Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:10

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Tiroler Tageszeitung
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Verkürzung der Polizeistunde
Amtliche Verlautbarung die Französische Militärregierung in Oesterreich gibt bekannt:
Mit Rücksicht auf das im allgemeinen ord
nungsgemäße Verhalten der Bevölkerung und dem Wunsche, die Rückkehr zu einem normalen sozialen und wirtschaftlichen Leben zu erleichtern, hat der Französische Oberbefehlshaber in Oesterreich beschlossen, das Ausgehverbot ab 1. Oktober im gesamten Gebiet von Tirol und Vorariberg vorläufig auf die Zeit von 0,30 Uhr auf 5 Uhr morgens zu beschränken. Personen, die während der Nachistunden tung ausfal, dienstlich unterwegs sein müssen, hoben vor
die notwen¬ schriftsmäßige Personalausweise mit sich zu solche führen.
Die französischen Behörden rechnen auf den guten Willen der Zivilbevsikerung, weitechin in der französischen Besatzungszone ubedingte Ruhe aufrechtzuerhalten.
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Jedweder Zwischenfall oder Mißbrauch würde die Militärregierung dazu veranlassen, ihre wohlwollenden Verfügungen rückgängig zu machen und das Ausgehverbot in seiner ganzen Strenge wiederherzustellen.
Zur neuen Textilbewirtschaftung In Ergänzung zu dem bereits erschienenen Artikel übet die Textilkarte wird folgendes bekanntgegeben:
Bis zur Ausgabe der neuen Textilkarte, die demnächst erfolgt, bleibt der Verkauf von Textilwaren gesperrt. Textil= und Bekleidungsgeschäfte halten während dieser Zeit geschlossen. Die Sperrung aus diesem Grunde ist bei den einschlägigen Geschäften sichtbar anzuschlagen.
Für die gleiche Zeit besteht eine Antragsperre für Bezugscheine. Vor dem 1. Oktober 1945 ausgegebene Spinnstoffbezugscheine verlieren mit 30. Sept. 1945 ihre Gültigkeit. Die Kaufmannschaft muß alle Kleiderkartenpunkte und Bezugscheine bis längstens 15. Oktober 1945 bei der zuständigen Punkteverrechnungsstelle abrechnen.
Der Schuhabschnitt der 5. Kleiderkarte für Kinder bleibt bis auf weiteres in Gültigkeit.
Arteile des Gerichtes der Militärregierung
Nach der am Dienstag, den 25. September, er
n Militärver= olgten feierlichen Eröffnung des Gerichtes der wie der Ver¬silitärregierung trat dasselbe in die ersten Ver
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handlungen ein. Als erster erschien auf der An
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liger Landesgerichtspräsident von Innsbruck. Die Anklage lautete auf unerlauhtem Waffenbesitz. In der Aklageschrift hieß es, man habe in der Wohung des Angeklagten anläßlich einer Hausdurchsichung eine Pistole und eine Schachtel Munition, kaliber 7,65, gefunden. Da jedoch für das Vorkendensein einer Pistole keinerlei Beweise erbracht verden konnten, wurde der Angeklagte wegen Best einer Schachtel Pistolenmunition schuldig gesprochen und zu einem Monat Gefängnis sowie 4 Schilling Geldstrafe verurteilt.
Als nächster Angeklagter erschien der 1925 in Keran geborene Autoschlosser Anton Rieger. De Anklage lautete auf Diebstahl eines französschen Personenautos. Die Verhandlung wurde #tagt infolge der Nichtanwesenheit eines Ent%
erschienen die Gebrüder Josef Salznannund Moses Salzmann sowie ihr Cousin Moritz Salzmann auf der Anklagebank. Die änklage lautete auf Diebstahl und unrechtmäßiges Tagen französischer Uniformen. Die beiden Anglagten hatten anläßlich einer Hausdurchsuchung,
die von der französischen Wehrmacht vorgenommen worden war, Uhren, Wäsche, Aktentaschen und sonstige Bedarfsartikel gestohlen, von denen ihr Cousin Moritz Salzmann einen Teil verhehlte. Sie wurden schuldig gesprochen und zu je 2 Jahren Gefängnis und 2000 Schilling Geldstrafen verurteilt. Der Angeklagte Moritz Salzmann wurde zu 6 Monaten Gefängnis und 600 Schilling Geldstrafe verurteilt.
