Tiroler Tageszeitung 1945

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24. November 1945
Tiroler Tageszeilung
Nr. 132 Seite 5
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die Sonntage sind seiten geworden. Auch im leben alten Innsbruck. Nun sind wir schon dank##r für Sonnenstunden. Zuweilen, wenn das zerbstlicht noch einmal um den altersgrauen Stadtturm glänzt und in soltenem klaren Blau der Himmel ihn umleuchtet, dann ist es wohl so, al gäbe es gar kein Scheiden.
und dabei ist doch ein so schweres, schweres Bschiednehmen von dem Lachen des Sommers inweg zu den grauen Wintertagen. Und doppelt schwer ist jetzt so ein Sonntag, wenn des Alltags Läm verging und des Menschen Herz besinnlich ird. Wenn die Stille um die alten Giebel der Sadt geht, wenn die Kaufmannsfenster verhan##n sind und die Menschen mit ruhigem Gang durch die Straßen gehen.
Solch einen Tag nennt unsere Sprache in ihrer i# oft unergründlichen Schaffenskunst einen sonntag. Und es ist dabei gleich, ob die Sonne am Himmel scheint oder die Wolken zieien. Und sie hat recht. Es kann auch Sonntag sein, wenn der Himmel grau ist, wenn der Wind geht und die Blätter zur Erde wehen. Auch dann kann es Sonntag sein.
Denn das Leuchten muß in uns sein. Freude stes, scheint das Licht um uns. Besserer Sonntag aber ist es, wenn das Leuchten in uns so stark ist, daß es das Graue um uns überstrahlt.
und glücklich der Mensch, in dessen Herzen es Somtag ist, trotz aller Hast des Alltags, aller Eorgen und Mühe, trotz all des Schweren, das hinter uns liegt, Not und Tod, und vielleicht sich nch vor uns auftut. Dem ist der Sonntag ein rchter Sonnentag, auch in der alten Stadt am gu, der narbenbedeckten, die in den Tagen der Loche widerhallt vom lauten Treiben des Lebeis, der stark genug ist, ein fernes, stilles Leuch
Per Rade und Cand
ten in sich zu tragen, ein Leuchten, das ihn hinwegträgt über all das, was das Leben so schwer macht. Dem ist des Dichters Wort unvergänglich und unzerstörbar in die Seele geschrieben, das schöne, das stille Wort: „In meinem Wesen und Gedicht, all überall ist Firnenlicht, das große stille Leuchten .. .“ Bert Runggaldier.
Tirol kauft in Oberösterreich ein Von einer Tiroler Einkaufskommission ist bei 37 oberösterreichischen Firmen die Lieferung von Glühlampen, Feilen, Futterschneidemaschinen, Sensen, Bestecken, Kochplatten, Soda, Eisenpfannen, Drahtfeilen, Bleichen und Schwerträgern gegen Tiroler Erzeugnisse, vor allem Karbid, Spezialwerkzeuge usw. vereinbart worden.
Wo und wann wird gewählt?
In Innsbruck sind die Wahllokale der einzelnen Wahlsprengel durchwegs in Schulen oder Gasthäuser untergebracht. Da die Tageszeitungen wegen Papiermangel die Kundmachungen hierzu nicht aufnehmen können, wird auf die überall in den Straßen Innsbrucks angeschlagenen Plakate aufmerksam gemacht. Aus diesen kann der Wähler das für ihn zuständige Wahllokal ersehen.
In den Wahllokalen findet die Wahlhandlung von 7 Uhr bis 18 Uhr durchlaufend statt. Jedem Wähler steht daher genügend Zeit zur Verfügung, sein Wahlrecht auszuüben. Dr. L.
Invaliden — Achtung!
