Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:10
- S.10
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Seite 2 Nr. 89
Tiroler Tageszeitung
Donnerstag, 4. Oktober hn
ParRadt und Cand
Ablieferung von Schafwolle für 1945/46
Die Landesbauernschaft erläßt folgende Anordnung:
Um die im Lande erzeugte Schafwolle zur Dekkung des dringendsten Bedarfes zu sichern und eine gerechte Verteilung der anfallenden Wollmengen an die Bedarfsträger vornehmen zu können, bleibt die Ablieferungspflicht für Schafwolle weiterhin in Kraft.
Das Tiroler Heimatwerk, Innsbruck, Anichstraße 7, wurde von der Landesbauernschaft für das Land Tirol zum Treuhänder und zur Hauptsammelstelle von Rohwolle bestimmt. Alle Abrechnungen und Sammelablieferungen der Schafzuchtvereine, welche mit der Reichswollverwertung in Neu=Ulm noch laufen, übernimmt das Tiroler Heimatwerk mit sofortiger Wirkung.
Für das Kontrolljahr 1945/46 wird die Ablieferung von Schafwolle durch folgende Anordnung geregelt:
1. Schafhalter mit einem Bestand von 25 Tieren und mehr haben die gesamten anfallenden Schurwollmengen, auch der noch nicht 1 Jahr alten Tiere, an die Wollannahmestelle des Tiroler Heimatwerks, Innsbruck, Anichstraße 7, direkt abzuliefern. Ueber die Versorgung des Eigenbedarfs an Strickwolle oder Loden für Schafhalter mit 25 Tieren und mehr ergeht von der Landesbauernschaft eine eigene Anordnung.
2. Schafhalter mit einem Bestand von weniger als 25 Schafen haben je durchschnittlich gehaltenes, über 1 Jahr altes Schaf (mit mindestens 1 Bruch) jährlich 1.5 kg Schweißwolle oder 1 kg gewaschene Wolle an die Wollannahmestellen abzuliefern. Das Kontrolljahr für die Ablieferung von Schafwolle betrifft die Zeit vom 1. Juli bis 30. Juni jeden Jahres.
Wird in einem Betrieb über die abzuliefernde Wollmenge hinaus Wolle erzeugt, so ist diese für den Verbrauch im Haushalt zur Selbstverspinnung, Selbstverwebung und Selbstverstrickung oder zur Verarbeitung im Lohn freigegeben. Soweit die freigegebene Wolle zum Eigenverbrauch nicht verwendet wird, unterliegt sie ebenfalls der Ablieferungspflicht. Jede anderweitige Verwendung, insbesondere eine entgeltliche oder unentgeltliche Veräußerung der selbsterzeugten Wolle ist nicht gestattet.
3. Als Schafbestand eines Betriebes im Sinne des Punkt 1 und 2 (also für die Feststellung, ob es sich um einen Schafhalter mit mehr oder weniger als 25 Tieren handelt), wird das Ergeb
nis der Viehzählung im Dezember jeden Jahres zugrundegelegt. Dabei sind sämtliche Schafe, auch die Lämmer zu zählen.
4. In den Bezirken werden von der Landesbauernschaft Wollannahme= und Umtauschstellen namhaft gemacht, die allein zur übernahme von Schafwolle berechtigt sind. Für die Geschäftsführung dieser Wollannahmestellen sind die von der Landesbauernschaft und vom Tiroler Heimatwerk ausgegebenen Weisungen bindend.
5. Die an den Wollablieferer auszuzahlenden übernahmspreise werden wie folgt festgesetzt: für 1 kg gewaschene Wolle RM 3.80, für 1 kg ungewaschene Wolle RM 2.80. Für schlecht gewaschene Wolle wird nur der für Schweißwolle bestimmte Preis bezahlt.
6. Ein Wollumtausch gegen Strickgarn oder Loden darf erst dann erfolgen, wenn der Schafhalter seine Ablieferungspflicht voll erfüllt hat. Der Bezug von Strickwolle oder Loden muß in der Schafhalterkarte vermerkt werden. Es ist also derzeit ein Wollumtausch nur möglich, wenn der Schafhalter die ihm für die Zeit vom 1. Juli 1944 bis 30. Juni 1945 vorgeschriebene Ablieferung erfüllt hat.
