Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:10
- S.58
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Seite 2 Nr. 107
Tiroler Tageszeitung
Donnerstag, 25. Oktober 1in
Die Straßenbahn und ihr Dublikum
Wir standen in der Trambahn und — ärgerten uns. Da mischte sich ein Dritter ins Gespräch: „Ja, glauben Sie denn, daß der Schaffner sich über Sie weniger ärgert als Sie sich über ihn? Vielleicht hat er sogar noch mehr Grund zum Arger. Schauen Sie einmal dahin!“ und er deutete auf die angenehmen Fahrgäste, welche den Eingang blockierten. Der Mann hatte eigentlich recht Leider muß man mit den Fahrgästen oft energischer reden als üblich, weil gutes Zureden stets fruchtlos ist. Die Menschen wollen einfach nicht einsehen, daß der Mann an Schalter und Bremse im gegebenen Fall für jeden Unfall verantwortlich gemacht wird. Wie aber soll er seine Aufmerksamkeit der Strecke zuwenden können, geistesgegenwärtig sein und die Bremse rechtzeitig bedienen, wenn er
eingepfercht in einem Menschenhaufen steht! Ständig hält die doppelte Anzahl als vorgeschrieben die vordere Plattform besetzt, ein weiterer Teil hängt auf dem Trittbrett. Ein Ersuchen, sich in das leere Wageninnere zu begeben, stößt auf lächelnde Ablehnung: Man wird sich doch nicht befehien lassen. Mitgebrachte Hunde suchen vor weiteren Tritten ausgerechnet zwischen den Beinen des Wagenführers Schutz. Auch daß das Tier einen Maulkorb zu tragen hat, ist so gut wie unbekannt. Muß einmal ein Wagen, dem die ständig überbelastung nicht gut bekommen ist, aus dem Verkehr genommen werden, so ergibt sich zwangsläufig ein größerer Zwischenraum und es kommt zu überfüllungen, die zu gegenseitigen Explosionen führen.
In einem solchen Falle nützt ein Einmengen auch dann nicht, wenn man den Leuten sagt, daß ohnehin knapp hinten dran schon ein zweiter Wagenzug folgt. Dieser bleibt dann gewöhnlich auch halbleer.
Ein arger Mißstand, der angeblich den Wagenführer gar nichts angeht, ist das Stehen oder Knien der Kinder auf den Bänken. Niemand be
denkt, wenn er sich dagegen stellt, daß durch rasches Abbremsen des Wagens das Kind mit dem Kopf oder mit der Hand in eine Scheibe schlagen kann und dann der Fahrer der Verantwortliche für das Unglück ist. Ja, der Tagdienst eines Straßenbahnschaffners, der den ganzen Tag über mit den stets verärgerten und überreizten Fahrgästen durch die Stadt kutschiert, ist gar nicht so leicht. Allein der Kampf gegen die Trittbrettfahrer ist aufreibend, und solange nicht wirksamere Mittel als wie das Ermahnen des Schaffners gefunden werden, völlig erfolglos Zumeist handelt es sich ja hierbei um richtige Schwarzfahrer, die bei jeder Haltestelle entgegenkommenderweise absteigen, um anderen neu hinzukommenden Fahrgästen aus bloßer „Höflichkeit“ den Vortritt zu lassen,
um dann weiterhin auf dem Trittbrett „bargeldlos“ weiterzufahren. Die Abfertigung der Fahrgäste ginge weitaus schneller, wenn sich die einzelnen Fahrgäste dazu bequemen würden, das Fahrgeld bereitzuhalten und nicht erst in den verschiedenen Winkeln ihter Taschen Grabungen nach den Pfennigen zu unternehmen und den auch mit angeschlagenen Nerven bedachten Schaffner dabeistehen zu lassen. Wieder ein anderer bringt eine Papierkugel zum Vorschein und erwartet vom Schaffner, daß er sie zu einem Fahrschein glätte. Monatskarten verkriechen sich boshafterweise immer in jene Taschen, an die man zuletzt kommt. Zahlreiche Fahrgäste sind unter keinen Umständen zu bewegen, einen freigewordenen Sitzplatz einzunehmen. Sie verstellen lieber den
Wagendurchgang und es scheint ihnen eine besondere Freude zu bereiten, von den Aus= und Einsteigenden hin und her geschoben zu werden. Es gibt aber auch andere, die einen Sitzplatz für ihr keineswegs kleines Gepäck vordringlicher halten als für einen eintretenden Greis. Ja, Höflichkeit ist eine spärlich anzutreffende Ware im Bereich eines Straßenbahnwagens.
