Tiroler Tageszeitung 1945

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Samstag, 1. Dezember 1945
Tiroler Tageszeilung
Nr. 138 Seite 3
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Von Dr. Franz Greiter, Bürgermeister=Stellvertreter
von Wache zu Wache
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Man vernimmt in London, daß der frühere Premier und heutige konservative Oppositionsführer Vinston Churchill vor kurzem das Luxusflugzeug, das ihm der verstorbene amerikanische Käsident Roosevelt geschenkt hatte, nach Amerika zurückgeschickt hat In einem Begleitbrief, der der Maschine mitgegeben wurde drückte Churchill sein Bedauern darüber aus daß er nicht in der Lage sei, das Flugzeug zu behalten Die 4=motorige Moschine war besonders luxuriös ausgestattet mit einem Mahagonikonferenztisch, elektr. Küche, einem bequemen Schlafzimmer und einem großen Cocktailschrank Um die Maschine wieder in Betrieb zu setzen, wären Rparaturen nötig gewesen, deren Kosten sich nach Schätzungen von Sachverständigen auf etwa 20.000 Pfund Sterling
belaufen würden. Die gegenwärtige Regierung weigerte sich, diese Kosten aus öffentlichen Geldern zu tragen. Ein Freund Churchills, der bei den zuständigen Behörden sondierte. erhielt abschlägige Antwort, da Churchill heute nicht mehr Ministerpräsident sei. Es kam zur Diskussion der Frage, wie solche Ausgaben im Ludget einzusetzen seien, worauf Churchills Freund geantwortet haben soll: „Unter DankesGuld
Nach einer Meldung im „Daily Herald“ plant Churchill, im Dezember einen schon lange geplanten und versprochenen Besuch in Australien und Neuseeland durchzuführen. Es sei unwahrscheinlich, daß er vor Ende Februar oder Närz zurückkehren werde. Er habe nicht die Absicht, die Führung der konservativen Opposition aufzugeben, vielmehr werde der frühere Außenminister Eden an seiner Stelle amtieren.
Vor einigen Tagen fand eine Sitzung der konservativen Parlamentarier statt. Zwar wurde den Teilnehmern Schweigepflicht überbunden, doch verlautet trotzdem, daß Churchill heftige Vorwürfe gemacht worden sein sollen, er. führe die Angriffe gegen die Labourregierung mit viel zu wenig Energie. Churchill soll geantwortet haben, er habe bis jetzt mit Vorsicht vorgehen müssen, da viele der eingebrachten Gesetzesentwürfe noch aus der Zeit der Koalitionsregierung stammten Von jetzt #b verde er aber energischer vorgehen.
Im Stalin einen Nacklolger?
Nach Meldungen aus New York hat Generalissimus Sialin die Absicht demnächst die sowjetische Konstitution einer Revision zu unterziehen und Veränderungen und Ernennungen in seiner Regierung vorzunehmen. Der 15. Jänner kommenden Jahres wird als Datum hierfür bekanntgegeben. Stalin würde, während er sich von der aktiven Teilnahme an der kegierung zurückzieht, die Handlungen seines „Nachfolgers“ bis zu seinem Tode überwachen. Nach Informationen einflußreicher Moskaueri Kreise erscheint Andrejew Idanow mehr denn je als der Favorit. Die voraussichtliche Zusammensetzung der sowjetischen Regierung nach einem Rücktritt Stalins würde möglicherweise folgendermaßen aussehen: Präsident und Generalkommissar des Volkskommissariats: Andrejew
Idanow. — Kommissare für laufende Angelegenheiten: Molotow, Mikojan, Antonow und Bulganin.
Mandlungen in Ifianien
Sicherlich leidet das Regime in Spanien an manchen Schäden, die mit seiner Entstehung zusammenhängen. Es wurde konzipiert inmitten eines Bürgerkrieges und man glaubte Staatsformen nachahmen zu müssen, die im Jahre 1936 in Portugal. Italien Deutschland und in vielen Ländern Südamerikas bestanden Es war dem spanischen Denken, und vor allem dem der spanischen Militärs, die traditionsgemäß deutschfreundlich sind, nicht gegeben, den totalitären Gedanken in seiner vollen Tragweite zu erkennen. Zudem wurde. er in Spanien nie ernstlich verwirklicht; es blieb bei gewissen Außerlichkeiten, während die Essenz spanisch war Vor allem aber bezeichnet die bedeutende, ja zentrale Stellung. die der Kirche eingeräumt wird, die Anerkennung einer geistigen Macht
und ihrer sittlichen Prinzivien durch den Staat den ungeheuren Abstand. den das Regime Franco von seinen italienischen und deutschen Vorbildern trennt Trotzdem war die Anlehnung an Deutschland. wenn nicht faktisch verwirklicht, so durch zahlreiche Außerungen General Francos und seiner Mitarbeiter zwischen dem 22 Juni 1941 und dem Kriegsende stark unterstrichen worden Man hat den Irrtum, der in dieser Orientierung lag, erkannt und bemüht sich jetzt, von ihm loszukommen.