7. Jedem Schafhalter ist vom Bürgermeister der Gemeinde eine Kontrollkarte für Schafwolle auszustellen, in der neben den persönlichen Angaben die Anzahl der von ihm gehaltenen Schafe einzutragen ist. Die jeweils tatsächlich erfolgte Ablieferung ist von der die Wolle übernehmenden Annahmestelle zu vermerken. Die Ablieferungskontrolle wird auf Grund der Eintragungen in der Kontrollkarte vom Ortsbauernobmann vorgenommen.
Die Schafhalter sowie die mit der Wollübernahme betrauten Stellen haben den mit der überwachung der ordnungsgemäßen Durchführung der Ablieferungspflicht beauftragten Stellen jederzeit die erforderlichen Auskünfte zu erteilen und bei Betriebskontrollen ungehindert Zutritt zu gestatten.
9. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieser Bestimmungen haben eine strafrechtliche Verfolgung zu gewärtigen. Außerdem wird Schafhaltern, die ihrer Stellungspflicht nicht oder nur ungenügend Folge leisten, die Ablieferung eines entsprechenden Anteiles ihres Schafbestandes zur Schlachtviehstellung zusätzlich vorgeschrieben.
10. Diese Anordnung tritt mit dem Zeitpunkt der Verlautbarung in Kraft.
Der Landesobmann: Josef Muigg.
Bund der Opfer nationalsozialistischer Unterdrückung in Tirol
Die Gruppenbesprechungen in Vorbereitung der Gründungsversammlung finden wie folgt statt: Am 8. Oktober, 18 Uhr, für die Gruppe I (Geschädigte mit ausgestandener KZ.=Haft), am 9. Oktober, 18 Uhr, für die Gruppe II (Geschädigte mit sonstiger Haft) und am 11. Oktober, 18 Uhr, für die Gruppe III (Geschädigte ohne Freiheitsberaubung). Ort der Besprechungen: Musikvereinssaal.
Teilnahmsberechtigt sind nur Mitgliedschaftsanwärter, welche sich durch die Interimsbescheinigungen oder durch die Postkarten mit der Einladung zur Abholung derselben auszuweisen vermögen. Gesonderte Einladungen werden nicht versendet.
Da es sich um wichtige Besprechungen handelt, wird das Erscheinen der Mitgliedschaftsanwärter bei den Gruppenbesprechungen zur Pflicht gemacht. Jeder Mitgliedschaftsanwärter ist nur berechtigt, an der Besprechung seiner Gruppe teilzunehmen.
Seit 1. Oktober werden im Büro des Bundes lediglich bedingte Mitgliedsbescheinigungen ausgefolgt und Anmeldungen zum Beitritt angenommen. Jedweder sonstige Parteienverkehr unterbleibt bis auf weiteres. Vorsprachen sind daher zwecklos. Die Wiederaufnahme des Parteienverkehrs wird in der Presse verlautbart.
Diebstähle
Am Innsbrucker Hauptbahnhofe wurde im Gedränge einem Studenten die Brieftasche mit 250 RM gezogen. — Außerdem wurden in Innsbruck entwendet: In der Dr.=Glatz=Straße aus einer Bäckerei ein Sack Mehl; in einem Brotladen in der Anichstraße 5 Lebensmittel; in einem Gasthof in der Maximilianstraße Lebensmittel; in einem Geschäfte in der Mandelsbergerstraße 6000 Stück Pergamentsäcke; auf einem Lagerplatz in der Haymongasse 40 Kilogramm Drahtstiften; in Pradl am Eichhof Kleider, Wäsche und 600 RM Bargeld.
