Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr 131
Tiroler Tageszeitung
Freitag. 23 November 1945
Die Entdeckung der Nazi=Dokumente
Amerikanische Enthüllungen im Nürnberger Weltprozeß
(Drahtbericht unseres Sonderberichterstatters)
Nürnberg, 22. November.
Im Gegensatz zu verschiedenen Verlautbarungen ist von einem Beschluß auf Antrag eines Aufschubs im Kriegsverbrecherprozeß, den gestern die deutschen Anwälte eingebracht haben sollen, nichts bekannt. Nur der vom Gerichtshof mit der Verteidigung des noch flüchtigen Martin Bormann beauftragte Verteidiger hat um Einräumung einer ausreichenden Frist gebeten, um die Verteidigung seines Klienten vorbereiten zu können.
Das Gericht erteilt hierauf dem amerikanischen Obersten G. Storey das Wort, der über die Methoden berichtete, mit denen die von den amerikanischen Anklagevertretern vorgebrachten Unterlagen gesammelt und identifiziert wurden. Die Deutschen hatten ihre Dokumente an allen möglichen Orten, wie in Salzbergwerken oder unter der Erde. hinter falschen Mauern und anderweitig versteckt. So wurde der Briefwechsel des Angeklagten Rosenberg sowie sein Briefwechsel mit der Nationalsozialistischen Partei hinter einer falschen Mauer in einem alten Schloß in Bayern gefunden. Die Akten des Hauptquartiers der Luftwaffe wurden an verschiedenen Stellen in den bayrischen Alpen gefunden. Auf Anforderung des amerikanischen Staatsanwaltes Jackson wurden sie nach
Nürnberg gebracht, wo sie von Fachleuten geprüft und übersetzt wurden. So wurden im Justizpalast mehr als 2500 Dokumente geprüft und photographiert. Nur einige hundert davon scheinen als Beweisstücke im Prozeß auf. Diese Dokumente werden zu gegebener Zeit der Verteidigung zur Verfügung gestellt werden.
Nach Verlesung der Aussage des Majors
William Coegan, der im Juli 1945 mit der Sammlung der Belastungsdokumente gegen die Kriegsverbrecher beauftragt worden war, legte der amerikanische Staatsanwalt dem Gerichtshof ein erstes Dokument über die nationalsozialistische Organisation vor. Auf einer riesigen Tafel wird hierauf der Versammlung ein Diagramm mit allen Einzelheiten der nationalsozialistischen Hierarchie vorgeführt. Es handelt sich hierbei um die getreue Nachbildung der im März 1940 von der NSDAP auf dem Gipfel ihrer vergänglichen Macht entworfenen Unterlagen. Diese übersicht zeigt ohne die leiseste Möglichkeit eines Zweifels, daß die nationalsozialistische Partei ein „Staatüber dem Staat“ war. Die NSDAP anerkannte nur ihre eigenen Gesetze und legte sie zu ihren Gunsten aus. Sie
maßte sich alle Rechte an. Ein anderes Dokument, das der Versammlung präsentiert wird, handelt vom deutschen Staat. Im Jänner 1937 waren alle Ministerien und alle Schlüsselstellungen des Reiches in der Hand der Nazis. Vor allem die politischen Unterredungen zwischen Rosenberg und Heß werden ins Licht gerückt.
Alle 20 Angeklagten hörten heute ihre Namen von seiten der Anklage genannt. Ein neuer Sprecher, Mr. Albrecht, erhob sich vom Tisch der amerikanischen Anklagevertretung und legte dem Gericht ein Schema vor, aus dem der Anteil jedes einzelnen der Angeklagten daran, mit Ausnahme von Jodl, hervorgeht. Frick, Schacht und eine Reihe weiterer Angeklagter zeigten während dieses Teiles der Verhandlung wenig Aufmerksamkeit, obgleich ihre Namen häufig erwähnt wurden. Keitel, der sich vorher Notizen gemacht hatte, legte seinen Bleistift weg. Vielleicht ist die Organisation von Hitlers alter Regierung für die Männer auf der Anklagebank nicht mehr von Interesse.