Am 27. September wurde vom einfachen Gericht der Militärregierung ein Trambahnschaffner zu 50 Schilling Geldstrafe verurteilt wegen Beleidigung eines französischen Feldwebels in Zivil. Ein Mann zu 2 Monaten Gefängnis, weil er ohne Erlaubnis und Papiere die österreichisch=italienische Grenze überschritten hat.
Sprengköeper sind keine
teile
Eine folgenschwere Verwechslung Am 28. September abends erfolgte in einer Wohnung in Innsbruck=Saggen eine schwere Explosion von Sprengkörpern, durch welche zwei Buben schwer verletzt wurden. Der eine Bub — ein 14jähriger Schüler — ist, ohne das Bewußtsein erlangt zu haben, bald darauf gestorben. Der andere Bub wurde mittels Rettungswagen in das Innsbrucker Krankenhaus überführt.
Die Buben haben die Sprengkörper auf einer Wiese gefunden und in die Wohnung gebracht in der Annahme, daß es sich um Radiobestandteile handelte. Beim Zerlegen dieser vermeintlichen Radioteile ist die Explosion erfolgt.
Im Zusammenhang mit diesem Unglücksfall erläßt der Polizeipräsident von Innsbruck, Doktor Junger, folgende
Warnung an die Eltern und Erzieher
Aus Anlaß eines tragischen Unglücksfalles, dem wiederum ein junges Menschenleben zum Opfer gefallen ist, warnt das Polizeipräsidium Innsbruck neuerdings die Bevölkerung vor der Ansichnahme von irgendwelchen Sprengkörpern, bzw. ähnlich aussehenden Metallstücken.
Insbesondere werden die Eltern und Lehrer gebeten, die Kinder und Schüler auf die Gefährlichkeit derartiger Handlungen eindringlichst aufmerksam zu machen.
Im gegebenen Falls wurden Bomvenzünder als angebliche Radiobestandteile ausgenommen, wobei bei der Durchsuchung die Explosion erfolgte.
Er überbringt Grüße von vermißten Soldaten7.
Vor einigen Tagen wurde berichtet, daß sich in Innsbruck ein Wohnungseinschleicher herumtreibt, der bei alleinstehenden Frauen vorgesprochen und ihnen Grüße von Bekannten übermittelt hat, unbewachte Augenblicke aber zu Diebstählen benützte.
Ein ähnlicher Schwindler ist der 33jährige Musiker Franz Brettschneider aus Wien, der von der Innsbrucker Kriminalpolizei verhaftet wurde. Er hat bei einzelnen Familien von den Söhnen und Brüdern, die sich noch in Gefangenschaft befinden, erzählt und Grüße ausgerichtet. Der eigentliche Zweck war aber weniger menschenfreundlich, denn er versuchte bei solchen Besuchen Lebensmittel und Kleidungsstücke herauszulocken.
Beginn des Schuljahres 1945/1946 an der Städt. Wirtschaftsschule in Schwaz
Dienstag, 9. Oktober, Aufnahmsprüfung und Einschreibung der neu eintretenden Schüler und Schülerinnen von 8 bis 12 Uhr. — Beginn der Aufnahmsprüfung um 8.15 Uhr. — Mittwoch, 10. Oktober, versammeln sich die Schüler und Schülerinnen um 8 Uhr in den Klassen.
