Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 6 Nr. 126
Tiroler Tageszeitung
NGNSr EITERAYGR
Samstag,
WISSENSCHAFT
ZUM MOKKA BEI HERMANN BRIX
Eine Plauderei mit unserem Innsbrucker Künstler
„Sie können beruhigten Herzens noch ein zweites Täßchen trinken!“ fordert mich der charmante Hausherr liebenswürdig auf und füllt auch sogleich mit sicherem Griff die Schalen.
„Er ist ehrlich erworben — Zuteilungskaffee“, setzt er lachend hinzu.
„Ja, sind Sie denn schon so lange in Innsbruck, daß Sie dieser Wohltat teilhaftig wurden?“ frage ich zurück.
„Ja natürlich. Seit Juni des Jahres. Vorher. Und nun lehnt er sich in seinen Sessel zurück und beginnt zu erzählen.
Es ist sehr schön, seiner warmen, strahlenden Stimme zu lauschen. Seine Jugendlichkeit und frische Natürlichkeit, die so gar nichts von eingebildeten Künstlerallüren an sich hat, ist bezwingend.
„Vorher war ich im Feld. Genau vor einem Jahr, am 9. November 1944, rückte ich zu einer Sanitätsstaffel im Fliegerhorst in Vöslau ein. Es war nicht gar so streng militärisch dort. Jedenfalls hatte ich Gelegenheit, mit einem Professor aus Wien zusammen alle paar Wochen einmal einen künstlerischen Abend zu gestalten. Das war sehr wertvoll. Wir haben uns der Kunst nicht entfremdet — obwohl man das eigentlich ja auch gar nicht kann“, fügt er sinnend hinzu.
„Aber in den Kämpfen um den Wienerwald, da ist es schon hart auf hart gegangen. Nun, ich habe Glück gehabt und bin gut herausgekommen. — Ich habe eigentlich immer Glück“, erklärt er fröhlich und ich klopfe schnell beschwörend auf die Tischkante. Aber er scheint gar nicht abergläubisch zu sein.
„Ja, sehen Sie, als ich nach meiner Jugendzeit, die ich als Innsbrucker Kind auch hier verlebte, nach verschiedenen Bühnenszenen hier am Innsbrucker Theater als junger Kaiser Franz Joseph
im reizenden Singspiel „Sissy“ auftrat, da gefiel ein Bild dieses Kaisers Franz Joseph in Berlin so sehr, daß ich dort sofort in „Maria Ilona“ mit der Partnerin Paula Wessely verpflichtet wurde.
Von Innsbruck weg kam ich nach Prag ans Deutsche Theater und nach 1938 zu den Kammerspielen nach München. Seit Anfang 1939 hatte ich dann einen festen Filmvertrag mit der „Terra“= Filmgesellschaft, den ich nur zu einigen Aufführungen an der „Komödie“ am Kurfürstendamm unterbrach. Eine der reizendsten Rollenbesetzungen dort erlebte ich in Hermann Bahrs „Kinder“.
Der unheilvolle Umsturz erreichte mich 1938 in Wien, wo ich noch in den letzten Tagen das Glück hatte, mit Albert Bassermann in einem ungarischen Stück „Schauspielerschule", in dem er den „Direktor“ in ganz großem Format spielte, zusammenzuarbeiten. Schon während des Krieges hörte ich mit Freude, daß Bassermann nach Kriegsende wieder nach Österreich zurückkehren wolle. —
Was für Filme ich gespielt habe?
Einige. Den bekannten und beliebten Film „Kellnerin Anna“ mit Franziska Kinz, „Sein Sohn“, „Die gute Sieben“ mit Johannes Riemann, Falschmünzer“ — und als letzterschienenen „Meisterdetektiv“.
Einen ganz entzückenden Unterhaltungsfilm der „Terra“=Produktion: „Moselfahrt mit Monika“, in dem ich als Partnerin eine sehr begabte junge Französin hatte, mit der ich auch wieder spielen werde, haben wir noch gedreht. Er kam aber nicht mehr heraus.
