Tiroler Tageszeitung 1945

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Tiroler Tageszeitung
Nr. 109 Seite 3
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mlche Mittellungen
Das Wähleranlageblatt
ds Kundmachung des Landeshauptmannes von Tirol eiste Wahl des Nationalrates und des Tiroler in befreiten Österreich für Sonntag, 25. Noagekündigt. Während in früheren Zeiten die #nerzeichnisse regelmäßig zweimal im Jahre angend auf dem laufenden gehalten wurden, ist es diesgirendig, in kürzester Zeit ein einwandfreies WählerLeis berzustellen. In Innsbruck z. B. sind daber die
wanlageblätter in die Häuser zugestellt worden, und elen bis zum 27. Oktober 1945 bei den zuständigen
„Revieren oder Polizei=Posten richtig und vollständig Filt abgeliefert werden.
& kopfteil des Wähleranlageblattes wurde diesmal der Behörde ausgefüllt und muß daher vom werber selbst mit den notwendigen Angaben versehen u Hier ist anzugeben, wo er sich tatsächlich niederi hat, also die Straße, die Hausnummer und das seiner Wohnung in Innsbruck. Die Frage 3 im anlageblatt ist nach der Staatsangehörigkeit am Jober 1945 gerichtet. Hierzu sagt die auf der RückWähleranlageblattes angegebene Belehrung, daß neneichische Staatsbürger vor allem Personen, die März 1938 die österreichische Bundesbürgerschaft diesten und sie seither nicht verloren haben, anzuud, sowie Personen, die ihre Staatsbürgerschaft von chleiten, z. B. durch Verehelichung. Weiters wird söhleranlageblatt zur Kenntnis gebracht, daß „Illicht als österreichische
Staatsbürger zu werten (d in Tirol die Gesetze der Wiener Regierung, z. B. j#rhotsgesetz oder das Staatsbürgerschaftsgesetz bisnicht eingeführt wurden, hat jeder, der von der ##e als Österreicher anerkannt wird, nicht nur das
sendem auch die Pflicht, das Wähleranlageblatt Filen.
Ftagen 4 bis 10 sind der Verbundenheit zur Ap. gewidmet.
Ider Frage 11 ist der ständige Wohnsitz am dober 1945 anzugeben. Also müssen hier alle jene,
Zusammenhang mir den Kriegsereignissen freiwillig afteiwillig nach Tirol verschlagen wurden und wieuzur gegebenen Zeit in ihre Heimat zurückkehren i bei dieser Frage die Anschrift ihrer früheren Wohußerhalb Tirols angeben. Das ist deshalb notwental diese Personen dadurch die Möglichkeit erhalten,
i Landtagswahl ihres Landes mitzustimmen, auch ist zur Zeit in Tirol ihren einstweiligen Niederlasputhabens Insbesondere ist wichtig, daß unter dieser dr für den früheren Wohnort zuständige Gerichtsengegeben wird, weil die Abgrenzung der Wahlnuch Gerichtsbezirken durchgeführt wurde.
& Angaben im Wähleranlageblatt, auch wenn dar#tausdrücklich gefragt wird, z. B. es führt jemand im Rückseite an, daß er aus politischen Gründen Verdurch die staatlichen Behörden des Dritten Rei##det hat, müssen wahrheitsgetreu sein. Schwere aationen stehen auf unwahren Angaben. Insbedüfen diesmal nicht die Fehler begangen werden, ##eit in den zur Neuerfassung der Einwohnerschaft #uck mit Stichtag 1. Juli 1945 aufgelegten Einund Hauslisten gemacht wurden.
dei kein Wähleranlageblatt zugestellt bekommt, Mals Wähler für die kommenden Wahlen betrach
f#uchtnur die Pflicht, sondern auch das Recht, sich leutiges Formular zu verschaffen. Die Wahlbehörden
vorgoßen Aufgaben, sie sind auf die Mitarbeit der in Wählerschaft angewiesen und wissen, daß diese seeidig geleistet wird, denn sie dient dem demosen Brundprinzip — freie Wahl im freien Österreich.
Dr. L.
THEATER UND KUNST
Wochenspielplan des Landestheaters
onntag: 15.00 Uhr: „Wiener Blut“ (Graf Zedlau:
Mario Haindorff); 19.00 Uhr: „Der Weibsteufel“ (zum letztenmal!). 15s4 4
Montag: 19.00 Uhr: „Die Cortenia“.
