Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:10

- S.14

Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.





vorhergehende ||| nächste Seite im Heft

Zur letzten Suche
Dieser Monat – 1945_10_TT
Ausgaben dieses Jahres – 1945
Gesamter Text dieser Seite:
Seite 2 Nr. 91
Tiroler Tageszeitung
Samstag, 6. Oktober
7
Aus Stadt und Cand
Schweizer Spende
Zweite Verteilung der Gaben an die in den äußeren Stadtbezirken wohnhaften Schulkinder
Für die bei der ärztlichen Untersuchung ausgewählten Kinder mit dem Wohnort auf der Hungerburg, äußeren Teil Mühlau, Arzl, Schießstand, Amras, Vill und Igls wird die zweite Verteilung der Spenden im städt. Altersheim (Greisenasyl), Ing.=Etzel=Straße 59, am Montag, den 8. Oktober, mit den Buchstaben A bis N und am Dienstag, den 9. Oktober, mit den Buchstaben N bis Z in der Zeit von 8 bis 11 Uhr vormittags vorgenommen.
Für die Kinder mit dem Wohnort Wiltenberg, Mentlbergsiedlung, Siglanger, Ulfiswiese, Lohbach= und Hörtnaglsiedlung werden die Spenden im Malfatti=Institut, Innallee 11, in der gleichen Einteilung abgegeben.
Die geplanten ärztlichen Nachuntersuchungen zur Neuaufnahme für die Jausenabgabe aus der Schweizer Spende finden nach übersiedlung des Gesundheitsamtes demnächst statt. Der Zeitpunkt hiefür wird rechtzeitig in der Tagespresse bekanntgegeben.
Jugendliche auf Abwegen
Als unmittelbare Folge des langen Krieges ist ein Anwachsen der Kriminalität unter den Jugendlichen zu beobachten. Ein Großteil der zahlreichen Diebstähle, die in der letzten Zeit in Innsbruck verübt wurden, fällt auf das Schuldkonto von jungen Leuten im Alter zwischen 14 und 18 Jahren.
So hat beispielsweise die Innsbrucker Kriminalpolizei an einem Tage gleich vier Jugendliche in Haft nehmen müssen, und zwar einen Schlosserlehrling und einen Schüler, die gemeinsam ein Personenauto gestohlen haben! Ferner einen Friseurlehrling, der seinem Meister aus einem Magazin durch längere Zeit verschiedene Waren entwendet hat, die er zum Teil vertauscht, zum Teil verkauft hat.
Außerdem wurde eine junge Friseurin verhaftet, die ihrer Wohnungsgeberin mehrmals Lebensmittel und Lebensmittelkarten entwendet hat.
Einbrüche
Im Hause Innrain 21 in Innsbruck wurden zwei Geschäftseinbrüche verübt. In einem Geschäfte wurden Lebensmittel im Werte von 370 RM, im zweiten Geschäft ein elektrischer Kocher, 2 Büromäntel und 2 Damenhüte entwendet. Aus einer Werkzeughütte auf einem Lagerplatz in der Egger=Lienz=Straße wurden 2 Elektromotore und verschiedene Werkzeuge gestohlen. — In der Sonnenstraße wurde aus einer Garage ein Personenauto, Marke „SteyrDaimler“, abgeschleppt.
Vom Gericht
Die französische Militärregierung hat den ehemaligen Landesgerichtspräsidenten in Innsbruck Dr. Ludwig Praxmarer zum Präsidenten des Oberlandesgerichtes in Innsbruck ernannt. Zum Generalstaatsanwalt wurde Dr. Grünewald ernannt.