Alle Invaliden, die sich für die Erzeugung von Spielzeug, Reiseandenken kunsthandwerkliche Artikel, Haushaltsgegenstände aller Art und dergleichen interessieren oder solche schon erzeugen, melden sich ab 28. November zwecks Arbeits= und Materialbeschaffung beim Tiroler Kriegsopferverband, Innsbruck, Anichstraße 2.
Rücktransport von Kindern aus dem Ruhrgebiet (Britische Zone)
Amtlich wird verlautbart:
Der Rücktransport derjenigen Flüchtlinge aus dem Ruhrgebiet (Essen, Duisburg, Mühlheim), die sich zum Abtransport bei dem Kinderhilfswerk Tirol in Innsbruck Museumstraße 21 (Beauftragter Herr Engels), schriftlich angemeldet: haben, wird am Mittwoch, den 28. November; 1945, durchgeführt.
Die für den Transport bestimmten Sonderwagen werden dem um 20 Uhr von InnsbruckHauptbahnhof abgehenden Personenzug angehängt.
Die gemeldeten Flüchtlinge müssen sich deshalb: spätestens am 28. November 1945 um 16 Uhr am: Hauptbahnhof in Innsbruck einfinden
Heimkehrer aus Norwegen
Am 22. November nach halb 12 Uhr nachts trafen in Innsbruck 779 österreichische Kriegsgefangene aus Norwegen ein. Es handelt sich durchaus um Tiroler und Vorarlberger. Sie wurden vorübergehend der Wehrmachtsabwicklungsstelle in der Reichenau überstellt.
Am 21. November nachmittags traf von Deutschland ein Transportzug mit 500 italienischen und griechischen Zivilpersonen am Innsbrucker Hauptbahnhof ein. Der Zug wurde nach kurzem Aufenthalt in Richtung Brenner weitergeleitet.
Achtet auf euer Eigentum!
In Innsbruck wurden in den letzten Tagen entwendet: Aus dem Keller Karwendelstraße 10 eine Handbohrmaschine; aus einer Wohnung Reichenau 11 verschiedene Einrichtungsgegenstände und Wäsche; in einem Viaduktbogen von einem Auto ein Vorderrad mit Bereifung; aus einer Kanzlei in der Herrengasse eine Schreibmaschine; aus einer Baracke am Rennweg ein Radioapparat und ein Schlafsack; einem Studenten im Personenzug auf der Fahrt von Schwaz nach Innsbruck eine Aktentasche mit Schriften; in einem Lebensmittelgeschäft in Mariahilf eine Mappe mit Lebensmittelkarten, Dokumenten und einem Silberkreuz; einem Studenten bei der Straßenbahnhaltestelle Hungerburgbahn aus der Hosentasche ein Umschlag mit Lebensmittelkarten.
die VerngelegenstellverBorel ist
heißt Demokratie?
Das Wort „Demokratie“ kommt aus dem Griesund heißt auf Deutsch „Volksherrschaft“.
Detältisten, uns bekannten Demokratien entstaeim alten Griechenland, in den damaligen griechischen Stadtstaaten. Aber diese „Volksherrschafts bestand in der bürgerlichen Gleichberechti
zug der Angehörigen der herrschenden Klasse, im gleichen Rechte aller Sklavenhalter.
Doch wir brauchen nicht bis zu den alten Grie
aen zurückzugehen. In den Jahren nach dem ersten Kltkrieg wurde in Österreich eine demokratische spublik errichtet. Aber es war eine Demokratie, #der die entscheidenden wirtschaftlichen Kom#ndostellen in den Händen der Monopolkapitasüsen und Trustherren blieben, die so eine Mög
slchkeit hatten, die politische Demokratie abzustaen, als sie ihnen nicht mehr paßte, und Östersreich an den deutschen Faschismus auszuliefern.
ie war das eine bürgerliche Demokratie, eine Lemokratie bis auf Widerruf, eine Demokratie, die vom ersten Tage an durch die Monopolkapialisten bedroht war.