Dienstag: 20.00 Uhr: „Der Troubadour“.
Mittwoch: 20.00 Uhr: „Das Land des Lächelns“ (Lisa: Agnes Buschmann).
Donnerstag: 20.00 Uhr: „Die Ahnfrau“.
Freitag: 20.00 Uhr: 1. Kammerspielabend, August Strindberg: „Der Scheiterhaufen“.
Samstag: Tiroler Landeskriegsopfertag. Zugunsten des Landeskriegsopferfonds unter dem Ehrenschutz des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Innsbruck — zum letztenmal — 20.00 Uhr: „Die Ahnfrau“. Der Aufführung geht die Ouvertüre zu „Titus“ von W. A. Mozart unter Mitwirkung des gesamten Landes=Symphonieorchesters voraus.
Sonntag: 16.00 Uhr: „Die Cortenia“. 20.00 Uhr: „Dei Troubadour“
Montag: 20.00 Uhr: „Wiener Blut“.
Es wird besonders auf die neuen Anfangszeiten ab Dienstag, den 30. Oktober, mit 20.00 Uhr hingewiesen. Die letzten Straßenbahnen nach Hall und Igls fahren um 23.30 Uhr ab Maria=Theresien=Straße.
Meisterabend Maria Cebotari
RADIO INNSBRUCK
WOHINHEUTEZ
er feierten *Ruetz in 8 Fest der
übert geb. Innsbruck,
Gesundheit
erzumachung an den Opfern politischer Verfolgung
asonen österreichischer Staatsbürgerschaft, i Tirol ihren ordentlichen Wohnsitz haben in der Zeit zwischen 4. März 1933 und la 1945 wegen ihrer politischen Haltung. # religiösen Bekenntnisses oder ihrer Rasse wgt worden sind, können für einen dadurch senen, noch andauernden Schaden an Leib #bermögen Wiedergutmachung beantragen. nlige Nationalsozialisten sind jedoch von n solchen ausgeschlossen. Die Geschädigten selche kommen bei Vermögensschäden auch juristische Personen in Betracht — A ihre Ansprüche bei der für ihren Wohn#w wenn der Sitz der Gesellschaft im Stadtklandbezirk Innsbruck liegt, unmittelbar beim #für Wiedergutmachung an den Opfern poli# Verfolgung, Innsbruck, Karl=Kapfererase Nr. 7/I., unter Benützung eines bei die
etellen erhältlichen Vordruckes bis zum Ozember 1945 oder längstens innerhalb 8 Ronats nach ihrer Rückkehr aus der gefangenschaft anzumelden. In einem öffüchrechtlichen Dienstverhältnis gestandene honen, die aus einem der oben angeführten We ihr Amt oder ihren Ruhegenuß verA haben oder in den Ruhestand mit vollem gekürztem Ruhegenuß versetzt worden sind,
ihre Wiedergutmachungsansprüche bei Lchemaligen Dienststelle geltend zu machen. ise Bestimmungen gelten sinngemäß auch die Hinterbliebenen von Opfern politischer
den Landeshauptmann: gez. Giovanell i.
Wenn eine Künstlerin mit einer derartigen Vollendung singt wie am Donnerstag Kammersängerin Maria Cebotari im ausverkauften Riesensaale der Hofburg, ist kein Platz mehr für Kritik vorhanden. Die kritische Betrachtung darf dem reinen Kunsigenuß weichen, der „Fachreferent“ endlich einmal ohne Hemmungen schwelgen. So bleiben nur Feststellungen übrig:
Daß die Künstlerin zur ganz kleinen Spitzenklasse internationalen Formats gehört, wissen wir längst und wir begrüßten es um so freudiger, daß sie nun auch den Weg nach Innsbruck fand und hoffen, daß es nicht das letztemal war.
Seit wir Maria Cebotari zum letzten Male hörten, scheint ihre Stimme noch fülliger und ausgiebiger geworden zu sein, ohne etwas von ihrer Klarheit und reinen Kraft eingebüßt zu haben. Sie strahlt in den hohen Lagen und schwingt warm in der Tiefe, ist in allen Lagen gleich ausgeglichen; der Ansatz ist unfehlbar, der Registerwechsel untadelig, die Ausnützung und spielerische Beherrschung derResonnanzräume vollendet, die Aussprache vorbildlich (gleich gut in 4 Sprachen!), die Mimik sparsam und diskret: Ein kurzer Aufschlag der Augen, ein dunkler Blick in die Ferne, ein Kräuseln der Stirne, ein Zucken des Mundes ist alles: Und dennoch ersteht bildhaft vor uns das innere Erlebnis der vorgetragenen Arie.