Taschendiebe an der Arbeit
Auf der Straßenbahn in Innsbruck wurden an einem Tage folgende Taschendiebstähle
Copyright by „Tiroler Tageszeitung“
Dipkomatie, Jresse und Tolitik
im Deitten Reich
Aus dem Tagebuch eines Journalisten (3. Fortsetzung)
Der Kampf der Ministerien
Schon bald nach Kriegsausbruch war die geistige Betreuung der Auslandspresse auf das Auswärtige Amt übergegangen. Das Propaganda=Ministerium war sachlich nicht in der Lage, den Auslandsjournalisten Informationen zu geben, die das Ausland interessiert hätten. über Vorgänge in Deutschland, besonders Einzelheiten des Luftkrieges, war die Berichterstattung verboten. Die militärischen Nachrichten, gingen über den Wehrmachtsbericht kaum hinaus und wurden streng zensiert. über außenpolitische Absichten und deutsche Stellungnahmen zu den politischen Vorgängen in der Welt war das Propaganda=Ministerium nicht unterrichtet. Auch der Minister Dr. Goebbels wäre bei Fragen über auswärtige Angelegenheiten auf seiner täglichen „Ministerkonferenz“ an der seine
Abteilungsleiter. Nationalsozialisten in führenden öffentlichen Amtern und Vertreier oberster Reichsbehörden teilnahmen, in peinliche Verlegenheit geraten. Die Gegensätze zwischen ihm und dem Außenminister von Ribbentrop hatten sich im Laufe des Krieges zu einem regelrechten Kleinkrieg beider Minister entwickelt, der auch im Stadium der „Mobilisierung aller Kräfte“ keineswegs nachließ.
Die Berliner Diplomaten, die Presseattachés und die ausländischen Jouxnalisten bevarzugten den dienstlichen wie gesellschaftlichen Verkehr
verübt: Einem pensionierten Oberförster wurde eine Brieftasche mit 150 RM gezogen, einer Studentin eine Geldbörse mit 160 RM und einer Haushälterin eine Geldbörse mit 20 RM und Lebensmittelkarten.
Brave Arbeit des Gaswerkes
Durch die Bombardierungen von Innsbruck hat das städtische Gaswerk enorm gelitten. An dem insgesamt 94 Kilometer umfassenden Rohrnetz waren bis heute 306 Rohrbrüche und Rohrnetzbeschädigungen in den Straßen von Innsbruck vorhanden, von welchen bis heute in ununterbrochener Arbeit 230 behoben worden sind, um auf diese Art und Weise ehestens die Bevölkerung von Innsbruck wieder mit Gas zu versorgen.
Wochenendhaus abgebrannt
Am 3. ds. um halb 7 Uhr abends brannte in Christen, Gemeindegebiet Axams, ein-Wochenendhaus samt Einrichtung vollständig nieder. Brandursache ist unbekannt.
Fremdarbeiter beunruhigen die Gegend von Niederndorf
In den letzten Wochen wurden in der Umgebung von Kufstein, besonders in Ebbs, Niederndorf, Säbi usw. mehrere Einbrüche und Diebstähle verübt. Es wurden nicht nur Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände aller Art, sondern auch Motorräder, Fahrräder und Radioapparate gestohlen.
Durch die Nachforschungen der Gendarmerie konnte ein Teil der Diebsbeute zustande gebracht werden. Als Täter kommen in allen Fällen Ostarbeiter in Frage, von denen auch einige bereits verhaftet werden konnten.
Auch im Wörgler Boden treiben einige Fremdarbeiter ihr Unwesen. So erschienen in der vergangenen Woche nachts sechs Burschen vor einem Bauernhaus und verschafften sich gewaltsam Eintritt, als ihnen auf ihr Pochen nicht geöffnet worden war. Während einer der Burschen die Hausbewohner — es waren nur Frauen und kleine Kinder daheim — mit einer Pistole im Schach hielt, räumten die anderen alles, was nicht niet= und nagelfest war, aus und schleppten es davon.
