Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 130
Tiroler Tageszeitung
Donnerstag, 22 November 1945
Aue Angeliagten eitiaren sich unschalrig
Der weite Tag des Weltgerichtes über die Kriegsverbrecher
(Drahtbericht unseres 4 Nürnberg, 21. November.
Zu Beginn des zweiten Verhandlungstages brachte die Verteidigung der Angeklagten einen Protest gegen das Gerichtsverfahren ein, indem sie darauf hinwies, daß im Nürnberger Gerichtshof sowohl Richter als auch Ankläger nur von einer Seite ernannt worden seien. Anschließend gaben die Verteidiger im Namen der Angeklagten eine Erklärung ab die aus Gründen der Gerichtsordnung erst später diskutiert werden kann Dann erklärte der Vertreter der Verteidigung, daß es den Verteidigern verboten worden sei, mit den Angeklagten zu sprechen. Er bat für die Verteidigung um die Erlaubnis, mit den Angeklagten im Gerichtssaal sprechen zu dürfen. Der Vorsitzende des Gerichtes,
Lord Justice Lawrence erklärte, daß es ihm außerordentlich leid tue, daß Gespräche im Gerichtssaal nicht stattfinden können Jeder der Verteidiger aber habe die Möglichkeit, mit den Angeklagten im Gerichtssaal schriftlich zu verkehren. Anschließend wurden die Angeklagten aufgefordert, sich zur Schuldfrage zu äußern. Alle zwanzig Angeklagten bekannten sich für nichtschuldig.
über die zwanzig Angeklagten berichtet ein britischer Rundfunkreporter. Niemand würde es
Sonderberichterstatters)
für möglich halten, daß diese Leute vor sechs Jahren das Schicksal Deutschlands in der Hand hielten. Heß und Ribbentrop sehen hager und eingefall n aus Keitel und Jodel trugen ihre alten Uniformen ohne Rangabzeichen Nur Göring schien guter Stimmung zu sein Heß gleicht einem Skelett, sein Gesicht ist gelb und er schüttelt ständig mit dem Kopf. Seiß: Inquart starrte unentwegt vor sich hin Ribbentrop hat die Anmaßung, die ihn als Botschafter in London charakterisierte, völlig verloren Gegen Ende bemächtigte sich seiner äußerste Nervosität, er mußte aus dem Saal geführt werden und ein Beruhigungsmittel erhalten.
Der Verteidiger Ribbentrops gab bekannt, daß der ehemalige Außenminister an das internatio nale Tribunal für Kriegsverbrechen das Ansuchen gestellt hat, einige Zeugen aus Eng. land und Amerika vorzuladen Als prominentester politischer Zeuge wird Winston Churchill genannt.
Weiter wurde in Nürnberg bekanntgegeben. daß der Rechtsberater der jüdischen Weltorganisation, Jacob Robinson, eingeladen wurde, als Berater und Sachverständiger am Nürnberger Prozeß teilzunehmen.
Aus dem beaunen Schuldbuch
Wie Risbenteop rechnete und sich verrechnete
Der frühere deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop, der nun in Nürnberg auf seine Aburteilung als Kriegsverbrecher wartet. glaubte — wie Reuter meldet — im Jahre 1941,
daß Großbritannien infolge innerpolitischer Zwistigkeiten unterliegen werde Ribbentrop äußerte diese Meinung in einer Unterredung mit dem japanischen Botschafter in Berlin, dessen Aufzeichnungen über die damalige Unterredung nun in Washington veröffentlicht werden. Am 29. November fragte der japanische Botschafter
v. Ribbentrop, weshalb Deutschland seine Drohung, in England zu landen, nicht wahr mache.
