Luise Schrott geb. Unterrainer, Postbeamtensgattin. Die Beerdigung findet am Mittwoch um 3 Uhr nachmittags auf dem Westfriedhofe statt.
In Natters verschied der „Damererbauer“ Franz Triendl. Die Beerdigung erfolgt am Mittwoch um ½9 Uhr vormittags.
WOHIN HEUTE
Dienstag, 25. September
Theater
Landestheater, 18.30 Uhr: „Mary Dugan
1
Filme:
Laurin: „Schüsse in Kabine 7.“
Kammerlichtspiele: „Ich vertraue dir mei Frau an.“
Zentralkino: „Via Mala.“
Triumphkino: „Die Schwarze Robe.“
Löwenkino: „Rigoletto.“
Hall: „Orientexpreß“ Fulpmes: „Herz muß schweigen“.
Kufstein (Hirschen): „Feuerzangenbowle“.
Mayrhofen: „Feuerzangenbowle“.
Jugendbühne St. Nikolaus. Kartenvorveri# nummer für die Samstag= und Sonntagvorstellung Dien
tag, Mittwoch und Donnerstag um 15.30 Uhr m jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der #stellung im Spielheim „Edelweiß“, St. Nikolan Fallbachgasse.
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TDORTUNDSDIEL
Besprechung im Fußball Die kommissarische Leitung im Fußball ladet für Donnerstag, 18.30 Uhr, in das Haus der Arbeiterkammer, Maximilianstraße 7, alle bereits behördlich genehmigten Vereine ein, einen beglaubigten Vertreter zu der an diesem Tage stattfindenden Sitzung zu entsenden.
Sportverein Hall — Sportverein Innsbruck 3 :2 (2 : 0)
SC. „Rot=Weiß“ Innsbruck — SC. Wörgl (9:
Im zweiten Spiele, welches der Sé. # Weiß“ gleich nach dem ersten austrug, zeigtensö in der „Rot=Weiß"=Mannschaft Ermüdungsersche nungen und so gestaltete sich dieses Spiel zu ein Kampfe der ausgezeichneten „Rot=Weiß“=Verteid. gung gegen die ausgeruhte Wörgler Mannschaft Daß Wörgl kein Tor erzielen konnte, ist in erse Linie der hervorragenden Tormannsleistung ## Scharrer zuzuschreiben, welcher alle Schüsse, unt anderem auch einen Elfmeter in sicherer Mana hielt. — Im Vorspiel siegte die Jugendmannsche von „Rot=Weiß“ nach abwechsungsreichem Kam gegen die Jugend von Kitzbühel dank größen Spielerfahrung verdient mit 4:2 (2:2). Stein und Triendl waren die besten ihrer Mannschaft.
Turnerschaft Innsbruck A siegte im Handbal
blitzturnier
Trotz Regen wurde mit voller Hingabe gekäm und die Leistungen müssen als erfolgversprece
Trotz strömenden Regens ließ der Kampf nicht eine Minute ab und war der Ausgang immer offen. Gelang den Hallern die Führung in der ersten Halbzeit, dank hervorragender Leistungen ihres Tormannes, so mußte letzterer gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit zwei unhaltbare Schüsse in die Maschen lassen. Durch ein Tor des Mittelstürmers Zimmermann gelang den Hallern der dritte Treffer, den der Sportverein Innsbruck trotz schöner Kombinationen nicht zum verdienten Ausgleich bringen konnte. Schiedsrichter R. Gollreiter objektiv. — Die Jugendmannschaften beider Vereine trennten sich nach einem in letzter Minute vom Schiedsrichter Fringer den Innsbruckern zugebilligten 11=Meter mit 2:1 (0:0) zu Gunsten Innsbruck.
Polen=Auswahlelf — Sportklub komb. 3:1 (1:0)
Der Innsbrucker Sportklub war mit einer kombinierten Mannschaft am Sonntag im Revanchespiel gegen die polnische Auswahlelf des Oberinntals in Haiming zu Gast. Das Spiel war durch den Regen sehr beeinträchtigt. Die Polenelf fiel wieder durch ihre Schnelligkeit und Schußfreudigkeit auf und es gelang ihr auch, gerade zufolge dieser überlegenheit nach einem Eigentor der Innsbrucker zwei weitere schöne Tore zu erzielen. Der Innsbrucker Sportklub, der trotz seiner starken überlegenheit nur zu einem Treffer gelangte, mußte eine 3:1=Niederlage hinnehmen. Schiedsrichter Neurauther einwandfrei.
SC. „Rot=Weiß“ Innsbruck — SC. „Blau=Weiß“ Kitzbühel 2 :1 (1:1)
In diesem Kampfe setzte der SC. Kitzbühel alles daran, um seine am Vorsonntag in Innsbruck erlittene 5:1 =Niederlage vor dem eigenen Publikum wettzumachen. „Rot=Weiß“ griff jedoch von Anfang energisch an, trotzdem gelang den Kitzbühlern der Führungstreffer. Von diesem Augenblick an war Kitzbühel ständig in die Verteidigung gedrängt und bemühte sich aus Leibeskräften, die zu erwartende Niederlage in erträglichem Rahmen zu halten. Sie zogen fast alle Spieler in die Verteidigung zurück und mußten am Ende der Spielzeit als knappe Verlierer vom Platze. Scharrer, Öttl. Obenfellner. Oster und Edenhauser waren die Stützen von „Rot=Weiß“.
genannt werden Im Einleitungsspiel siegtend Mädel der Turnerschaft Innsbruck gegen ihre so
meradinnen aus Hall mit 7:2. Die Ergebnisse l einzelnen Rundenspiele waren: Turnerschaft ) gegen Turnerschaft=Jugend 4:2; Turnerschaft! — Innsbrucker Sportvereinigung 5:4 brucker Sportvereinigung — Turnerschaft=Jugen 9:1; Turnerschaft A — Turnerschaft B 11 Turnerschaft Innsbruck A siegte somit vor # Innsbrucker Sportvereinigung, der B=Mannsce und der Jugend des eigenen Vereins. Die Spill wurden in einwandfreier Weise von Dr. Eisch mann und Toni Glos geleitet.