Die Angeklagten können sich in den Pausen ungehindert miteinander unterhalten und machen von dieser Freiheit auch ausgiebig Gebrauch. Sie verlassen die Anklagebank und sammeln sich in kleinen Gruppen und sprechen miteinander. Es ist sehr interessant zu beobachten, welche Gruppen sich unter den Angeklagten bilden. Schacht und Papen sind sehr viel zusammen, und während der Pause in den Verhandlungen heute vormittag bemerkte ich, wie Keitel eine Art von Hofstaat um sich bildete und an die Gruppe von Angeklagten eine Rede hielt. Göring ist sehr viel mit den früheren Wehrmachtschefs Raeder, Keitel und Jodl zusammen. Er erscheint immer strahlend und redet mit lauter Stimme.
2239 Tonnen Geheimdokumente
Berlin, 21 November.
Die Sichtung des größten Nachlasses in der Geschichte wird jetzt in Fürstenhagen, 15 Kilometer südöstlich von Kassel, durchgeführt. Beamte der nationalsozialistischen Ara sind an der Arbeit, um 2239 Tonnen von Geheimdokumenten zu sichten und zu übersetzen. Dieses Material ist aus Berlin hierhergebracht worden. In zahlreichen Gebäuden der größten deutschen Sprengstoffwerke in Hessisch=Lichtenau verrichten 2252 hohe Nazifunktionäre und Staatsbeamte ihre Tätigkeit unter der Aufsicht britischer und amerikanischer Offiziere Die amerikanischen Offiziere stehen unter der Führung von Oberst Henry Newton. In separaten Gebäuden sind die einzelnen „Ministerien“ untergebracht.
Vollstreckung des Todesurteiles an zwei Unmenschen
Wien, 22. November. Das Volksgericht beim Landesgericht Wien hat am 17. August den 40jährigen Fleischhauer Rudolf Kronberger und den 49jährigen Koch alias Frank wegen der Verbrechen des mehrfachen gemeinen Mordes, der Quälerei und Mißhandlungen nach dem Kriegsverbrecherprozeß zum Tode durch den Strang verurteilt. Das Todesurteil ist am 20. November vollstreckt worden.
Der deutsche Druck auf Ungarn Budapest, 22 November. In dem Hochverräterprozeß gegen den früheren ungarischen Ministerpräsidenten Imredy wurden am Dienstag der ehemalige SS=Gruppenführer Edmund Veesenmeyer als Zeuge vernommen. der seinerzeit als Generalbeauftragter des Deutschen Reiches und Chef der Gestapo in Ungarn tätig war Veesenmeyer sagte aus, daß im Mai 1944 ein Hirtenbrief, der gegen die Verfolgung der Juden protestierte, auf deutschen Druck hin in den ungarischen Kirchen nicht verlesen werden durfte. Außerdem erklärte Veesenmeyer, daß er die Umformung der Regierung erzwungen habe, daß er mit der Besetzung Ungarns gedroht habe.
Rasche Heimkehr der Kriegsgefangenen aus
Das amerikanische Kriegsministerium hat bekanntgegeben, daß 60.000 deutsche und italienische Kriegsgefangene innerhalb der nächsten zwei Wochen die Reise nach Europa antreten werden Innerhalb kurzer Zeit werden alle noch in Amerika befindlichen deutschen Kriegsgefangenen auf dem Wege nach Europa sein.
Die österreichischen Kriegsgefangenen in England Der britische Kriegsminister Lawson erklärte im Unterhaus, daß die Zeitungen, die von der Militärregierung in Österreich für die österreichischen Kriegsgefangenen in England hergestellt werden, mit Papier versorgt werden Auch andere österreichische Veröffentlichungen sollen ihnen zugänglich gemacht werden. Seit Mai 1945 dürfen in Großbritannien ansässige Verwandte österreichische Kriegsgefangene in England besuchen
Radio London meldet — heute früh in Amerika
an Lungenentzündung Unter seinem Befehl landete die siebte amerikanische Armee im August 1944 in Südfrankreich und machte ihren auffehen, erregenden Vormarsch durch die französischen A. pen und später übr den Rhein und durch
Deutsche Kriegsgefangene aus Amerika für den Wiederaufbau Frankreichs
Washington, 21. November. Bezüglich der überstellung deutscher Kriegsgefangener an Frankreich stellt das Staatsdepartement fest: Gemäß Vereinbarung der alliierten Regierungen wird Frankreich 1,300 000 deutsche Kriegsgefangene erhalten, die in Arbeitsbataillonen den Wiederaufbau der verwüsteten Gegenden durchführen sollen.
