Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:10

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Ausgaben dieses Jahres – 1945
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Seite 2 Nr. 94
Tiroler Tageszeitung
Aus Stadt und Cand
DAS HERZ TIROLS
Das kleine Land voll Sonnenschein,
Vom Brenner mittagwärts,
Es dari uns nicht verloren sein,
Denn dort schlägt unser Herz.
War unser einzig Gartenglück Im Süden, dies Idol —
Dem Volk Tirols, oh gebt zurück Sein trautes Südtirol!
H. v. Schullern
ummintininitliienuftnmninImnteneuntniunHIf“ Hoher Besuch in Osttirol Lienz, 9. Oktober. Der Befehlshaber der britischen Truppen in Österreich, Generalleutnant Me. Creery besuchte Lienz. Die Fahrt galt der Besichtigung der Holzlagerungen im Iseltal, wobei ein ganzes Feldlager fremdländischer Holzarbeiter entstanden ist.
An die Stromabnehmer von Innsbruck Wir fordern alle Stromabnehmer auf, in der Zeit von 11 Uhr bis 12.30 Uhr und von 18 Uhr bis 20 Uhr die elektrischen Heizungen außer Betrieb zu nehmen. Wird diese Aufforderung nicht oder in ungenügendem Maße befolgt, so werden die überlasteten Netzteile gänzlich abgeschaltet.
Elektrizitätswerk Innsbruck.
*
Bundesbahnpensionisten (Holzaktion). Ab 15. ds. findet in Flirsch am Arlberg eine Holzschlägerung statt; wer sich daran beteiligen will, kann sich ehestens beim Herrn Hladik, Pradler Straße, Alte Post, melden.
Seltene Treue! Fräulein Burgi Heis aus Oberleutasch vollendete am 22. September ihr vierzigstes Dienstjahr als Wirtschäfterin bei Familie Fischnaler.
Bunter Abend in Telfs. Am 7. Oktober fand im großen Rathaussaal in Telfs ein Bunter Abend statt, der einen Reinertrag von 20.000 Mark einbrachte. Dieser Reingewinn ist ein Beitrag der Telfser Bevölkerung für die unter der Naziherrschaft durch Bombenschaden schwer gelittenen Städte und Dörfer unseres Heimatlandes Tirol. Gleichzeitig aber auch ein beredtes Zeugnis für den Opfersinn und Aufbauwillen der Telfser Bürger. Die ausschließlich aus Telfsern bestehende Spielschar und das dankbare Publikum haben freudig dazu beigetragen, die Not in der von verantwortungslosen Elementen heraufbeschworenen Zeit zu lindern, um damit den Weg in eine bessere Zukunft zu ebnen.
THEATER UND KUNS7
Jugendbühne St. Nikolaus. Der Kartenvorverkauf findet nicht wie bisher im Spielheim, sondern täglich von 9 bis 12 und 15 bis 19 Uhr in der Tabakverkaufsstelle Ernst Streicher, Innsteg, sowie eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellungen im Spielheim Edelweiß, Fallbachgasse 7, statt.
Theater im Gesellenvereinshaus in Hall. Nach sieben Jahren der Untätigkeit eröffnet das bekannte Gesellenvereins=Theaterensemble unter der Leitung Ludwig Walders sein Spiel mit der köstlichen Komödie „Im Austragstüber!“ Gespielt wird am Samstag, 13. Okt., um 8 Uhr abends und am Sonntag, 14. Okt., um 4 Uhr nachmittags und 8 Uhr abends. Kartenvorverkauf für alle drei Aufführungen im Verkehrsamt, Oberer Stadtplatz.
Violinabend Prof. Szemler in Solbad Hall. Die Städt. Musikschule Solbad Hall veranstaltet am Montag, 15. Oktober, um 19.15 Uhr im Stadtsaal Hall einen Violinabend von Prof. Stefan Szemler. Am Flügel Othmar Suitner. Es gelangen Werke von Beethoven, Schubert, Brahms, Paganini und Sarasate zur Aufführung. — Kartenvorverkauf im Städt. Verkehrsamt ab Mittwoch, 10. Oktober.
Amtliche Mittellungen
Fahrpreisermäßigungen
Die Bundesbahndirektion Innsbruck teilt mit:
Die Eisenbahn gewährt derzeit folgende Fahrpreisermäßigungen: Kinderkarten (halber Fahrpreis), Monatskarten und Teil=Monats=Karten, Arbeiterwochen= und Kurzarbeiterwochenkarten, Arbeiterrückfahrkarten, Schülermonatskarten und Schülerwochenkarten, Schülerfahrkarten.
