Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:12
- S.4
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Serre 2 Nr. 128
Samstog, 1. Dezemher 1945
— Tiroler Tageszeitung
Aus Stadt
Zand
Tausens Heimkehrer über die Schweiz eingetroffen
Waitere Rückkehr österreichischer Kriegsgefangener aus Frankreich
2U. Innsbruck, 30. November.
Gestern mergen gegen 7 Uhr früh kam der erste Transport, österreichischer Heimbehrer aus französischer Kriegsgefangenschaft, der zur Verkürzung des Weges öder die Schmeiz geleitet worden war, in Innsbruck an. Die 1030 Heimkehrer dieses erstea Trausportes kamen aus dem Lager Kennes in dei Bretagne und wurden nach nch als dreitägiger Fahrt nach Reichenau bei Inmshuc gesrilnt, wo sie enklaust, entlassen und nach Hause grschicht werden.
über die Zeit, die die Kriegsgesangenen in fran
zösischer Gefangenschaft verbrachten, hört man
Keine Klagen. Du sie zum größten Teil zur Landarbeit eingesett waren, hatten sie b#nerliche Verpfsegung und sehen fast durchwegs g#t ans. Der Eimsatz zu landwirkschaftlichen Arheiten erklänt andererseils auch die weit fortgeschnättene Mmrutzung der Kleidung und des Schahmer# die in der Zeit der Gefangenschaft nicht ersetzt werden koanten, da Frankreich selbst nicht über die nötigen Kohslosse versügt. Die Kriegsg#fungenen bezengen selbst, daß in Frankreich Schahe mit Ledersohlen eine Seltenheit sind und die Frauen nichts sehn
licher wünschen, als wieder Strümpfe tragen zu
können.
Besonders anerkennend und dankbar äußern sich die Heimkehrer über ihren Empfang in der Schneiz, der mit heißen Würstchen in Basel begann und mit einem kräftigen Frühstück in Buchs endete. Dank der Erlaubnis der Schweizer Behörden, die österreichischen Heimkehrerzüge aus Frankreich über Schweizer Gebiet zu leiten. ist es möglich, den Rücktransport der noch ihrer Entlassung harrenden Österreicher aus Frankreich erheblich zu beschleunigen.
Die Heimkehrerstelle der Österreichischen Volkspartei teilt uns mit: Von den fast 800 Heimkehrern, die sich seit Bestehen der Heimkehrerstelle am 30. Oktober angemeldet haben, wurden die Wünsche von 250 entlassenen Soldaten zur Gänze erfüllt; weitere 400 erhielten namhafte Unterstützung; ein Großteil wurde von der Heimkehrerstelle selbst eingekleidet; vielen wurde durch Geldspenden bis zu 100 Mark aus der ärgsten Klemme geholfen; Hunderte erhielten Auskunft und Ratschläge. Darüber hinaue konnte über 3000 Familien Nachricht ihrer kriegsgefangenen Angehörigen übermittelt und deren Antwort besorgt werden; weitere 600 private Briefe von Kriegsgefangenen wurden weitergeleitet und die Antwort übermittelt. — „Heimkehrer=Betreuungsund Hilfsstelle der
SVP.“, Museumstraße 12.
Beim Großfeger in Geins
im der Nacht auf 28. Noremder wurden auf An
#rhmumg des Sücherheitsoffiziers der franzöfischen S#ilittämnegiermung auch 50 Imsassen des Lagers Penfuch zu Kertungsarbeiten herangezogen. Zu ühmer Bemffsächtigumg war der 2jährige Hilfsgmnumn Rmdwlf Hangl aus Pfunds destellt. Die Lemte hüfem slräßig bei der Bergung des
Biec mmd der Eimrich kuungsgegen stände mit.
Samgl fumd in eimen dremmenden Hause eine volle Flassche mät Bemzin. Im gleichen Augenblick, als er sie emüffermen wollte, explodierte sie und Hangls Kleider fingen sofort Femer. Er lief aus dem H##s mmd mmällzte sich am Boden, um das Feuer zu. erstücken, wirs ihm aber nicht gelang. Zwei Ferbeigeeilte Femermehrmänner löschten das Femer an den Kleidern des Hangl. Er wurde mitdels Reitungsauto in das Krankenhaus in Zams gedncht, wo Brundwunden zweiten und dritten Grades jestgestellt wurden.