SBORTUNDEPIEI
Equipé du 3. Btl.—J.=C. Reutte (2:2 (2:2)
Durch die große Sportförderung der französischen Militärregierung wurde es möglich, die Sportanlage des F.=C. Reutte zu erweitern und ihr durch Erstellung einer schönen Tribüne ein ganz neues Gepräge zu geben. In diesem erstklassigen Rahmen fand kürzlich ein Freundschaftstreffen des französischen Standortbtls. mit der heimischen Elf statt. Nach feierlicher Hissung beider Flaggen begann der rassige Kampf in dem nach mehreren zügigen Komhinationen ungefähr in der 25. Min. der Führungstreffer Reuttes erzielt wurde. 2 Minuten später nützte die Gästeelf einen Deckungsfehler Reuttes mit plaziertem Schuß zum Ausgleich. In der 32. Minute bringt nach einem Foul im franz. Skrafraum der verhängte Elfmeter Reutte in Führung. Wenig später führt nach einem Händs
Reuttes ein weitere Elfmeterstrafstoß neuerlich den Ausgleich herbei. Die zweite Spielhälfte bringt bei wechselvollem Feldspiel keiner der Mannschaften einen zählbaren Erfolg. H.
JOHTN
Nr. 88 Seite 3
HEUTE
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Muatta ist g
Auch an ihr, der etwa 10.000 Einwohner zählenien Alpenstadt am Fuße des Spitzkofels, die vor 188 durch den lebhaften Autoverkehr über die Goßglockner=Hochalpenstraße zu einer kleinen. heiteren Metropole des Fremdenverkehrs wurde, ist der Krieg nicht spurlos vorübergegangen. Noch in den letzten Apriltagen des Jahres hat er das Straßenbild grausam verändert. Eine Reihe von bombentreffern haben am Unteren Stadtplatz, der den Stadtkern dem Bahnhof zu freundlich erweitert, arge Zerstörungen angerichtet und unter anderen das allen Tirolern so vertraute Hotel Kraube“, sowie Hotel „Post“ vollkommen zerstört.
Auch der Bahnhof sowie Hotel „Lienzerhof“ und andere Baulichkeiten der Stadt wurden von diesen letzten Bombenangriff, dem einzigen eigentlich kennenswerten, der übrigens einem vermutlichen Aufenthalt General Kesselrings dort gegolten saben soll, noch in letzter Minute schwer betroffen. Aber so erschütternd auf den ersten Anblick auch der äußere Eindruck der Stadt sein mag, so löst sch dieser Bann doch etwas, wenn man Gelegenkeit bekommt, mit verschiedenen leitenden Stellen der Stadt in „nähere Fühlung zu kommen.
Gewiß ist es nach dem vollständigen wirtschaftlchen und kulturellen Niedergang der vergangeten Jahre ein hartes und mühsames Beginnen, sier wieder Ordnung und Wohlstand zu schaffen. luch begegnen, auf engen Raum zusammengebrückt, die Hemmungen einander stärker. Aber es wird doch überall in den Amtern und Behörden ein starker Aufbauwillen spürbar und der gute, alte Tirolergeist, der in diesem abgetrennten Osttrol so lange schweigen mußte, regt sich. So ist das Schulwesen daran, sich ganz neu auf guter, österreichischer Basis zu fundieren. Von den 50 Lehrern und Lehrerinnen, die derzeit im bezirk Lienz eingesetzt werden, bieten wohl alle die Gewähr für eine erfolgreiche, erzieherische Entwicklung, wenn auch der Zuzug von außen, der letzt infolge der
Umstände unvermeidlich ist, später iu Gunsten der landeseigenen Bevölkerung vertingert werden müßte. übrigens verdient die heikattreue, echt patriotische Haltung der Osttiroler Lehrerschaft während der vergangenen Notzeit hervorgehoben zu werden. Während auch hier in der naurigen Hochblüté des Nationalsozialismus, die in ihrem letztvergangenen Jahr, allerdings schon stark am Rande, noch einen Gauleitor Hofer
seinen „Getreuen“ auf dem Platz vor der Liebburg versammeln konnte, der Einfluß dieses verderblichen Systems nicht ganz unbemerkt vorüberging, hat die Osttiroler Lehrerschaft nicht nur jederzeit starken passiven Widerstand geleistet, sondern trat auch da und dort aktiv in Erscheinung. Eine Reihe von laufenden Wiedergutmachungsverfahren bezeugen dies. Ein solches an einem klösterlichen Institut, das viele Jahre über die Grenzen des Landes hinaus segensreich im Schulwesen gewirkt hatte, dann von den Nationalsozialisten schmählich aller Rechte beraubt wurde, ist die Betrauung des Dominikanerinnenklosters in Lienz wiederum mit der Mädchen=Volksschule, die nur einen Anfang zur Entwicklung der seinerzeitigen Volks= und Hauptschule darstellt.