Landwirtschaftl. Landeslehranstalt Rotholz
An der landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz wird mit 5. Rovember 1945 der Unterricht aufgenommen. Dauer der Kurse bis 31. März 1946. Aufnahmebedingungen (1. Kurs): Vollendetes 16. Lebensjahr, Volksschulbildung, landwirtschaftliche Praxis, volle Gesundheit, Tiroler Heimatszugehörigkeit und Unbescholtenheit. — 2. Kurs: Zeugnis über den mit Erfolg abgeschlossenen
ersten Kurs, volle Gesundheit, Tiroler Heimatszugehörigkeit und Unbescholtenheit. — Die Aufnahmegesuche sind für beide Kurse mit dem Geburtsschein, Taufschein, Heimatschein, dem letzten Schulzeugnis, einem Gesundheitszeugnis und einer Bestätigung über politische Verläßlichkeit an die Direktion zu richten. Kurskosten 250 Mark, vorbehaltlich einer Währungsänderung, wovon die Hälfte bei Kursbeginn, der Rest am 1. Jänner 1946 an der Anstaltskasse zu erlegen ist. Schluß der Anmeldung 15. Oktober.
Notruf an das überfallskommando der Polizei: 61 61, Klappe 51.
mit dem Auswärtigen Amt. Dies nicht nur, weil ihnen durch den „Auslandspresse=Klub des Auswärtigen Amtes“, der nach der Zerstörung seines Klubhauses in der Nähe des Zoologischen Gartens in der Villa des Reichsaußenministers in einem westlichen Vorort Berlins residierte, die Möglichkeit der Information gegeben war, sondern auch weil dies der einzige Klub in Berlin war, in dem so etwas wie eine Klubatmosphäre herrschte.
Natürlich hatte auch das Propaganda=Ministerium einen Presse=Klub. Er tagte im Zentrum der Stadt in der Nähe des Potsdamer in den Räumen des Automobil=Klubs. Hier verkehrten insbesondere die japanischen Pressevertreter, zahlenmäßig das stärkste Kontingent der ausländischen Journalisten. Sie waren hier aus ganz Europa zusammengeströmt, nachdem sie teils freiwillig, teils unfreiwillig ihren Arbeitsplatz verlassen hatten.
Das Auswärtige Amt wurde wegen seiner „verkalkten Geheimräte“ von allen Parteistellen verspottet und bekämpft. Trotzdem wußte jeder Berliner Diplomat, daß es einer Handvoll alter Berufsdiplomaten zuzuschreiben war, daß wenigstens nach außen hin das Gesicht der diplomatischen Maschinerie der Wilhelmstraße einigermaßen gewahrt blieb. Bis zum 20. Juli 1944, dem Tag des Attentates auf Hitler und im Zusammenhang hiermit, wurden allerdings auch die letzten Diplomaten der alten Schule „liquidiert“.
Hitlers Musterdiplomat
Unter der Devise „Förderung, des genialen Dilettantismus“ wurde Personalpolitik in den obersten Reichsbehörden des Dritten Reiches gemacht. Obwohl Dr. Goebbels sein Ministerium
Von den Tiroler Feuerwehren
Man schreibt uns:
Die unheilvollen politischen Strömungen der letzten sieben Jahre hatten auch das bis 1938 nur auf das Gemeinwohl ausgerichtete Feuerwehrwesen in Bahnen geführt, welche den schönen Grundsatz der Freiwilligkeit und Uneigennützigkeit durch militärische Zucht und
derung in die SS.=Verbände zu ersetzen versuchte.
Bewährte Kräfte der alten Schule haben durch ihre jahrzehntelange Arbeit in wahrhaft demokratischen Tirolersinn und ihre unwandelbare Treue zur heimatverbundenen Hilfsbereitschaft aber dem Feuerwehrwesen eine Grundlage gesichert, auf welcher sofort nach dem Zusammenbruche mit dem Neuaufbau begonnen werden konnte.
Die Militärregierung hat die Feuerwehren dem Chef der öffentlichen Sicherheit, Oberst Paoli, unterstellt, welcher in vertrauensvollster Zusammenarbeit mit dem Landes=Feuerwehrkommando die Betreuung so entgegenkommend und zielbewußt durchführt, daß Rückschläge vermieden und viele Hindernisse überwunden werden konnten.
Die letzten Kriegshandlungen haben in manchen Bezirken Tirols auch die Einrichtungen der Feuerwehren in Mitleidenschaft gezogen, Gerätehäuser wurden zerstört, Ausrüstungen vernichtet und zum Teil auch geplündert. Während des Krieges wurden den Tiroler Feuerwehren im Rahmen des Luftschutzes erfreulicherweise ausreichende Nachschaffungen ermöglicht, so daß der heutige Ausrüstungsstand einen er
folgversprechenden Einsatz sichert un die erlittenen materiellen Verluste ausgeglichewerden können.