General Patsch gestorben
General Patsch, der ehemalige Befehlshaber der siebenten amerikanischen Armee, starb — wie
Riesenstreik bei General Motors
Washington, 21 Nov
Der vom Arbeitersyndikat der Automobilindu strie „Cio“ gegen die „General Motors“ erklärtz Streik beginnt in den ganzen USA um die gleic, Zeit, und zwar um 8 Uhr auf der pazifischen Seite, um 9 Uhr in der Mitte der Vereinigte Staaten und um 11 Uhr im Osten. Das Syndika hat nach allen Richtungen Telegramme abgehen lassen, um den Streik auf eine genaue Uhrzi festzulegen. Diese Entscheidung wurde von 20 Vertretern des Syndikates getroffen, die sich in Hotel Barlum in Detroit versammelt hatten.
Bei General Motors ist ein Generalstreik ausgebrochen. Er richtet sich nicht nur gegen di größte Industriefirma der Welt und umsah 350.000 Angestellte, sondern er ist auch bezeichnen durch die Gründe, die ihn auslösten Gut inso mierte Kreise weisen darauf hin, daß die geso derte Lohnerhöhung von 30 Prozent zurückti gegenüber der Tatsache, daß die vom Syndikate forderten Verhandlungen die Grundlage der ## ziehungen von Lohn und Gewinn berühren.
Freie Tribüne der Parteien
PO
Weshalb ich Kommunisten wähle
Wenn mir jemand vor zehn Jahren prophezeit hätte, daß ich am 25. November Kommunisten wähle, hätte ich nur mitleidig gelächelt. Mit Politik habe ich mich nicht viel befaßt, sondern mir ging es immer nur darum, mein Auskommen zu finden, ein ruhiges Familienleben zu führen und, wenn möglich, einen Spargroschen auf die Seite zu legen. Wie die meisten Tiroler habe ich mich um die Februarereignisse von 1934 kaum gekümmert. Und da mir das Militärische überhaupt nicht liegt, konnte ich mich auch für die Nazis nicht erwärmen. Dennoch habe ich zu den vielen gehört, die sich vom „Anschluß“ eine Besserung der Verhältnisse erhofften. Tatsächlich fand ich auch in einem neuerrichteten Rüstungsbetriebe Arbeit.
Aber es dauerte nicht lange, eigentlich nur wenige Monate, bis ich wieder nüchtern wurde. Damals kamen die aus dem „Altreich“ in hellen Scharen nach Tirol, und bald konnte kein Zweifel daran bestehen, daß ihre Neigung nicht so sehr uns und unserem Lande galt, als vielmehr den begehrten Mangelwaren.
Doch es kam ärger: Bald konnte man keinen Gang mehr zu einer Behörde, einer maßgebenden Dienststelle oder sonst wohin machen, ohne hinter dem Schalter auf einen Piefke zu stoßen.
Dann kam der Krieg. Als Soldat habe ich mich draußen oft mit österreichischen Kameraden unterhalten und überlegt, wie sich die Entwicklung wohl nach dem Kriege gestalten würde. Es waren nicht alles bewußte Österreicher, es gab Konjunkturritter darunter, die eiskalt erklärten, daß sie den Krieg nie verlieren könnten, daß sie entweder siegreiches Großdeutschland oder von den Alliierten befreite Nation würden. Aber die große Mehrzahl fühlte sich in der preußischen Zwangsjacke nicht wohl. Im Unterbewußtsein empfanden wir alle schon damals: Etwas Neues müßte kommen, neue Männer, neue Gedanken, neue Methoden!
Dennoch war ich befremdet, als ich in den ersten Maitagen auf der Maria=Theresien=Straße ein kommunistisches Lokal mit Hammer und Sichel entdeckte. Ich schwankte zwischen Hemmung und Neugier.
Seitdem sind viele Monate vergangen. Jetzt gibt es Zeitungen und Versammlungen. Ich lese alle Zeitungen und habe mir keine Versammlung — gleich, welcher Partei — entgehen lassen. überall hat"s gute Redner mit vernünftigen Argumenten. Nur eins ist mir aufgefallen: Von der Fortführung des Kampfes gegen den Faschismus ist bei den andern kaum noch die Rede. Dabei pfeifen es die Spatzen von den Dächern, daß noch immer ehemalige NSDAP=Mitglieder in den Behörden, vor allem aber in der Wirtschaft, auf wichtigen Posten sitzen.