(Neue Züricher Zeitung)
über die Ursachen der heutigen Wohnungsnot in Innsbruck braucht nicht viel gesprochen werden. Vollkommene Zerstörung von mehr als 2000 Wohnungen, teilweise Zerstörungen von weiteren Tausenden von Wohnungen, Zuzug von Bomben und Kriegsflüchtlingen und Ausländern nach Innsbruck, Bedürfnisse der Besatzungskruppen sind die Gründe der außerordentlichen Verknappung des Wohnraumes in Innsbruck.
Zur Behebung der Wohnungsnot stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Schaffung neuen Wohnraumes und Verringerung der Wohnungs ansprüche. Der Bau von neuen Wohnungen kommt aus begreiflichen Gründen augenblicklich nicht in Fräge. Das Hauptaugenmerk muß darauf gerichtet werden, eine große Anzahl von bombengeschädigten Wohnungen zu; notwendigen Gebrauch herzurichten sowie zirka 300 im Rohbau befindliche Wohnungen bezugsreif zu machen. Es wäre unverantwortlich und unwirtschaftlich, vor Lösung dieser Fragen an den Neubau von Wohnungen heranzugehen.
Was die Einschrankung der Wohnansprüche betrifft, so besteht. immerhin begründete Hoffnung. daß im Zuge der fortschreitenden Normalisierung des Wirtschaftslebens in Österreich der Großtei! in= und ausländischer Flüchtlinge aller Art wieder in seine ursprünglichen Wohnstätten zu rückkehren wird, wie wir auch hoffen, daß im Maße der Anerkennung Österreichs als unabhängiger Staat die Ausmaße der Besatzungsmächte eine Einschränkung erfahren.
Aber beide angeführten Erleichterungen des Wohnungsmarktes sin erst im Laufe der nächsten Monate zu erw. eten.
Um die Gefahren der augenblicklich bestehenden Obdachlosigkeit zu bannen, bleibt nur die einzige Möglichkeit, den bereits vorhandenen Wohnraum den Erfordernissen entsprechend auszunützen. Die rechtliche Handhabe hiezu bietet das noch in Kraft stehende Reichsleistungsgesetz, welches im Gegensatz zu dem in Österreich neu erlassenen Wohnungsanforderungsgesetz den Vorteil bietet, daß es keine dauernden Rechtsverhältnisse schafft, sondern nur für vorübergehende Zeit die Benützungsrechte regelt.
Die in den noch verfügbaren Wohnräumen gelegene Reserve ist nicht unbedeutend. Man braucht sich nur vorstellen, daß es nur der unerschrockenen planmäßigen Tätigkeit einer kleinen Anzahl von Männern der Widerstandsbewegung gelungen ist, die Gefahr der Zerstörung Innsbrucks durch Luftangriffe in letzter Minute auszuschalten; wäre die Hälfte der Stadt zerstört, müßte im Ganzen gesehen jede Wohnung doppelt so viele Einwohner aufnehmen als bisher. Es ist somit die Unterbringung von Einzelpersonen und Familien in nicht vollbelegten Wohnungen das einzige Mittel. Naturgemäß ist es das Zusammenwohnen von mehreren Familien auf engem Raum, insbesondere bei gemeinsamer Küchenbenützung, welches Härten und Schwierigkeiten mit sich bringt und zu
Reibungen führt. Da begreiflicherweise seitens der Stadtverwaltung das größte Gewicht darauf gelegt wird, diese Unz kömmlichkeiten in weitestgehendem Maße zu vermeiden, besteht das größte Interesse an der freiwilligen Aufnahme von obdachlosen Einzelpersonen und Familien in unterbelegten Wohnungen. Und nur aus diesem Grunde wurde trotz verschiedenen Bedenken grundsätzlich die Untermiete freigelassen und damit jedem Wohnungsinhaber die Möglichkeit gegeben, aus dem Kreise der Obdachlosen die eigene Wahl zu treffen. Die einzige Einschränkung wurde bis jetzt verfügt, daß Personen unter 24 Jahren nur zu zweit ein Zimmer als Untermieter bewohnen dürfen. Diese Freiheit der Untervermietung gilt nur solange, als das Wohnungsamt in einer
unterbelegten Wohnung noch keine Beschlagnahme vorgenommen hat. Wenn die Beschlagnahme eines Zimmers aber erfolgte, kann
Eine Statistik der Wahlergebnisse für die fünf Nationalratswahlen, die in Österreich seit 1919 durchgeführt wurden, ergibt für Tirol nachstehende statistische Zeichnung.