Die Inhaber von Zeitkarten werden aufgefordert, ihre Fahrausweise zeitgerecht, womöglich schon am Samstag oder Sonntag zu lösen.
Neue Antragsformulare ab 1. Oktober 1945
Alle vor dem 1. August 1945 ausgestellten Antragsformulare für Fahrpreisermäßigungen verlieren mit 30. September 1945 ihre Gültigkeit und sind zu erneuern. Die Antragsformulare sind bei aklen Fahrkartenschaltern erhältlich.
Annahme und Beförderung von Fahrrädern
Der bestehende Mangel an Laderaum zwingt die Eisenbahn zu einer starken Einschränkung in der Annahme und Beförderung von Fahrrädern. Derzeit können Fahrräder nur gegen Vorlage von Arbeiterwochenkarten aufgeliefert werden. Alle anderen Fälle sind genehmigungspflichtig. Genehmigungen können für eine einmalige Beförderung (die Notwendigkeit, das Fahrrad mitzunehmen muß begründet werden) durch den Aufgabebahnhof, für die wiederholte Beförderung durch die Bundesbahndirektion Innsbruck, Kommerzieller Referent, Dreiheiligenstraße 9, 3. Stock, erteilt werden.
Die Reisenden werden aufgefordert, Fahrräder nur in dringenden und unbedingt notwendigen Fällen mitzunehmen.
*
Ein Transport von heimkehrenden Ungarn wird nächstens Innsbruck verlassen. Alle in Tirol weilenden ungarischen Staatsangehörigen, die in ihre Heimat zurückkehren wollen, haben sich diesbezüglich dringend bei ihrer zuständigen Militärregierung anzumelden, wo sie die nötigen Anweisungen erhalten werden.
Landkrankenkasse in Innsbruck. Für den Bereich der Landwirtschaftlichen Krankenkasse für Tirol wird mit Wirkung vom 1. Oktober die Leistung einer Krankenschein= und Rezeptgebühr für die in der Sektion für Angestellte versicherten Mitglieder und deren Familienmitglieder aufgehoben. Wertmarken, soweit die Versicherten noch solche besitzen, können bei der Landwirtschaftlichen Krankenkasse, Innsbruck, Hofburg, eingelöst werden.
Knabenvolksschule Pradl. Wegen der BezirksLehrerkonferenz der Lehrerschaft von InnsbruckStadt beginnt der Unterricht am Freitag, 12. Oktober, für die 2., 3. und 4. Klasse um 8 Uhr und für die 1. Klasse um 10 Uhr.
RADIO INNSBRHCK
Mittwoch, 10. Oktober:
17.30: Originalkompositionen zu vier Händen Otto Dvorak, Opus 72 (Olga SohmOdo Polzer).
18.00: Sagen aus Vorarlberg.
18.30: Neues vom Tage.
18.45: Gitarren=Duo, Auer und Schuster (Innsbruck).
19.15: Bunte Weltschau, Graf Hermann Keyserling „Österreichs große Chance“ (Innsbruck).
20.00: Gruß an Südtirol, Volkstümlicher Abend (Tiroler Sängergruppe Franz Winkler).
21.00: Klavierkonzert, Mignon von Marschalko.
22.00: Volkslieder aus den Alpenländern.
Macht Gebrauch vom Fahrkartenvorverkauf im Tiroler Landesreisebüro!
erste Vataillon österreichischer Freiwilliger
Die österreichischen Freiwilligenbataillone wurden über Anregung des Chefs der provisorischen französischen Regierung, General de Gaulle, geschaffen. Ihr Zweck ist, mitzuhelfen an der Verständigung zwischen österreich und Frankreich. Das erste Bataillon der österreichischen Freiwilligen in Frankreich liegt zur Zeit im Lager Reichenau bei Innsbruck. Es wurde von Herrn Oberstleutnant Rogé ins Leben gerufen und durch den Kommandanten Favatier organisiert. Seine Ausbildung machte das Bataillon in Riom in der Auvergne mit. Die Mannschaft setzt sich aus Österreichern zusammen, die bereits an der Seite der französischen Widerstandsbewegung (Maquis) gekämpft haben. Ein anderer Teil der Mannschaft von den Nazis wegen ihrer politischen Beziehungen verfolgt und
bestraft worden. Alle Angehörigen des Bataillons haben sich noch während des Krieges zum Kampfe gegen Deutschland bereiterklärt.
