Tiroler Tageszeitung 1945

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- S.22

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Tiroler Tageszeitung
Freitag, 13. Juli 1945.
Aumsraafuns Lond
Ausgabe der Lebensmittelkarten
für die 78. Zuteilungsperiode
Der Bürgermeister der Landeshauptstadt (Ernährungsamt) teilt mit:
Für die 78. Zuteilungsperiode werden die Lebensmittelkarten vom 13. bis 21. Juli ausgegeben. Die Ausgabe erfolgt in der bisherigen Reihenfolge an den Kartenstellen.
Mit den Lebensmittelkarten der 78. Zuteilungsperiode werden auch die Kartoffelkarten für die 78. bis 80. Zuteilungsperiode ausgegeben.
Die Ausgabestellen sind von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr für den Parteienverkehr geöffnet. Am Samstag nur von 8 bis 12 Uhr.
Die Inhaber der Wanderpersonalkarten können ihre Lebensmittelkarten in der Kartenstelle I, Innrain Nr. 53, erhalten. Dortselbst werden auch weiterhin Reisemarken ausgegeben.
Die Ausgabe der Lebensmittelkarten für Voll= und Teilselbstversorger, der Zusatzkarten für Schwer= und Schwerstarbeiter erfolgt ebenfalls vom 13. bis 21. Juli in den bisherigen Ausgabestellen.
Die auf die neuen Lebensmittelkarten entfallenden Mengen von Lebensmitteln werden erst aufgerufen.
arbeiter außerhalb eines ge Betriebes auf eigene Faust sogenannte Pfuscherarbeit — die ohnedies verboten ist — verrichtet, wird in Hinkunft keine Lebensmittelkarten mehr erhalten und verliert überdies jeden Anspruch auf eine spätere Arbeitslosenunterstützung.
Gegen die Pfuscher
Mitteilung des Arbeitsamtes Innsbruck
Es ist wiederholt festgestellt worden, daß gewerbliche Fachkräfte ohne Berechtigungsschein am Lande und in der Stadt arbeiten. Nach dem Aufruf des Landesarbeitsamtes vom 30. Juni haben alle Arbeiter und Angestellten die Arbeit bei ihrem früheren Beschäftigungsbetrieb unverzüglich wieder aufzunehmen. Das Gleiche gilt auch für entlassene Soldaten. Solche, die an ihrer einstigen Arbeitsstätte nicht mehr benötigt werden, haben sich bei ihren örtlich zuständigen Arbeitsämtern zu melden.
Wer dies unterläßt oder eine ihm vom Arbeitsamt zugewiesene Beschäftigung ohne triftigen Grund verweigert oder als Fach
Fortbestehen der Standesämter
Gegenüber einer vielfach verbreiteten gegenteiligen Meinung wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Standesämter nicht zu bestehen aufgehört haben. Es sind daher nach wie vor Geburts= und Sterbefälle bei den Standesämtern anzuzeigen u. es können auch Ehen, wenn sie staatlich gültig sein sollen, nur vor den Standesämtern geschlossen werden. Wer mittlerweile einen Geburtsoder Sterbefall nur beim Pfarramt angezeigt hat, ist verpflichtet, die Anzeige auch beim Standesamt ehestens nachzutragen. Ebenso ist es notwendig, eine mittlerweile kirchlich geschlossene Ehe nachträglich auch standesamtlich zu schließen.
mit Sprengkörpern!
Innsbruck, 12. Juli. Vergangene Woche spielten drei halbwüchsige Knaben in Kranebitten in der Nähe des Inns mit entschärften Fliegerbomben, die dort lagerten. Auf noch nicht geklärte Weise explodierte ein Sprengkörper, wodurch zwei Knaben buchstäblich in Stücke gerissen wurden. Der Dritte, der etwas abseits stand, kam mit leichteren Verletzungen davon. Durch die Detonation wurden in den umliegenden Gehöften, ja sogar teilweise in Völs, Fensterscheiben zertrummert.