v. Ribbentrop antwortete: „Deutschland wird wahrscheinlich den ganzen britischen Einfluß im Nahen Osten, Afrika. Gibraltar und dem Mittelmeer auslöschen bevor es Landungsoperationen in England selber durchführen wird. Darüber hinaus steht es mit England zu Hause nicht am besten. Wie wir vernehmen, ist in den Reihen der Konservativen Streit ausgebrochen. Churchills Einfluß ist am Abflauen, und der der Labourparty. Bevin, befürwortet revolutionäre Maßnahmen Unter diesen Umständen kann damit gerechnet werden, daß Deutschlands andere Feldzüge den Fall Englands herbeiführen werden, ohne daß wir Landungsoperationen durchzuführen brauchen“
Aus dem Wortlaut der Aufzeichnungen gehr auch hervor, daß Japan entschlossen war. den Krieg gegen die USA auszulösen, als es von deutscher Seite die Zusicherung erhalten hatte. daß Deutschland sofort an die Seite Jarans in einem solchen Krieg treten würde Am 29 November 1941 erklärte v. Ribbentrop. daß es für
Japan lebenswichtig sei, diese Gelegenheit zur Errichtung einer neuen Ordnung in Ostasien zu ergreifen, denn wenn es zögere, und Deutschland die neue Ordnung in Europa errichtet haben werde, würde die ganze militärische Macht Groß britanniens und der USA. auf Japan konzen triert werden Wenn Japan sich zum Krieg gegen Großbritannien und die USA. entschließe, so sei er überzeugt, daß dies nicht nur im gemeinsamen deutsch=japanischen Interesse sein würde, sondern auch im Interesse Japans allein.
Eva Braun — seit 1936 Hitlers Freundin
Frankfurt, 21. November. Seit Mai 193. war Eva Braun, die später Hitler heiratete und mit ihm in der Reichskanzlei gestorben sein soll. nach ihrer eigenen Aussage die Freundin „des größten Mannes Deutschlands und der ganzen Welt“. In der übersetzung ihres Tagebuches vom Februar bis zum 1. Mai. 1935 wird Hitler am 11. Februar zum erstenmal erwähnt.
Kunstliebhaber .
Paris, 20. November Während Göbbels holländische Gemälde des 17. Jahrhunderts sammelte, schätzte Ribbentrop offenbar mehr die französische Schule des 19. Jahrhunderts. Nachdem bereits der größte Teil seiner Sammlung in einem bayrischen Schloß aufgefunden worden war, hat man nun in Itzehoe, einer kleinen Stadt nordwestlich Hamburg, einen Coret, einen Claude Monet, einen Manet, zwei Zeichnungen von Fragonard, einen Greuze und etwa dreißig Gobelins entdeckt, die „persönliches“ Eigentum des Außenministers Hitlers waren.
Amsiedlungsplan für sieben Millionen Deutsche
Der Alliierte Kontrolkrat in Berlin bestätigte in seiner gestrigen Sitzung einen Plan für die Umsiedlung von sieben Millionen Deutschen aus Österreich, der Tschechoslowakei. Ungarn und Polen, die in die vier Besatzungszonen ausgewiesen wurden Der Plan sieht u. a. vor: Von 3.5 Millionen aus Polen abgeschobenen Deutschen sollen zwei Millionen in der russischen Zone. die übrigen in der britischen Zone aufgenommen werden. Die aus der Tschechoslowakei abgeschobenen 3,150.000 Deutschen sollen in der amerikanischen, der französischen und der russischen Zone Aufnahme finden hievon wie vorläufig festgelegt wurde — 1.750.000 in der amerikanischen und 750.000 in der russischen Zone Die Ziffern für die französische Zone wurden noch nicht bekanntgegeben. Ab
15. April 1946 werden 150.000 Deutsche aus österreich in die französische Zone aufgenommen. Vorher werden 250 000 Flüchtlinge aus der amerikanischen Zone in die französische Zone
überführt werden.
Diese Ziffern sind vorläufige Schätzungen. da noch keine endgültigen Ziffern vorliegen Die Umsiedlung beginnt im Dezember und wird bis Juli 1946 dauern. Durch den neuen Plan wird der Austausch von deutschen Flüchtlingen zwischen den Besatzungszonen nicht berührt.
