Tiroler Tageszeitung 1945

Monat:10

- S.61

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Freitag, 26. Oktober 1945
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um 18 Uhr. Der bäude abgehalten; nd Gräberschmuck Die Anmeldun
Rußland und die
einschließlich der
tenlose. (de wichtigste Frage der internationalen Be
„Tschechoslowakei dungen ist derzeit das Verhältnis zwischen
ausländer, soweit #iland und seinen. Verbündeten während des idn und, sowit tiges. Koalitionskriege lassen jederzeit einen in nicht nacht zen Bodensatz gegenseitiger Verstimmungen
iom #d Bekanntlich hat es auch nach dem ersten
n 8—12 Uhr und zitrieg unter den Alliierten manche UnstimAnmeldung: n gegeben. Daher ist es gar nichts Ab
Personalausper hes, wenn gegenwärtig das Verhältnis in hervorgeht, so, Sheu Rußland und den angelsächsischen Mäch
von und den pol, Akörtert wird. Politische Freundschaften sind eine Liebesverhältnisse, sondern sie beruhen : im Besitze eines #halten nüchternen überlegungen, wie die kaates sind, haben wessen der einzelnen Staaten am besten geines solchen da, ##t werden können. Die Freundschaft dauert en.ge die Interessen auf der gleichen Linie ste
Lobensmittelkarten i Treten hier Verschiebungen ein, so wird n ggefolst wer ###bhühlung folgen, was natürlich noch rrung der Lebene, Wlcht bedeuten muß, daß sich im Zuge solEntwicklungen schroffe unvereinbare Gegenmit Bewilligung i# herausbilden müssen. undmächung nie Awissen aus den Veröffentlichungen, welche rbnung der Mil, #sprechungen der großen Drei in Moskau, den Entzug ihrer ächeran und in Yalta begleitet haben, daß Dr. Junger. Kisen Zusammenkünften sehr offen und klar ### ##schiedenen Punkte dargelegt wurden, hinAllerheiligen 1945# ####deren sich Meinungsverschiedenheiten 8 Uhr früh und Rußland und seinen Verbündeten er
10 7 bkönnten. Nachdem der Krieg zum erfolg
bschluß gelangt ist, erlangen diese Dif#naturgemäß zine deutlichere Formu#g Die amerikanischen wie die englischen en im Marktamte #lten haben eingehende Untersuchungen de Hintergründe dieser Meinungsverschieh#e angestellt. Das Stichwort hierfür wur
k##en durch die Aussprache, die in PotsEinkauftaschwurde und durch die Erklärungen, mit Inhait:: #denender englische Außenminister Bevin am gredereietanseene hluß der Beratungen der Außenminister in hensmittelkarten, # über die bei dieser Gelegenheit sich ab1d andere rante unden Schwierigkeiten berichtet. Der Mos
usbruck oder bei ## Korrespondent der „Sunday Times“ hat Abruck, Amiher; Dsen Tagen geschildert, in welcher Haltung im Unter= Band den angelsächsischen Mächten gegenübervolkarierten Da. ##esagte, die Begleitmusik, mit welcher ein mn gelassen. Der Adr schwedischen Presse die Atombombe be
1# Belohnung ab- site hätte in Rußland große psychologische fanden venenwall- ungen hervorgerufen. Die schwedischen Blät
I11. 14-324 khätten sich geäußert, daß Rußland jetzt zu
um 17. Okt. ver- in Nacht zweiten Ranges geworden sei. Rußuten Findertein ## befürchtet also, daß es überspielt werden rnck, Feurig## iute. Im übrigen sei Rußland eines langen
inbrosche am 1 #ens, eines Friedens womöglich in der ### Odlen eidmnen, #r von 50 Jahren bedürftig. Andere PresseRenate Rappoldi #nen aus Amerika verweisen ebenfalls darRußland um seine künftige Sicherheit ##ineelnanang fagt sei. Um dieser Sicherheit willen wünsche von erlieblieben ##de gegenwärtig erlangten Machtpositionen
Der Eigentingh auszunützen, um quer durch Mitteleuropa
rneneren der Aden Balkan einen Sicherheitsgürtel zu leAndlene amname s der einen ersten Anprall auffangen solle. #te. Zimmer # i habe in Moskau nicht vergessen, daß so Eigentumeren Amerika wie England nach dem Jahre 1918 manen Werisine & Sowjet=System gegenüber eine feindliche
ung eingenommen hätten. Es sei also ein so
adenesen historisches Mißtrauen vorhanden, das
während des Krieges zurückgestellt werden
gerlschenerering ie, das aber bei der Festsetzung der welt