Es kann nicht genug davor gewarnt werden, mit Fliegerbomben, auch wenn sie entschärft sind, zu spielen. Die Eltern werden nachdrücklichst darauf hingewiesen, ihren Kindern das Spielen mit herumliegenden Sprengkörpern zu verbieten.
Kleinpflanzertebak
Die Finanzlandesdirektion Innsbruck verlautbart: Der Anbau von Kleinpflanzertabak ist bis längstens 1. September des Ernte
Die Kriegsschäden in Innsbruck
Zehn Prozent aller Bauten totalbeschädigt
Vom Landhaus erfahren wir: Der Umfang der durch Bombenabwurf verursachten Gebäudeschäden in der Stadt Innsbruck wurde in der Nazizeit aus propagandistischen Gründen nicht bekanntgegeben. Heute ist es uns möglich, einige nähere Angaben zu machen.
Wir teilen die beschädigten Häuser ein in
1. schwerst= bis totalbeschädigte (50—100%)
2. schwerbeschädigte (unter 50%)
3. leichtbeschädigte
Die zur ersten Kategorie gehörigen Bauten müssen entweder vollständig neu aufgebaut werden oder es bedarf bei ihnen Instandsetzungsarbeiten größten Stils. Diese können vorderhand nicht in Angriff genommen werden. Insgesamt handelt es sich hierbei um 383 Häuser mit 2002 Wohnungen und 7461 Wohnräumen (Zimmer und Küchen). Das sind ungefähr 10 Prozent aller Innsbrucker Bauten.
Unter die zweite Gruppe fallen alle Häuser, die so schwer beschädigt sind, daß sie
jahres beim zuständigen Steueraufsichtsamt (Zolldienststelle) anzumelden. Versäumnis dieser Anmeldefrist ist strafbar. Der Anbau von nicht mehr als 25 Tabakpflanzen auf einer Besitzung ist von der Anmeldepflicht und von der Versteuerungspflicht auch weiterhin befreit.
Aufruf an alle Lagerleiter der K. L. V.
Aus dem Landhaus verlautet: Wir ersuchen die Leiter, sofort die Lagerabrechnungen im Landhaus=Erweiterungsbau, Zimmer 313, vorzulegen.
Der Schwarze Markt am linken Innufer
Wie uns die Polizei mitteilt, hat der Schwarze Markt, gegen den sie eingeschritten ist, nicht im Gasthaus „Mondschein“, sondern vor diesem Gasthaus auf der Straße stattgefunden.
Der Schutz unserer Gebirgspflanzen
Von informierter Seite wird uns mitgeteilt: Das Alpenpflanzenschutzgesetz vom
22. Juni 1915, LGBl. Nr. 42, wurde mit der Verordnun= in 16. März 1940 außer Kraft gesetzt. Zu# wurde die reichsdeutsche Na
turschutzver##dnung vom 18. März 1936 in der Fassung der Verordnung vom 16. März 1940 in Österreich eingeführt. Diese Verordnung besteht auch weiter noch.
Was die Alpenrose betrifft, so war das Pflücken im Alpenpflanzenschutzgesetz vom Jahre 1915 überhaupt nicht verboten. Ein Verbot bestand nur für das Patscherkofelgebiet. Dieses Verbot besteht auch weiter noch und es dürfen daher auf dem Patscherkofel überhaupt keine Alpenrosen gepflückt werden (auch nicht fünf
Stück!). Das gleiche gilt für die NaturschutzN5 Alpaura#
gebiete. Ansonsten durfen Alpenrosen in
offenbar nicht übermäßiger Menge gepflückt werden, jedoch nicht für den Handel und für gewerbliche Zwecke. Daher ist auch der Verkauf von Alpenrosen verboten und strafbar, sofern nicht eine Ausnahmsbewilligung erteilt wurde. Die vollkommen geschützten Pflanzenarten dürfen weder gepflückt noch gehandelt werden. Auch die Sträußchen mit höchstens fünf Blüten sind nicht mehr gestattet, wie es früher der Fall war.