Die letzte Reihe bedeutet die Statistik für die Wahl vom 25. November. Jede Figur zählt für
aus grundsätzlichen Erwägungen nur mehr in besonderen Härtefällen eine Rücksicht auf die Wünsche der Wohnungsinhaber genommen werden.
Wer daher immer noch über eine nach den nachstehenden Richtlinien unterbelegte Wohnung verfügt, wird im eigenen Interesse gut daran tun, von sich aus Obdachlose aufzunehmen.
Als unterbelegt haben Wohnungen zu gelten, bei denen nachstehende Personenzahl nicht erreicht wird, wobei Abweichungen nach oben und unten nach Maßgabe des einzelnen Falles mög
ich sind:
1½ Zimmer und
Küche — 2 Personen
2½ „
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3
„—4

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4½ „ „
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Für den Gemeinschaftssinn der Bewohner Innsbrucks ist es ein gutes Zeugnis, daß weitaus der größere Teil der ausquartierten und bombengeschädigten und dadurch obdachlos gewordenen Bevölkerung ohne Mithilfe des Wohnungsamtes eine Unterkunft gefunden hat und somit die öffentliche Hand in großem Maße ent
astet hat.
Nun würde es dem Gebote der Gerechtigkeit widersprechen, wenn einerseits Wohnungsinhaber sich freiwillig einschränken und durch Aufnahme von Obdachlosen dringendste Not lindern helfen, nun dazu verhalten werden sollen, diese Last bis zur Behebung der Wohnungsnot zu tragen, während andererseits alle, welche bisher es verstanden haben, sich der Aufnahme von Obdachlosen in ihre Wohnungen zu entziehen, von dieser Last dauernd befreit sein sollten.
Es besteht daher die Absicht, sofort nach Unterbringung aller Obdachlosen die Öffentlichkeit zu ersuchen, Fälle, in denen Untermietungen oder Einweisungen sich als zu drückend erweisen, bekantzugeben, damit in diesen Fällen eine Um siedlung in andere unterbelegte Wohnungen stattfinden kann.
Die im Zuge befindlichen ständigen Erhebungen unterbelegter Wohnräume werden daher noch geraume Zeit weitergeführt werden, wenn auch die dringendsten Wohnbedürfnisse von Obdachlosen befriedigt sind.
Es möge daher niemand glauben, der es bisher her verstanden hat, seine unterbelegte Wohnung vor Aufnahme von Obdachlosen zu schützen, daß mit der vollendeten Unterbringung der letzten Obdachlosen er nicht mehr herangezogen werden könnte.
Alle Einweisungen auf Grund des Reichsleistungsgesetzes schaffen keine Bestandsrechte; sie sind ausschließlich gedacht als Notmaßnahmen zur Behebung des augenblicklichen Notstandes. Eine sofortige Aufhebung der Einweisung ist aber derzeit schon in jenen Fällen vorgesehen, in denen ein Eingewiesener sich in einer Art und Weise aufführt, daß ein Zusammenleben mit ihm dem Wohnungsinhaber nicht nehr zugemutet werden kann; daß in diesen Fälten dann der Eingewiesene mit Unterkunft in einem Obdachlosenheim vorlieb nehmen muß, hat er sich selber zuzuschreiben.
Nach dem Maße der für 1946 erhofften Besserung des Wohnungsmarktes sollen im Zuge der Entwicklung alle Einweisungen aufgehoben oder mit Einverständnis des Hauseigentümers in ein dauerndes Mietverhältnis umgewandelt werden.
Wenn keine besonderen Ereignisse eintreten, ist mit guten Gründen zu hoffen, daß die Wohnungsnot nunmehr ihren Gipfelpunkt erreicht hat und daß im Laufer nächsten Jahre eine Rückkehr zu normalen Verhältnissen stattfinden kann.
5000 Stimmen. Die Christlichsoziale Partei ist durch Kreuze gekennzeichnet, die Sozialisten durch die drei Pfeile, die Österreichische Volkspartei durch ein V, die Kommunisten durch Sichel und Hammer. Die leergedruckten Personen sind ungültige Stimmen.
im Bild
AUSALLER WELT
überfälle auf steirische Gehöfte
Graz, 30. November. In den steirischen Landgemeinden häufen sich die Einbruchdiebstähle uns naububerfille so daß die Ortsbewohner sich veianlaßt sehen. die Diebstähle durch systematis se Nachtwachen zu verhindern Die vielen Raubüberfälle kosten jederzeit das Leben manches Bauern, denn obwohl die Banditen rechtzeng entdeckt werden und die Flucht ergreifen, finden sie immer noch Zeit genug, auf ihre Verfolger Schüsse abzugeben.