Die Ausbildung der Feuerwehren wird ständigen Lehrgängen der Feuerwehrschu des Landes Tirol durch erfahrene Fachkräß, durchgeführt; umfassendes Anschauungsmaterial fechs schuleigene Löschfahrzeuge und mehnn Kraftspritzen stehen den Kursteilnehmern in den Unterricht zur Verfügung.
Seit, den verheerenden Bränden, welche dus Kriegshandlungen verursacht wurden, ist #l
eür die 6. 33
enemitelkarten
14 bis
göffnet. Am Sa
ens
nen Uhre Don. .
Acher= und
Anzahl der Brände trotz Einquartien # zeit vom
gen, trotz Notunterkünften und Behelfsheine g in der Ausgaber
gen, irby A. —sche zul: gen sehr gering. Es wird damit die träu
bei de
Tatsache bestätigt, daß erst zu Zeiten ungestor eartenstelle ter Aufbaumöglichkeiten die Mehrzahl da galkstraße en f mpen selbst as 2“ #5 die Kr
Brände durch verbrecherische Lumpen selbst ges Die Zubl# legt wird. In der Erkenntnis dieser Tatsatzs ter und #tigten wird die Brandursachenermittlung in der ## zugsberechtigsammenarbeit mit der Gendarmerie und Pan stellen auf die zei durch erfahrene Brandkriminalisten mit Ein . Peru Manc
Mengen
Abeitseinsatz zu
zei durch erfahrene Brandkriminalisten mit Eis gllenden 2 satz modernster Mittel durchgeführt. Die Tiroli zufgerufen. Landes=Brandversicherung hat den Feuerwehm Es wird neuer wieder ihre bewährten Mitarbeiter zur Pfeg holten Malen der Brandverhütung zur Verfügung gestellt und sen, nach der fnunterstützt das Feuerwehrwesen in altgewohntnr zahren die entst Weise.
Die Lücken, die der Krieg in die Reihen Kameraden gerissen hat, sind noch nicht geschli sen; Hunderte sind gefallen, Tausende warteni Gefangenenlagern auf die Heimkehr. Die Zu gend rufen wir aber auf zur freiwilligen M arbeit in den Reihen der Feuerwehr, zu
Schutze und zum Wohle des Vaterlandes,
Anordnung ül
Leden
Die französische
gbt bekannt:
Die in der „Tin
#ober erschienene ümtausch von
##und Textilwaren
Aber eineinhalb Millionen Mark spenden Bauern für Baume atnan 5. 539
1- und veschlassgen sind alle Ge
Die Tiroler Bauern eiig und geschlossenscheinigungen, we
zösischen Militärl
Hocherfreut über diesen Erfolg danke # driginal anzuneb namens unserer geschädigten Bauern alln scheinigungen findSpendern für die erwiesene einmütige #n ammeln und der teilnahme an ihrem Unglück. Ich danke in Neuauffüllung der besondere auch allen jenen, die bei d Durchführung der Sammlung mitgewil haben. Die Spendenlisten sollen ein dauem des Denkmal für den Opfer= und Gemein lichen Landeslehraust schaftssinn der Tiroler Bauern in schwerst leinnen angemeldet. Notzeit bleiben. Dieser Opfer= und Gemein
Unter dem Motto „Der Bauer hilft dem Bauern“ wurde am 16. September in Tirol bei den Bauern eine Geldsammlung für das „Tiroler = Bauern =Kriegsschädenhilfswerk“ durchgeführt. Die kühnsten Erwartungen wurden weit übertroffen.