Jedenfalls habe ich mich außerordentlich gefreut“, sagt der junge Künstler lebhaft und nimmt einen Schluck aus der Tasse, „in Innsbruck wieder so herzlich ausgenommen zu sein. Ich habe mich ja glücklich durch alle Fährnisse der Nazibeeinflussungen in Film und Bühne durchgeschlängelt, ohne Kompromisse zu machen. Auch wieder Glück, wie Sie sehen. Aber trotzdem ist es ein erhebendes Gefühl, sich in der Heimat wieder so herzlich willkommen zu sehen.
In der Rollenbesetzung des „Kleinen Herr Niemand“ sehe ich ein so gelungenes und liebenswürdiges Ensemble um mich versammelt, daß es eine Freude ist, zu spielen. Vorzugsweise danke ich auch Jo Fürst, der eine so freundliche Atmosphäre geschaffen hat, daß ich nur hoffe, daß man sie dem Stück angemerkt hat.
Sehr gefreut hat mich auch die Anerkennung der Franzosen, von denen ich nur sagen kann, daß sie mir in liebenswürdigster Weise Rat und Unterstützung angedeihen lassen.“
„Nun wollen Sie sicher noch wissen, was ich für die Zukunft alles vorhabe", kommt er mir lächelnd entgegen.
„Eigentlich sind das ja noch Geheimnisse, aber soviel will ich schon verraten, daß ich in Innsbruck bleiben will, um an der neuen Filmproduktion in Österreich und Tirol mitzuarbeiten. Material ist ja Gott sei Dank genügend vorhanden.
Und so hoffe ich, in nicht allzuferner Zeit wieder vor der Kamera zu stehen.“
Und das hoffen wir im Interesse einer neuen wertvollen Filmgestaltung mit heimatlicher Note von ganzem Herzen auch. Irmgard Schulz.
Von Rünstlein und Bühnen
Konzert österreichischer Musiker in London.
Die englisch=österreichische Musikgesellschaft eröffnete im „Cecil-Sharp=House“ eine neue Konzertreihe. Zur Einführung gab Dr. Georges Knepler einen überblick über das musikalische Leben von Wien. Wie er erklärte, blüht trotz der Zerstörung und der Nachkriegsnöte die Musik. Elisabeth Schumann war am Auftreten verhindert und wurde durch Mark Naphael vertreten. Schuberts Sonate in A=Moll wurde von Edith Vogl zum Vortrag gebracht.
Fritz Weidlich dirigierte in Salzburg.
In der vergangenen Woche gab Musikdirektor Fritz Weidlich, Leiter des Innsbrucker Symphonie=Orchesters, ein erfolgreiches Symphoniekonzert im Salzburger Mozarteum, bei dem er als Dirigent und als Pianist vor das Salzburger Konzertpublikum trat Mit dem Mozarteums=Orchester gelang ten die Ouvertüre zu „Titus“ von Mozart, das Haydn=Klavierkonzert D=Dur und die 3. Symphonie von Bruckner zur Aufführung. Das Konzert war im Rahmen des regen Salzburger Musikleben ein künstlerisches Ereignis.
Vorarlberg hat ein Landestheater.
Vorarlberg erhält in diesen Tagen sein eigenes Landestheater. Kurt Kaiser, der Regisseur der Staatsoper, ist zum Intendanten dieser Bühne ernannt worden, die schon jetzt Gastspielverträge für Elsaß=Lothringen und die Schweiz abschließen konnte. Das Theater wird seine Spielzeit mit der Einstudierung von Schönherrs „Erde“ beginnen, während Grillparzers Gastfreund“ und Max Mells „Apostelspiel“ als nächste Aufführungen geplant sind. Feldkirch, Bludenz und Hohenems werden sich der Gastspiele des Vorarlberger Landestheaters erfreuen.