Heute wird nun wieder von Demokratke gesproschen. Für jeden denkenden Österreicher ist es klar, daß es nicht unsere Aufgabe sein kann, wieder eine bürgerliche „Demokratie auf Widerruf“ zu serrichten, in der die Auftraggeber des Faschismus mangefochten in ihren alten Machtpositionen bleiben. Sondern heute handelt es sich darum, eine neue Form der Demokratie zu entwickeln: die Volksdemokratie!
Diese Volksdemokratie ist möglich, weil alle Klassen und Schichten des österreichischen Volkes — Arbeiter und Bauern, Gewerbetreibende und Intelligenz — in den Jahren des Faschismus aufwühlende Erfahrungen gesammelt haben, weil cht nur die Kommunisten und Sozialdemokra
sondern auch die Katholiken, weil nicht nur die Arbeiterklasse, sondern das ganze Volk unterdrückt und bespitzelt worden ist. Sie alle aben erkannt, daß es ungeachtet der verschiedenen Weltanschauungen vor allem darauf ankommt, dafür zu sorgen, daß sich eine solche nationale Katastrophe nie wiederholen kann, und daß es deshalb gilt, die Macht der volksfeindlichen und faschistenfreundlichen Monopolkapitalisten ein= für allemal zu brechen. Deshalb forder alle fortschrittlichen Österreicher die soforige Verstaatlichung der Schlüsselindustrien und die kompromißlose Säuberung aller staatlichen Einrichtungen von faschistischen Elementen.
Wie stehen die Kommunisten zu dieser Volksdemokratie?
„Die Antwort ergibt sich aus dem vorgesagten:
Die Kommunisten sind Demokraten, und zwar nicht „auch“ Demokraten, sondern die aktivsten und aufrichtigsten Vorkämpfer der Volksdemokratie. Die Kommunisten sind bereit, mit allen zusammenzuarbeiten, die guten Willens sind.
biefür ist nicht entscheidend, daß einer das Wort „Demokratie“ im Munde führt, sondern ob er bereit ist, den Kampf um die Säuberung des gesamten Tiroler Lebans kompromißlos zu führen. Tenn ohne diese Säuberung gibt es auch keine Sicherheit und keinen Wiederaufbau!
Wer die Demokratie bejaht, die wirkliche, die Volksdemokratie, wird deshalb am 25. November die Kandidaten der KPö. wählen!
Demokratie und Demagogie
Österreicher und Österreicherinnen!
Die Stunde der Entscheidung ist gekommen. Sofern Ihr wählen dürft, nehmt Euch Zeit zu ruhiger überlegung.
Mit steigender Heftigkeit haben sich die Parteien um Eure Stimmen beworben. In Versammlungen und über das Radio, von jeder Mauer und von zahllosen Anschlagtafeln seid Ihr angerufen worden. Nun sollt Ihr entscheiden.
Die größte Gefahr für jede Demokratie war schon immer die Demagogie. Dem Demagogen liegt nichts an dem Wohl des Volkes, aber alles an seiner eigenen Popularität. Um populär zu sein, schmeichelt er der Masse und verspricht ihr alles, was sie hören will. Ist er durch die Mehrzahl der Stimmen an die Macht gekommen, denkt er nicht mehr an sein Wort. Dann wirft er schnell die Maske ab.
Woran erkennt man vor der Wahl den echten Demokraten? An seinem Mut zur Unpopularität. Wer zu seiner Meinung steht, gleichgültig ob sie von der Mehrheit gebilligt oder verworfen wird, der meint es ehrlich. Die „Österreichische Volkspartei“ hat den Mut zur Unpopularität bewiesen. Sie ist nur der Gerechtigkeit willen für das Wahlrecht aller jener Nationalsozialisten eingetreten, die nicht Mitschuldige des Systems, sondern seine Opfer waren.
Sie ist für Versöhnung eingetreten, da viele nach Vergeltung schrien.