Zum ehrenden Gedenken an Louis Pasteur
Jahre sind nun verflossen, seit jener Franzose dahinschied, der, obwohl er nie Arzt gewesen war, doch als der bedeutendste Arzt der Welt angesehen wird. In unseren, durch das Kriegsgeschehen aufgewühlten Ländern, deren Bevölkerung gegenwärtig eine nur mangelhafte Gesundheitspflege genießen kann, besteht die große Gefahr des Ausbruchs und der Verbreitung verschiedener Krankheiten. Wie sollten wir da nicht des Mannes gedenken, der die Wissenschaft der Seuchenforschung begründete: Louis Pasteurs?
Pasteur wurde 1822 in einer Kleinstadt im Jura geboren. Seine Entwicklungszeit ist nicht die eines frühreifen Genies. Es ist die Jugend eines gewissenhaften Schülers und späteren Hochschülers. Mit 26 Jahren ist Pasteur Chemiker. Er unternimmt eine Reihe bewundernswerter Arbeiten über Kristallformen und über den molekularen Aufbau der Weinsteinsäure, die den Ausgangspunkt für eine neue Wissenschaft, die Stereochemie, bilden, welche die Grundlage der organischen Chemie ist. Aber wie wird Pasteur von diesen Arbeiten auf dem Gebiete der reinen Chemie dazu geführt, den Ursprung der menschlichen Krankheiten zu entdecken und zu studieren?
Ein französischer Gelehrter, Cagniard=Latour, hatte, als er die Gärung des Bieres studierte, das Vorhandensein kleiner, im Mikroskop sichtbarer Organismen. nachgewiesen, die er als „Hefepilze“ bezeichnete. Pasteur knüpfte an seine Arbeiten an und bewies, daß jede Gärung durch unendlich kleine Lebewesen hervorgerufen wird, die man später „Mikroben“ nannte. Bis dahin hatte man allgemein geglaubt, daß diese
Gärungen von selbst entstünden. Indem er nachwies, daß eine Mikrobe immer von einer gleichartigen Mikrobe stammt, die sie erzeugt hat, hob Pasteur das Dogma von der Urzeugung auf und brachte damit der Welt eine neue revolutionäre Erkenntnis.
Bei seinen Forschungen über die Gärung entdeckte er die Ursache der „Krankheiten“ des Weines, die Mikroben. Es gelang ihm, die Krankheit aufzuhalten oder nach Belieben einzuimpfen. In einer genialen Eingebung stellte Pasteur die Frage, ob nicht auch die Krankheiten des Menschen durch Mikroben hervorgerufen würden. Als er 1865 die Krankheiten der Seidenraupe studierte, sollte er die Ursache der ansteckenden Leiden entdecken und auch die Mittel finden, um die Ansteckung aufzuhalten und begründete so die Wissenschaft der Seuchenforschung. Später sollten ihn seine Studien über die Cholera der Hühner und über die Schafräude zur Erfindung und Vervollkommnung der Mikrobenimpfung führen. Seine Forschungen über das Kindbettfieber und über die Tollwut
sind Anwendungen seiner Theorien auf die Stufe des menschlichen Lebens.
Wie Jean Rostand es so wunderbar ausgesprochen hat, übertraf der Ruhm und die Volkstümlichkeit Pasteurs, um dessen Gestalt sich schon Sagen rankten, als er gerade vor einem halben Jahrhundert seinen Erdenwandel beschloß, alle Ehrungen, die jemals vorher einem französischen Wissenschaftler zuteil geworden waren. In den Augen der dankbaren Menge erschien er nicht nur als der Seher, der eines der tiefsten Geheimnisse der Natur entschleiert hatte, sondern auch als ein mächtiger Sieger über Leiden und Tod.
Tätigkeitsbericht der Freiw. Rettungsgesellschaft Innsbruck für den Monat September: In 538 Transporten wurden 510 Kranke über arztlichen Auftrag überführt und 51 verunglückte Personen ärztlicher Hilfe zugeführt. Außerdem wurde an 23 Personen, welche die Unfallstation der Freiw. Rettungsgesellschaft aufsuchten, erste Hilfe geleistet.
Briefmarkensammler. Arbeiter und Angestellte treffen sich Samstag, den 6. Oktober, um 4 Uhr nachmittags in der Arbeiterkammer, großer Saal, 3. Stock.