Die Notsrücke
Nach einer Beobachtung am 17. Dezember 1944 in Innsbruck. über den Inn führt ein Notsteg — eine einfache, hastig erbaute Holzbrücke. Wenn die Fliegergefahrsignale gegeben werden, hastet darüberhin eine nahezu unübersehbare Menschenmenge. Sie jagen und drängen Körper an Körper, ihre Gesichter sind aufgerissen, in den Augen nackte Angst — und die Brücke ist so schmal, viel zu wenig Menschen faßt sie.
Vorwärts schiebt sich die Masse, schon eilen die Ersten über die hohen Stufen, erreichen die Uferstraße und laufen dem schützenden Stollen entgegen. — Da gellt in der Menge, die die Brücke passiert, ein Schrei — Wortfetzen von bleichem Munde hervorgestoßen — ist wie ein zündender Funke und entfacht in der Masse den Brand:
„Hört Ihr nicht? — Sie kommen —— die Flie
ger —— sie werden uns sehen und schießen!“ —
Sie wagen nicht aufzusehen, mit geduckten Köpfen und eingezogenen Schultern wollen sie vorwärtsrasen, doch da ist ein Hindernis, eingekeilt zwischen den Menschen, die die Angst zu Wahnwitzigen machte, ist ein kleiner Bub mit seinem Handkarren, vollbeladen mit letzter, geretteter Habe. Die
Mutter des Kleinen blickt verzweifelt nach einem Ruhepunkt. Rücksichtslos, nur bangend um ihr Leben, steigen die Elendskreaturen über den Karren, der Bursch wird niedergestoßen, über die gewonnene Bresche jagen sie weiter. Laut weint die Frau auf. Die Menschenbestien rasen mit fliegendem Atem, die Brücke donnert vom Hall der Fliehenden. Kinder verlieren sich, von den Händen der Mütter losgerissen, und kommen zu Fall, Weiber kreischen hysterisch auf. Die Männer klettern als erste über den Ufersteilhang. Ein wildes Chaos fiebernder Leiber wogt auf der Brücke. Die Nerven der Menschen vibrieren. Doch plötzlich ist über allen die Stimme eines Offiziers, dieselbe ist hart und befehlsgewohnt; die Meute stockt. „Was sagte er“, erstaunt sehen die Menschen empor in
die Bläue. Ein Aufklärer zieht ruhig seine Kreise. hoch über der Stadt. Eine leichte Scham bemächtigt sich ihrer und dumpfes Reuegefühl. Der Offizier aber" hebt die Gestürzten auf und stapelt den armseligen Pack, der von der Menge zertreten ward, auf den Karren der schluchzenden Frau. Er hält ihre Hand und sagt mit einer Stimme wie klirrendes Metall: „Sortief sind wir gesunken — ein jeder für sich selbst!“ — dreht sich um und sein Rücken ist gebeugt wie von einer schweren, schmachvollen Last.
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Dipkomatie, Tresse und Solitik
im Deitten Reich
Aus dem Tagebuch eines Journalisten 10. Fortsetzung
Diplomatie und Frauen im Dritten Reich
Das Thema „Hitler und die Frauen“ gehörte lange Zeit zu den regelmäßig auftauchenden Artikelserten der Zeitungen aller Welt. Hitler hat sich gerne mit einem großen Kreis von Frauen umgeben, eine gewisse Unsicherheit und Scheu in ihrer Mitte jedoch nie überwunden. Die Gemeinde der „Kameradschaft der Künstler“ in Berlin, wo Hitler bis Ende 1939 regelmäßig Gast war, drängte sich um „ihren, Führer“ und heuchelte Interesse und Bewunderung für seine ständig dozierenden Ausführungen! Andere Damen, die sich gerne in Begleitung des Führers zeigten, schmeichelten sich und ihrer Eitelkeit, mit Hitler in Beziehung gebracht zu werden. Zudem war es der Karriere dienlich, sich den Nymbus eines angeblichen Einflusses auf Hitler zuzulegen. Mit Ausnahme von Frau von
Dircksen, der wohl einzigen weiblichen diplomatischen und gesellschaftlichen Ratgeberin Hitlers haben die Frauen, deren Namen in der öffentlichkeit oft genannt wurden, nur eine bescheidene Rolle im Ablauf des Geschehens um Hitler gespielt. Im übrigen hätte dies die eifersüchtige und argwöhnische Kamarilla sofort unterbunden. Auch zu politisch=diplomatischen Missionen hat man sich mangels Kinderstube, Talentes und Humor nie der Möglichkeiten geschickter Frauen bedient; überdies war man zu stolz auf den „Männerstaat“. Nur in Südosteuropa haben die Gattinnen der SA.=Obergruppenführer, die dort als deutsche Gesandte auf dem glatten diplomatischen Parkett erste Gehversuche machten, in die zwischenstaatlichen Beziehungen eingegriffen. Das Ergebnis liegt
vor uns und erübrigt jeden Kommentar.
