Tiroler Tageszeitung 1945

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Kontag, 12. November 1945
Tiroler Tageszeitung
Nr. 121 Seite 3
Aus Sradt
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Rückkehr des Gnadenbildes nach Maria Waldraft
sonntagnachmittag mit den „Schwarzen Mandern
Feierliche Heimholung in die Hofkirche
Endlich sind sie da ... Landeshauptmann Dr. Weißgatterer an
sa wenn man genügend lange von einem Fuß der Spitze bewegen sich die französchen und öster# den andern getreten ist (wobei manchmal reichischen Gäste auf ihn zu. Nun erscheint auch kempfindlich kühle Luft, manchmal der liebe Exzellenz Bischof Dr Bauk Rusch i
bäbar daran schuld sind), wenn man den Kopf # dem Gedränge nicht mehr herausbringt und tubt, überhaupt nichts mehr zu sehen — dann sieht man sie doch.
in blumengeschmückten Wagen kommen sie i Rennweg herauf, die zwei letzten des treuen dolges um Kaiser Maximilian, die ihren angetmten Erbplatz in der Hofkirche nach dem ##ecken und glücklich überstandenen Gefahren # Krieges noch nicht wieder bezogen haben.
n prachtvolles, bändergeschmücktes Zehnergein führt sie, Fuhrknechte in Tiroler Fuhr
instracht lenken die Pferde, stramme Natte
Schützen in roten Röcken geben das Ehren
zeit.
ilter bevor wir dem kühnen, erzenen Blick der ieliebten, langentbehrten Standbilder begeg
nder über die unabsehbare Menschenmenge zuszuschweifen scheint, erleben wir ein an
# festliches Bild.
Feierliche Parade
s ist wie immer, wenn die französische Milingierung ihren Truppen Aufmarschbefehl gibt. samm, exakt, untadelig in Form und Haltung sen die Soldaten, streng ausgerichtet in Spa oder Rechteck. Eine motorisierte Abteilung iösischen Ordnungsdienstes in Gala hat schräg züber der Hofburg Aufstellung genommen, zür oben wartet eine Musikkapelle der Jäger den Augenblick des Einsatzes. Vor dem gro
Tor der Hofburg haben die Spitzen der franschen und österreichischen Amter und Behör
Aufstellung genommen. Jetzt ist es so weit. waen schmettern über den weiten, mit den #sischen und österreichischen Fahnen reich gemäten Platz, unter klingendem Spiel fährt ##anzösische Wagenkolonne vor.
#eral Bethouart und Exzellenz Voijn mit den hohen Offizieren ihres Gefolges iinen die militärischen Meldungen und EhrunLitgegen und schreiten die Front ab. Uninbrochen spielt die Kapelle.
###nicht einer unter den Tausenden von nsamen die bis in den Hofgarten hinein und in Renweg hinunter jedes verfügbare Plätz
i besetzen, der nicht mit gespanntestem Inter
dieses glänzende militärische Schauspiel ver
hnach begeben sich die hohen Herren mit den kedern der Tiroler Landesregierung und #lichen Behörden auf den Balkon der Hof von dem die alten Tiroler Wappentücher en.
Die festliche Note
sötlich beginnen alle Glocken der Stadt sbruck zu läuten. Es ist ein erhebendes, imsuntes Geläut in den dämmernden Abend hin* die hohe, erzene Frau auf den Wagen und #sharnischter Ritter daneben scheinen sich aufschten und diesen feierlichen Tönen zu lau Photographen, französische, englische und mmichische haben es eilig. Wie wirbelnde s#tte sind sie — überall und nirgends. Aus sohen, mit dem Tiroler Adler bemalten und Grün und Girlanden festlich bekränztem n der Hofkirche ist unterdessen Abt Schu von Wilten getreten Auch den Wiltener siten ist dort ein Ehrenplatz bereitet.
i# Licht des Scheinwerfers liegt auf der weibestalt; in einem feierlichen Zug mit Ge8Bethouart, Exzellenz Voizard und
Frankreich feiert seine Helden
Innsbruck, 12. Nov.