über die Zukunft der deutschen Bühnen.
über die geistige Situation der deutschen Schauspielbühnen, schrieb eine Münchner Zeitung: „Das deutsche Theater steht zur Zeit nicht im vor dem Anfang. Es befindet sich in einer Phase des Sichtens und Tastens, ja in tiefer Ratlosigkeit. Eines ist klar; es kann nicht einfach dort wieder angeknüpft werden, wo 1933 aufgehört wurde. Der Weg den das deutsche Volk gegangen ist, das tiefe Leid, was es nun zu tragen hat, ist nicht empfänglich für viele Probleme die das Publikum in satten Zeiten und unzerstörten Städten sehr wohl interessieren konnten. Gewiß, man kann manches noch davon bringen, was Wert und Wirkung behalten hat, aber am schwierigsten ist die Basis, auf der das Theater der Zukunft leben kann. Wir brauchen durchaus nicht jene fixen Leute, die gleich
Serien von Stücken mit garantiert antinazistischer Tendenz schreiben, wir hoffen und vertrauen darauf, daß im neuen deutschen Theater die Klassiker eine offene Tür finden werden, daß das gute Drama und die gute Komödie ihren Platz bekommen, daß die Ausländer bald und mit eindringlichen Werken erscheinen, daß nicht die bloße Aktualität, sondern nur das Künstlerische der Maßstab sein wird.“
Filmwelt in Hamburg.
Im „Synchrom=Atelier“ in Hamburg sollen ab Zänner nächsten Jahres deutsche Fassungen englischer Spielfilme hergestellt werden. Auch deutsche Filme werden bald wieder gedreht werden. Die in Hamburg befindlichen Filmschaffenden haben sich zu einer „Interessengemeinschaft der Filmherstellung“ zusammeingeschlossen. Neben Hilde Krahl, Grete Weiser, Arsula Grabley, Mathias Wiemann und Willy Fritsch befinden sich Irene v. Meyendorff, Karl Martell, Harry Piel und Kristina Söderbaum sowie zahlreiche andere bekannte Filmkünstler in Hamburg. Hamburg und München sind zur Zeit die Sammelpunkte deutscher Bühnen= und Filmkünstler.
SALZBURGER PLPPEN —
Der Begriff eines Theaters
Entzückende bunte Plakate mit Bildern aus der Mozartzeit und geschmackvollen Zeichnungen alter Stile verkünden an Innsbrucks Anschlagtafeln die freudige Botschaft, daß das weltberühmte Salzburger Marionettentheater in Innsbruck ein zehntägiges Gastspiel gibt.
Im Anschluß an die am 15. Oktober beendete Sommerspielzeit, bei der das Marionettentheater getreu seiner Tradition im Rahmen der Festspiele mitwirkte, ist nun dies das erste Gastspiel nach Kriegsende, denn im Jahre 1943 mußte das Theater seine Gastspielreisen beenden. Innsbruck jedoch sind die Salzburger Puppen schon ein Begriff, denn jedes Jahr im November fanden sie sich für einige Tage in Tirols Hauptstadt ein, um groß und klein Stunden wirklicher Freude zu bereiten.
Das Marionettentheater wurde 1913 in Salzburg von dem Bildhauer Anton Aicher gegründet und arbeitete sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte zu einer Spezialität des Welttheaters empor. Der ständige Sitz war und blieb bis zum heutigen Tage Salzburg, wo das Theater seine eigene Bühne hat und ganzjährig spielt. Gottlob ist der Krieg mit seinen Zerstörungen daran vorbeigegangen, so daß uns alles, was die Bühne groß und beliebt macht, erhalten blieb. Bald nach der Gründung ergab sich die Notwendigkeit, mit dem Theater, welches bereits Menschen aus aller Herren Länder angelockt hatte, Reisen zu unternehmen, und es wurde eine eigene Reisetruppe
mit selbständiger Reisebühne gegründet. Heute können die Salzburger Puppen in Europa, einschließlich Rußlands und der Türkei, kein Land mehr auf der Karte finden, das sie nicht gesehen und begeistert hätten.