nns Solbad ie fischen Neuordnung wiederum auflebe. winen. par ür früher genannte Korrespondent der „SunAitren dieon-Pin imes“ erwähnt unter anderem auch, Ruß#nen Nar #habe bei der Londoner Konferenz nur des### Prachler#####s den Standpunkt vertreten, daß die 1 Seiehermeidier gerenz der großen Drei für die entscheiden# rni zu puckF beschlüsse zuständig sein solle, weil es bein Gaschültehmen###, durch die Zuziehung von zwei weiteren # au üiber wa#mächten überstimmt zu werden. Rußland ug. Dörker=1# #s fügte er hinzu — strebe danach. sich verdiger, Undenege##ne „Gibraltars“ zu schaffen. Jedensails ###nnt gerade in den letzten Tagen einige Anzei
Wöret die Mier# vorhanden die diese Beobachtung zu bestäjen ütgkr 16.30 scheinen. So wird gemeldet, daß Rußland
ihmaschinee eau## militärische Kontrolle über Polen verstärkt Meienspruek sihs Beträchtliches Aufsehen erregte auch der AbVortretu### eines Wirtschaftsvertrages zwischen Un## und Rußland, gegen den sowohl WashingPelle## die London Protest erhob. In die gleich
Die moralische Krise der Welt
Das Weltgewissen Washington, 25. Oktober. Der Rektor der Yale Universität erklärte in einer Ansprache: „Am meisten habe der Krieg auf dem Gebiete der Moral gekostet. Das Weltgewissen sei durch die unablässige Vertrautheit mit so schrecklichen Szenen und Berichten derart abgestumpft worden, daß wir, um unseren Verstand zu behalten, schließlich aufhören, ihren Schrecken überhaupt zu begreifen.
Das ganze Gefühl für Recht und Unrecht wurde dadurch aus seiner Bahn gebracht.
Der Krieg hat die Gefahr der moralischen Degeneration um ein Vielfaches erhöht. Man möge bedenken, wie schrecklich die Lage sein muß, wenn die Verwendung einer solchen Waffe, wie der Atombombe, übethaupt mit irgendwelchen Gründen gerechtfertigt wer
wurde abgestumpft
den kann. Als die schlimmsten Kriegsverbrecher bezeichnet der Redner jene falschen Propheten, die behaupteten, in einer von den Leistungen der Wissenschaft beherrschten Welt gäbe es keinen Platz für Idealisten. Nur durch eine Vereinigung realistischen Sehens und idealistischen Strebens werde die Menschheit den Fortschritt erzielen, dessen sie fähig sei.“
Tagung der Vereinten Nationen am 4. Dezember
London, 25. Oktober. Die erste Sitzung der allgemeinen Versammlung der Weltfriedensorganisation der Vereinten Nationen wird am 4. Dezember in London stattfinden. Die britische Post wird aus diesem Grunde alle im Dezember in London aufgegebenen Briefe mit einem besonderen Stempel versehen.
Die Vereinigten Staaten und Rußland
Washington, 25. Oktober. Außenminister Byrnes sagte in einer Pressekonferenz, er wisse nichts Bestimmtes darüber, ob Rußland bei den Vereinigten Staaten um die Gewährung eines Kredites angesucht habe, doch habe er mit Leon Crowley über die Gewährung eines Kredites von einer Million Dollar gesprochen. Eine Meldung, daß er die Export= und Importbank angewiesen habe, mit der Kreditgewährung an die unter russischer Herrschaft stehenden Staaten Osteuropas zurückhaltend zu sein, sei unzutreffend. Er bestritt, daß Ungarn von der Liste jener europäischen Länder gestrichen worden sei, deren Baumwollkredit von der Export= und Importbank erhalten wird. Byrnes teilte weiter mit, er habe keine neuen Pläne für eine Zusammenkunft der Außenminister, doch
hätten die in London arbeitenden Ausschüsse einige Fortschritte zu verzeichnen.
Rußland ratifiziert den Weltsicherheitspakt
Washington, 25. Oktober. Die SowjetUnion hinterlegte im amerikanischen Außen
ministerium die Ratifikationsurkunde der Charta der Vereinten Nationen. Damit haben bereits 29 Staaten die Charta ratifiziert, die jetzt wirksam geworden ist. Der Außenminister Byrnes fertigte über diesen Staatsakt ein Protokoll an.
Sowjetrußland räumt die Mandschurei Tschunking, 25. Oktober. Die Zurückziehung der russischen Truppen aus der Mandschurei hat begonnen. Chinesische Regierungstruppen sind auf dem Wege, die dortigen Garnisonen zu beziehen: Die chinesischen Einheiten werden auf Schiffen der amerikanischen Flotte in die Mandschurei gebracht.