An die Veröllierung von Innsbruck
Des Douf Grins bei Landeck wurde durch
eine Brandkatastrophe vollständig zerstört. Die Berölkenung Innsbrucks, welche 21 Luftangriffe mäcmn##e, werß, was es bedeutet, in wenigen Stunden dass Obdach und des ganze Eigentum zu vertieren. So wie die Bevölkerung Innsbrucks in den schmeren Tagen der Bombenangrifse ihr Leben und vielfach auch ihre Hab: auf das Land und bei den Bamern in Sicherheit brachte, soll jetzt die Verbindung von Sindt und Land durch gegenseitige Hilfeleistung nenerdings Wirklichkeit erlangen.
Die Innsbrucker werden daher aufgerufen, der ersten Not der vom Unglück betroffenen Einwohner von Brins durch Geldspenden steuern zu helsen. Solche Spendun können bei der Sparkasse der Stadt Innsbruck auf das Konto „Spenden Gemeinde Grins“ eingezahlt werden.
Jedes Unglück, das einen Teil unseres Landes trifft, ist ein gemeinsames Unglück und jeder Aufbau kann nur Erfolg haben, wenn er mit gemeinsamen Kräften in Angriff genommen wird.
Bürgermeister Dr. Melzer.
Eigenkumsverbrechen
In Innsbruck wurde einer Frau aus Kaltenbach in der Straßenbahn aus der Einkauftasche eine kleine Tasche mit Lebensmittelkarten und Dokumenten gezogen. — In einer Kanzlei in der Erlerstraße wurde einer Angestellten aus der Handtasche eine Hundertmarknote entwendet. — Auf der Bahnfahrt Kitzbühel—Dornbirn wurden einer Frau aus Wien zwei Koffer mit Kleidern und Wäsche gestohlen. Die Koffer wurden in aufgebrochenem Zustande in Innsbruck in der Salurner Straße aufgefunden. — In Neustift im Stubai erschienen zwei unbekannte Männer in einem Hause und nahmen unberechtigterweise eine Wohnungsdurchsuchung vor, bei der sie vier Koffer mit Stoffen, Kleidern, Wäsche und eine wertvolle Markensammlung mitnahmen. — In Schwaz versuchten zwei
unbekannte Burschen im Hause Lahnhachgasse 20 im Hof einen Hasen stall aufzubrechen Sie wurden vom Besitzer, einem Pensionisten, dabei ertappt und zur Rede gestellt Als der Besitzer einen der Burschen festhalten wollie, schlug der andere mit einem harten Gegenstand auf seinen Kopf Die Verletzung des Besitzers ist nicht schwer. Die Burschen sind geflüchtet.
Aus technischen Gründen erscheint die „Tiroler Tageszeitung“ heute in einem Umfang von acht Seiten. Die Nummer vom Montag (3. Dezember) erscheint dafür nur mit zwei Seiten.
Die Schriftleitung.
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Nebelhandgranate explodiert
Bei den Aufräumungsarbeiten im Kloster Fiecht bei Schwaz fand der 37jährige Gemeindeangestellte Erich Böck in der Schlosserei unter Unrat und Stroh eine Nebelhandgranate. Er hob sie auf und wollte sie seinen Kameraden zeigen. Im gleichen Moment explodierte der Sprengkörper und verletzte den Böck schwer. Seine Kleider fingen Feuer, das jedoch von seinen Kameraden rasch gelöscht werden konnte. Böck wurde von einem französischen Militärauto ins Krankenhaus Schwaz gebracht, wo ihm die linke Hand abgenommen werden mußte.
Kampf zwischen Jäger und Wilderer
Am 25. November nachmittag wurde der Hilfssäger Franz Kirchner jun. aus Achenwald am Rotwandniederleger im Bächental von zwei Wilderern tätlich angegriffen und schwer verletzt. Kirchner stieg am genannten Tage früh in sein Jagdrevier auf und bemerkte im Schnee frische Männerspuren, die über die Pitzjagdhütte bis zum Rotwandniederleger führten, wo er in der Hütte zwei junge Burschen antraf, die sich als Heimkehrer ausgaben und Jagdgewehre bei sich hatten. Sie gaben zu, eine Gemse erlegt zu haben. Als der Jäger sie zur Ausweisleistung aufforderte, gingen sie gegen ihn tätlich vor. Sie schlugen mit einem Gewehrkolben mehrmals auf ihn ein. Trotzdem gelang es dem Jäger, der mehrere stark blutende Wunden aufwies, aus der Hütte zu entkommen. Er
schleppte sich bis zum Forsthaus im Bächental, wo er infolge seiner schweren Verletzungen zusammenbrach. Er wurde von dort über Fall in Bayern nach Achental und dann mittels Auto ins Krankenhaus nach Schwaz überführt.