Die Vortragsfolge — dem ersten Anschein nach nicht ganz einheitlich aufgebaut — war aber doch klug zusammengestellt und enthielt in wohldurchdachter Steigerung Arien von Händel (Julius Cäsar), selten zu hörende englische Kanzonetten, Proben aus „Figaros Hochzeit“ (unnachahmlich gesungen), die große Agathenarie aus „Freischütz“, jene der Micaela aus „Carmen“ und als interessante Neuheit für Innsbruck die hochbedeutsame und prachtvoll melodisch geführte Arie aus „Die tote Stadt“ von Korngold.
Dazwischen hatte die Künstlerin eine Gruppe von Schubertliedern eingeschoben und bewies allein schon mit der Wiedergabe von „Gretchen am Spinnrad“, daß sie auch auf diesem Bebiet des Kunstgesanges nicht minder Bedeutendes zu geben weiß wie auf jenem der Oper.
In Musikdirektor Weidlich hatte die Künstlerin einen Partner am Steinway, der einerseits diskret zu untermalen, aber auch bewußt zu führen weiß, der jede Absicht der Künstlerin sozusagen in den Fingerspitzen vorausfühlt und sie sogleich in tönende Werte umsetzt, so daß ein ideales Zusammenspiel resultiert. Die Künstlerin ließ ihn auch mit Recht am stürmischen Beifall des Saales teilnehmen, der sich erst nach mehreren Arien von Puccini und Mascagni, in welchen die Künstlerin noch zu wachsen schien, langsam legte.
Es war ein echter Meisterabend und wir hoffen und wünschen mit tiefer Dankbarkeit für die gebotenen Kostbarkeiten eine baldige Wiederholung.
Herbert Gschwenter.
FTL
THEATER
Samstag, 27. Oktober
17.30: Unterhaltungsmusik (Schallplatten); 18.00 Literarische Sendung — „Alexander Dumas; 18.30: Neues vom Tage; 18.45. Kammermusik Georg Friedrich Händel; 19.00: Österreichischer Nachrichtendienst; 19.15: Bunte Weltschau; 19.30: Paris — Französische Nachrichten; 19.45: Worte zur Politik; 20.00: Bunter Abend, Edith Herschel, Tampi Ravay=o, Otto Stockhammer, Elfriede Butz=Steiner und Schallplatten; 21.30: Courrier de la Grande France; 21.50: Zwischenmusik (Schallplatten); 22.10: „La Bohème“, Oper in 4 Akten von G. Puccini in einer gekürzten Bearbeitung von Hermann Weigert, Solisten, Chor und Orchestermitglieder der Staatsoper Berlin; 22.50: Unterhaltungsmusik (Schallplatten).
Sonntag, 28. Oktober
10.00: Geistliche Stunde (Innsbruck). Übertragung des Gottesdienstes aus der Pradler Stadtpfarrkirche, Beethoven=Messe in C=Dur, musikalische Leitung: Herbert
Gschwenter; 11.00: Rainer Maria Rilke, Marien=Leben (Traute Foresti, Innsbruck); 11.30: Orchesierkonzert (Schallplatten); 12.00: Radio Victoire; 12.10: Lokalnachrichten; 12.15: Österreichischer Nachrichtendienst;-13.30: Musikalische Plauderstunde, Bert Wehren, Ernsi Roland, Fritz Horn; 14.00: Paris, französische Nachrichten; 14.15: Märchenstunde: „Der verrostete Ritter“, Maria Rechberger; 16.30: Unterhaltungskonzert (Schallplatten, Innsbruck); 17.00: „Das goldene Dachl“, ein Hörspiel von Manfred Meyer. Mitwirkende: Margit Seeber, Helga Gasperer, Walter Reyer, Walter Weber und Geschwister Wilhelm (Gesang, Innsbruck); 17.40: Tiroler Volkslieder, es singen die Geschwister Wilhelm (Innsbruck); 18.00: Lotte in Weimar, ein neues Buch von Thomas Mann, Bericht
von Dr. Eduard Lachmann. Jo Fürst liest Proben aus dem Roman (Innsbruck); 18.30: Neues vom Tage; 18.45: Dr. Hermann Juch (Wiener Staatsoper) singt Lieder von =Richard Straus; 19.00: Österreichischer Nachrichtendienst; 19.15: Bunte Weltschau, „Der Wille“, Vortrag von Hofrat Dr. med. Leopold Edler v. Ceipek; 19.30: Paris, französische Nachrichten; 19.45: Österreichische Presseschau; 20.00: Eröffnungskonzert des neuen Innsbrucker Sendestudios: Bunter Melodienreigen aus Opern und Operetten. Es spielt die Rundfunkkapelle Willy Walter, verstärkt durch Mitglieder des städtischen Orchesters. Es singen: Fred Liewehr, Rudolf Christ, Maria v. Buggenberg und Agnes Buschmann; als Einlage Klaviervorträge von Hans Solty; 21.30: Courrier de la Grande France;
21.15: Buntes Unterhaltungskonzert; 22.00: Tanzmusik (Schallplatten).