Schutz der Berliner Kinder
London, 20. November Die Evakuierung von Kindern aus Berlin im Rahmen der sogenannten „Aktion Storch“ war eine großangelegte Evakuierung von Kindern aus Berlin in die britische Besatzungszone, um sie vor der Härte des kommenden Winters zu schützen. 20971 Kinder und 5459 Erwachsenels Begleitpersonen haben auf dem Lande in der britischen Besatzungszone Unterkunft gefunden, das heißt also, daß etwa ein Drittel der annähernd 60000 Berliner Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren aus dem britischen Sektor Berlins evakuiert sind.
Bevölkerungsaustausch in Deutschland
Das Hauptquartier der britischen Kontrollkommission in Berlin gab abends bekannt: Der Austausch von 500.000 Deutschen aus der russischen Zone gegen eine gleich hohe Anzahl aus der britischen Zone ist in Gang. Es werden täglich 5500 Personen ausgetauscht.
Die Zukunft der Kruppwerke
London, 20 November. Aus Essen wird gemeldet: „Alle Gebäude der Kruppwerke, mit Ausnahme von ein oder zwei Lokomotivwerkstätten werden niedergerissen. Der genaue Plan für die Demobilisierung der Gebäude ist bereits fertiggestellt. Andere Unternehmen des Krupp Konzerns in Berlin werden nicht völlig terstört werden So werden z. B. die Kruppschen Grubenwerke wahrscheinlich zum Teil bestehen bleiben, um Deutschland die Möglichkeit zu geben, eigenes Erz zu benützen, statt Erz einführen zu müssen. Ebenso wurde beschlossen, die Friedrich=Alfred=Hütte in Rheinhausen bei Duisburg wieder anzublasen, um dringend benötigtes Malerial für Brückenbau zu produzieren.“
Der Papst an die deutschen Bischöfe
Ein Brief Papst Pius" XII. an die deutschen Bischöse wurde Montag veröffentlicht. In diesem verleiht der Papst der Hoffnung Ausdruck, daß die Deutschen einen „dauerhaften Frieden erreichen möchten, welcher auf den festen Grundlagen der Wahrheit und Gerechtigkeit ruht. um den Völkern zu ermöglichen. einander in brüderlicher Liebe zu finden“. Der Brief, welcher in der offiziellen Monatsschrift des Vatikans „Acta apostolica“ veröffentlicht wurde verspricht, daß der Vatikan weiter mit den Vereinigten Staaten und Großbritannien in Verbindung bleiben würde, um die Lage in Deutschland zu entspannen. Der Brief ermahnt zuletzt die Deutschen, in den Schoß der Kirche zurückzukehren.
Der Leser hat das Wort
Heizmaterial für zerbombte Wohnungen
Man versucht heute vielfach die Folgen des letzten Weltbrandes zu lindern. Sei es auf dem Gebiete der Ernährung oder sei es auf dem der Brennstoffversorgung. Jeder Leser wird dem Bemühen der Behörden, in erster Linie die Krankenhäuser und öffentlichen Gebäude, vor allem die Schulen, mit Brennstoff zu versorgen, zustimmen müssen Denn diese müssen unter allen Umständen vor der Kälte bewahrt werden, um dem Volk die Gesundheit zu erhalten und damit die drohenden Seuchen abzuwehren. Aber wenn eine Versorgung der Haushalte mit Brennstoft erfolgt, dann soll man nicht nur die kinderreichen Familien und die alten Leute bevorzugen, sondern vor all den andern diejenigen Familien, die in teilweise bombenbeschädigten Häusern lehen müssen. Denn diese
sind vor allen andern den Unbilden des Wetters und dem Frost ausgesetzt
Man hört solche Leute vielfach über das Frieren mit folgenden Worten urteilen und damit ihre harte Lage schildern: „Ja, wenn wir genug zum Essen hätten, dann wär" es leichter zu ertragen, aber so ist es halt furchtbar hart!“ Könnte man diese Familien wenigstens vor dem Frost beschützen, dann werden sie all das andere viel leichter und gefaßter ertragen.