Sie vertritt eine Politik der Mäßigung und Duldsamkeit in einer Zeit, da viele noch im Nazigeist Vernichtung und Ausrottung verlangen.
Sie geht den Mittelweg, der immer als der Weg der Demokratie gegolten hat und vermeidet den Radikalismus, der von jeher als der Weg zum schnellen, wenn auch kurzlebigen Erfolg angesehen wurde.
Österreicher und Österreicherinnen! In Eurem Privat= und Geschäftsleben mißtraut Ihr allen Marktschreiern und Sprüchemachern. Bleibt auch in der Politik Euch selbst treu.
Wählt „Österreichische Volkspartei“.
Wir und die Intelektuellen
Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg führte zahlreiche geistige Arbeiter Österreichs zur Sozialistischen Partei. Vorher ergab sich in den deutschsprechenden Ländern die merkwürdige Tatsache, daß die Intelligenz im Lager der Reaktion gestanden ist, während sie sich in den übrigen Ländern Europas zum Fortschritt und damit zur sozialistischen Idee bekannt hat.
Die englische Arbeiterpartei hatte nach dem ersten Weltkrieg einen starken Zustrom
WOHINHEHTE :
Samstag, den 24. November
Theater
Landestheater: 20 Uhr, „Der Troubadour“ Jugendbühne St. Nikolaus: 15.30 Uhr, „Purzinigele“ Tiroler Heimatbühne: 14.30 Uhr, „Rotkäppchen“ (Kindervorstellung); 20 Uhr, „Ehemann wider Willen“
Sonntag, 25. November
Landestheater: 16 Uhr. „Der kleine Herr Niemand“; 20 Uhr, „Polenblut“
Jugendbühne St. Rikolaus: 15.30 Uhr, „Purzinigele“ Tiroler Heimatbühne: 19.30 Uhr, „Ehemann wider Willen“ Filme:
Kammerlichtspiele: „Kollege kommt gleich“ (14, 16, 18) Zentral: „Eine einzige Liebe“
Laurin: „Am Abend auf der Heide" (8=Uhr=Vorstellung entfällt)
Triumph: „Die Gattin“
Löwen: „Trura“
Hall: „Seine Tochter ist der Peter“ Fulpmes: „Orientexpreß“.
Seefeld: „Schüsse in Kabine 7“
Telfs: „Die Landstreicher“
Schwaz: „Der weiße Traum“
Reutte: „Die falsche Braut“
Wörgl: „Via Mala“
Häring: „Eine Nacht im Mai“
Kufstein: „Ein Zug fährt ab“
St. Johann: „Schrammeln“
Ruhige Stimmung in Wien
Wien, 23. November.
Die Alliierten Kommandanten von Wien vereinigten sich unter dem Vorsitz des Generals du Perpat um festzustellen, daß die Wahlbewegung sich bisher in aller Ruhe vollzogen hat. Sie drückten gleichzeitig die Hoffnung aus, daß diese Ruhe auch während der Wahlen andauern wird.
ingsapparat, biete erz mit Skala, M sgleich. Schestak, 12-418
aus llauer Faltenrock
intelektuellen Kreisen zu verzeichnen. Namhafte lautos für kl. BuFührer der englischen Arbeiterpartei stammen ;u. Solbad Hall, nicht aus den Gewerkschaften, sondern aus den ue schw. Kinderfreien Berufen. Besonders die heurigen Wahlen eg. gut erhaltene ins englische Unterhaus zeigten, daß mehr als die Kinderstlekel 23 Hälfte der Abgeordneten der Arbeiterpartei aus ene, feine Lederden Reihen der geistigen Arbeiter stammt. In dre besensit en Frankreich, Belgien, Italien, in den slawischen olbad Hall, FuxLändern und in den Nordstaaten sehen wir gleich= 12-457
falls die Hand= und Kopfarbeiter in einer Reihe #se, zut erltalten. marschieren, beide hinter der roten Fahne. ie Schischuhe 39.