Österreichische Gesellschaft der Freunde Frankreichs. Den Mitgliedern der Gesellschaft steht für jedes in Innsbruck stattfindende Konzert eine beschränkte Anzahl Karten zur Verfügung. Abzuholen täglich von 14 bis 16 Uhr im Foyer der Gesellschaft, Landhaus, Zimmer 750
Versammlung der Schuhmacher. Am Sonntag, 7. Oktober, 9 Uhr vormittags, findet im Saale der Arbeiterkammer, Innsbruck, Maximilianstraße 7, eine Versammlung der Schuhmacher vom Land Tirol statt. Alle Schuhmachermeister sind eingeladen. Zur Besprechung kommen verschiedene fachliche Angelegenheiten.
Goldene Hochzeit feierte in Oberletzen bei Reutte Straßenwärter d. R. Johann Beirer mit seiner Frau Therese geb. Immler. Der Jubilar war im Weltkrieg Standschützen=Oberleutnant des Bataillons Reutte.
Die Direktion der Staatlichen Lehrerakademien Feldkirch teilt mit, daß sich der Schulbeginn um zirka zwei Wochen verzögert. Die genaue Benachrichtigung der Schüler und Schülerinnen über den Zeitpunkt des Schulbeginns erfolgt rechtzeitig in der Presse und im Rundfunk gesondert.
Sterbefälle
In Zell a. Z. starb am 2. ds. Maria Loi
dold, Bundesbahnpensionistensgattin, 66 Jahre alt. Begräbnis am Freitag um halb 9 Uhr in Wörgl.
In Wien starb am 21. September Dr. Benedikt Pobitzer, Rechtsanwalt in Meran.
THEATER HIND KUNST
Arien= und Liederabend Alexander Wolkoff
Der bereits bestbekannte Baßbariton Alexander Wolkoff gibt am Samstag, 6. Oktober, 19 Uhr, im Musikvereinssaale ein Konzert mit neuem Programm; dasselbe enthält Lieder von Beethoven, Schubert, Hugo Wolf, Loewe, Tschaikowsky u. a. — Mitwirkend Ilse von Alpenheim mit Klavierwerken von Debussy und Chopin, Liedbegleitung Helene Orloff. Vorverkauf ab 4. Oktober bei Johann Groß, Maria=Theresien=Straße 37, Parterre (Ruf 5202).
Der Klavierabend des spanischen Pianisten Imaz wurde vom 4. auf den 13. Oktober verlegt. (Musikvereinssaal.) Vorverkauf ab 11. Oktober bei Johann Groß.
Symphoniekonzert in der Hofburg
Hat der Riesensaal der Hofburg schon manchem künstlerischen Festabend als glänzende Folie gedient, so vereinigte er vergangenen SonntagAbend neuerdings ein auserlesenes Publikum zum Genusse des großen Symphoniekonzertes unter Leitung von Musikdirektor Fritz Weidlich. Das Programm, Mozart und Ravel als feinsinnige Beziehung und Erinnerung zum jüngst vergangenen Calvet=Quartett im ersten Teil des Abends und Bruckner im zweiten, ließ auf den ersten Blick die große, festliche und feierliche Note erkennen, die dieses Konzert in herrlicher Entwicklung und Steigerung auszeichnen sollte und auch vom ersten bis zum letzten Ton ausgezeichnet hat.