S PORTUND SPIEL
Training der Skijugend
Für kommenden Sonntag werden alle Jugendlichen der Skivereine Tirols zur Teilnahme an dem vom Tiroler Skiverband durch seinen Jugendsportwart Paul Kreuzer ausgeschriebenen Trainingskurs für die Skijugend aufgerufen. Die günstigen Zugsverbindungen im Ober= und Unterinntal von und nach Innsbruck geben auch der Skijugend auf dem Lande Gelegenheit zur Teilnahme. Treffpunkt Sonntag Hungerburg=Kettenbrücke um 8 Uhr zur Auffahrt in die Seegrube. Der vergangenen Sonntag gleichfalls unter sehr günstigen Schneeverhältnissen durchgeführte Lauf war ein sichtbarer Erfolg, da er manchen interessanten Aufschluß brachte. Eines steht aber schon heute fest, daß uns um den Spitzennachwuchs nicht bange zu sein braucht. Dr. Otto Lorenz, der
Skiverbandsvorstand, war anwesend und unterstrich dadurch die Bedeutung dieser. Jugendtrainingskurse. Der Kurs begegnete aber auch größtem Interesse bei höchsten Stellen der französischen Militärregierung. —058—.
Innsbrucker Verkehrsbetriebe A.=G. die Abonnenten aufmerksam, daß die Verlänüigen von Zeit=, Wochen=, Schülermonatskarten Enheimischen=Ausweisen bei folgenden Verkaufs###ergenommen werden: Verkehrsamt der Stadt Wuck, Maria=Theresien=Straße 18, Altes Rathaus, T. 138, Reisebüro Hermann Hueber, Bozner Josefine Bergmann, Südtiroler Platz 8, Elburgbahn=Talsiation, Station Solbad Hall i. T., ######gls. Die Neuausstellungen von ZeitCchulerkarten werden jedoch nur bei der ZeitkartenTin Bahnhof Berg Isel vorgenommen.
Kab Montag, den 29. Oktober, die Theatervorstellunum 20.00 Uhr beginnen, verkehrt ab diesem Tage ate Zug nach Tgls nicht mehr um 22.30 Uhr, um 23.30 Uhr ab Maria=Theresien=Straße.
Die neue Wochenschau bringt Bilder vom Einzug General de Gaulles in Brüssel anläßlich seines Staatsbesuches in Belgien. Die Wiedereröffnung der Schulen in der französischen Besatzungszone Deutschlands zeigen zugleich die Schäden des bombardierten Freiburg, dessen Universität allerdings erhalten geblieben ist. Trotzdem schreitet der Wiederaufbau überall rasch vorwärts. Eigens konstruierte Kräne helfen an der Räumung des Rheinbettes, die Eisenbahnbrücke bei Chantilly kürzt die Verbindung Paris—Wien um eine Stunde ab.
Die Sühne der Kriegsverbrechen scheint in den Bildern der Gerichtssäle von Lüneburg (Belsenprozeß) und von Prag auf. Ein Besuch bei den Königen von Norwegen und Dänemark, von Agypten, Aufnahmen aus Nordafrika und eine Übungsstunde beim Pariser Ballett lassen den Krieg vergessen und beweisen, daß die Welt immer mehr an die Arbeiten des Friedens und des Wiederaufbaues denkt.
