Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 128
Tiroler Tageszeitung
Mittwoch, 21. November 195
Eine „Befreiungsamnestie
Wien, 19. November.
Nach Berichten des Staatssekretärs Doktor Geroe wurde vom Kabinettsrat ein Entwurf über die Einstellung von Strafverfahren, die Nachsicht von Strafen und die Tilgung von Verurteilungen aus Anlaß der Befreiung Österreichs genehmigt. Die Befreiungsamnestie sieht die unbedingte Einstellung für alle jene Fälle vor, in denen der Täter in der Zeit vom 5. März 1933 bis zur Befreiung den österreichischen Freiheitskampf unterstützte, jedoch nur dann, wenn die Tat nicht mit der Todesstrafe oder einer mehr als zehnjährigen Freiheitsstrafe bedroht ist und wenn sie nicht auf eigennützigen oder sonstigen niedrigen Beweggründen beruhte. Bei schweren strafbaren Handlungen soll bedingte Einstellung und bedingte Nachsicht gewahr: werden. Unter die Befreiungsamnestie fallen
derartige Handlungen auch dann, wenn sie in der Zeit von der Befreiung österreichs bis zum 26. September 1945 (Tagung der ersten Länderkonferenz) zu dem Zwecke begangen worden sind, die Einrichtung der Republik Österreich als demokratischen Staat zu sichern. den noch vorhandenen nationalsozialistischen Einfluß zu brechen, nationalsozialistisches Vermögen
öffentlichen Interessen dienstbar zu machen oder Opfern der nationalsozialistischen Herrschaft moralische oder materielle Genugtuung zu verschaffen.
Für Urteile von Sondergerichten ist ein besonderes Prüfungsverfahren vorgesehen Urteile von Militärgerichten sollen nicht vollstreckt werden, sondern nach dem Muster des Einstellungs= und Aufhebungsgesetzes als nicht erfolgt gelten. Auszunehmen sind besonders verwerfliche Straftaten, wie Post= und Eisenbahndiebstahl, Banden= und Einbruchdiebstahl, für deren Begehung die Todesstrafe oder eine zehn Jahre übersteigende schwere Kerkerstrafe angedroht ist. Weiters fallen nicht unter die Amnestie die vom Wahlrecht ausgeschlossenen Nationalsozialisten
Rückgabe von Spezialinstrumenten an Österreich
Wien, 20. November. Die amerikanische Militärregierung unterstützt die österreichischen Instanzen bei der Rückführung verschiedener wissenschaftlicher und technischer Ausrüstungsgegenstände nach Wien Das Material ist Eigentum der Wiener Universität und einiger technischer Schulen der Stadt.
Wahlen im Ausland
Die Wahlen in Portugal
Lissabon, 19. November, über die parlamentarischen Wahlen in Portugal wurde vom Innenministerium in Lissabon bekanntgegeben, daß nach den bis jetzt vorliegenden Ergebnissen 55 bis 60 Prozent Wähler für die Regierung Salazar gestimmt haben. In der Hauptstadt von Portugiesisch=Ostafrika sind von annähernd 6000 Stimmberechtigten nur 950 zur Wahlurne gegangen. Die Opposition enthält sich ihrer Stimme. Die Wahlen sollen überall in Ruhe verlaufen sein.
Die Wahlen in Bulgarien
Sofia, 19. November. Die Wahlen in das bulgarische Parlament, die Sobranje, verliefen in vollkommener Ruhe und Ordnung. Die Wahlfreiheit und das Wahlgeheimnis waren vollständig gewährleistet. Die Kommissionen zur Beobachtung der Wahlen, denen auch Vertreter der Opposition angehören, hatten freien Zutritt zu
den Wahllokalen. Sie waren durch Bändchen im Knopfloch und breite Armbinden in den Nationalfarben kenntlich gemacht. Im ersten Wahlkreis von Sofia lagen drei Kandidatenlisten auf, die Liste der Vaterländischen Front mit Dimitroff als Listenführer, die Oppositionsliste und eine zweite aus sechs Kandidaten bestehende Oppositionsliste, die Liste der sogenannten christlichen Slawen. Nach den vorläufigen unvollständigen Ergebnissen betrug die Wahlbeteiligung in ganz Bulgarien rund 90 Prozent.