Stalin auf Erholungsurlaub London, 25. Oktober. Stalin ist mit seiner Tochter Swetlana auf einem Erholungsurlaub in Südrußland. Nach zweijähriger pausenloser Arbeit haben ihm seine Arzte diese Ausspannung verschrieben Der Presseattaché der Sowjetgesandtschaft in London erklärte, Stalin befinde sich bei ausgezeichneter Gesundheit. Alle Berichte über seine Erkrankung seien falsch.
als Kriegsverbrecher angeklagt ist
Berlin, 25. Oktober. Bekanntlich befindet sich Dr. Hjalmar Schacht auf der Liste der Kriegsverbrecher. Von 1934 bis 1936 war dieser Mann der unbestrittene Wirtschaftsdiktator Deutschlands. Seinen finanziellen Methoden hatte es Hitler vor allem zu verdanken, daß er die Aufrüstung Deutschlands durchführen und den Angriffskrieg organisieren konnte. Schacht ermöglichte mit der Schöpfung des sogenannten „neuen Planes“ den deutschen Behörden ausländische Devisen zur Kontrolle des Außenhandels zu benützen und dies in einer Weise, die andere Länder in wirtschaftlicher Hinsicht von Deutschland abhängig machte. Schon vor 1933 hat sich Schacht bei seinen Freunden für die finanzielle Unterstützung der Nazipartei eingesetzt. Am 29 November 1933 machte
Goebbels folgende Eintragung in sein Tagebuch: „Nach einer Unterhaltung mit Dr. Schacht kann ich versichern, daß er absolut auf unserer Seite steht.
ist sicher einer der wenigen, die für den Führer durch dick und dünn gehen.“
Am 30. Jänner 1937 wurde Schacht mit dem goldenen Parteiabzeichen ausgezeichnet. Als er gegen Ende des gleichen Jahres von seinem Amte zurücktrat, erhielt er von Hitler einen persönlichen Dankbrief, in dem es unter anderem hieß, Hitler wolle seinen Rat nicht missen. In späteren Jahren fiel er jedoch bei der Partei in Ungnade und wurde gegen Ende der Nazizeit in ein Konzentrationslager gebracht.
Die Säuberung in der französischen Zone
Paris, 25. Oktober. In den zuständigen französischen Kreisen werden Einzelheiten über die in der französischen Besatzungszone Deutschlands ergriffenen Säuberungsmaßnahmen mitgeteilt. In Baden wurden 62 Prozent der Beamten entlassen, im Rheinland 34 Prozent, in der Pfalz 30 Prozent, in Württemberg 45 Prozent. Sehr viele von den Lehrern und Professoren mußten entlassen werden. 66 Prozent der Bürgermeister und ein Drittel der Gemeindebamten wurden entlassen. Die Politik der Säuberung wird fortgesetzt.
nbert in ledePie der Ereignisse gehören die starke EinflußRußlands auf die innerpolitische Entgrehung. 2ung in Ungarn, Rumänien und Bulgarten.
Gutachlensogisehers ist klar, daß den englischen Interessen eine Hipi. Psre #türkung der russischen Stellungen am und
verschwende 16.## Rittelmeer nicht genehm sein wird. Rußland gen beklagt sich, daß die Vereinigten Staa
ten die Früchte des Sieges über Japan in einem zu geringen Maße mit Rußland teilen wollen.
Aus dieser kurzen übersicht ergeben sich zwei Gesichtspunkte. Rußlands Lebensformen waren stets und sind auch heute von denen des Westens verschieden. Das bedingt gewisse psychologische Schwierigkeiten für das gegenseitige Verständnis. Die politischen Differenzen zwischen Rußland und den angelsächsischen Mächten entsprechen einem natürlichen Vorgang. Jetzt wo die Angelegenheiten der ganzen Welt eine umfassende Regelung erfahren sollen, müssen wichtige Interessengegensätze zum Ausdruck gelangen und bereinigt werden Gegensätze, über die man sich ausspricht, entbehren jener Gefährlichkeit, die den schleichenden Könflikten innewohnt, über die man sich nicht mehr verständigen kann und will Gerade die offene Aussprache, die zwischen den
Westmächten und Moskau gepflogen und die durch die fortdauernde gute Zusammenarbeit in einer Anzahl wichtiger Angelegenheiten unterstrichen wird, ist eine Hoffnung, daß die große Friedensgemeinschaft der Welt verwirklicht werden kann. Dr. Anton Klotz.
Radiogesteuerte Flugzeuge
Washington 25. Oktober. Das Marineministerium gibt bekannt, daß am 12. August 1944 die Offiziere Kennedy und Willy vom Worth in Texas freiwillig einmit hochexplosivem Material im Gewicht von zirka 10 Tonnen beladenes „Drone“=Flugzeug, das radiogesteuert wurde, bemannten Sie wollten in der Luft bleiben, bis das Mutterflugzeug die vollkommene Radiosteuerung erreicht hätte. Das Flugzeug war für die V=2=Abwurfbasen in der Normandie bestimmt, die es im Sturzflug zerschmettern sollte. Das Flugzeug wurde jedoch in der Luft durch eine geheimnisvolle Explosion zerstört.