1,510.760.—
haben die Bauern gespendet, um ihren vom Kriegsunheil schwer heimgesuchten Standesgenossen beim Wiederaufbau ihrer Heimstätten zu helfen. Die Sammlung war ein voller und überwältigender Erfolg, wenn man bedenkt, daß auf neinen Bauern irgend welcher D#uch ausaeübt weerdelunh monn
Haushal
5K. Für die
schaftssinn soll die Grundlage für den Bie deraufha# der howährton Oraanisation
nen werden können.
weicher Druck ausgenot wurde, und wenn man berücksichtigt, daß die Bauern heute keinerlei Beihilfen oder Unterstützungen beziehen und außerdem die Preise fur die landwirtschaftlichen Erzeugnisse abnormal niedrig sind. Zum Beispiel beträgt der für 1 Liter Milch 24 Pfennig, 1 Kilo Kartoffel 10 Pfennig und 1 Kilo Heu 8 Pfennig.
Der Großbauer und der Kleinbauer, der Bergbauer und der Landbauer, der Forstarbeiter und der Dienstbote, der Beamte und Angestellte der bäuerlichen Organisationen und Dienststellen, sie alle haben in edlem Wettstreit um die Größe des Opfers ihre unverbrüchliche Treue zu ihrem Stande und ihren unerschütterlichen Willen zum Wiederaufbau ihrer Heimat bekundet. Diese Sammlung war die schönste und bedeutsamste Kundgebung, die seit der Befreiung unseres Landes abgehalten wurde. Die Bauern haben dadurch in der vornehmsten Art einwandfrei und klar bewiesen, daß ihr Stand einig und geschlossen ist. Sie haben gezeigt, welch große Stärke und Kraft in der Einigkeit liegt.
Meldepflicht ru
Die französische 5) im russischen
beraufball der bewahrten Organisation in serer Väter, des Tiroler Bauernbunds sein.
Bauern, Land= und Forstarbeiterl Schal Staatsangebö euch mit euren Familien geschlossenim# sntischen Sozie
sere Bundesfahne. Vertrauend auf die E him 3. Septom
rechtigkeit der Siegermächte hoffen wir, ds iem Wunsche abe der große Tag nicht mehr allzu ferne istel bieselbe verlassen badem sich alle Bauern vom Ortler bis zuf vohnhaft sind, haben Großglockner und von der Zugspitze bis zun uig Salurner Tor die Hände reichen zu gemän Gen. samer Aufbauarbeit und zum Schutze dus kanntgebung nicht 2 gemeinsamen Standesinteressen. oemaßnahmen dir
Der Landesobmann der Tiroler Bauen
schaft: Wichtig
Josef Muigg Da die heurige Se
ist und die nächste erst die in der Schafhal
mehrfachen Grün
Die landwirtschaftliche Landeslehranstalt Imst giffe gegedenen Stand. 11 am 5. November 1945 die Haushaltungsschule. Du demeiden, soll jeder C des Kurses bis 13. April 1946. Kurskosten 270Maf Schafbestand die Wie (vorbehaltlich einer Währungsänderung). Die Hälste 1! Die Eintragung des bei Kursbeginn, der Resi am 1. Jänner 1946 zu buch katte erfolgt bei der — len. Aufnahmebedingungen: Die Aufnahmsgesuche
mit Geburtsschein, Taufschein, Heimatschein, letztem Sszeugnis, Gesundheitszeugnis und Bestätigung über ## Arztlicher tische Verläßlichkeit an die Direktion zu richten. Schf Ordination: Hött
der Anmeldung 20. Oktober. Bohnung: Stamse
friede. Ou
Die Haushaltungsschule in Imst
als „das jüngste und modernste der Welt“ bezeichnete, war dies nach ein paar Jahren einer der aufgeblähtesten Beamtenapparate HitlerDeutschlands. Es wurde nur übertroffen vom Oberkommando der Wehrmacht. Spezielle Kenntnisse galten im Propaganda=Ministerium als Belastung und „freie Bahn dem Tüchtigen“ wurde dort so verstanden, daß man lieber einen alten Kämpfer ohne Abiturientenexamen auf dem Posten eines Ministerialrates sah, als einen erfahrenen Berufsbeamten Mit einer einzigen Ausnahme standen an der Spitze sämtlicher Abteilungen des Propaganda=Ministeriums Männer, die durch keinerlei Fachwissen vorbelastet waren.