Ein Bombengeschädigter.
Vorschlag an das Ernährungsamt
Durch die ungünstigen Schulverhältnisse in Innsbruck (wenig Schulräume, wenig Lehrpersonal usw.) sind die Schulstunden vielfach bis in die späten, Mittagsstunden hinein ausgedehnt. Bei der heutigen Z teilung der Lebensmittelrationen ist es den Eltern schwer möglich, den Kindern eine entsprechende Jause mitzugeben, die infolge der kalten Schulräume um so dringender benotigt würde. Wenn auch die Lebensmittellage nach wie vor sehr angespannt ist, so soll doch nachstehender Vorschlag dem Ernährungsamt der Stadt Innsbrück zur Erwägung vorgelegt sein. Wäre es möglich, auf die Lebensmittelkarte für Jugendliche (6 bis 18 Jahre) im Gebiete der Stadt. Innsbruck jeweils eine Sonderzuteilung von einem Wecken Brot (1000 Gramm) für unsere Schulkinder
aufzurufen? Der Aufruf könnte ja, um auf das Stadtgebiet Innsbruck begrenzt zu bleiben, ähnlich erfolgen wie jener der Trockenmilch, daß nämlich zur Einlösung dieses Punktwertes der Lebensmittelkarte der Innsbrucker Haushaltsausweis ersorderlich ist.
Zy.
Straße herumzustehen und verlieren so die beste Studienzeit.
Eine Anregung, verbunden mitseiner dringenden Bitte: doch zu prüfen, obses nicht möglich wäre, z. B den Zug um 12.40 Uhr ab Innsbruck eine halbe Stunde später abgehen zu lassen, eing, um 13.20 Uhr, da doch 11.40 Uhr ein Schnelling ins Unterland verkehrt, dabei aber könnten alle Schüler, die vormittags Unterricht haben, gegen 15 Uhr schon daheim sein. Man würde damit dos manche Lebensmittelkarten ersparen.
Ferner die Frühzüge: 6.03 Uhr geht ein ab Schwaz nach Innsbruck, der nächste Zug i gleicher Richtung um 6.52 und 8.28 Uhr, dam aber keiner mehr bis 13.50 Uhr Wäre es nun nicht möglich, den Zug um 8.28 Uhr so anzustzen, daß er etwa um 12 Uhr ab Wörgl verkehren würde Wer außer den Fahrschülern in Innsbruck zu tun hat, ist froh, wenn er bereits um 8 Uhr schon in Innsbruck ist und viel Zeit für sein Zänge und Besorgungen hat. Darum ist der Zug um 6.52 Uhr sehr gut. Mit dem Zug um 8.28 Uhr: kommt man erst gegen halb 10 Uhr nach bruck. Man hat dann sehr wenig Zeit bis miltogs, so lange die Amter offen sind, und länger al man muß, bleibt bei den gegenwärtigen Verhältnissen doch niemand gerne in Innsbruck. Wen aber ein Zug um 12 Uhr ab Wörgl ginge,
käm man so gegen 13.30 Uhr nach. Innsbruck un hätte wieder einen ganzen Nachmittag für B# sorgungen. T. K., Schulinspektor
Bitte der Eltern an die Bundesbahndirektion
Die ganze Not der Nachkriegszeit wirkt sich llmählich recht bitter aus. Auch so beim Zugsverkehr für Fahrschüler ins Unterland. Bombenbeschädigte Schulen, Einquartierungen der Besätzungstruppen usw. bringen eine Zusammenpferchung der Schüler auf wenige Unterrichtsräume notwendig mit sich. Infolgedessen sind die Schuldirektionen gezwungen, wechselweise den Unterricht zu erteilen, so daß manche Schüler am Vormittag, manche am Nachmittag den Unterricht besuchen müssen.