Kombiniertes Düsenpropellerflugzeug Newyork, 25. Oktober. Die General elektrie company stellt gegenwärtig eine Flugma schine her, die sowohl Düsenantrieh, als auch den üblichen Propeller besitzt. Durch die Verwendung eines niedrig gradigen Brennstoffes wird eine größere Antriebkraft erreicht, als bei irgend einer anderen Düsen= oder Rückstoßmaschine, die hochgradiges Benzin verwendet.
Die französischen Kommunisten für ein Bündnis mit England
Paris, 25. Oktober. Jacques Duclos, der Generalsekretär der französischen Kommunisten, sprach sich für ein französisch=britisches Bündnis und für freundschaftliche Beziehungen zu den Vereinigten Staaten aus. Dieser Vertrag solle im selben Geist wie das französisch=sowjetische Bündnis geschlossen werden.
Sozialisten und Republikanische Volksbewegung
Paris, 25. Oktober.
Die Parteileitung der französischen Sozialisten erklärte offiziell die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit allen Republikanern bei den Aufgaben des Neuaufbaues. Die Sozialisten verlangen vor allem die Verstaatlichung der Schlüsselindustrien. Dieser letztere Vorschlag wird von der Republikanischen Volksbewegung, die als drittstärkste Partei aus den Wahlen hervorgegangen ist, nicht vorbehaltslos unterstützt werden.
Unterredung Dr. Grubers mit dem
russischen politischen Vertreter in Wien
Dr. Gruber, der Unterstaatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten, hatte eine Unterredung mit dem russischen politischen Berater beim Alliierten Rat.
Es wird angenommen, daß Rußland die Absicht hat, seiner diplomatischen Vertretung in Wien den Rang einer Botschaft zu geben. Ebenso wird angenommen, daß der erste österreichische Botschafter in Moskau Julius Deutsch sein wird. Dieser ist ein Mitglied der österreichischen sozialistischen Partei und war in der ersten Renner=Regierung Staatssekretär für Heereswesen. Deutsch nahm am spanischen Bürgerkrieg als General an der Seite der Republikaner teil und befindet sich augenblicklich in Newyork.
Ein Sprecher des amerikanischen Außenministeriums erklärte folgendes: „So lange nicht allgemeine Wahlen in Österreich abgehalten werden, wird ein solcher Schritt seitens der amerikanischen Regierung nicht erfolgen.“
Aus London wird dazu berichtet, daß auch die britische Regierung nicht die Absicht habe, einen Gesandten nach Wien zu senden.
„ (Radio Newyork.)
Herriot an Dr. Renner
Edouard Herriot, Präsident des Bundes der Freunde Österreichs, richtete folgende Botschaft an Dr. Renner: „Anläßlich der offiziellen Anerkennung der provisorischen Regierung der Republik Österreich sendet der Bund der Freunde österreichs, der alle Richtungen der öffentlichen Meinung Frankreichs vereinigt, an Sie, Herr Kanzler, seine aufrichtigsten Glückwünsche. Der Bund der Freunde Österreichs kann Ihnen die Versicherung geben, daß er auf ein unabhängiges und demokratisches Österreich hofft, das bald die letzten Spuren der Naziherrschaft verschwinden läßt und daß Ihr schönes Land durch die Anstrengungen seiner Regierung und seiner tapferen Bevölkerung neu erstehen möge Frankreich und im besonderen der Bund der Freunde Österreichs werden von
ganzem Herzen und mit ehrlicher Hilfsbereitschaft an diesem Wiederaufbauwerk teilnehmen.“
(Radio Paris.)
Dr. Gleißner über Österreichs Aufbau
Steyr, 25. Oktober. Landeshauptmann Doktor Gleißner gab in einer Rede seiner überzeugung Ausdruck, daß wir uns aus dem Abgrund, in den uns der Nationalsozialismus stürzte, wieder emporarbeiten können. Wer bedenkt, daß unser Land nach den Befehlen der Führer den Siegern als Wüste zurückgelassen werden sollte, der muß über alle pessimistischen Erörterungen den Satz schreiben: Wir danken es dem Führer!“ Wer sich aber umsieht, wie viele gesunde Kräfte in unserem Lande stecken, der wird sagen. ein solches Land gehl nicht zugrunde.
Wehl brauchen wir daru eine gewisse Hilfe von außen, aber nicht als Bettler und Almasenempfänger, sondern als die Opfer einer Vergewaltigung.
Britische Filme in Österreich
Wie Radio London berichtet, werden in Wien und in den österreichischen Ländern demnächst britische Filme zur Aufführung gelangen darunter „Rembrandt“ und „Heinrich V.“.