Auf dem „Berghof“ oder in der Reichskanzlei suchte der Führer, der nie allein sein konnte oder wollte. Zerstreuung durch äußere Ablenkung. Stets fanden sich zahlreiche Gäste ein. Der Bevorzugteste war der Zauberkönig und „Chef des magischen Zirkels“. Heimut Schreiber, der bei allen Anlässen den Führer und seine Gäste in seine Traum= und Wunderwelt verzauberte. Theatervolk und Filmprominenz waren im Hause Hitlers weniger gern gesehen. Das Theater blieb die Domäne Görings und der Film wurde
durch Dr. Goebbels ausreichend kompromittiert. Hitler bevorzugte Artisten, Akrobaten, Zauberkünstler und Seiltänzerinnen. In der Kunst fand nur das übersteigerte, Monumentale und Wuchtige seinen ungeteilten Beifall. Hier waren die jugendlichen Professoren Speer und Arno Breker seine Favoriten. Schon vor Ausbruch des Krieges sah Hitler nur selten deutsche Filme. Nach Kriegsausbruch ließ er sich nur noch die Wochenschauen vorführen, um sie vor Erscheinen persönlich zu redigieren. Trotzdem maßte sich der Führer auch über Theater= und Filmangelegenheiten letztgültige Urteile an. Bestimmte ausländische Filme ließ er sich immer wieder vorführen. Seine heimsiche Lieblingsdarstellerin war Greta Garbo. Daher versuchten die Filmbeflissenen des Dritten Reiches
mit allen Mitteln, diese einmalige Künstlerin, die ihre Karriere einst in Berlin begönnen hatte, wieder nach Deutschland zu bringen. Im Jahre 1938 wurde der UFA.=Produktionschef Hugo Corell nach Hollywood geschickt, um Frau Garbo zu engagieren: Obwohl Corell Vollmachten für jede Summe und Bedingung hatte, wurde er von Frau Garbo nicht empfangen. Er war aber ein zu erfahrener Manager und Taktiker, um mit leeren Händen nach Hause zu kommen und so brachte er eine andere Schwedin, Zarah Leander, mit, deren strahlende Karriere am Filmhimmel Europas im Schatten der Garbo gestartet wurde.
Der Kunstpapst des Führers
Der eigentliche „Kunstpapst“ des Dritten Reiches war Frau Gerti Trost, die zwar hinter den Kulissen, aber dafür um so nachhaltiger wirkte. Der Hitler unterstellte Geschmack war meist das Urteil der Frau Trost. Bei der Zusammenstellung der alljährlichen nationalen Kunstausstellung in München lag zwar offiziell die Entscheidung in Händen einer Jury. in der Praxis aber entschied „autoritär“ Frau Trost, die die Bilder und Skulpturen zuließ oder ablehnte. Sie war es, die den besten Porträtisten seiner Zeit, Leo von König, von der Ausstellung verbannte.