Seiner ganzen Entwicklung nach müßte der beisbergerstr 22. zeistige Arbeiter eigentlich ein Revolutionär sein. Ledergamaschen. Im Jahre 1848 sind neben den Arbeitermassen:, fast neu, gegen insbesondere die Studenten revolutionär gesinnt izensenune 39. gewesen. Ihr gemeinsames Verdienst ist es, daß: Bitte Amal länder Feudalismus gestürzt wurde. Während die wagen zeren KoArbeiter der revolutionären Tradition treu gestinger Au 31/III. blieben sind, ist der größere Teil der Intelligenz 12-371
zu den Reaktionären übergegangen. Wir bedauer= Lunmit Bindung. ten diese Entwicklung stets. ilombluse u. neu
Heute scheint eine gewaltige Wendung vor sich die Rehmnzur zu gehen. Die geistigen Arbeiter haben erkannt, isgleich. Tausche daß die Sicherung des Friedens, des Aufbaues Meite reenen i und des Fortschrittes nur gewahrt ist, wenn der sse 7 p. r. 12-30 Sozialismus die herrschende Macht wird. Ererhaltene Tastennimmt dem geistigen Arbeiter nichts, er schenkt siße oabrnfeene ihm vielmehr eine große Idee. Die Erkenntnis, iusgleich. Albis daß die überwindung des Kapitalismus unbedingt * 25. 12=2
erforderlich ist, hat breite Schichten des Volkes er= dersvielzeus (El. faßt. Sie haben erkannt, daß der Kapitalismusr Gitterbett mit die Ursache zweier gewaltiger, in kurzer Zeit auf=su. einanderfolgender Weltkriege war. Sie wollen . Hab
unter allen Umständen verhindern, daß ein dritter:4 mit Backrohr Weltkrieg über Europa hinwegbraust und das Aeentsansenlun. Wenige, das von der menschlichen Kultur noch er= Unber. Sehast. halten geblieben ist, vernichtet. Die überzeugung, in der Zeit daß der Kapitalismus die Ursache aller übel ist, Praininesanzug hat einen Teil der Intelligenz unseres Volkes für mekstoll gegen den Sozialismus bereits gewonnen. Baersportwager!
Wir begrüßen jeden Arzt, Ingenieur, Richter, —9 Uhr). 12-339
Professor in unseren Reihen und freuen uns, daß —
Männer wie der Rektor der Wiener Technischen 72n
Hochschule, Prof. Dr. Duschek, als Kandidaten für. die Sozialistische Portei aufgestellt wurden. Wir estelle Auseum. wissen genau, daß die Verwirklichung der sozia=Endst listischen Idee umso rascher möglich sein wird, je eher die geistigen Arbeiter den Weg zu uns finden.
Osttereichisches Inktltut
Ofür Kultur und Wissenschaft
Gastspiel des Salzburger Mozarteum=Orchesters in Innsbruck
Im Herbst dieses Jahres haben die Salzburger Festspiele nach einer Unterbrechung von sieben Jahren zum erstenmal wieder ungestört von fremden Machthabern und in Fortfuhrung der weltberühmten alten Tradition stattgefunden. Leider war es uns Tirolern wegen der Nachwirkungen des Krieges und der damit verbundenen Reiseschwierigkeiten nicht möglich, daran teilzunehmen. Wir mußten uns auf die technisch allerdings ausgezeichneten Radioübertragungen beschränken.
Nun ist es dem Österreichischen Institut für Kultur und Wissenschaft gelungen, dank des Entgegenkommens der französischen Behörden und des Herrn Bürgermeisters der Stadt Innsbruck, das Salzburger Festspielorchester für eine Gastspielreihe nach Innsbruck einzuladen. Werke klassischer Musik aus dem diesjährigen Festspiel=Programm werden zur Aufführung gelangen. Besonders bemerkenswert ist, daß bei den Konzerten ausschließlich Innsbrucker Solisten auftreten werden, so Musikdirektor Weidlich, Othmar Suitner und andere.