Samstag, 27. Oktober
Theater
Landestheater: 18 Uhr „Zauberflöte“ (Pamina: Frau v. Buggenberg)
Tiroler Heimatbühne: 3 Uhr „Das tapfere Schneiderlein“
Jugendbühne St. Nikolaus: 15.30 Uhr „Dornröschen“ Konzert=
Riesensaal der Hofburg: 19.30 Uhr Meisterabend Prof. Franz Bruckbauer
Sonntag, 23. Oktober
Landestheater: 15 Uhr „Wiener Blut“
19 Uhr „Der Weibsteufel“ (letztmalig) Tiroler Heimatbühne: 15 und 19.30 Uhr „Die sieben Todsünden“
Jugendbühne St. Nikolaus: 15.30 Uhr „Die Wette, Schneider Meck, Kasperl Larifari als Turner“
Filme
Zentral: „Lumpazivagabundus“. (Die Vorstellung um 3 und 5 Uhr entfällt.)
Kammerlichtspiele: „Kollege kommt gleich“ (2, 4, 6, 8). Triumphkino: „Frauen sind doch bessere Diplomaten“ Laurm: „Ehe man Ehemann wird“
Löwen=Lichtspiele: „Kora Terry“
Solbad Hall: „Der weiße Traum.“
Lichtspiele Schwaz: „Sommerliebe“
Fulpmes: „Philharmoniker“
Seefeld: „Die Feuerzangenbowle“
St. Johann: „Ich vertraue dir meine Frau an.“
KIRCHLICHES
Autobusverkehr nach Amras
Montag, den 29. Oktober, wird ein AutobusverThischen der Endhaltestelle der Linie 3 (Greinzblock)
Beginn der Bauhandwerkerschule Die Einschreibungen für die Bauhandwerkerschule erfolgen am Montag, den 5. Nov. in der Direktionskanzlei der Höheren Staatsgewerbeschule Innsbruck, Anichstraße 26, von 9—12 Uhr vorm. Mitzubringen sind: Geburts= und Heimatschein, Lehr=(Gesellen=)brief und Praxiszeugnisse. Die Aufnahmsprüfungen finden um 14 Uhr statt. Am Dienstag, den 6. Nov., beginnt der Unterricht. Da die Bauhandwerkerschule während des Krieges geschlossen war, beginnt im Schuljahr 1945/46 nur der 1. Jahrgang. Die Unterrichtszeit wurde täglich von 14 Uhr bis in die Abend
# emras geführt, und zwar mit folgendem Fahrplan: Gteinzblock: 6.15, 6.45. 7.15: 12.15, 12.45, 13.15;
5 18.15 und 18.45 Uhr. Ab Amras: 6.30, 7.00, 12.30, 13.00, 13.30; 18.00, 18.30 und 19.30 Uhr.
&# Einhaltung dieses Fahrplanes wird keinerlei Be
Kudernommen, da diese von der Treibstoffzuteilung
Unterrichtszeit wurde täglich von 14 Uhr bis stunden verlegt, um den Schülern auch weiterhin eine Beschäftigungs= und Verdienstmöglichkeit zu geben.
Sport vom Sonntag
Im Rahmen einer großen Handballdoppelveranstaltung auf dem Klosterkasernhof werden Innsbrucks Sportfreunde Gelegenheit haben, die ausgezeichnete Meisicrelf d. ADSV Itzling in seinem Rückspiel gegen die ersie Kampfmannschaft der Turnerschaft Innsbruck am Werke zu sehen. Die Salzburger Meisterelf, die heuer bereits gezeigt hat, daß sie mit den besten Linzer und Wiener Mannschaften auf gleiche Stufe zu stellen ist, wird der heimischen Elf viel aufzulösen geben. Da aber die Turnerschaft in der Lage ist, ihre dzt. stärkste Elf zu stellen, wird es zu einem hochwertigen und spannendem Handballkampf kommen. Das Spiel beginnt am Sonntag um 11 Uhr. Bereits um 10 Uhr stehen sich im Vorspiel die bekannte Handballerinnenmannschaft des Salzburger AK und die
Damenelf der Turnerschaft gegenüber. Diesem ersten Vergleichskampf zwischen einer Tiroler und Salzburger Damenelf darf um so mehr mit Interesse entgegengesehen werden, als in den Reihen der Turnerschaft die bekannte österr. Auswahlspieler Swoboda, sowie die Linzer Auswahlspielerin Mahringer mitwirken werden. Schiedsrichter sind Herr Köpf (Salzburg) und Dr. Etschmann Innsbruck.