Wirtschaftlich beginnt sich das Leben in Lienz als Sammelpunkt aller diesbezüglichen lan
deseigenen Erscheinungen langsam, sehr langsam zu erholen. Manche Mißstände sind auch hier zu beheben und viel Geduld muß noch aufgebracht werden, aber trotzdem beginnt es sich auch hier zum Guten zu wenden.
Kulkurell zeigen sich die ersten zaghaften Anfänge. Aber es fehlt an innerem Auftrieb und an äußerer Organisation. Das Land und seine kulturellen Bestrebungen leiden zu sehr an der Verborgenheit, in die sie gerückt wurden. Osttirol möchte Anschluß haben. Anlehnung an größeres Geschehen, um daran seine eigene kleine Lampe wieder hell zum Brennen zu bringen. Aber es ist nicht ohne künstlerisches Leben, wenn dieses auch erst im Keimen ist.
Aber es knüpft sich viel guter Wille daran und an einem solchen kann jedes Volk und jede Gemeinschaft in Stadt und Land wachsen. Nicht nur in einer Beziehung, sondern in jeder.
Irmgard Schulz.
Rontag, 1. Oktober Theater „“ Kami
Landestheater, 18 Uhr: „Zaubersiote“. Pumia: v. Guggenberg. Filme:
Laurin: „Truxa“ „
Kammerlichtspiele: „Ich vertraue dir meine Frau an.“
Zentralkino: „Via Mala.“„ 604
Triumphkino:“„Die Schwarze Rove Löwen=Kino: „Abend auf der Heide.
Hall: „Orientexpreß" " Geise“
Fulpmes: „Ein Abend auf der Hewe.“ Infolge der Beschränkung des Ausgehverbotes ab Montag, 1. Oktober, geänderte Spielzeiten in sämtlichen Lichispieltheatern Innsbrucks, und zwar: Vorstellungsbeginn um 3, 5, 7 und 9 Uhr!
THEATER-HND KINST
Zum ersten Klassikerabend „Die Ahnfrau“
im Tiroler Landestheater Nach seinem „Weibsteufel“, der erfolgreichen Foriführung der „Abende in der Reihe österreichischer Dichter“, tritt nun das Landestheater mit seinem ersten Klassikerabend, Grillparzers „Ahnfrau“ vor die Öffentlichkeit.
Nach einer Zeit, in der österreichisches Kulturgut, auch wenn es lange vorher bekannt und anerkannt war, bewußt an zweite Stelle gerückt wurde, ist es nicht nur eine schöne Geste des Landestheaters, diesen ersten Grillparzerabend in festlicher Aufmachung herauszubringen, sondern wir sind es unserem österreichischen Bewußtsein schuldig, unseren Dichterfürsten Grillparzer, der neben Schiller wohl als der größte deutsche Dramatiker überhaupt bezeichnet werden muß, dem Verständnis der Zeit und besonders dem Verständnis der Jugend wieder nahe zu bringen.
Die „Ahnfrau“, als Jugendwerk des Dichters entstanden um 1817, in ihm angeregt unter anderem durch die Lektüre einer französischen Räubergeschichte, hat wie die Jugenddramen. Schillers einen wildbewegten, grauenvollen Stoff zum Vorwurf.