So ergibt es sich, daß dreimal die Woche Schüler bereits um 8.28 früh ab Schwaz nach [Innsbruck fahren müssen, damit sie rechteitig um 14 Uhr den Unterricht besuchen können. Somit müssen die Schüler wegen 5. SchulStunden den ganzen Tag verpflegt werden.
Anderseits müssen Schüler, die um 13 Uhr ie Schule verlassen, bis 17.20 Uhr mit leerem Nagen warten, bis sie von Innsbruck abkommen können. Also muß ein Schüler, der um 14 Uhr Schule hat, um 8.28 Uhr fahren und kommt erst egen 18 Uhr heim.
Nun denke man sich die Nachkriegsverhältnisse azu: Knappe Lebensmittelmarken, schlechtes
Schuhwerk, die meisten Schüler ohne gute Kleiung oder warme Mäntel, keine geheizten Warteäle oder Räume für eine entsprechende Unterkunft. Die Schüler sind sohin gezwungen, auf der
Kunsthandwerkliche Malerei oder Kitsch?
Kommit man heute in ein Strumpfgeschäft. in einen Parfümerieladen, in ein Kleiderhaus ode in eine Papierhandlung, findet man überall=bemalte Artikel, die meistens jedes künstlerische Durchschnittsniveau vermissen lassen. Durch de Wucherpreise, die heute verlangt und ja auch bezahlt werden, angelockt, malt heute alles Flüchtlinge aus aller Herren Länder, die nich mehr zurück können oder wollen, entlassene amte, arbeitslose Akademiker, Studenten, Soüler und Kursteilnehmer, die oft nur an einem Kuteilnehmen, um dem Arbeitsamt zu entgehen und ihre Lebens= und Kurskosten nur dadurch be streiten, daß sie gelegentlich abends einige=Teller oder Steine bemalen.
Da wird nun alles mögliche und unmögliche bemalt. In Ermangelung von geeigneten Gegen ständen werden meistens Bilder ohne Rahmen Lesezeichen, Teller und sogar gewöhnliche Sti ßensteine bemalt, und zwar immer wieder Alpen blumen und der Tiroler Adler in den verschieden sten Abarten. Ganz abgesehen davon, daß essch dabei um unser Landeswappen, das nicht ausse den xbeliebigen. Industrieartikel geschmiert werden sollte. handelt, sind diese sogenannten Künst ler alles landesfremde Flüchtlinge, von denen die meisten nicht einmal wußten, daß es Tirol giä und jetzt vorgeben, Tiroler Volkskunstmalerei##
machen. Es haben sich hier auch schon eine # zahl Unternehmungen gebildet; von denen meisten ohne Gewerbéberechtigung sindunde
auf die Ausrede. kunsthandwerkliche Arbeit ein freies Gewerbe. stützen, Eine Frechheit## ist es, wenn Wiener Flüchtlinge Tiroler=beschäf gen und diesen zeigen, wollen. wie man Tira Reiseandenken herstellt, immer neue Leutedon abrichten und dadurch den bestehenden bode ständigen Betrieben, in denen meistes Te Invalide beschäftigr sind, welche setzt aber ifole des großen Materfalmangels nicht genug ersh gen können, für die Zubunft eine großerson burrenz erziehen All diese Arbeiten haben mi
Kunsthandwerk und Volkzskunst nichts zu i
eine Andust
sondern sind eine reins Andustriemalerei. sa übrigen sind unter den Dingen, die heute al als kunsthandwerkliche Artikel erzeugt und vin kauft werden, vier Arten auseinander zu halten Reiseandenken. Kunsthandmerk Volbskunst un Kitsch. Letzter ist heute leider am meisten ven treten Es wäre wirklich einmal an der Zeitu allen diesen sogenannten Künstlern aufzsträum und sie dort einzusetzen wo sie wahrscheins dringender gebraucht werden.