Für Innsbruck ist diese Konzertreihe am 1., 2. und 3. Dezember ein musikalisches Ereignis, das in seiner Bedeutung wohl nicht mehr besonders unterstrichen werden muß.
Ein Silberring mit Monogramm P.G. wurde am 22. Nov. in einem Geschäft oder sonstwo verloren. Der Finder möge ihn gegen gute Belohnung b. Portier des Hotels „Roter Adler“ abgeben. 14-510 Hochschul-Meldungsbuch, auf Paul Kröll lautend, am 21. II. auf dem Wege von Müllerstraße zum Bahnhof verloren. Bitte abzugeben Universitätsstraße 10 oder beim Krankenhausportier. 14-428
Verzichtel nicht auf edel Wähllecht.
Ennstation; sehr n zugesichert. Arzler Str. 273.
14-359
fleimkehrer vernes Segeltuch, plaues Leder geWiltenberg, ½7 Haltestelle Innges Paar abzuhderlohn Völser 14-305
Unterricht
Lernt Russisch sprechen! Individueller Einzelunterricht, auch nach auswärts. Auskunft: Sillgasse 5/II bei Ederer. 15-271 Sprachkurse Merkur. Teilnehmer und Interessenten noch nicht angelaufener Kurse in Mayrhofen, Brixlegg, Wörgl werden gebeten, bei den betreffenden Anmeldestellen wegen Unterrichtsbeginn vorzusprechen. Die Kursleitung.
. „ 15-400
Die angekündigten Lehrgänge: Chemie, Mathematik (Unterstule, Oberstufe), Latein, Französisch, Englisch, beginnen je am Mittwoch, 21. Nov. Lehr-Unternehmen Ad. Tusch, Anichstr. 31/I (bestehend seit 1925; vom Landesschulrat genehmigt). 15-81
Verschiedenes
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Prakt. Arzt Dr. Roman Fleischmann (in Praxis Dr. Posch), Mühlau, Anton-Rauen-Str. 25, Wehnung Klausener Str. 6, Tel. 7215l. ordiniert ab Meutag, 26. d., vorm. 8—10 Uhr täglich und von Montag bis Freitag auch nachm. 17—18.30 Uhr. 16-339
ranken- und Lehensversicheraagsanstalt „Münchener Ver: früher „Krankenschutz“ (Sitz Wien), ist nunmehr von Lauterbach in ihre alten Geschäftsräume übersiedlelt: Innsbruck, Adamgasse 11/II. 16-302
Haueschuhe (Patschen) werden aus mitgebrachtem Material angefertigt. Gumpstr. 32 p. r. 16-258 Wer liefert Lichtpauspapier? Patentanwall Ing. Atzwanger, Schöpfstr. 27, Tel. 70894 (Mittwoch). 16-282
Vor Ankauf folgender Dinge wird gewarnt, die am 20. II. aus dem Hause Ahornhof 9, Pradl, bei Stolzlechner gestohlen wurden: großer, brauner Koffer, Winterund Regenmantel, beide grau, blaues Sakko. 16-410
Gebe Küchenkredenz oder Schubladenkasten für Hacken von 2½ Kubikmeter Scheiterholz, Lardschneider, Anichstr. 9/III. 16-439 Jene Frau. die am 15. II. bei Frau Peer in Afling 8 bei Kematen einen Brief abgeben wollte, wird nochmals um deren Besuch ge„beten.
Die Angehörigen des am 14. 1. 42 im Kampfraum Smolensk gefallenen Herbert Zehenter, 1. Fallschirmjäger-Sturm-Regt., werden gebeten, ihre Anschrift, zwecks Ubersendung von Grabaufnahmen, an Franz Schaber, Silz 140, bekanntzugeben. 16.124