Hitler hat auf seine Art die Pflege des Beamtennachwuchses gefördert. Er hat Zeit seines Lebens die Ministerien und insbesondere das Auswärtige Amt in aller öffentlichkeit lächerlich gemacht. Zur Berichterstattung nach Berlin beorderte Botschafter und Gesandte erlebten während ihres Empfanges bei Hitler, daß dieser ostentativ mit seinem Hunde „Blondi“ spielte, um damit den Grad seiner Anteilnahme auszudrücken. über den Diplomatennachwuchs hatte Hitler eine ganz bestimmte Vorstellung. Die deutschen Journalisten hatten Gelegenheit, diese anläßlich des zweiten und letzten Presseempfanges beim Führer am 10. November 1938 im Führerbau in München kennen zu lernen. über fünf Jahre hatte Hitler gebraucht, um seine erste Begegnung mit der deutschen Presse
zu überwinden. Diese hatte wenige Monate nach der „Machtübernahme“ im Sommer 1933 in Berlin stattgefunden. Der „Verband der Auswärtigen Presse“ in dem die Mitglieder der Berliner Vertreter der großen deutschen Tageszeitungen zusammengeschlossen waren, hatte
Aaltel Elfrieoe. O#
sael. 162 93 Man
Reichskanzler Hitler zu seinem Jahresessen Aphon 744 43 — geladen. Dem langjährigen Vorsitzenden An Anate . —
Verbandes war der Umgangston und die S###Sonnt
che der neuen Herren noch unvertraut und ###radler hatte er sich erlaubt, den „Herrn Reichskanzlt straße 3. Taße 51
auf die Bedeutung der Pressefreiheit hinzu# straße (nur sen und ihn gebeten, das Instrument der Prest Stager.
durch eine großzügige Behandlugg zu ein i#t an dar „Frauend
scharfen Waffe der deutschen Politik zu machet I. Oktober 2..
Die Wirkung der Rede glich der einer Explosson den 2. Jahrz.
Allenthalben bestürzte, ängstliche, erschrochen sung. Der
Gesichter! Die Begleitung des Führers noch ## 6. Binnt am 1. O
Die Begleitung dos ührarg hachte ##f b#rei begin0
Wut. Am nächsten Tage wurde der Vorstand ### # fur die 2. Verbandes „gleichgeschaltet“. Der Führe selht !. Klasse. Der Unter
beantwortete den Vorfall mit dem strikten deo Fgsschule und Garte bot jeglicher Kritik und der Einführung des ## nen Schülers Tagesparole für die deutsche Presse. Laue.—de einzin
An dem zweiten Empfang in München na Ianshrunische Jomen etwa 200 Journalisten teil. Sie wurden i #inggl Karl=Schör Berlin versammelt und in einem Schlafwagen nadchen. g, S.
Sonderzug in der berüchtigten Nacht vom 9 zun lingen fnd.## 9. 10. November, in der die „spontanen“ Juden Unterichtsbegtnt . ..
pogrome stattfanden, nach München befördent Lhrlinge, am ..
beförder nge. am
Während seiner Ansprache über die „Ziele der nadchen. 16. O
deutschen Außenpolitik“ nannte Hitler die dem Der
schen Diplomaten Feiglinge oder Karikaturen#, sond ehauftrieb
#lg Mustorhaisoial für don deutschan Dinlomet koudern
Als Mustelbelspiel für den delischen Dipiomanes 7 n am 8
der Zukunft stellte er Herrn von Ribbentr###hic Bund der — hin, der damals deutscher Botschafter in Londen# ## ung in Tirol, Jun war. Als Ribbentrops diplomatisches Meister, dernsprechnummer
stück bezeichnete Hitler die Tatsache, daß Kobentrop bei der übergabe des Beglaubigungschreibens den englischen König im Buckinghar samn Innsh Palast mit dem deutschen Gruß gegrüßt hatte soffil, Kinderir#
Rentnerin,
Der Surrafer der Wilhelmstraße. — # eschhoz9
deutsche
In der nächsten Fortsetzung lesen Dor Syrecher ler und die
Sterne.
umer,