Tiroler Turnerschaft
Die Mitglieder der Bergsteigerriege treffens# heute. 25. September, um 19 Uhr in der Tumn schaftskanzlei, Hofburg. zwecks Wiederaufnahn des Sportbetriebes.
Fußball in Kitzbühel
Am 23. September gastierte der SC. Nowei Innsbruck in Kitzbühel, um gegen den dnige Sportklub sowie gegen den SC. Wörglein Wn spiel auszutragen. Leider hatten die Spieleune den Witterungsverhältnissen zu leiden, daesda ganzen Nachmittag in Strömen regnete
RADIO INNSBRUC
Heute -18.15 Uhr: Zweiter Bericht ausd Frauenkonzentrationslager Ravensbrück, gesch dert von einem langjährigen Häftling dieses #s
AUS ÖSTERREICH
Zwei junge Techniker, Martin Strobel und tor Kellner, zeigen gegenwärtig in einer Ausse lung einfache Apparate, durch die man die Erdölfeuerung für den Haushalt verwer den kann.
500 Mark Belohnung!
Entlaufen großer Wolfshund (Wachhunh schwarzbraun, hört auf Namen „Harry“, Riemen halsband. Abzugeben bei Hans Stöger, Roseggn straße 3.
zum Gebet gefalteten Händen! Und welch gewaltiges Bildwerk hat Rodin in seiner Schöpfung aus dieser einen erhabenen Geste geschaffen! Vermeinen wir nicht selbst die urschöpferische Gewalt zu erleben, die aus dem Stein das Leben mit göttlichen Händen wirkt? Rodins Werke unmittelbar zu schauen, mag überwältigend sein; sie aus diesem Film verstehen und erahnen zu lernen, ist es nicht minder.
Der zweite Kulturfilm zeigte den Triumph moderner Wissenschaft und Technik. Menschen werden zu Fischen, tauchen 62 Meter unter den Meeresspiegel, um ein Wrack zu durchsuchen und die Geheimnisse des Meeresbodens zu erforschen. Eine neue Welt tut sich auf. So interessant und gewaltig auch diese Aufnahmen waren, so reichte ihr Eindruck doch nicht an die Bildstreifen heran, die uns Rodins Leben und Wirken so meisterhaft erstehen ließen. Beide Kulturfilme aber sind ein überzeugender Beweis der Höhe des französischen Filmschaffens, die mitten im schmerzlichsten Kriegsgeschehn erklommen wurde. F. B.
HGATER
Kirchenmusik in Kufstein Anläßlich des Traditionsfestes der französischen Alpenjäger fand am Sonntag, den 23. September, um 10¼ Uhr ein Hochamt statt, wobei der Pfarrchor Kufstein mit Orchester ganz erlesene Darbietungen brachte. Zur Aufführung kam die Missa: „Salve regina pacis“ op. 25, auch Friedensmesse benannt, für Chor. Orgel und Orchester von Heinrich Huber. Die Aufführung wurde geleitet durch Direktor F. B. Kirchmair, während Prof. Alois Köhle wirksam und anpassungsfähig den Orgel
part innchat“ V.
10.900 Mark für bedürftige Südtiroler
In dem mit Fahnen, Südtiroler Wappen i Tannenreisig festlich geschmückten Saal der Tir ler Heimatbühne in Hötting fand am Samste der zweite glänzend besuchte Abend der Östernchischen Volkspartei — Stadtparteileitung Imbruck — für bedürftige Südtiroler statt. Nach de Begrüßung durch Dr. Virgil Forcher und einen Prolog brachte die Tiroler Heimatbühne, die sa uneigennützig in den Dienst der Sache gestell hatte, das Stück „Die sich wiederfinden“ von Sem Heimfelsen. Die Zwischenakte wurden durch Züher und Sängerquartettvorträge gefüllt. Umrahm wurde die Veranstaltung durch flotte Märsche der Speckbacherkapelle. Stadtparteisekretär Baumam sagte in einer Ansprache, daß die beiden Südtiroler Abende insgesamt einen Reinertrag ven 10.000 Mark gebracht
haben.
österreichtsches Jnstitn für Kultur und Wissenstann
Vortragsreihe „Vom Sinn unserer Zeit“
In dieser Reihe sprach am Donnerstag, den 20. Sept., in der Alten Uniporsität
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In dieser Reihe sprach am Donnerstag, den 20. Sept., in der Allen unverstamt Dipl.=Psychologe Edi Grünewald über das Thema „Fanatismus, ein Problem unserer Zeit“. Der Vortrag der wissenschaftlich klar fundiert war und aus echtem inneren Miterleben unserer Zeitprobleme erwachsen schien, wurde von der zahlreich erschienenen Zuhörerschaft herzlich bedankt.
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