Die prachtvolle Ouvertüre zu „Titus“, klar und stark, voll schimmernder Reinheit und meisterlicher Präzision der Darbietung, erinnerte an die große Serenade im September und stellte Direktor Weidlichs Orchester schon gleich zu Beginn unter Beweis. Anschließend folgte das „Geistreiche Klavierkonzert“ von Ravel (entstanden 1930), das mit großer Spannung erwartet, nach der einzigartigen Leistung Othmar Suitners am Flügel und der einfühlenden Begleitung des übrigen Orchesters mit rauschendem Beifall aufgenommen wurde. Ravel, den anspruchsvollen französischen Komponisten, der in Auffassung und Aufbau seiner Musik kompromißlos seine eigene Note wahrt, zu spielen, ist nicht ganz leicht. Ihn aber wiederum nach vet und Fevrier zu spielen, ist noch bedeutend
schwieriger, zumal das Empfindungsmäßige dieser Musik hier unbedingt erfahrene Kritiker findet. Aber Othmar Suitner beherrschte sein Instrument nicht nur mit einer außerordentlich großen technischen Sicherheit, sondern bewies auch in der Darstellungskraft eine sprühende Frische und Jugend, die selbst den langsamen Satz noch wunderbar belebte. Sein Klaviersolo war von einer Feinheit und grazilen Schönheit, dabei von einer innerlichen Festigkeit und Geschlossenheit des Gefüges, die nur hin und wieder besondere Kostbarkeiten des Rythmuses und der Klangfarbe aufleuchten ließ, die entzückte. Dabei spielte er durchaus stilecht und eigenpersönlich, was den Wert seines Vortrages unbedingt hob. Wir dürfen ihm herzlich gratulieren.
Die Fortsetzung des Abendes nach der Pause war Bruckner gewidmet. Wenn schon HandelMazzetti ausruft: „Laßt uns Bruckner lieben!“ und Franz X. Müller von ihm sagt: „Man bricht Beethoven nichts ab, wenn man Bruckner an seine Seite stellt“, so gibt ihm seine grandiose Dritte Symphonie in d=moll durchaus recht. Im Dezember 1873 abgeschlossen, 1890 in die Philharmonischen Konzerte gebracht, erlebte sie eine Reihe von Aufführungen im In= und Ausland und erschien 1894 zum erstenmal in den Lamoureuxkonzerten in Paris, wo sie eine begeisterte Kritik erfuhr. In Innsbruck seit zwei Jahren nicht mehr gehört, erhielt sie nun eine wirklich über die Kritik erhabene, glanzvolle Interpretation durch Musikdirektor Fritz Weidlichs verstärktes Symphonieorchester, dessen
Reifezeugnis sie darstellt. Was man auch alles über die große, wuchtige Komposition und Linienführung dieses Werkes, über die klare Setzung und Herausbringung der Themen, die harmonische Einheitlichkeit der einzelnen Sätze
W OMIN HEUTE
Donnerstag. 4. Oktober
Theater
Landestheater: 18 Uhr „Zauberflötz #
mina: v. Guggenberg, Tamino: Hauser.
Filme:
Kammerlichtspiele: „Ich vertraue dir mein Frau an.“
Zentralkino: „Via Mala.“
Triumphkino: „Die Schwarze Robe.“ Laurin: „Truxa“ (Spielzeiten: 4, 6 und Uhr, Sonntags auch 2 Uhr.) Hall: „Karneval der Liebe“.
Seefeld: „Die falsche Braut“, Fulpmes: „Ein Abend auf der Heide“
St. Johann: „Alles für Gloria“.
Vortrag
Arbeiterkammer: 18.30 Uhr „Karl Kraus m sein Werk“ (Gustav Peter).
und ihre dynamische Steigerung und die schlz lich immer wieder versöhnende Verschmelzun der Dissonanz zur Konsonanz sagen könnte in mer bleibt gültig die große Ethik, die dieses habene Werk trägt und bestimmt und die Bi me, die Kraft und die Anschaulichkeit, die Gie und der innerliche Impuls, womit uns dies nahe gebracht wird.
Nach diesen höchsten menschlichen und kün lerischen Anforderungen war uns Fritz lichs Können und sein straff und streng gefür ter, in die Tiefe lenkender Vortrag des Orc sters, dessen jedem einzelnen Mitglied hohes de und Anerkennung gebührt, ein unmittelbas Erlebnis. Irmgard Schulz
Gastspiel der „Tiroler Heimatbühne“ Ins bruck. Samstag. 6. Oktober, 3 Uhr nachmittag findet im Rathaussaal in Telfs eine Kindere# stellung statt. Zur Aufführung gelangt d# Volksmärchen „Ziegenpeter auf der Zale alm“.