Ich verstehe nicht viel von Politik. Aber soviel versteht wohl der Unpolitischste: So lange diese Herren Einfluß und Macht behalten, so lange ist alles Gerede von „Demokratie“ sehr leichtfertig Ich hasse die Nazis, weil sie an unserem Unglück schuld sind, und zwar die Parteigenießer noch mehr als die kleinen Parteigenossen. Gegen diese Parteigenießer nehmen nur die Kommunisten energisch Stellung. Das gefällt mir.
Wenn ich am 25 November zur Wahl gehe, dann wird mich aber auch ein anderer Grund bewegen:
Die anderen Parteien haben in den vergangenen Jahren Gelegenheit gehabt zu zeigen, was sie können — und was sie nicht können Die Kommunisten konnten das bisher nicht. Die Kommunisten haben neue Männer mit neuen Ideen und an Energie scheint es ihnen auch nicht zu fehlen Deshalb werde ich am 25. November Kommunisten wählen! Lena U.
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Ziel und Weg der „Osterreichischen Volkspartei“
Die „Österreichische Volkspartei“ ist eine österreichische Partei. Sie ist keine Sektion irgendwelcher internationaler Parteien für Österreich. Ihr Bekenntnis zu Österreich steht voran im Namen und voran im Programm. Sie verkörpert gerade deshalb europäisches Gedankengut, das Gedankengut der Gemeinsamkeit, des Willens zur Wiederkehr der Ideen wahrer Menschlichkeit.
Die „österreichische Volkspartei“ ist eine Partei des Volkes. In ihr sind, wie im Volkskörper selbst, alle Berufsstände als gleichberechtigte Glieder vertreten: die Bauern im Bauernbund, die Arbeiter, Angestellten und Beamten im Arbeiter= und Angestellten=Bund; Handel, Industrie, Gewerbe und freie Berufe im Wirtschaftsbund. Sie ist nicht die Partei der ständischen oder beruflichen Aufspaltung, sondern die Partei des Volkes in seiner Gesamtheit.
Das Ziel der „Österreichischen Volkspartei“ ist der Neuaufbau der geliebten Heimat, ihre Wiedergeburt im Geiste der Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde, im Geiste europäischer Gesinnung und damit im Geiste Österreichs. Der Mensch selbst und sein Wohlergehen steht im Mittelpunkt ihrer Politik.
Der Weg zu diesem Ziel ist ein Weg der Nitte, der sich von allen extremen Doktrinen, wie Rassenhaß und Klassenhaß oder konfessionelten Kämpfen fernhält. Mäßigung, Duldsamkeit, Verständnis für den Nächsten und Gerechtigkeit sind die Leitsterne, zu denen wir aufschauen.
Die „Österreichische Volkspartei“ ist eine denokratische Partei. Sie lehnt jeden klassenmäßigen und staatlichen Totalitätsanspruch ab und bekennt sich zur Demokratie der Freiheit ind Gleichheit des einzelnen Menschen.
Die „österreichische Volkspartei“ ist eine neue Partei. Sie ist unbelastet von den Parteiprogramnen von gestern. Ihr Blick ist nach vorwärts in die Zukunft gerichtet. Die „Österreichische Volkspartei“ ist daher auch die Partei der Jugend, einer Jugend, die alle billigen Phrasen ablehnt und die bereit ist, zu arbeiten.
Die „Österreichische Volkspartei“ will ein neues, ein schöneres Österreich. Wer daran mitarbeiten will, ist willkommen, wo immer er auch gestern und vorgestern gestanden ist, vorausgesetzt. daß er sich zu Österreich bekennt und frei von
Schuld ist.
Wir wollen das wahre demokratische, freie und selbständige Österreich. Wer hierbei mithelfen will, der wähle die
„Österreichische Volkspartei“.