Die Offiziere des ersten Bataillons der österreichischen Freiwilligen sind bis auf das Büro des Kommandanten Favatier selbst durchwegs Österreicher. In französischen Kreisen hofft man, daß das Bataillon, das sich, wie aus dem vorher Ge
sagten ersichtlich, aus Elitetruppen zusammensetzt, den Kern einer neuen österreichischen Armee bilden wird.
Das erste Bataillon wird am Mittwoch, 3 Uhr nachmittags vor dem Oberbefehlshaber der französischen Besatzungszone von Österreich, Herrn General Bethouart, auf dem Freiheitsplatz vor der Hofburg defilieren.
Die Offiziere des österreichischen Freiwilligenbataillons wurden am Freitag, 5. Oktober, von Herrn General Bethouart empfangen, der ihnen die Anerkennung für die geleistete Arbeit aussprach.
*
Bund der Opfer nationalsozialistischer Unterdrückung in Tirol. Mittwoch, 10. Oktober, 15 Uhr findet vor der Hofburg die Parade des österreichischen Bataillons der französischen Befreiungsarmee statt. Die Mitglieder des „Bundes der Opfer nationalsozialistischer Unterdrückung in Tirol“ sammeln sich zur Begrüßung der Landsleute, die innerhalb der französischen Armee mitgewirkt haben das Nazijoch abzuschütteln, möglichst zahlreich um 14.45 Uhr vor der Hofburg.
Der Ilerdestalt
Außerhalb der elektrisch geladenen Umzäunung des Konzentrationslagers Buchenwald lag im Bereiche der SS=Unterkünfte ein langgestreckter, niederer, aber fester Bau, der Pferdestall.
Bald nach dem Einmarsche der deutschen Truppen in Rußland wurde ein Arbeitskommando aus Häftlingen zusammengestellt, das den Pferdestall umbauen mußte. Im Buchenwaldtempo. Die fieberhafte Tätigkeit dieses Arbeitskommandos wurde, wie jede Neuigkeit, Lagergespräch. Man munkelte allerlei, doch niemand wußte etwas genaues. Selbst die bekanntesten Parolenschmiede versagten diesmal.
Wurde ein Krankenbau errichtet oder eine ärztliche Versuchsstation? Alle Anzeichen deuteten darauf hin, daß dort irgend etwas geschaffen wurde, was mit Arzten, Spital oder ärztlichen Untersuchungen zu tun haben mußte. Die beim besagten Arbeitskommando beschäftigten Häftlinge erzählten, daß mehrere Räume im Stall abgeteilt würden, von denen einer wie ein Auskleideraum, ein anderer wie ein Untersuchungsraum ausgestaltet wären. Andere Nebenräume wieder ließen ihren Verwendungszweck nicht recht erkennen. Man konnte kein klares Bild gewinnen. Die SS tat sehr wichtig und geheimnisvoll, die Baustelle war anderen Häftlingen unzugänglich und es sickerte nichts durch. Man wußte nur, daß alle Wände weiß gestrichen wurden und daß im größten der Räume u.
a. eine Meßlatte aufgestellt wurde, wie sie bei Assentierungen zur Feststellung der Körpergröße Verwendung findet. Auffallend war der Einbau zahlreicher Lautsprecher und die Anhäufung großer Mengen von Sägespänen in einem der Nebenräume.
Wir Häftlinge, die wir damals in der Komman
danturgarage arbeiteten, sahen, wie für einen der Lastkraftwagen in der Werkstatt eine große Blechwanne angefertigt wurde, welche die ganze Ladefläche des Wagens ausfüllte.
Da wurde eines Tages ein Trupp russischer Kriegsgefangener eingeliefert, die aber nicht ins Lager kamen, sondern außerhalb desselben vor der politischen Abteilung stehen blieben. Es waren, nach Mützen und Abzeichen zu schließen, meist Offiziere und politische Kommissare.
Wie alle besonderen Vorkommnisse und Beobachtungen sofort unter uns weitergegeben und besprochen wurden, war auch diesmal im Nu die Nachricht verbreitet, daß die bekanntesten und gefürchtetsten Bluthunde der SS=Kommandantur in der Waffenkammer Maschinenpistolen gefaßt hätten. Die Kalfaktoren und die Häftlinge der Kommandanturküche wußten auch von Sonderportionen, die für die gleichen SS=Unterführer ausgegeben worden waren, wie u. a. Wein, Schnaps und Zigaretten. Was geht da vor? Das war die Frage, die einer an den anderen stellte. Die unglaublichsten Parolen kursierten im Lager.