Jugendbühne St. Nikolaus. Sonntag, 7. Oät ber, um 15.30 Uhr: „Die Wette“, nach ein Volksstück von Hans Fraungruber; „Der Schni der=Meck“, nach einer Sage von Joseph berger, und „Kasperl Larifari als Turner“ mn Franz v. Pocei. Spielleitung Ed. Weil=Ruekl Kartenvoryerkauf: Donnerstag von 15—17 U und jeweils eine halbe Stunde vor Begin i Spielheim Edelweiß, St. Nikolaus, Fallbes gasse.
Mit einem polyphonen Akkordeonorchesn wird sich dem Innsbrucker Musikpublikum d bekannte Handharmonikaschule Hellmut Kau mit einem Konzert am Samstag, den 6. Olb ber, um 15.30 Uhr nachmittags im Landesthe# ter vorstellen. Kartenvorverkauf bei Fa. ## Groß, Musikalionhandlung, Maria=Theressen Straße 37, und Fa. Moden=Wagner, Maximilas straße 3.
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Boxkampf Österreich—Ungarn
Nach mehrmaliger Verschiebung konnte m doch der Boxländerkampf Österreich—Unen ausgetragen werden. Trotz schlechter Wittern war die Anlage des Wiener Eislaufvereinsm 4000 Zuschauern besucht. Der „Mann des D ges“ war Österreichs ausgezeichneter Leichte wichtsmeister Ernst Walter, der gegen den zu Weltklasse zählenden Ungarn Torma ein stür misch bejubeltes „unentschieden“ erzwang. As die Jugend=Faustkämpfer Achmöllerl, Tüll un Genahal gefielen recht gut. Das Ergebnis lauten 7 :7 und bedeutet einen schönen Erfolg fürd Schützlinge von Lazek. „
Der Kletterkurs des Hochschulinstitutes fü Leibesübungen wird nächste Woche im Arlbenn gebiet durchgeführt. Dauer 5 bis 6 Tage je neVereinbarung Meldeschluß am Samstag, ## 6. Oktober. Es werden alle Teilnehmer, dies# bisher gemeldet haben, gebeten, zu der Besu chung am Freitag, den 5. Oktober 1945, um U Uhr im Seminarraum des Hochschulinstitutesst Leibesübungen zu erscheinen.
RADIO INNSBRHC
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Innsbrucker Lokalnachrichten und Verlautb# rungen: 12.20 Uhr, 13.45 und 19.10 Uhr. Send folge für Donnerstag, 4. Oktober: 17.30 Schab platten (Innsbruck), 18 Uhr „Geistige Einkehr Reinhold Schneider, „Vom Sinn der Zeit“. 6 liest Paul Sundt.) (Innsbruck.) — 18.15 Guf Hermann Keyserling: über die Schule der heit. (Innsbruck.) — 18.30 Aktuelles aus (Innsbruck.) — 18.45 Schallplatten. — 19 Uhr Österreichischer Nachrichtendienst. — 19.15 Bunt Weltschau: Kann man heute noch bauen? — 19.30 Französische Nachrichten. (Paris.) — 193 Worte zur Politik. — 20 Uhr Bunter Abend. 22 Uhr Klavier=Jazz (Otto Stockhammer).
Achtung! Innsbruck und Umgebung Es werden dringend folgende Musiker ge sucht: Saxophon=, Akkordion=, Trompeten=, Kla rinetten=, Zugposaunen= und Geigenspieler. D# genannten Musiker wollen sich bei der tärregierung Innsbruck, Landhaus, Zimmer 3 bei der Sekretärin anmelden.
Das Landesamt für industrielle Innsbruck=Hofburg, I. Stock links, sucht: 1 Ban Ingenieur, 1 Ingenieur der Wärmetechnik 1 Maschinenbau=Ingenieur. Bedingung: Inge nieur=Diplom, langjährige Industriepraxis un besondere organisatorische Fähigkeiten. 1 Sekre tärin mit längerer Praxis und Beherrschung de französischen Sprache in Wort und Schrifl 1 Sekretärin mit längerer Praxis und gut
organisatorischen Fähigkeiten. 2 Stenotypisti nen. Bedingung in allen Fällen flottes und ei wandfreies Maschinschreiben und Stenogt phieren.