Aus der musikalisch einseitigen Leidenschaft Hitlers zu Richard Wagner lassen sich interessante Schlüsse ziehen Es hieße tieferliegende Gründe nur verdecken, wollte man annehmen, daß es sich nur um Provaganda Hitlers handelte, wenn er sich zum ersten Sachverständigen für Waanermusik ausgab und sich oft mehrmals monatlich durch die Wagner=Festveranstaltungen berauschen ließ, die allen Glanz und Aufwand des Dritten Reiches repräsentierten. Sicher grenzten hier verwandte
Betriebseröffnung Anthrazit=Kohlenbergwerk Nößlachsoch
Am Nößlachjoch üder Gries a. Br. entsteht, ohne Aufhebens vor der öffentlichkeit, ein Kohlenbergwerk, dessen volle Betriebsaufnahme unmittelbar bevorsteht.
Die Schwierigkeiten waren unvorstellbar. Kaum etwas war vorhanden, keine Maschine, kein Spezialgerät, nicht einmal das unerläßliche Klebemittel zur Brikettherstellung, weil die hochwertige Anthrazitkohle nur in Staubform anfällt. Zweifler, auch in bergmännischen Fach
kreisen, bestritten sogar das Vorhandensein ausreichender Kohlenmengen überhaupt.
Die damit betrauten Männer setzten dem
einen unerschütterlichen Optimismus und unem, wegte ständige Arbeit entgegen. Die Leitun liegt beim Bergbaureferat der Landesregierung unter Landesrat Dlpl.=Ing. Hradetzky unwahrscheinlich gering sind die bis jetzt aufgelau, fenen Kosten.
Jetzt ist es soweit, daß eine Teilförderung de reits läuft Schon beginnen einige wichtige zu dustrien gern die Nößlacher Rohkohle zu verfeuern. Mit der vollen Förderung und der Her stellung der Briketts für Industriekessel, Zetralheizungen und Allesbrenner wird in kommenden Woche begonnen.
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Die Tiroler
Innsbruck, 24. Oktober.
Es wird uns berichtet:
In der vergangenen Woche fand unter dem Vorsitz des Herrn Kommerzialrates Fritz Miller und im Beisein des stellvertretenden Leiters der österreichischen Handelskammern Dr. Anton Widmann sowie im Beisein des Landesrates Dr. Albin Oberhofer als Vertreter der Landesregierung eine Sitzung der bisherigen provisorischen Kammerleitung statt. Nachdem der Vorsitzende einen ausführlichen Bericht über die seit dem Zusammenbruch des Naziregimes geleisteten Arbeiten erstattet hatte, konstituierte sich das provisorische Präsidium der Kammer, das die Kammergeschäfte bis zu den alsbald vorzunehmenden freien Kammerwahlen zu führen hat. Dieses Präsidium setzt sich aus dem Präsidenten Kommerzialrat Fritz Miller und den für die einzelnen Kammersektionen bestellten
Obmännern als Vizepräsidenten zusammen.
Das Präsidium gab der Meinung Ausdruck, daß die durch die Kammer vertretene Wirtschaft in sechs Wirtschaftsgruppen, nämlich in diejenigen für das Gewerbe, die Industrie, den Handel, den Verkehr, das Geld= und Kreditwesen und das Gastgewerbe zu gliedern sei und daß demgemäß das Präsidium nebst dem Präsidenten aus sechs Vizepräsidenten bestehen soll, denen die Führung der genannten Wirtschaftsgruppen zu übertragen ist.
Es wurde im Sinne der Bestimmungen des Handelskammer=überleitungsgesetzes beschlossen, für die alsbaldige Berufung eines Kammerbeirates, dem die Funktionen der Kammervertretung bis zur erfolgten Wahl zugestanden werden, Sorge zu tragen. Das Präsidium wird nach eingehender Fühlungnahme mit allen in Betracht kommenden Wirtschaftskreisen alsbald Vorschläge hinsichtlich der personellen Zusammensetzung des Kammerbeirates erstatten. Dieser soll aus je sechs Vertretern des Gewerbes, der Industrie und des Handels und aus je drei Vertretern des Verkehrs, des Geld= und Kreditwesens und des Gastgewerbes bestehen.
Angesichts der Tatsache, daß dem der Kamma angeschlossenen Gewerbeförderungsinst tut eine überragende Rolle bei der Wiedererric, tung des Wirtschaftslebens zukommt sowie ange sichts der Tatsache, daß die Tätigkeit dieses Insitutes möglichst ohne Verzug im vollen Umsan aufzunehmen und sein Tätigkeitsgebiet auszuge stalten ist, wurde beschlossen, auf die alsbaldige Bestellung eines Kurators für das Gewerbeförderungsinstitut hinzuwirkn Das Präsidium wird auch in dieser Hinsicht nas Fühlungnahme mit den interessierten Kreisen in Kürze einen Vorschlag erstatten. Bis zur Bestel lung des Kurators besorgt der Präsident dese Geschäfte.