Am nächsten Tage, als wir morgens in die Garage kamen, stand im Waschraum der Lastkraftwagen, für welchen die Blechwanne gebaut wurde. Die Wanne war noch nicht fertig. Eigentümlicher Weise war der Kraftwagen bereits abgespritzt, aber nicht gründlich gereinigt. SS war ja zu keiner Arbeit zu gebrauchen. Diese wertvollsten Mitglieder der nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei waren unfähig, wirklich zu arbeiten; sie ließen sich von Häftlingen bedienen, die sie zum Danke schlugen und beschimpften. Aus den Fugen der Bordwandbretter tröpfelte noch Blut. die Bordwände selbst wiesen Blutspuren auf, die Wasserreste auf der Plattform, wie auch das Wasser in der Betonrinne des Waschraumes wiesen
eine eigentümliche rötliche Färbung auf und am Abflußgitter klebten kleine Fleisch= und Hirnteilchen. Die Fahrer taten sehr geheimnisvoll, trieben uns an, den Wagen rasch ganz sauber zu waschen und auch den Waschraum in Ordnung zu bringen. Wenn man sonst aus ihnen manches herausbrachte, so versagten diesmal alle bewährten Methoden, sie zum Reden zu bringen.
Wir waren aber bald vollkommen im Bilde:
Was sich in der vergangenen Nacht abgespielt hatte, war der Beginn einer grausamen Massenhinrichtung wehrloser Menschen, wie sie nur in deutschen Konzentrationslagern möglich war. Die Tags zuvor eingelieferten Russen waren im Pferdestall durch Genickschuß einzeln liquidiert worden. Sie mußten sich dort im Auskleideraum entkleiden und einzeln, hintereinander, in den großen Raum eintreten. Jeder, der sich auf die Plattform des Meßinstrumentes stellen mußte, wurde im Augenblick als der Schieber zum Kopf herunterglitt, um dem Ahnungslosen die Messung seiner Körpergröße vorzutäuschen, durch einen Schlitz, hinter welchem einer der SS=Leute stand, mit Genickschuß niedergestreckt. Dabei ertönte durch die Lautsprecher Musik, um die Schußdetonationen
zu dämpfen.
Jeder Tote wurde dann in einen der Nebenräume geschafft, der Boden mit Sägespänen bestreut, um die Blutspuren zu verdecken und schon kam der nächste dran, bis der ganze Trupp erledigt war. Dann verluden die Scharführer die Toten auf den Wagen und fuhren sie ins neuerbaute Krematorium des Lagers, aus dessen Schlot die Flammen stundenlang hochloderten. Das Spiel wiederholte sich, mit kurzen Unterbrechungen, Tag für Tag, alle Jahre hindurch, bis zum 11. April 1945, an dem die SS vor den Amerikanern floh.
Mittwoch, 10. Oktober 193
Mittwoch, 10. Oktober
Theater
Landestheater, 19 Uhr: „Ahnfrau“.
Konzert
Musikvereinssaal, 20 Uhr: „Lieder= und Arien,
WOHIN HEUTE
abend“ Blanka Flür= von Schullern.
Filme:
Kammerlichtspiele: „Ich vertraue dir mein
Frau an“ (letzter Tag, morgen „Schlußakkord“ Zentralkino: „Via Mala“ (Spielzeiten 3, 5.7
und 9 Uhr, Vorverkauf von 10—11 Uhr Triumphkino: „Frauen sind doch bessere 3 plomaten“. Beginn: 1, 3, 5 u. 7 Uhr. Laurin: „Seine Tochter ist der Peter“ (4 6.8 Löwenkino: „Das Herz muß schweigen“.
(3, 5, 7, 9 Uhr.)
Hall: „Die schwarze Robe“
Lichtspiele Seefeld: „Damals“,
Schwaz; „Rigoletto“
St. Johann: „Orientexpreß“.
Erscheint in
erst keine Doß
Ein neuer Wien=Film
Anfang Oktober wird in der Seala in Vien die Filmkomödie „Liebe nach Noten“ uraufgeführt. Buch und Inszenierung sind von Gez von Cziffra. Die Hauptrollen spielen Olly Holzmann, Rudolf Prack, Richard Eybner, Pau Kemp und Annie Rosar. Musikalische Bearbei tung und Schlagerkompositionen stammen ver Michael Jary.