eines
Nach Berichten des Landesdenkmalamtes in Innsbruck ist nunmehr nach Eröffnung der Kapuzinerkirche in Innsbruck auch das Gnadenbild von Lucas Cranach wieder dorthin zurückgekehrt. Bei der Beschlagnahme des Klosters im Jahre 1940 konnte es durch die Denkmalschutzbehörde sichergestellt werden. Aber alle Versuche, das hochverehrte Madonnenbild der stillenden Madonna einer anderen Kirche zur Verfügung zu stellen, scheiterten am Widerstand des Gauleiters Hofer. Nunmehr wurde dieses Kunstwerk der seit langem notwendigen Reinigung unterzogen. Mit großer Sorgfalt wurden auch die Schäden beseitigt, die durch das verständnislose, einer falschen Scham entsprungene Aufnageln des Votivschmuckes auf das wertvolle Tafelbild entstanden waren.
Das Aufräumen im Unterinntal Kitzbühel, 11. Juli. Die amerikanische
„Regenbogen“=Division hat während ihrer zweimonatigen Stationierung in Kitzbühel, Kufstein und Schwaz 1000 Nazis verhaftet, darunter 427 SS.=Männer und 55 Gestapoagenten.
Todesfall
In Innsbruck starb im 65. Lebensjahr Franz Girtler.
Die Säuberung Wiens
Wien, 12. Juli. Wie die „Österreichische Zeitung“ mitteilt, befinden sich gegenwärtig in Wien 2454 Nazi in Voruntersuchung. Die Hälfte der Verhafteten wurde bereits dem Volksgericht überstellt.
Die österreichischen Pfadfinder
unbewohnbar sind und nur mittels Baumeister und einer Anzahl von Arbeitskräften unter größerem Materialaufwand wieder hergestellt werden können. Solche Schäden sind fehlende Türen und Fensterstöcke, schwer auszubessernde Dächer usw. Die zahlenmäßige Erfassung dieser Gebäude ist noch im Gange.
Zur dritten Kategorie gehören schließlich Häuser mit solchen Beschädigungen, die entweder durch die Hausbewohner selbst oder durch geringe Heranziehung von Professionisten beseitigt werden können.
Salzburg, 11. Juli. Als Österreich von Deutschland besetzt wurde, mußten auch die Pfadfinder ihre Fahnen verstecken. Nun sind sie die erste Jugendorganisation, die von der amerikanischen Militarregierung genehmigt wurde, nachdem sich die jungen Patrioten schon seit zwei Jahren in Geheimversammlungen zusammengefunden haben. Am 25. Juni wurde mit der Neugründung der Pfadfinder in Salzburg begonnen. Der derzeitige Führer der österreichischen Pfadfinder ist der letztgewählte Bundesfeldmeister Onkel Teuber in Salzburg. Landesfeldmeister ist Otto Rainer.
über die Geldmittel, wie auch über das Material, das dem Wiederaufbau zur Verfügung stehen wird, kann derzeit nicht gesprochen werden. Er hängt u. a. ab von der Gesetzgebung der österreichischen oder der Militärregierung, der Wiederaufnahme der Verbindungen zwischen den einzelnen Bundesländern und der Einführung der Schillingwährung.
Ein freiwilliger Arbeitsdienst in Hall
Der Bürgermeister von Solbad Hall Doktor Schumacher hat an die Bevölkerung von Hall folgenden Aufruf gerichtet:
Haller! Wir wollen unsere liebe Heimatstadt wieder zur alten Blüte bringen. Der Krieg hat uns Wunden geschlagen, die wir alle freiwillig heilen wollen. Dazu ist notwendig, daß die gesamte Bevölkerung dazu beiträgt und die arbeitsfähigen Männer und die Jugend fest mit angreifen. Die Stadtgemeinde ruft daher alle zur Mitarbeit am Aufbauwerk auf und hofft, daß sich keiner ausschließen wird.
Unsere erste Arbeit gilt insbesondere der Wiederherstellung der Straßen, der Auffüllung der Bombentrichter und damit der Wiedergewinnung von fruchttragendem Boden. Es gilt auch, dabei verschütteten Hausrat und wertvolles Baumaterial aus den Trümmern zu bergen. Wenn die ganze Bevölkerung geschlossen zusammensteht, werden wir bald alle Schäden beseitigt haben. Wir helfen damit auch unseren schwer geschädigten Mitbürgern.