Auf Antrag des Präsidenten beschloß das sidium, den neuen Landeshauptmann Dr. In Weißgatterer anläßlich seines kürzlich en folgten Amtsantrittes herzlichst zu begrüßen und ihm das volle Vertrauen der durch die Kamm vertretenen Wirtschaftskreise zum Ausdruck zu bringen, da sie in ihm den Mann sieht, der übn allen Sonderinteressen volles Verständnis für d Belange der Gesamtwirtschaft hat und zweifells der berufene Mann ist, um das Land und sein Wirtschaft aus der traurigen Notzeit zu nemn Blüte zu führen.
Dr .Widmann beglückwünschte das Präß dium herzlichst und hob im besonderen die Tu sache hervor, daß dieses Präsidium ohne jede Zweifel vom einhelligen Vertrauen aller in ## tracht kommenden Wirtschaftskreise getragen ist Er erinnerte daran, daß dieses Präsidium, das in fast gleicher Zusammensetzung bisher als provise rische Kammerleitung fungiert hat, in vorbilicher Arbeit nach dem Zusammenbruch des Naz regimes die Führung der Kammer übernomme und bewirkt hat, daß die Tiroler Kammer al erste von allen österreichischen Kammern wiedn in voller Funktion gewesen ist. Es hat damit di in der Natur der Kammer liegende und diem selbstverständliche Autonomie und Unabhängigset in vorbildlicher Weise wieder hergestellt und wahrt.
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Neuestes vom Tage
Die Geheimnisse der deutschen Olindustrie werden soeben der amerikanischen Offentlichkeit zugänglich gemacht.
In Sachsen wurden mehr als 33.000 Gesuche für Landeszuteilungen im Rahmen der Bodenreform vorgelegt.
Der amerikanische Delegierte forderte in der internationalen Arbeiterkonferenz Rußland auf, der internationalen Arbeiterorganisation wieder beizutreten.
Das Herz Chopins, das im vergangenen Am das Land in Sicherheit gebracht wurde, ist wiedennu Warschau zurückgebracht worden.
Sowjet=Rußland wird den 28. Jahrestagin Oktoberrevolution in großen Feiern began
Der ägyptische Botschafter in London erklä## einer Ansprache, Agypten werde an Seite Großbritanni stehen, was immer auch kommen wird.
Die französische Regierung wird am beraie Ausschuß für den Fernen Osten durch den früheren B## schafter in China vertreten sein.
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Zurückgestaltung
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Kräfte aneinander und es fanden sich im Klangwunder des sternentrunkenen Extatikers. Wagner die Wunsch= und Phantasievorstellungen eines vom Leben Abgedrängten entbunden und bestätigt. Familientradition gepaart mit pietätvoller Anhänglichkeit an Bayreuth haben Frau Winnefred Wagner während der Festspiele, die Hitler nie versäumte, vorübergehend in den Vordergrund treten lassen. Ihr Einfluß ist jedoch — sehr zum Leidwesen des zielstrebigen und allgewaltigen Chefs der Berliner Staatstheaterbetriebe, Heinz Tietjen, über Regieanweisungen, Opernbesetzungen und 1K.=Stellungen von Musikern nicht hinausgegangen. Er wurde noch geringer, als ihre 17jährige Tochter Verena sich durch die Flucht ins Ausland dem Bannkreis Hitlers entzog.