Am Sonntag gastiert erstmals wieder der Salzburger A.K. 1914 mit zwei Mannschaften in Innsbruck und trägt auf dem Platze der Klosterkaserne gegen den Innsbrucker Sportklub komb. und gegen den neugegründeten und erfolgreichen Polizeisportverein se 1 Spiel aus. Es svielen um 13 Uhr die Mannschaft des Salzburger A.K. vom Jahre 1938 gegen diese des Sportklub Innsbruck vom Jahre 1938. Um 15 Uhr im Hauptspiel stehen sich der Salzburger A.K. 1914 mit dem Olympiatormann Edi Kainberger und dem bekannten Wiener Professionalsvieler Sarsoun (Wacker Wien) und der Polizeisportverein Innsbruck gegenüber. Es sind zwei interessante Fußballspiele zu erwarten.
Um 15.00 Uhr treffen sich am Sportplatz Hall (Lend) Sportklub „Rot=Weiß“, Innsbruck, und Sportverein „Hall“ zu ihrem ersten Freundschaftstreffen. Um 13.30 Uhr Vorspiel der Jugend des Sportklub „Rot=Weiß“ gegen Sportverein „Hall“.
Fußball=Blitzturnier in Landeck am Sonntag von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr. Anschließend Siegerehrung und Preisverteilung. Es wirken mit: Innsbrucker A.C., F.C. Silz, französische Soldatenmannschaft der Alpine Landeck, Ukrainische Lagermannschaft Landeck und der A. S. K. Landeck=Zams. Schiedsrichter sind Weinerth (Wien), Hittaler (Innnsbruck), Linhart (Landeck).
Die erste Mannschaft I. A. C. trifft sich um 5.30 Uhr. am Hauptbahnhof Innsbruck: Jara, Geiger, Glotz, Mecklenburg, Budin Harald, Rotter, Maier, Baldessarini, Hack, Schiffermüller, Lair, Dorn, Oberhöller, Salcher.
Arztlicher Sonntagsdienst: Dr. Franz Wörle,
Adamgasse 11, Frau Dr. Elfriede Knitel, Ordination Pradler Straße 32. Telephon 7/62 93, Wohnung Conradstraße 5, Telephon 7/44 42.
Apotheken=Sonntagsdienst und =Nachtdienst für die kommende Woche: Burggrafenapotheke, Gump straße 45, und Zentralapotheke, Anichstraße 2a.
Arbeiter=Turn= und Sportverein, Innsbruck. Turnabende für Männer und Jugendturner jeden Montag und Donnerstag, für Frauen und Mädchen jeden Donnerstag von 20 bis 22 Uhr in der neuen Prgdler Schule, Pembaurstraße 18. Neuanmeldungen in den Turnhallen und in der Askö=Geschäftsstelle, Innsbruck, Arbeiterkammer, 3. Stock, Dienstag von 15 bis 19 Uhr.
Gräbersegnungen auf den Friedhöfen der Stadt Innsbruck. Westfriedhof: Allerheiligen, 1. November, ½4 Uhr; ¾2 Uhr Totenvigil in der Spitalkirche, Maria=Theresien=Straße. Wiltener Friedhof: Allerheiligen 3 Uhr, Allerseelen ½8 Uhr früh. Pradler Friedhof: Allerheiligen ½4 Uhr, Allerseelen ½9 Uhr früh. Alter Militärfriedhof, Anzengruberstraße, Allerseelen 10 Uhr. Militärfriedhof, Wiesengasse, Allerheiligen 3 Uhr. Amraser Friedhof: Allerheiligen 2 Uhr, Allerseelen 7 Uhr früh. Friedhof am Tummelplatz: Sonntag, 4. November, ½3 Uhr. Friedhof am Osterfeld: Sonntag, 4. November, 4 Uhr. Friedhof Mariahilf: Allerheiligen 2 Uhr. Friedhof Hötting: Allerheiligen 2 Uhr, Allerseelen ½8 Uhr früh. Friedhof St. Nikolaus: Allerheiligen 5 Uhr. Friedhof Mühlau: Allerheiligen ½2 Uhr, Allerfeelen 7
Uhr Gottesdienst, anschließend Gräbersegnung.