Es ist besonders interessant, den Spielplan des Marionettentheaters zu betrachten. Kleine entzükkende Schau= und Singspiele sowie Opern, die sich für Aufführungen an großen Bühnen wenig oder gar nicht eignen, stehen darauf. Und gerade bei den musikalischen Stücken ist ein besonders schöner Berührungspunkt zweier Absichten zu beobachten. Einerseits ist es der Name Mozart, der hier am häufigsten vertreten ist und somit eine Verpflichtung gegenüber Salzburg — der Mozartstadt — erfüllt, und andererseits sind es seine Stücke, die sich sowohl künstlerisch wie auch technisch hier zur Wiedergabe am besten eignen.
Man hat zum Beispiel erst vor fünf Jahren das kleine Singspiel „Apollo und Hyazinthe“ für das Marionettentheater wie geschaffen, in der Mozartschen Musikliteratur entdeckt, welches Mozart schon als elfjähriger Knabe schrieb und das aus dem lateinischen Text von Dr. R. Tenschert für das Marionettentheater übersetzt wurde. Dies Stück wird jetzt zum Beginn der Salzburger Winterspielzeit aufgeführt werden. Neben dem schon Genannten enthält der musikalische Teil des Spielplans noch Glucks „Der betrogene Kadi“ Offenbach und „Die Nürnberger Puppe“ von Adam. Doch gerade auch das Schauspiel ist mit viel hochwertigem Material vertreten. Das Hauptstück ist das älteste deutsche Faustspiel nach Texten des 16. Jahrhunderts „Doktor Johannes Faust“, das vom
„lastervollen Leben und erschröchlichen Ende des weltberühmten, jedermänniglich bekannten
Erzzauberers“ erzählt. Etwas, was auch Innsbruck schon als Aufführung des Marionettentheaters kennen gelernt hat, ist Ferdinand Raimunds „Diamant des Geisterkönigs“. Und was im Opernteil von Mozart gespielt wird, das bringt der Schauspielteil über ihn, und zwar in Form eines Mozartschen Lebensbildes in 12 kleinen Stücken von Hans Seebach, wovon in Innsbruck „Am Hofe der Kaiserin Maria Theresia“ und „König Violon und Prinzessi: Klarinette“ zur Aufführung gelangen wird. Zu Weihnachten wird in Salzburg eine Einstudierung von „Don Quichote“ von dem Salzburger Dichter I. A. Lux sowie Strindbergs „Prinzessin Schwanenweiß“ über die Marionettenbühne gehen.
Viele der Stücke werden jetzt, den verschiedenen Besatzungszonen Rechnung tragend, auch in englischer und französischer Sprache gespielt und erleben somit begeisterte Aufnahme auch bei den Besatzungstruppen.
Man wird sich unwillkürlich denken müssen, daß all diese Einzelheiten sich zu der erfreulichen Tatsache zusammenfügen, daß der Spielplan des Salzburger Marionettentheaters ein künstlerisch — sowohl literarisch als auch musikalisch — hochwertiges Programm birgt. Das hat nicht zuletzt seinen Grund in dem Bewußtsein des Inhabers dieser Bühne, besonders jetzt nach dem Kriege, wo wir schmerzlich auf die unendlichen Trümmer, gerade auch in der darstellenden Kunst, blicken, mit dem Marioneltenth##ter eine Kunstpflegestätte und einen Kulturträger von hohem Niveau aufrechterhalten zu müssen, um so auf diesem Gebiete manches ersetzen zu können, was auf anderem verloren gegangen ist.