Die Wahlbeteiligung in Bulgarien beträgt, wie die TASS berichtet, 85 Prozent. Die Regierungsparteien haben 80 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt.
Auch Großbritannien verweigert Anerkennung der Regierung
London, 19. November. Wie ein Sprecher des britischen Außenamtes erklärte, nimmt Großbritannien gegenüber Bulgarien die gleiche Haltung wie die Vereinigten Staaten ein, das heißt, es lehnt die Anerkennung der Regierungab.
Die Vereinigten Staaten hatten Bulgarien mitgeteilt, daß sie die ungarischen Wahlen, die am Sonntag abgehalten wurden, als undemokratisch betrachten, weil nur eine einzige Wahlliste, nämlich die der Vaterländischen Front, bei den Wahlen aufschien.
Geuß an die Schweis
Eindrücke an einer Grenze Von unserer ständigen Mitarbeiterin Irmgard Schulz Wenn die Berge ihre letzten, rosigen, strahlend vom Morgenlicht umglühten Spitzen hinter uns lassen, wenn der helle Mittag aufzieht über einem Land, dessen silberner Juwel der nahe Bodensee ist, dann spüren wir in unseren Herzen sachte ein Tor zufallen, das uns von den täglichen Sorgen und Gedanken erwartungsfroh verschließt.
Ja, erwartungsfroh!
Denn die Fremde lockt immer, wo ihr rätselhaftes, stummes Auge uns auch trifft.
Hier aber ist die kleine Pforte, die wir gleichzeitig in uns aufgestoßen fühlen zum neuen Erleben, nicht der bunten Vielfalt anderen Landes, anderer Sitten allein geöffnet Wir tun den Blick in dieses Leben jenseits der Grenze tief gesammelt Wir können nicht verhindern, daß uns bei der Berührung auch mit gnädigerem Schicksal das eigene von seiner nachhallenden Schwere. dem stets begleitenden Ernst — Senkblei unseres Herzens für lange - nicht erlöst.
Wir schauen das Riedgras an, das in langen. dürren Büscheln den alten Rhein umsäumt.
Träge ist der Flußlauf — und die Ufervögel, Enten und Gänse in schnatternden Scharen. ziehen mit schwerem Flügelschlag drüberhin.
Es ist kalt. Stellenweise in der brachen Ebene,
Italienische Frauen wählen
Rom, 19. November. Die „New York Times“ berichtete, der Heilige Stuhl habe die Bischöfe in einem Sonderschreiben aufgefordert, den italienischen Nonnen zu gestatten, in bürgerlicher Kleidung an den Gemeindewahlen teilzunehmen. Die für Dezember geplanten Wahlen werden die ersten sein, an denen Frauen teilnehmen können. Da Papst Pius XII. die italienischen Frauen aufgefordert hat, weitgehendst von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen, erwartet man eine rege Wahlbeteiligung seitens der weiblichen Bevölkerung.
Erfolge einer neuen Partei in Norwegen
Oslo, 18 November. Der Berichterstatter des „New York Harald“, Karl Sulzberger, berichtet über eine verhältnismäßig junge Partei, die christliche Volkspartei, die in Norwegen mit einer geradezu verblüffenden Schnelligkeit an Bedeutung gewinnt. Der Erfolg dieser Gruppe überraschte bei den kürzlich stattgefundenen Wahlen nicht nur die Führer der anderen Parteien, sondern auch ihre eigenen Führer selbst, da diese Bewegung über keine eigenen Berufsorganisationen, Fonds und Zeitungen verfügt, ja nicht einmal ein besonderes Programm aufweisen kann. Die Partei, welche im Jahre 1933 von Nils Lavik, einem ehemaligen linksstehenden Abgeordneten und strenggläubigem Lutheraner ins Leben gerufen wurde, gewann bei den Wahlen im Jahre 1936 zwei
Abgeordnetensitze im Parlament. Im vergangenen Sommer errang sie bei den „Befreiungswahlen“ nahezu zehn Prozent aller im Lande abgegebenen Stimmen, obwohl zur Bestreitung der Wahlkosten nur die kleinen Spendenbeträge ihrer Mitglieder zur Verfügung standen.