Eine Schicksalstragödie wie die „Braut von Messina“ vereinigen sich in der „Ahnfrau“ unheimliche und erregende Momente, wie Gespenst, unnatürlicher Liebesbund, Vatermord und Selbstmord, zu einer hochdramatischen, logisch gesteigerten Handlung, die sich im Laufe einer einzigen Nacht vor unseren Augen abspielt.
Grillparzers „Ahnfrau“ im „Theater an der Wien“ uraufgeführt, trat von dort weg ihren Siegeszug über die deutschen Bühnen an und wurde bahnbrechend für die Bedeutung österreichischer Dichtung und Dichter. Sch.
Lieder= und Arienabend Elisabeth Junghann Daß diese sympathische Sängerin ihre Kunst ernst nimmt, bewies sie in ihrer Programmwahl, die keine Konzessionen an die Hörer machte; zu Beginn sang sie einige hier kaum je gehörte Arien von Purcell und Monteverdi und im weiteren Verlauf brachte die Künstlerin, die besanders über eine klangvolle Höhe verfügt, kostbare Liedproben unserer Meister Hugo Wolf und Johannes Brahms zu wirkungsvoller Geltung; sie versteht es, den Inhalt empfunden und erlebt zu gestalten. Ihr Bestes schenkte uns die Sängerin mit den selten gesungenen Zigeunermelodien von Anton Dvorak; der begeisterte Beifall gewann sie noch für einige Zugaben.
Othmar Suitner am Flügel bewies, daß er auch als Begleiter über große Fähigkeiten verfügt; er meisterte seinen anspruchsvollen Part technisch und musikalisch ausgezeichnet und ging auf die Intentionen der Sängerin verständnisvoll ein, so daß er einen redlichen Anteil am Erfolg dieses schönen Abends hatte. J. P.
*
Wiederholungen des Symphoniekonzertes. Die Wiederholungen des Orchesterkonzertes (Werke von Mozart, Ravel, Bruckner) finden Dienstag, 2., Mittwoch, 3., und Samstag, 6. Okboter, im Riesensaal der Hofburg statt. Beginn: 19 Uhr. Vorverkauf an der Theaterkasse.
RADIOINNSBRHCK
Österreichische Sendergruppe West,
Radio Innsbruck — Radio Vorarlberg Montag, 1. Oktober:
17.30: Schallplattenkonzert (Innsbruck).
18.00: Französische Nachrichten (Paris).
18.15: Dr. Anton Dörrer: Das Amazonentheater in Aldrans (Innsbruck).
18.45: Aktuelles aus Tirol (Innsbruck).
19.00: Französische Nachrichten (Paris).
19.10: Dr. Paul Bildstein: Bregenz und Schloß Hohenbregenz (Dornbirn).
19.30: Österreich. Nachrichtendienst (Dornbirn). 19.40: Lokalnachrichten (Innsbruck).
19.45: Bunte Weltschau (Dornbirn).
20.00: Französische Narchichten (Poris).
20.10: Konzert des Funkorchesters; mitwirkend: Therese Köszegi, Sopran (Dornbirn).
Französische Dienststelle sucht 4 ber bzw. =schreiberinnen mit geten Kenntnissen des Französischen. Gute Gehaltsbedingungen. Vorzustellen in der Redaktion der
„Tiroler Tageszeftung“ in der Zeit zwischen 4 und 6 Uhr nachmittags.
Verloren
wurde am Sonntag, den 23. September, auf dem Weg von Oberperjuß über Kemaien nach Völs ein lichter, gelbgrauer Herrensommerüberzieher. Der ehrliche Finder wird gebeten, denselben gegen Finderlohn in Völs, Schulhaus, 1. Stock, abzugeben.
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Auf dem Wege Obushaltesielle Kapfererstraße bis Tschurtschenthalerstraße wurde Mittwoch ein Geldtäschchen mit Reißverschluß und. Seitentaschen mit Geld und einzelnen Lebensmittelkarten verloren. Abzugeben bei Hilde Komper, Museumstraße 22, 2. Stock, links.