Die Stadtgemeinde stellt dazu folgende Richtlinien auf:
1. Alle arbeitsfähigen Einwohner verpflichten sich durch ihre Unterschrift, freiwillig mindestens eine Tagesschicht zu 8 Arbeitsstunden — die auch an zwei Halbtagen geleistet werden kann, unentgeltlich — zu leisten.
2. Die Einladungen zur Teilnahme an den Instandsetzungsarbeiten werden den Arbeitsfähigen zeitgerecht zugestellt.
3. Die Arbeiten werden nach den vom Stadtbauamte festgelegten Plänen vorgenommen.
4. Das Stadtbauamt teilt die freiwilligen Arbeitskräfte ein.
5. Personen, die selbst Bombenschäden erlitten haben, werden nur an ihrer eigenen beschädigten Heimstätte eingesetzt.
6. Verpflichtete, die aus einem triftigen Grund an der Arbeit nicht teilnehmen können, sollen einen Ablösebetrag von mindestens RM. 10.— für die entfallende Tagesschicht spenden. Die eingehenden Gelder werden zur Bezahlung der Arbeit verwendet. Spenden nicht verpflichteter Personen werden von der Stadtkasse entgegengenommen.
7. Die Fahrzeugbesitzer werden zur Beistellung von Lastfahrzeugen fallweise herangezogen.
8. Der Aufruf zur Arbeitsverpflichtung erfolgt durch die von der Stadtgemeinde bestellten Vertrauenspersonen, die straßenweise die Eintragungen in die Liste der Arbeitsfähigen durchführen werden.
9. Die Militärregierung und die Bezirkshauptmannschaft haben die Ausführungen dieser Arbeiten als Gemeinschaftsarbeit der Haller Bevölkerung gutgeheißen.
nehmungen gehörten zu diesem Riesenkon zern, der ausschließlich für die Kriegsrüstung arbeitete, das Huttenwerk bei Linz, die Steyr=Daimler=Puch=A.G., die Alpine Montangesellschaft und die im Jahre 1830 gegründete Donau=Dampfschiffahrtsgesellschaft.
Der Wiederaufbau Villachs
Villach, 11. Juli. Zur Behebung der Schäden wurde die Stadt Villach in vier Gebiete eingeteilt, die von je einem Architekten als Treuhänder überwacht werden. Es werden zunächst möglichst viele Wohnungen instandgesetzt werden. Die Handwerker sind soweit als möglich mit Werkzeug und Material versorgt worden. Seit Mai wurden rund 4100 Kubikmeter Schuttmaterial zur Auffüllung von Bombentrichtern verwendet. Bei diesen Arbeiten wurde die Schuljugend mit großem Erfolg eingesetzt.
In Salzburg müssen Lehrpersonen um Wiederanstellung ansuchen
Salzburg, 12. Juli. Im Auftrag der Militärregierung werden sämtliche Lehrpersonen außer Dienst gestellt. Sie müssen sich um Wiedereinstellung im Lehrberuf unter Vorlage eines Fragebogens bewerben. Die Regelung gilt jedoch nicht für Lehrer, die vom Militärdienst noch nicht zurückgekehrt sind.
Ein Pionier des Fremdenverkehrs
Salzburg, 11. Juli. Heute ist der bekannte Hoteldirektor Rudolf Wimmer gestorben. Er hatte sich besondere Verdienste um den österreichischen Fremdenverkehr erworben und dafür den Titel eines Kommerzialrates erhalten. 1938 wurde er wegen seiner bekannten österreichischen Haltung verhaftet und nach Dachau gebracht. Er ist dem Leiden, das er sich dort geholt hat, nunmehr erlegen.