Gräber ermordeter katholischer Priester gefunden
London, 29 November. Die polnische Presse teilte Mittwoch mit, daß eine Regierungskommession in Bydgosz die Gräber von 15, von an Deutschen ermordeten, katholischen Priestern ausgefunden hat.
Ein neunjähriges Wunderkind
London, 29 November. Als gestern abends der neunjährige Pianist Colin Sharett seineerste Programmnummei ein Stück von Mozart, beendete, brauste dei Applaus durch die Wigmore Hall in London. Ruhig und ohne aufzublich n spielte der Knabe weiter Er brachte Bach, den wieder Mozart und zum Schluß ein Improm## n von Schubert in B=moll zu Gehör Colin Sha begann seinen musikalischen Aufstieg in den Bergarbeiterdorf Moire in Leicestershire Im Alter von drei Jahren konnte er schon Hymnen spielen und mit oier Jahren gab er Klassik i nach dem Gehör wieder Als Colin 4½ Jahre all war, übernahm der Londoner Musiklehrer James Ching seine Ausbildung Colin spielte nach Aussage seines Lehrers damals schon virtuos.
Liquidierung der Mitropa= Schlafwagengesellschaft?
afp Paris. 30 November Die französische Regierung hat sich an die amerikanische, englische und russische Regierung mit dem Ersuchen gewandt, die endgültige Liquidierung der MitropiSchlafwagengesellschaft als eines deutschen Instruments zur wirtschaftlichen Durchdringung Mitteleuropas zu beschließen Diesem französischen Vorschlag ging das von den Amerikanern der Mitropa gemachte Zugeständnis der Aufnahme des Betriebes auf der Eisenbahnstrecke Berlin— Frankfurt voraus die seit ihrer Wiederinbetriebnahme von der Internationalen Schlafwagengesellschaft betreut worden war.
Spende der amerikanischen Katholiken für die Kriegsopfer Europas
afp New York 30 November. In der Vorweihnachtswoche werden die etwa 25 Millionen amerikanischen Katholiken jedem Kriegsopfer in Europa und Asien wenigstens eine Dose Konserven zum Geschenk machen.
Britische Kriegsverluste
afp London, 30 November Premierminister Attlee hat heute im Unterhaus einen Bericht über die genauen Verlustziffern der großbritannischen Streitkräfte und der des Empires vom 3. September 1939 bis zum 14 August 1945 bekanntgegeben. Das vereinigte Königreich beklagt demnach 244.723 Tote. 53.039 Vermißte, 277 090 Verwundete und 180 405 Gefangene. zusammen also 755.257 Menschen Die entsprechenden Ziffern für das Empire sind: 108.929 Tote, 37.805 Vermißte, 197 980 Verletzte und 146 054 Gefangene. zusammen 490 768 In diesen Ziffern sind nicht die Verluste der Home Guard sowie die der Handelsmarine enthalten. Die Verluste der Handelsmarine belaufen sich auf 30 189 Tote, 5.264 Vermißte, 4.402 Verwundete und 5.556 Internierte, zusammen also
45.411 Mann.
Neues Heilmittel gegen Diphtherie
Moskau, 30 November. (Dana). Der Leiter des Mikro=biologischen Institutes der Akademie der Wissenschaften. Professor Nikolai Krassilnikow, hat ein Heilmittel gegen Diphtherie entdeckt, dem er den Namen Aspergillin gab Krassilnikow ist der Ansicht, daß in nächster Zeit einem Mittel gegen alle Bakterien, die innere Entzündungen wie Typhus hervorrufen. gerechnet werden kann Die bisher in seinem Laboratorium durchgeführten Versuche sind erfolgreich gewesen, er warnt jedoch vor verfrühtem Optimismus, solange das neue Heilmittel nicht in einem Großversuch ausprobiert wurde.
Zwei neue Elemente entdeckt
Chicago, 30. November (Dana). R. Glenn Seaborg von der Universität Kalifornien, der bei der Entwicklung der Atombombe eine wichtige Rolle spielte, gab die Entwicklung von zwei neuen Elementen bekannt Die beiden Elemente wurden bei der Bombardjerung von Uranium 238 und Plutonium 239 mittels Cyelotron entdeckt und erhalten die Nummer 95 und 96 Dr Seaborg hat mit den anderen amerikanischen Gelehrten das Neptunium 237 sowie Aslutonium entdekt.
Blindes Mädchen hilft nach seinem Tode anderen Blinden
New York, 30 Növember. Die Augen eines verstorbenen 21 Monate alten Kindes das geburtsblind war, wurden von den Eltern einer New Yorker Augenklinik übergeben, um anderen Blinden zu helfen Die Hornhaut der Augen ist vollkommen normal und kann dazu dienen, sechs blinden Augen die Sehkraft wiederzugeben, da jede Hornhaut in 3 Teile geteilt werden kann.