Pfarrchor St. Jakob (Spitalkirche). Sonntag (Christ=König=Fest), 28. Oktober: Missa brevis für Chor, Orgel und Orchester von Ch. L. Kagerer, op. 15; Graduale „Dominabitur“ von Ch. L. Kagerer. Zum Offertorium: „Vexilla regis“, a capella von Anton Bruckner (komponiert 1892).
Die Ursulinenkirche in Innsbruck wird am Christkönigsfest, 28. ds., wieder eröffnet und um 8 Uhr der erste feierliche Gottesdienst abgehalten.
Pfarrchor Wilten. Beim Hochamt am Christkönigsonntag um 8 Uhr früh in der Pfarrkirche Wilten gelangen zur Aufführung: „Missa jubilaci solemnis für Soli, Chor, Orgel und Orchester von Ad. Rihovsky, op. 33. Wechselgesänge: „Dominabitur“ für Chor und Orgel von Josef Gruber, op. 403. „Postula a me“ für Chor und Orchester von Josef Schmidhuber.
Pfarrchor Pradl. Sonntag, 28. Oktober (Christkönigsfest), 10 Uhr: L. v. Beethoven, Messe C=dur op. 86 für Soli, Chor und Orchester. Soli: Ilse v. Eecher=Schürer (Sopran), Kammersängerin Melitta Amerling. (Alt), Eugen Schürer (Tenor), Kammersänger Ernst Österkamp (Baß). W. A. Mozart, Laudate Dominum für Sopransolo, Chor und Streichorchester. Solo: Maria Stolz (Sopran). Heinrich Kaspar Schmid, Postula a me für gemischen Chor a capella. Wolfg. Amad. Mozart, Tantum ergo Nr. 2 D=dur. Ausführende Pfarrchor Pradl. Innsbrucker Symphonieorchester. Pater Benedikt Sauer (Orgel). Leitung: Herbert Gschwenter. Das Kirchenkonzert wird im Rundfunk übertragen.
Evangelische Gemeinde Innsbruck. Gottesdienste am 28. Oktober: Innsbruck 9 Uhr, Schwaz (Handelsschule) 10 Uhr, Landeck (Burschlkirche) 9 Uhr. Reformationsfestgottesdienst für Schüler aller Schulen Mittwoch, 31. Oktober, 9 Uhr in der evangelischen Kirche. Reformationsfestgottesdienst für die Gemeinde am 4. November 9 Uhr. Kirchenchor: jeden Montag 19.30 Uhr Probe im evangelischen Pfarrhaus, Richard=Wagner=Straße Nr. 4. Bibelstunde jeden Mittwoch um 19.30 Uhr im evangelischen Pfarrhaus. Frauenarbeitsstunde (Fürsorge, Kleidersammlung, Näharbeiten) jeden Montag 15 Uhr im Gemeindesaal des Pfarrhauses.
österreschsschrs Institut
für Kultur und Wissenschaft
Das Totengedenken „Pro Austriae mortuis“ für die im letzten Weltkrieg gefallenen oder in der Heimat als Opfer der nationalsozialistischen Unterdrückung verstorbenen Österreicher wird am 1. Nov. um 20 Uhr in den Kammerlichtspielen abgehalten. Die heimischen Dichter: Josef Leitgeb, Robert Skorpil.und Martin A. Groder tragen aus eigenen Werken Themen auf Allerseelen vor. Ein Streichquartett bringt Sätze aus Schöpfungen von Josef Haydn. Die künstlerische Saalgestaltung liegt beim akad. Maler Oswald Haller.“
Kartenvorverkauf am Kulturinstitut von 9—12 Uhr und von 14—17 Uhr, außerdem an der Kassa der Kammerlichtspiele.
Bin Interessent für Pelzmantel, wenn möglich Otter, sowie pelzgefütterte Stiefel, Gr. 38. Angebote erbeten an Haydnplatz 3, 1. Etage links, morgens zwischen 9 und 10 Uhr.
Stellenangebot
Gesucht werden: 1. Zimmermädchen mit Nähkenntnissen; 2. gute Köchin, die etwas von der französischen Küche versteht. Gute Verpflegung und Unterbringung. Bewerbungen sind zu richten an Haydnplatz 3, 1. Etage links, nachmittags zwischen 14 und 16 Uhr,