U. November gedachte ganz Frankreich in richen Kundgebungen der Helden der beiden mnriege, vor allem aber der Helden der fransen Widerstandsbewegung, die in aufopfevollem Kampfe seit 1940 den Sieg Frank
von 1945 ermöglicht hatten. Auch in Inns##sand aus diesem Anlasse eine Gedächtnisder französischen Besatzungstruppen statt. offiziere der französischen Militärregierung,
üer Spitze der Oberstkommandierende der kösischen Besatzungszone für Österreich, Exz. mal Bethouart, versammelten sich um ich mittags in der Kapelle des Mutterhauses Karnherzigen Schwestern im Saggen, wo der Wische Gedächtnisgortesdienst für die gefalle
* helden stattfand. Es war derselbe Augen# wo in Paris sich Regierung und Volk vor
Srabmal des unbekannten Soldaten zur versammelten und die Glocken aller Pin sich in die Klänge des Glockenspieles des Faldendomes mischten, um den Toten der & und des Widerstandes das eherne Lied chre und der Auferstehung zu singen.
ehren des Generals Bethouart war eine Mäanische Gardeabteilung ausgerückt, die
oerstkommandierenden vor und nach dem
Cxzeuen, Lischof Dr. Paul Rusch im großen Ornat mit seiner Assistenz und der Ordensprovinzial der Franziskaner Prof. E. Redhammer. Sie begrüßen General Bethouart und geleiten ihn und den Festzug in die Hofkirche.
Feierlicher Dank in der Hofkirche Ein überaus eindrucksvolles Bild bietet das Innere der Hofkirche. In unendlich sorgsamer, mühevoller Arbeit. an der, wie an dem Gelingen dieser großen Sache überhaupt, sich Oswald Graf Trapp einmalige Verdienste erworben hat, ist hier alles, so gut es augenblicklich möglich war, nach alter Ordnung wiederhergestellt worden.
Wir kämpfen mit einer Erschütterung, wenn wir wieder, wie einst, vor den historischen österreichischen und tirolischen Standbildern stehen, von denen jedes eine Kerze trägt, oder das Mittelstück der Kirche, das prachtvolle, jetzt kerzenumkränzte Maximiliangrab bewundern.
Auch das alte Chorgestühl vorne trägt Kerzenschmuck. Rechts in ihm nehmen die französischen Gäste, links die österreichischen ihre Plätze ein. In der Mitte auf ihren Ehrenfesseln sitzen General Bethouart mit den Spitzen der Vertreter beider Nationen.
Vor dem feierlichen Tedeum ergreift der Franziskanerprovinzial das Wort zu einer kurzen Ansprache. In ihr führt er aus, daß das gemeinsame Zusammenwirken der französischen Militärregierung mit den österreichischen Behörden, vor allem mit dem Landesdenkmalamt und dem Amt für Kultur und Wissenschaft die heutige Wiedersehensfreude mit den wertvollen Bronzestatuen ermöglichte.
„Möge dieses Zusammenarbeiten ein Unterpfand sein für die gemeinsame Arbeit um den Frieden, den die Welt so notwendig braucht. — In dieser Hofkirche, die am 1. September 1939 geschlossen wurde, danken wir in allererster Linie Gott, der vor einer halben Stunde hier eingezogen ist und auch mit allen anderen den Arbeitern, die so fleißig den Schutt wegräumten. — Ab nächsten Donnerstag werden in dieser Kirche wieder Messen gelesen.“ —
P. Engelbert Gürtler von Hall hält eine Dankrede in französischer Sprache. Mit einem feierlichen, von österreichischen Gästen in deutscher Sprache mitgesungenem Tedeum klingt die weihevolle Feier aus.
Dank an die französische Militärregierung
An der ganzen raschen, tatkräftigen Zurückbringung und Aufstellung der Erzstandbilder in der Hofkirche hat die französische Militärregierung, unter anderen Madame J. Falcou, erheblichen Anteil. Es wurden Kriegsgefangene gestellt, der Transport beschleunigt, kurz, alles getan, was der Sache zum Termin dieses Sonntages, eines besonderen französischen Feiertages, dienen konnte. Der französischen Militärregierung gebührt daher auch unser aufrichtigster Dank. Wie schon erwähnt, hat sich auch das Landesdenkmalamt mit Oswald Graf Trapp ganz besonders um das Schicksal der Standbilder bekümmert, unser Dank ist ihm sicher. Ebenso lag die Gestaltung und Ausgestaltung dieser sonntäglichen Feierstunden beim Amt für Kultur und Wissenschaft in den besten Händen.
Eine stimmungsvolle Erinnerung, grüßt uns der fahnengeschmückte, hell im Licht des Scheinwerfers strahlende Turm der Franziskanerkirche im nächtlichen Innsbruck. Sch.
Gottesdienste das Defilé leistete. Den Ehrenschutz des Generals besorgten französische Alpenjäger. Die Feier war so schlicht und von stillschweigender Größe, wie es die französische Resistance war.