„Was ist der Unterschied zwischen Demokraten und Demagogen? Demokraten sind die, die dem Volk dienen; Demagogen sind die, die ihm schmeicheln.“
(Geoges Pestal im „Monde“ vom 15. Nov.)
Die Jugend
„Menschen müssen unter die Jugend gehen, die ihr zer
schlagenes und grausig zerstückeltes Leben vor ihr ausbreiten und ihre qualvollen Einsamkeiten, die ihr Herzblut aufzeigen und die lebendige Zeugen sind und immer noch lieben können.“ („Salzburger Nachrichten“, 15. Nov.)
die von Waldstücken unterbrochen, sommers ein herrlich prangendes Wiesenland sein muß, liegt schon dünner Schnee und der Schritt stößt an harte Bodenkrusten.
Wir sind im Sperrgebiet
Von mehreren Seiten überschlagen die hochgewölbten, derzeit von Soldaten des 1. Österreichischen Freiwilligenbataillons bewachten Rheinbrücken den Fluß, das grüngedeckte Gitterwerk ihrer Eisenkonstruktion ist von Reif beschlagen.
Der Himmel ist bis an den Dunstkreis des verschwimmenden Horizontes im flachen Osten und Nordosten hinter uns von durchsichtiger Klarheit.
Vor uns in der unmittelbar uns gegenüberliegenden Schweiz heben sich die sanften Höhenzüge, die Häuser und Türme auf kleiner freier Höhe in messerscharfen Silhouetten vom blauen Grund.
Während wir darauf hinblicken, Erinnerung von früher mit dem Bild der Gegenwart in schweigender Wehmut mischend, trifft uns vielstimmig, in vollem, prächtigen Chor, das Mittagsläuten von drüben.
Glocken der Schweiz!
Wie oft und mahnend zum Frieden dem großen, leidenden Bruder diesseits ihrer Grenzen mögen sie wohl geklungen haben, während dieser langen, bitteren Kriegsjahre. da an unseren Türmen nur mehr die leeren Lucken in das große Elend herunterstarrten und die schwingende Weihe keinen Ton mehr hatte.
Ansere Zukunft: Beredlungsproduktion!
Von Ing. E. Schantl
tun könnnen — dafür aber wird es möglich umso intensiver die heimischen Arbeitskräfte einzusetzen Und die Zeit wird wieder kommen, in der ein solcher intensiver Einsatz im Interesse der vollbeschäftigung unseres Volkes notwendig sein wird.
Sicherlich, wir werden jetzt, am schwierigen Beginn des Wiederaufbaues unserer Wirtschaft fremde Hilfe nicht entbehren können, aber wir
müssen diesen Wiederaufbau mit möglichst geringer Inanspruchnahme dieser fremden Hilfe durchführen, dafür aber die eigenen Kräfte voll einsetzen Wir haben diese Kräfte im Lande, nur müssen wir den Mut haben, sie zu suchen und hervorzuholen Das Verkehrteste wäre es. jetzt die Hände in den Schoß zu legen und das Ausland dafür bei jeder sich bietenden Gelegenheit um Hilfe anzuwinseln. Dieses Ausland hat auch noch andere Sorgen und andere Interessen, wir aber sollen uns an den Gedanken gewöhnen, daß wir nicht immer im Mittelpunkt des Weltinteresses stehen! Die Erkenntnis, daß wir die Hauptlast des Wirtschaftsaufbaues auf unsere eigenen Schultern zu nehmen haben, muß Allgemeingut werden, sonst wird der Erfolg ausbleiben und wir werden auch
politisch wieder zugrunde gehen Beispiele für beide Fälle haben wir in der neueren europäischen Geschichte; sowohl für ein kleines. vom Meere abgeschnittenes Volk, das sich einst seine Freiheit erkämpft hatte. seine Wirtschaft aber trotz großer Rohstoffarmut durch hartes, beharrliches Arbeiten auf eine ansehnliche Höhe gebracht hat; auch für ein Volk, dessen Staat durch wirtschaftliches Nichtstun schon einmal verloren ging. Halten wir Österreicher uns an das erste Beispiel.