Leni Riefenstahl verdankt die offensichtliche Gunst des Führers einem Zufall. Von Haus aus Tänzerin hatte sie sich als Bergsteigerin und durch eine Grönlandfilmexpedition einen Namen gemacht. Auch sie ist in die privaten Bezirke Hitlers nicht eingedrungen, wenngleich sie es sich gerne gefallen ließ, daß man ihr den vielleicht größten Einfluß aller Frauen auf den Führer nachsagte. Es war ihr erster Film „Das blaue Licht“, der im Jahre 1930 in München dem Führer über eine Zeit schwerer Gemütsdepressionen hinweghalf und ihn für die Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin dieses Film begeisterte. Bei vielen offiziellen Angelegenheiten wurde dieser Film den Gästen des Führers gezeigt und über ein Jahrzehnt lang schenkte diese zweifellos große künstlerische
Leistung der Urheberin Glanz und Ehren. Auf Befehl Hitlers verfilmte Leni Riefenstahl den „Parteitag des Sieges“ und erhielt die Gesamtleitung des Olympiafilmes. Mit Ausnahme Hitlers und einiger weniger Herren seiner Umgebung hat Frau Riefenstahl wenig Freunde im Dritten Reich gehabt Diese Frau, die Mussolini bei seinem Staatsbesuch vom Führer als „die Verkörverung der deutschen Kunst“ präsentiert wurde. hat das deutsche Filmschaffen weder beeinflußt noch gefördert. Ohne die Protektion Hitlers wäre es Frau Riefenstahl selbst in der sehr großzügigen Filmproduktion. wo mit Millionen nicht gegeizt wurde, unmöglich gewesen. mit einem Aufwand von über fünf Millionen Mark über vier Kriegsjahre hinweg einen Film „Tiefland“ — an Stelle eines vorgesehenen
„Amazonen“= Filmes zu drehen, der trotzdem ein unvollendetes Werk blieb.
Die Schuld der „Frauenschaft“
Die blonde Pressephatographin Eva Braun hat jahrelang in aller Stille die Pflichten einer
Hausdame auf dem Obersalzberg und gelegentlich in der Reichskanzlei versehen. Sie hat sich selbs nie in den Vordergrund gedrängt und wurde auc mit wenigen Ausnahmen den in= und auslän dischen Gästen Hitlers vorenthalten. Es dürst kaum eine echte Aufnahme existieren, die da Führer mit Frau Braun zeigt. Welche Rolle diest Dame in den letzten Tagen von Berlin gespiell hat und ob sie wirklich Frau Hitler gewordenst wird immer mit einem Legendenkranz um ds bisher noch in mysteriöses Dunkel gehullte End Hitlers umgeben bleiben. Wenn diese Frau wirh lich in Berlin war und wenn Hitler tatsächs „bis zum bitteren Ende“ in der Reichskanzi ausgehalten hat, dürfte sie die einzige aus Hi lers engsten Kreise sein, die ihm die Treue## halten hat. Die so reich
beschenkten „Paladin## hatten es vorgezogen, durch grotesk=beschämend und feige Machenschaften ihr verspieltes Dasen krampfhaft zu verlängern.
Eine sehr große Rolle in der politischen Kar riere Hitlers haben jedoch die Frauen in der Gesamtheit gespielt, denn diese waren die fanatisch sten Anhänger und Bannträger ihres Führers. Die Parteitage in Nürnberg, wo Hitler am „Frauen tag“ an die hunderttausend „politische Leiterin nen“ um sich scharte, waren für diese das Meksa ihrer überzeugung. Diese „Frauenschaftsleiterinnen“ und- „NSV.=Walterinnen“, die oft weit un bequemer und gefährlicher als die Block= un Zellenwarte waren, die die Haushalte bespitzelten und ganz Deutschland zu einem Gefängnis mach ten, sahen in Hitler ihren Gott, dem sie sich und ihre Arbeit geweiht hatten. Die fanatisierten NFrauen waxen es, die auf die radikale Ausrov tung aller christlich=religiösen Gebräuche bestan den und sogar
das Verbot des Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ durchsetzten. Die NS.=Frauen streu ten in den Tagen, als der Zusammenbruch Dritten Reiches seine düsteren Schatten vorauswarf, das Gerücht aus. „der Führer habe im Falle einer deutschen Niederlage für das ganze deutsche Volk einen schnellen und schmerzlosen Tod vorbereitet“!
Hitler wußte um seine Wirkung auf diese An Frauen. Das ist eines der Geheimnisse seines kometenhaften Aufstiegs. Seine NS.=Frauen breiteten die Legende von seiner faszinierenden Erscheinung und versuchten. Hitler mit der Gleriole der Unfehlbarkeit und Gottähnlichkeit umgeben.
In der nächsten Fortsetzung lesen
Die Hintergründe des Hitler=Attentates
vom 20. Juli.
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