General Bethouart eröffnet die Photo=Ausstellung im Hofgarten=Café
Schon seit Tagen sind in den Straßen Innsbrucks die Plakate zu lesen, in denen die Eröffnung der Photo=Ausstellung des Leibphotographen des Generals Bethouart angekündigt wird. Gleich im Anschluß an die Festlichkeiten zur Eröffnung der Hofkirche begaben sich General Bethouart und Exzellenz Voizard sowie Landeshauptmann Dr Ing Weißgatterer und Bürgermeister Dr. Anton Melzer in Begleitung der Spitzen der französischen Militärregierung sowie der österreichischen Behörden in den Hofgarten, um die Photo=Ausstellung zu eröffnen. Die Ausstellung zeigt etwa an die hundert technisch und künstlerisch vollendete Aufnahmen, von denen ein großer Teil der Persönlichkeit des Generals Bethouart gewidmet ist. Die Bilder stellen Kampfaufnahmen aus Frankreich und
Italien, Pariser Motive Landschaftsaufnahmen aus den Tiroler Bergen, und Bilder der großen Siegesparade in Paris sowie von der Zusammenkunft der vier Höchstkommandierenden der alliierten Streitkräfte in Wien dar. M. Rieder.
Die ganze Bevölkerung des kleinen Ortes Matrei an der Brennerstraße ist schon seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen und der französische Fahrer des großen Lastkraftwagens, der soeben die Hauptstraße herunterkommt, muß zu seinem Argernis feststellen, daß er sich nur ganz langsam und andauernd hupend einen Weg durch die vielen Menschen, die in hellen Scharen von den umliegenden Dörfern und Ortschaften gekommen sind, bahnen kann. überall festlich gekleidete Menschen und dazwischen das bunte Tuch der Schützenvereine und Musikkapellen. Vom Bahnhof her, an dem soeben ein Sonderzug aus Innsbruck eingetroffen ist, schiebt sich ein dichter Strom von Menschen durch die schmale Hauptstraße Matreis und ges scheint fast als könnte der
Ort sie gar nicht alle fassen. überall auf den Hängen, die den Ort umgeben, und auf denen der erste Schnee liegt, stehen junge Burschen und Mädeln und schauen hinunter auf das bunte Getriebe.
Vor dem Rathaus sammeln sich die Schützen
und scharen sich um ihre Fahnen, auf der sich noch der alte österreichische Doppeladler befindet. Festlich begeht Matrei und darüber hinaus Tirol den Tag, an dem eines der Nationalheiligtümer des Tiroler Volkes, das Gnadenbild der Muttergottes von Maria Waldrast wieder an seinen alten Standort zurückgebracht wird. Schon einmal, am 2. Juli 1846 wurde das Gnadenbild der Muttergottes nach seiner Verbannung unter dem Jubel der Bevölkerung in feierlicher Prozession wieder nach Maria Waldrast gebracht.
Heute nach fast genau hundert Jahren bietet Matrei wohl dasselbe Bild wie damals und nur die vielen Ruinen in den Straßen erinnern an die Schrecken der letzten Jahre, derentwegen auch das Gnadenbild von Maria Waldrast diese abenteuerliche Wanderung zu machen gezwungen wurde. Inzwischen hat sich das Volk vor der großen Pfarrkirche eingefunden, aus derem Innern die Klänge einer Singmesse ertönen. Auf dem kleinen Platz vor der Kirche hat die Musikkapelle, eine Schützenkompanie und der Veteranenverein Aufstellung genommen. Dichtge
drängt stehen die Menschen und warten auf den Augenblick, an dem das Gnadenbild in der Eingangstür erscheint. Dann reiht sich einer nach dem andern in die riesige Schlange ein und gibt dem Gnadenbild in feierlicher Prozession das Geleit.
Pilgerzug zur Höhe ....
Ein Anblick, der an die Prozessionsgemälde aus vergangenen Zeiten erinnert, wird uns nun zuteil. Umkränzt vom ganzen Gepränge, welches das Tiroler Volk in den Dienst der religiösen Inbrunst zu stellen weiß, wird das Gnadenbild hinaufgeleitet zu seiner heiligen Stätte. Es ist eine richtige Bergprozession, die irgendwie an Reimmichls Weihnachtsumgang gemahnt. Der herbstliche, bereits vom Besitzrecht des Winters gezeichnete Wald, die klare, scharfe Silhouette der stets neue überraschungen bietenden Gebirgslandschaft wird zum Schauplatz einer jener seltenen Kundgebungen, in denen das innerste Fühlen der Volksfeele im gemeinsamen, ergriffenen Gebete sich offenbart. Schon die verschiedenen Dialektfärbungen, die aufklingen, lassen uns wissen, daß die
Muttergottes von der Waldrast als die Gnadenkönigin des gesamten Tiroler Volkes verehrt wird. Da ist kein Landesteil, der nicht seine Beter entsendet hätte.