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Wirischaftsnachrichten
Die Aussichten der Baumwollerzeugung
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Mit dem Ende des Krieges sind die Einschrän kungen für den Anbau der Baumwolle von den Vereinigten Staaten aufgehoben worden. Trotzdem wird nicht damit zu rechnen sein, daß die Produkrion während der nächsten Jahre sich beträchtlich über den Stand des Jahres 1945 er heben wird Die Ursache ist ein starker Arbeitermangel da die Arbeiterschaft der Baumwolgebiete während des Krieges in die Industrie gebiete abwanderien und jetzt nicht mehr zur niedriger bezahlten Farmarbeit zurückkehren will Ebenso fehlt es an Düngemittel. Der Ernteertrag des Jahres 1945 wird in den Vereinigten Staa ten mit 9,368.000 Ballen zu je 500 Pfund geschätzt.
Die deutsche Industrie
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Wirtschaftsfachleute sind der Ansicht, man müsse zufrieden sein wenn die deutsche Industrie in kommenden Jahre 15 Prozent der normalen Kapazität erreichen werde.
Sigst. Gficht
Zunächst werden wir alle überhaupt erreichbaren Möglichkeiten im Lande zum Wiederingangbringen unseres Wirtschaftslebens aufgreifen und einsetzen, ohne allzu strenge Beurteilung ob diese oder jene jetzt nützliche Maßnahme, auch auf die Dauer gesehen, unserer Wirtschaft förderlich ist oder nicht. Wir werden also zunächst — um nur zwei Beispiele zu nennen — weiterhin Holz aus unseren bereits so arg beanspruchten Wäldern in einem, auf die Dauer gesehen. unverantwortlichen überausmaße herausholen müssen. nur um ein wenigstens noch erträgliches Minimum an Wärmeversorgung für unsere arbeitende Bevölkerung erreichen zu können; wir werden auch unsere Erdölförderung auf ein Maximum emporschrauben und einen Großteil dieses Rohöles ohne große
Rücksichtnahme auf den Inlandsbedarf dem treibstoffhungrigen Auslande im Tauschwege gegen andere für uns noch lebenswichtigere Güter liefern müssen. Sicherlich wäre es am meisten begrüßenswert, wenn die zu treffenden Sofortmaßnahmen auch in den Rahmen eines endgültigen Aufbauprogrammes später übernommen werden können — jetzt im Augenblicke aber müssen wir zupacken. Ist das wirtschaftliche Leben wieder in Gang gebracht, arbeitet die Industrie wieder, dann ist es an der Zeit, die zünächst ergriffenen Notstandsmaßnahmen daraufhin zu überprüfen, ob sie auch weiterhin förderlich sind oder nicht, dann wird es Zeit, auch die letzten Provisorien gegen Definitives aufzugeben.
Österreich ist ein an Rohstoffen verhältnismäßig armes, an Arbeitskräften aber reiches Land. Je weniger die Güterproduktion — zumindest wertmäßig — an Rohstoffeinsatz, je mehr sie an Arbeitseinsatz erfordert, umso eher paßt sie für die hier im Lande gegebenen Vorbedingungen; mit anderen Worten, was wir hier in österreich anstreben müssen, ist arbeitsintensive Veredelungsproduktion. Bei ihr werden wir mengenmäßig an den knappen heimischen Rohstoffen sparen können, werden wir dies wertmäßig auch an den benötigten Importrohstoffen
Die Zerstörung des europäischen Transportsystems
Dem amerikanischen Abgeordnetenhaus wurde ein Bericht über den wirtschaftlichen Wiederauf bau Europas vorgelegt. in welchem festgestell wird, daß bisher nur etwa 50 Prozent des von malen europäischen Transportsystems wieder in Gang gesetzt werden konnte.
Amerikanische Anleihen für Europa
In einem Ausschuß des amerikanischen Kon gresses über die Wirtschaftspolitik der Nachkriegszeit wird erklärt die Gewährung eine finanziellen Hilfe an Großbritannien und an an dere euronäische Staaten liege im nationalen Interesse Amerikas.
Grundsätze für die Handelspolitik
Auf der Jahrestagung des amerikanischen Anzenhandelsverbandes erklärte James Farsy: „In manchen Ländern zieht man es vor den Handel von der Regierung betreiben zu lassen statt von den privaten Kaufleuten. Wir sind d Ansicht, daß diese Länder den falschen Weg gehn doch wollen wir darüber mit ihnen nicht streit Dagegen wünschen wir aber, daß sie ihren Aufs handel nach kaufmännischen Grundsätzen wickeln und daß sie kaufen und verkaufen es gute Waren, angemessene Preise und promt Bezahlung gibt.“
Weitere 10 NormalverbW der Leb 18 Jahre, A karte für I schnitt 14 de 10 bis 6 Jah schaftliche teilung auf" Ein Anso Fettart beste den in den ständen.