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Die sozialistische Idee und die Bauern
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Es kommt nicht von ungefähr, daß es den Szialisten bisher wohl in sehr starkem Maße ge lungen ist, die städtische Arbeiterschaft und zun Teil auch die landwirtschaftliche Arbeiterschaftn gewinnen, daß sie aber bisher weniger Ersh hatte bei ihrer Werbung um die Bauern sellt Dabei kann der Sozialismus nur dann zunEnziele gelangen, wenn er alle arbeitenden Nuschen, sowohl die in der Stadt als auch die am Lande davon überzeugt, daß die heutige Bi schaftsform überlebt ist und die Menschheit so sie nicht zugrunde gehen, neue Wege beschrein muß.
Was will nun der Sozialismus?
Der Sozialismus will die Planwirtsch das heißt eine Produktion, die gesichert iste Krisen und Absatzstörungen. Dazu ist esno dig, die Erzeugung nach dem Bedarf undic nur nach dem Profit allein zu regeln ## dem Arbeiter noch dem Bauern entgeht dam irgend etwas, im Gegenteil, beide Klassenda# im Grunde das größte Interesse an einer sochn Wirtschaftsordnung. Der Bauer, weil er duch gesichert wird gegen die Absatzstörungendn Verkauf seiner Produkte, weil er ferner mit stimmten und gerechten Preisen rechnen könt der Arbeiter, weil er nicht mehr um seinen# beitsplatz bangen müßte, wenn die Erzeugu planmäßig fortlaufend, im stets gleichem mus vor sich geht.
Die Gegner der Sozialisten laufen insbesonden gegen die Planwirtschaft Sturm und wollen# Bauern einreden, daß Planwirtschaft Enteignn jedes Besitzes und Sozialisierung aller Produ tionsmittel bedeutet. Dies ist unrichtig Die ernschaft muß diese Propaganda einmal dus schauen. Sie muß sich darüber klar werden, ihre Interessen die gleichen sind, wie die der#
beiter in der Stadt, daß das Wirtschaftschaos na gemeistert werden kann, wenn der eine nach rec und der andere nach links zieht. Sie muß dar kommen, daß bisher irgend etwas nicht gestimn hat in unserer Wirtschaft, denn sonst wäre nis eine Krise der anderen gefolgt Krisen sind nic unvermeidlich, sie sind bloß verursacht durch ein falsche Organisation unserer Wirtschaft, dies selbst ist aber ebenso dem Fortschritt und Wandel unterworfen, wie alles, was Mensche schaffen.
Unsere Bauern wägen lange und genau, ehest sich festlegen, gehen aber dann unbeirrbar Weg. Es kommt daher sicher der Tag, an des Stadt und Land zusammengehen werden und die ser Tag wird dann zum Ausgangspunkt ein neuen und glücklicheren Zeit.
Zu diesen Glätzle rung: „An erschien in Unterberge fenster des gen Einhrsolche Einl nächtlich v# tende Zim und die hie nicht einge schäftsführe diese Nach beständen, barungsgen ten sollen ständlich i diesen
Ab Mont Tiroler K witwen, § unterstützur nen), die in Mühlau) Kriegsopfen opfer) in und 4 bis
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Schätzungen über die Verluste in diesem Krieg
Vatikanstadt, 22. November. Nach Berechnungen des Vatikans betragen die zivilen und militärischen Verluste im zweiten Weltkrieg 22.600 000 an Toten und schätzungsweise 30.000. 000 an Verwundeten. Diese Summen ergeben sich aus den von den kriegführenden Nationen, den Roten=Kreuz=Stellen der Neutralen, des Vatikans und anderen Stellen mitgeteilten Ziffern.
Neuer Rekord im Langstreckenflug
Der längste Non=Stop=Flug der Geschichte enDienstag in Washington. 35 Stunden
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und fünf Minuten nach dem Start auf der Inse Guam im westlichen Stillen Ozean landete ein amerikanische B 29 sicher auf dem Flugplatz dei amerikanischen Hauptstadt. Die Maschine hat ohne Zwischenlandung und ohne zu tanken i ununterbrochenem Flug 13.116 Kilometer zurück gelegt.
Ein neuer Miniaturmotor
Die Westinghouse=Electrie=Gesellschaft hat eine Reihe verbesserter kleiner Motoren hergestellt
Der kleinste ist für führerlose Flugzeuge
stimmt. Er hat einen Durchmesser von knapp 3 Zentimeter, entwickelt „evoch bei normaler Fiug" geschwindigkeit 275 Pferdekräfte.
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