Sodann übernahm ein Mitglied des Servitenordens das Gnadenbild in den Schutz des Ordens.
Nun sind wir auf der schneebedeckten Waldrast angelagnt Das Beten verstummt. Msgre. Dr. Kolb, der uns von so manchen Gelegenheiten als wohlmeinender Berater des Tiroler Volkes in der Erinnerung steht, hält die ergreifende Heimkehrpredigt Er, der selbst unter denen war, welche die Gestapo ins Gefängnis warf, als sie darauf brannte, zu erfahren, wer das Gnadenbild „gestohlen“ hätte. war der berufene Künder der Freude, welche der Sieg von Maria Waldrast über den Ungeist der Zeit erweckt.
Lange schon waren die letzten Sonnenstrahlen verglommen; bereits senkten sich die kühlen Schatten des Abends hernieder — da zogen die Pilgerscharen, gestärkt an Mut und Zuversicht, die ihnen der Segen dieser anstrengenden, aber unvergeßlichen Wallfahrt beschied, zu ihren Heimstätten.
Verkehrsunfall auf der Haller Straße
Am 9. November um halb 7 Uhr abends fuhr auf der Haller Straße in Mühlau in der Nähe der Rauchmühle ein Personenkraftwagen an einen Handwagen an, dessen Fahrer — ein Herr und eine Frau vom Schießstand — zu Boden gestoßen und schwer verletzt wurden. Das Auto geriet durch den Zusammenstoß auf die linke Straßenseite und stieß dort mit einem aus der Gegenrichtung kommenden Personenkraftwagen zusammen, dessen Insassen — ein Innsbrucker Professor und seine Frau — leichte Verletzungen davontrugen. Alle Verletzten wurden von der Rettungsgesellschaft in das Krankenhaus in Innsbruck überführt. Die Erhebungen zur Feststellung der Schuldfrage sind im Zuge.
Vom elektrischen Strom getötet
Am 8. November um halb 4 Uhr nachmittags waren die Geschwister Alois, Martin und Maria Mair in Vals mit der Aufstellung einer Drahtseilbahn zum Abtransport von Holz auf der Südseite des Valserberges beim väterlichen Anwesen beschäftigt. Alois Mair war auf dem Berg und bediente die Winde, auf der der Draht aufgewickelt war. Martin und Maria Mair zogen den Draht den Berg hinab. Dabei kamen sie mit der von Nößlach zum Erzbergbau in Innervals verlaufenden 25.000 Volt starken Stromleitung in Berührung. Martin Mair, geboren 18. November 1932, wurde auf der Stelle getötet; seine Schwester Maria Mair erlitt Brandwunden an beiden Händen.
Todesfälle
In Innsbruck starben: Walburga Prenn, Ordensschwester, 73 Jahre alt; Regierungsrat Anton Arnold, ehemals Vorstand des Postamtes 2 (Bahnhofpostamtes) in Innsbruck, im Alter von 81 Jahren
Alexander Cristoforetti fand am 20. November 1944 in Valade im Alter von 53 Jahren den Heldentod Nach der überführung seiner Leiche wird das Begräbnis am Samstag, 10. November um 10 Uhr am Mariahilfer Friedhof in Innsbruck stattfinden.
In Volders ist Frau Maria Angerer, geb. v. Aschbacher, „Gleinser“=Wirtin, im Alter von 57 Jahren gestorben. Die Beerdigung findet am Dienstag, 13. ds., 8 Uhr früh in Volders statt.
Kommunistische Partei Österreichs. Versammlungsanzeigen: Telfs, 15. Nov. Paul Brust; Wattens, 18. Nov., Paul Brust; Seefeld, 14. Nov., Landesrat Ronczay; Kematen, 16. Nov., Landesrat Ronczay; Thaur, 17. Nov., Romed Bucher; Schwaz, 13. Nov., Paul Brust, 18. Nov., Luise Röder; Jenbach, 14. Nov., Paul Brust, 18. Nov., Luise Röder; Kitzbühel, 12. Nov., Paul Brust, 16. Nov., Luise Röder; Kufstein, 17 Nov., Luise Röder; Wörgl, 16. Nov., Alfred Löhmer; Kramsach, 18. Nov., Alfred Löhmer: Häring, 18. Nov., Alfred Löhmer; Imst, 14. Nov., Luise Röder, 16. Nov., Paul Brust; Landeck, 15. Nov., Luise Röder, 17. Nov., Paul Brust, Reutte, 13. Nov., Luise Röder, 18. Nov., Paul Brust.