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Das Dollarproblem Englands
Der britische Premierminister Attlee in Ottawa vor Pressevertretern, die beschaffung stelle Großbritannien vor eine schwe rige Aufgabe Er hoffe jedoch, daß die derzeitn
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auslaufen werden Diese Besprechungenn später in Washington fortgesetzt.
Was hat Japan der Krieg gekostet!
Tokio, 11 November Der Kyodo=Nachrichten dienst berichtet heute, daß der Krieg in China und im Pazifik dem japanischen Finanzministe rium zufolge Japan die Summe von rund zwi Milliarden Yen. also fast 13 Milliarder Dollar gekostet hat Diese gewaltigen Krieg ausgaben wurden vom 19. Juli 1937, als die paner China angriffen, bis zum 25. Oktober 19# gemacht.
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Scharf vor uns sperrt der Schlagbalken
Wir plaudern ein wenig mit seinen treuen Hütern, wiederum Soldaten des Freiwilligenbataillons, die das besondere Vertrauen der französischen Militärregierung hieher an diesen verantwortungsvollen Posten berufen hat.
Vor dem österreichischen Zollamt berichtet uns sein Leiter, aus dem Wehrdienst zurückgekehrt, von den Pflichten und Aufgaben seines nunmehrigen Wirkungskreises. Der prachtvoll mit Blumen geschmückten Kirche des Grenzortes auf österreichischer Seite statten wir einen Besuch ab, dann gehen wir auch über diese Brücke, die vor uns liegt.
Ein eigenartiges Gefühl, zwischen den zwei Grenzbalken auf der Mitte der Brücke den roten Strich zu passieren Hier österreich, ein Schritt —
Schweiz!
Welche Versuchung, aus der Not der vergangenen Zeit, besonders der letzten Frühjahrsmonate hinüberzuflüchten in das selige Inselland, das sich bewahrt hat vor der tobenden Brandung ringsum.
Welche zweifelhafte Garantie aber auch denjenigen, die da glaubten. Verbrecher sein zu dürfen an dem Glück und der Sicherheit ihres Landes, um sich dann mit frecher Schlauheit hinüberzuschlagen jenseits der Vergeltung ihrer armen Opfer, die oft genug nicht mehr Vergeltung üben konnten.
unserem vergangenen und gegenwärtigen Schich
sal ist groß. sue, die
Wir spüren eine Wärme aufbrechen, die unt schon heß an der schweren Verschlossenheit einer Mannes han rede seltsam berührt.
Von der Schweizer Hilfe für österreich ist die Rede, von der UNRRA, von bevorstehenden Wahlen bei uns, unseren Sorgen und Wünschen um Südtirol Auch von Kunst
Kultur und Wissenschaft — es ist unglaubsich was so eine Plauderei zwischen zwei Staaten— im buchstäblichen Sinne — für Gewicht hat.
Wir schauen hinüber in das saubere, freundliche Schweizer Städtchen Die Geräusche des Lebens von dort, der Arbeit und des Verkehres geben die Betonung zu den Gesprächen Der Blicz auf den rauchenden Fabriksschlot, auf den elegan vorüberbrausenden Expreßzug, auf die uns Tan talusqualen verursachenden Schaufenster, unter streichen sie.
Die Entschlossenheit in den sich rundenden Gesichtern unserer Leute, die Würde ihrer Haltung, das bescheidene Glück ihrer beginnenden Werkstatt, deren ferner Hammerschlag uns von rückwärts grüßt - und nicht zuletzt die Achtung der Menschen von drüben, die uns auf unserem Heimweg noch umweht rücken aber auch unset Land und unser Geschick wieder hinauf in Reihe der Gezählten.
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Die schweizerische Grenzwache ist freundlich und zuvorkommend Ihre und des Landes Anteilnahme im einfachsten Mann
Und das ist Erhebung.
Notruf an das überfallskommando Polizei: 61 61, Klappe 51.
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