SPORTUNDSPIE
Sportklub — Sieger im Blitzturnier
Auch das schlechte Wetter konnte die Austo gung des Fußball=Rundspieles auf dem Sillsport platz nicht verhindern. Der Innsbrucker Spor klub bot in seinem Spiele gegen den Sportveren die beste Leistung, die ihm auch den Endsie sicherte. Die beste Durchschnittsleistung in allen Kämpfen zeigte aber der Sportklub Rot=Bei der drei Unentschieden und einen 1:0=Sieg üe den Sportverein verzeichnet. Rot=Weiß erzielt Punktegleichheit mit dem Sieger und mußte nur durch das Torverhältnis mit dem zwei Platz begnügen. Die Legionself, die sich vorbildlz sportlich zeigte, lieferte gegen Sportklub Inbruck ihr bestes Spiel. Sportverein Innsbnä war im Kampfe gegen die Legionself am besten in Schwung und siegte dort 1:0. — Soweit nict W#e
eine Unterkunft auf dem Sportplatz geschaffen ser Frage werden kann, ist ein Spielbetrieb bei dieser Za###tg und klar fost
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Die Spielleiterfrage war mit Lorenzi und an Riedl gut gelöst. Hingegen ist Weinerth=Wien vi zu wenig entscheidungssicher.
Der Endstand:
Siege unentsch. Rl.“ Panite Tenai
Sportklub Innsbruck 1 2 — 42:0
Sportklub Rot=Weiß 1 2 — 4 1:0
1. Öst. Freiw. Baon — 2 1 2 011
Sportverein Innsbruck 1 — 2 2 1•3
Im Vormittagsspiel blieb der Polizeisportveren# über den mit nur 10 Mann angetretenen unde satzgeschwächten Athletikklub mit 6 :3 (2:1 Si ger.
dn könne, wenn eistigen Verfassu #schismus geai ##besondere den ##dtiroler gestant sitten.
Tatsächlich wa Südtiroler kein 2 sozialismus, sond saschistischen Unteauch nur ein TeiLeutschland gestin mat abgewandert.
Zuverlässiges älteres Ehepaar für Hausmeisted posten gesucht. Tirolische Landes=Hypotheken anstalt Innsbruck, Gilmstraße 4.
Engl. Fox ist am 9. Oktober in Hötting end „O 4 hnung an Liesb.
laufen. Gegen hohe Belöhllung an Schöpfstraße 12, Parterre, Tel. 71053.
Eine neue „Remington=Portable“=Schrei maschine, Wagen „B“, Fabriknummer
in der Nacht vom 5. zum 6. Oktober gestohlen „ 97. . „4 — Firma Pipel
Vor Ankauf wird gewarnt. — Marktgraben 12.
Später mußten wir Häftlinge den Wagen un die fertiggestellte Blechwanne, in der die sche rige Fracht geführt worden war, zur Gänze sele reinigen. Die Spuren der Massenmorde verriets uns deutlich die unglaubliche Grausamkeit diess Massenhinrichtungsmethode. Niemand kannte de Zahl, die Namen und die Herkunft dieser Um glücklichen, die im Pferdestall durch die blus rünstige „Kolonne 99“, wie die Gruppe der Hen ker bezeichnet wurde, niedergemetzelt worden wa ren. Es waren nicht immer Russen. Viele sende fanden so ein furchtbares Ende.
Bis 11. April 1945 starben, karteimäßig erfaht 51.000 Lagerinsassen auf mannigfaltige Art. Die Opfer des Pferdestalles aber, die nicht als Zu gänge ins Lager kamen, sind in dieser Summ nicht inbegriffen. Die Häftlinge der politischen Abteilung, welche die Kartei der Toten führten waren nicht in der Lage, irgendwelche Anhalts punkte über diese Gemordeten zu finden. Si wurden nicht verzeichnet. Niemals werden die An gehörigen vieler, vieler Tausender erfahren kön nen, ob ihre vermißten Väter, Brüder, Männer und Söhne nicht auch unter diesen zahllosen Toten zu suchen sind.
Die „Kolonne 99“ aber, allen voran der #s
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hrer Entscheidung auch die Reichsgebiet auwaren nur zum sozialistische Parte tundgebung für ber 19.45 in Innal inen auch jene deFFrohsinn“ aus 2 atten sie währen vor dem Zugriff
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tes Leben. Jede Mordnacht brachte Prämien, Zu lagen, Wein und Schnaps und zum Blutrausch einen zünftigen Schnapsrausch! Heil Hitler! Kriegsverdienstkreuz mit den Schwertern ziert bald die Brust jedes „99ers“ als äußeres Zeichen des Führerdankes für treue Dienste am Volke und verdienstvolles Wirken im Kriege, weit vom Schuß.
Das war Buchenwald!
Major Alfons Marincovich.
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