Silberne Hochzeit. Max und Maria Silfest, Kaufmann, feiern in diesen Tagen ihr silbernes Ehejubiläum.
Amtliche Mitteilungen
Die Wegräumung des Schuttes in Innsbruck
Dienstag, den 13. November, 12.15 Uhr Einsatzgruppe 1, Sammelplatz Ursulinenkirche, Innrain: Mandelsbergerstraße 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 15, 17, 19; Karwendelstraße 20, 22.
Einsatzgruppe 2, Sammelplatz Ecke Ing.=EtzelStraße=Bienerstraße: Schillerstraße 14, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22; Gänsbacherstraße 3; Karl=Schönherr=Straße 3, 9.
Städt. Gesundheitsamt Innsbruck Die ärztlichen Untersuchungen für Kinder an der Tuberkulosestelle des Städt. Gesundheitsamtes, Adamgasse 3, 1. Stock, finden ab Mittwoch, den 14. November nur jeden Mittwoch vormittags von 8—11 Uhr statt. Außer dieser wöchentlichen Sprechstunde werden Kinder zur Untersuchung nicht angenommen. — Für Erwachsene bleiben die Sprechstunden so wie bisher; diese werden jeden Nachmittag von 2—5 Uhr und Samstag von 8—11 Uhr vormittags durchgeführt.
Stellenausschreibung
Beim städtischen Krankenhaus in Feldkirch Vorarlberg, gelangt die freigewordene Stelle eines Chefarztes zur Besetzung. Den Bewerbungsgesuchen sind folgende Unterlagen anzuschließen: 1. Nachweis der österreichischen Staatsbürgerschaft, 2. Nachweis, daß der Bewerber Facharzt für Chirurgie ist, 3. Nachweis über die bisherige Tätigkeit als Chirurg, 4. Abschrift des Doktordiploms, 5. Bescheinigung über die politische Zuverlässigkeit, 6. Lebenslauf, 7. polizeiliches Führungs, gnis. Bewerber wollen ihre Gesuche bis 20. Dezember 1945 beim Bürgermeister der Stadt Feldkirch einreichen.
Gesellenprüfungen
Die Tiroler Kammer für Handel, Gewerbe, Industrie und Verkehr hält demnächst Gesellenprüfungen in folgenden Lehrberufen ab: Emailleure, Galvaniseure, Gießer, Graveure, Bürtler, Guillocheure, Ziseleure, Mechaniker, Kraftfahrzeugmechaniker, Maschinenbauer, Landmaschinenhandwerker, Orthopädiemechaniker, Bandagisten, Tischler, Mühlenbauer, Bootsbauer, Schirmmacher, Handschuhmacher, Hutmacher, Kürschner, Mützenmacher, Modisten, Rauchwarenzurichter, Bäcker, Maler, Lackierer, Vergolder, Maurer, Natursteinschleifer, Steinbildhauer, Steinmetze, Stukkateure, Schornsteinfeger.
Anmeldeberechtigt sind Handwerkslehrlinge, die ihre Lehrzeit bis spätestens 31. März 1946 beenden. Beizubringen sind: 1. Lehrvertrag; 2. Abschluß= oder Abgangszeugnis der Berufs= (gewerblichen Fortbildungs=)schule; 3. Lehrzeignis oder vorläufige Lehrzeitbescheinigung; 4. handschriftlicher Lebenslauf; 5. Zwischenprüfungszeugnisse; 6. Werkstattwochenbuch. Anmeldevordrucke und Bekanntgabe der Prüfungstermine: Innsbruck, Meinhardsir 14, 3. St., Zimmer 51, von 8—12 Uhr. Meldeschluß: 22. November 1945.
Meldung der Südtiroler
Jene Südtiroler die von der deutschen Wehrmacht entlassen wurden, insbesondere auch alle aus Gefangenenlagern Entlassenen, und die noch nicht nach Südtirol zurückkehren konnten, werden aufgefordert ihre Adresse der Landesstelle für Südtirol. Innsbruck, Maria=TheresienStraße 36, mitzuteilen, damit ihre Interessen wahrgenommen werden können.
Spendet für den