Verhaftung eines Unmenschen
Salzburg, 11. Juli. Von der hiesigen Kriminalpolizeistelle wurde der SS=Unterscharführer Josef Springer verhaftet, der unter dem dringenden Verdacht steht, an zahlreichen Grausamkeiten gegen Häftlinge in Dachau beteiligt gewesen zu sein.
Eröffnung des Salzburger Landestheaters
Salzburg, 12. Juli. Heute wird das Salzburger Landestheater eröffnet. Viermal in der Woche wird es für die amerikanischen Truppen und dreimal für die Zivilbevölkerung spielen. Der provisorische Leiter des Theaters ist Dr. Egon Hilbert.
Neues aus aller Welt
Die italienischen Kunstschätze unversehrt
Rom, 12. Juli. Kunstsachverständige der Alliierten Kommissionen in Italien und Deutschland gaben in einer Erklärung bekannt, daß fast alle Kunstschätze, die von den Deutschen aus italienischen Kunstsammlungen entführt worden waren, nun wieder gefun den wurden.
Lehrgänge für deutsche Kriegsgefangene in den Vereinigten Staaten Washington, 12. Juli. 3700 deutsche Kriegsgefangene erhalten jetzt einheitlich Lehrgänge in Geschichte, Geographie und Englisch. Der Lehrplan stammt von Studenten der amerikanischen Universität. Die neuen Lehrgänge werden bereits Ende dieses Monats in den 450 Gefangenenlagern begonnen werden.
Metallarbeiter liefern Geräte für die Bauern
Berlin, 12. Juli. Eine Aktion zur Beschaffung von landwirtschaftlichen Geräten für die Einbringung der Ernte ist vom Verband der Berliner Metallarbeiter in die Wege geleitet worden.
Die Hermann=Göring=Werke in Österreich Linz, 11. Juli. Es wird interessieren, welche österreichischen Werke zu den von Hermann Göring im Jahre 1937 gegründeten Hermann=Göring=Werken gehörten. Diese Gründung vollzog sich unter der Kapitalbeteiligung der deutschen Schwerindustrie. Der größte Geldgeber war die Bank der deutschen Arbeiter, ein Unternehmen der Deutschen Arbeitsfront. An österreichischen Unter
Unterricht für die europäischen Bräute
NewYork, 11. Juli. Ausländische Bräute amerikanischer Soldaten werden alle Hilfe erhalten, um sich dem amerikanischen Leben anzupassen. überall in den Vereinigten Staaten sollen Klubs für europäische Bräute eingerichtet werden, die vom amerikanischen Roten Kreuz verwaltet werden. ErfahrenFrauen werden in diesen Klubs helfen, werden raten, wie man Arbeit und Wohnung findet, und Ratschläge in Haushaltungsfragen erteilen. Außerdem sollen Koch= und Nähkurse abgehalten werden.
Französische Verräter vor Gericht
" Paris, 12. Juli. Hier begann das Verfahren gegen eine Gruppe von 21 Personen, die der Zusammenarbeit mit der Gestapo angeklagt sind. Auch mehrere deutsche Propagandisten wurden festgenommen, darunter Fred Kaltenbach, dessen Propagandasendun
gen für Amerika bestimmt waren.
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Am 14. Juli 1789 hö
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die Willkür unumschräu
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geordneten der franz, sammlung an jenem g
allgemeine Volksveror nicht nur ein neues. sondern eine neue We Wenn das französische an diesen Tag zu ses hoben hat, so hat es der für Frankreich e wie für die Welt, dere. schaftliche Formen vodamals von den Vork Fortschrittes vorgetrag bestimmt worden sind Kein Wunder, daß schismus und des Na einer geradezu verbif
rechte ihren wahren? die Anwendung rück in den Herzen deFlammenschrift aus glaubte die Ausartu sucht rechtfertigen zu Entartung der Dem Farben malte. Das Willkür“ gebärdete angeblich mißverstan „wahren Freiheit“. Die Geschichte hat thos in einem, went für die Betörten über zeß erledigt. Das Ge
das den Begriff baren Besitzstat
Besitzstand in siegte neuerdings Die unverlierbaren sich stärker als der in eine Kaser Ab vernandein. Wie