Selbst durch die übriggebliebenen Sparren des ner Stephansdomes grüßt noch der gewaltige Tum das Sinnbild einer mittelalterlichen Gotik, wie ## selten in deutschen Landen erreicht wurde, das Stale des Aufwärtsstrebens und kultureller Höhe, ds n Laufe der Jahrhunderte nicht mehr übertroffen ve. den ist. Jene aber, die einen Neuaufstieg deusce Kunst und Wissenschaft großssprecherisch verkündes sind mit Schande dahingegangen und hinterließen un Großteil nur die Trümmer einer Kulturepoche, deg nie hätten erreichen können.
PALL HINDEMITH — 50

Paul Hindemith, einer unserer größten Must der Gegenwart, beging am 16. November 1945 stin 50. Geburtstag. Paul Hindemith, der das deute Musikleben um vieles Große bereicherte, begann sam Laufbahn als Schüler des Hoch"schen Konsewenriums in Frankfurt a. M. (Mendelssohn) und witt von 1915—1923 als erster Konzertmeister des Ouen hausorchesters in Frankfurt a. Main. Außerdem du er konzertierender Bratschist Im Jahre 1927 er Kompositionslehrer (Professor) an der staatl. sikhochschule in Berlin. Mit dem Naziregime für Paul Hindemith Deutschland als entwiklungs dender Boden für seine Musiklaufbahn auf zu stehen, und Hindemith mußte auswandern. Nun## er schon seit vielen Jahren in Amerika als angesner und anerkannter Musiker von Größe und i
Land, das ihm so vieles bot und gab und den er einen Großteil seiner Schaffenskraft verdet feiert nun Paul Hindemith seinen Geburtstag
KULTURSPIEGEL
Wien schätzt die Kosten für den Wiedtta# bauder Staatsoper mit 30 Millionen Reis## Es ist geplant, das Operngebäude im Zuge des aufbaues stark zu modernisieren.
Die Filmateliers in der Umgebung von Berlin sein die Filmproduktion weder aufnehmen. Einige der beu früher begonnenen Filme, u. a. der Operettenfilt „Die Fledermaus“ werden zu Ende gedreht.
In New York starb an den Folgen eines tragischeb! falls der deutsche Zeitungskönig, Franz Ullstein, der nu seiner antinationalsozialistischen Haltung im Jahre Deutschland verlassen hatte.
Kardinal Innitzer machte kürzlich die Mitteilung, # der Wiederaufbau des Stephansden zehn Jahre beanspruchen und über sieben MileSchilling kosten wird.
Wenn der seit 1925 tätige Leiter der BüHermann Aicher, diese Absichten verwirkli## will, dann braucht er ein Opern= und Schausse ensemble von so ausgezeichneten Kräften, wie es um sich hat. Für das feste Theater in Salztu ist dies ein fixes Ensemble von ca. 26 Person und für die Reisebühne von ca. 15 Personen ## der bunten Vielfalt dieser finden wir außer # gern, Schauspielern und Musikern eigene Pupneführer und technisches Personal. In der mir vollen Arbeit der Erhaltung und ständigen d#n besserung der gesamten Einrichtung teilen Herr Aicher und seine Gattin, die selbst Sängen ist und sich aktiv an den Aufführungen beteie
So finden wir hier hinter dem roten auf dessen Aufgehen jetzt schon so viele und Augen warten, und sich groß und klein sar herzlich freut, fleißige und regsame Hände, dien Arbeit und Mühe das vorbereiten, was uns am Abend im Glanz und in der Pracht und Lelichkeit der Salzburger Puppen Freude bringt
Noch ist der Vorhang geschlossen, und sich leis bewegend, hängt Dr. Faust und neben i Mephistopheles und Helena, und ihnen gegenü## Maria Theresia inmitten eines Hofstaates von 3 gen in Seide mit Mozartkopf und Spitzenjabol
Aber bald wird es hell werden hier in der vpenwelt und ein reges, heiteres und ernstes wird an den langen Drähten mit ihren vielen Ge stalten erwachen, und viele Abende werden einige Stunden dieses Leben mit den Bühne wandernden Puppen mitleben, und ihre Freuden und Leiden mitfühlen Jutia