Wer git als Parteianwärter
Personen, die zwar um Aufnahme in die tei ersucht haben, deren Ansuchen aber entweder nicht erledigt oder abschlägig beschieden worden sind, haben nicht als Parteianwärter zu gelten. Diese haben daher auch das Wahlrecht.
Im „Linzer Volksblatt“ wird zu dieser Frage auf einen eben erschienenen Kommentar zum Verfassungsgesetz über das Verbot der NSDAP. verwiesen, wonach angenommen werden darf, daß vier Voraussetzungen erforderlich sind. um die Eigenschaft als Parteianwärter zu erhalten:
1. Die Anmeldung zur Partei;
2. die Ausstellung einer provisorischen Bestätigung über die Mitgliedschaft;
3. die Berechtigung zum vorläufigen Tragen des Parteiabzeichens;
4: die Einzahlung des Mitgliedsbeitrages wenigstens für einen Monat.
Brandl
Wien, 20. November. Der ehemalige Polizeipräsident. Franz Brandl, der kürzlich verhaftet worden ist, war am Ende des vorigen Weltkrieges vom damaligen Polizeipräsidenten Schober zum Leiter der Staatspolizei und später zum Polizeidirektor gemacht worden, später kam es zwischen ihm und Schober zu einem Bruch Nach dem Rücktritt Schobers wurde Brandl von Starhemberg zum Polizeipräsidenten ernannt. 1932 wurde er Polizeipräsident, im März 1933 trat er zurück. Brandl stand mit den Nationalsozialisten bereits seit 1925 in Be
ziehung. Er war der Mittelsmann zwi den Nazi und den sogenannten betont nationalin Kreisen, das heißt jenen Großen der Wirtschaft die nicht offiziell zu den Nazis übergehen wol ten. Die Zusammenkünfte fanden ständig in „Deutschen Klub“ statt. Im März 1933, als die NSDAP. in Österreich noch nicht verboten nah ließ Brandl sich vom Gauleiter Frauenfeld offt ziell in die Partei aufnehmen und es erregtede mals großes Aufsehen, als man ihn in aller I. fentlichkeit mit dem braunen Hemd, und den Hakenkreuz umhergehen sah. In der illegaler Zeit war er Landesleiter. Sein Sohn gehörte der
Für uns A. wir, die wir
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gar eigene P## vor uns aufg aus noch ein größere Glück sprechungen chelt und Staates und dem ung ten Fußtritt nokratie; ja die besse Es schwillt cher Bedeutun und wir woll sen Tagen no es wird dann einem wieder zufällt, vor 8 hren unwide
Tirols
Die Eiber Schwoich f Klamm, der wände, die a dachbach begr birgsbach fül Dieselbe ist tdurchfahrt e dern ereignet fall. Der Geper aus Kuf herrschaft üb Beim Sturz und eine schr im Auto ins Ein ähnlick vember um JakobsbrückeBundesstraße Ein Dreiraddie Böschung fanden sich ar Landeck, zwa
Einbruchsversuch im Arsenal
Wien, 20. November
Die „Österreichische Zeitung“ erklärt, daß die Untersuchung über die Entstehung des Brandes im Messepalast abgeschlossen wurde und zur Feststellung geführt hat, daß keine Brandstiftung vorliegt Es handelte sich um einen kraffen Fal von Nichteinhaltung der Feuerschutzvorrichtungen
Fünfzig Personen in Zivil wurden am Samstag von der Wache im Arsenal überrascht. Sie woll ten im Heeresmuseum einbrechen Als die tärpolizei eingriff. kam es zu einem Feuergesech Zwei Mann konnten gefangengenommen werden die ührigen enthamen. 3337
32.600 Evaknierte in Kärnten untergebracht
Klagenfurt, 20 November Wie
meldet, teilte Generalmajor W H Statton,
Chef
des Stabes der britischen Truppen in Österreich Pressevertretern mit, daß in Kärnten nahez32.000 Evakuierte untergebracht, wurden