Die Gendarmerie leitete sofort Erhebungen nach den Wilderern ein und es gelang ihr, die Burschen in Brixlegg bzw. Jenbach auszuforschen und zu verhaften. Bei genaueren Untersuchungen im Jagdgebiet wurden von der Gendarmerie drei erlegte Gemsen in einem Versteck aufgefunden. Die beiden Wilderer wurden dem Militärgericht überstellt.
Tote
In Innsbruck starben: Franz Pöschl. Gast= und Landwirt aus Telfs, 55 Jahre alt; Paula Peisser, Private, 40 Jahre alt; Franziska Bohunek, geb. Leitner, 81 Jahre alt; Josef Michaeler. Elektriker, 49 Jahre alt.
In Lienz starb am 23. November im 66. Lebensjahre Hofrat Dr. Jose Oberhueber.
Die Bibelforscher
Von der „Gruppe Innsbruck der Zeugen Jehodas“ erhalten wir eine Zuschrift zu dem Artikel „Farbenspiel im K 3.“, in der es heißt, daß die Bibelforscher das Neue Testament nicht ablehnen. sondern das Alte wie das Neue Testament als Grundlage ihres Glaubens betrachten. Die Zuschrift verweist weiter auf die Tatsache, daß Hunderte von Zeugen Jehovas in den Konzentrationslagern dem Hungertode zum Opfer fielen.
Norgenmonat
Nun haben wir wieder Dezember, den ersten seit mehreren Jahren, der nicht durch Sirenengeheul verpatzt werden wird. Die beiden letzten Dezember sind uns Innsbruckern in besonders starker Erinnerung, denn am 15. Dezember 1943 hatten wir den ersten großen Fliegerangriff auf unsere Stadt, ein paar Tage später den zweiten und auch Mitte Dezember 1944 richteten die Bom ben bei uns große Zerstörungen an. In Anbetracht solcher Erinnerung können wir uns heuer froh und glücklich fühlen.
Was uns in diesen Tagen mit Sorge erfüllt, ist die Frage: „Was werde ich heuer zu Weihnachten schenken, wo bekomme ich etwas zu kaufen? Es ist jetzt gerade umgekehrt wie in der Vorkriegszeit: Man pries uns eine Unmenge Waxen an, für die man meistens nicht genügend Geld hatte Jetzt hat man genügend Geld, aber man bekommt nichts dafür zu kaufen. Und noch in einer Hinsicht ist es jetzt gerade umgekehrt In früherer Zeit war es ein Hauptspaß besonders für die Frauen, die Weihnachtsgeschenke, die sie erhalten hatten, in den Geschäften umzutauschen Heutzu
tage muß man, wie es die Kleinanzeigen der Zei, tungen bezeugen. zuerst umtauschen und kann dann erst Geschenke austeilen Einst war der Dezember für die Kindererziejung der leichteste Monat In diesen Wochen waren sie am leichtesten zum Bravsein anzuhalten. Man brauchte sie weder ins Winkerl zu schicken. noch ihnen die Zuckerin zu entziehen. man konnte sich alle Predigten und alle Klapse ersparen Wenn sie die Milch nicht austrinken oder die schöhen Sessel im Salon als Turngeräte benützen wos ten, wenn sie ihren Stoffwechselverpflichtungen nicht pünktlich nachkommen oder sich sonstwie gegen die ewigen ungeschriebenen Gesetze der Kin, derstube vergehen wollten dan genügte es einfach, zu sagen: „Wenn du nicht brav bist, bringt dir das Christkindl
nichts.“ In diesen jetzigen Zeiten wird das mit de Kindererziehung nicht mehr so einfach sein. Jen werden sie gut aufpassen, ob das Tauschinserat, das Mama in die Zeitung gegeben hat, auch den nötigen Erfolg orachte; wenn nicht, wäre das Kind ja drei Wochen lang ganz umsonst brav gewesen. Und das wäre dann ein schlechter Tausch, die Kinder sind ja al“ so berechnend ... D
Sport am Wochenende
Kleine Sportnachrichten
Salzburg
Der bekannte Meister des Motorradsportes Dipl.=Ing Franz Binder befindet sich zur Zeit in Salzburg ale Leiter des Winterdienstes am Landesbauamt. Barmisch=Partenkirchen
Im Frühjahr wird hier Europas größtes Schwimmbad vollendet werden. Das Skistadion und die Eishalle werden zur Zeit auf ihre Eignung ausgeprobt. Der Sonderdienst der dritten amerik Armee hat die Unterkunft für 4.000 Zuschauer geschaffen, die den Eislaufvorstellungen und den Eishockeyspielen auf der künstlichen Eisbahn beiwohnen werden.
Betlin
Der frühere deutsche Schwergewichtsmeister Heinz Seidler wird sich vor dem britischen Militärgerichtshof Wilmersdorf unter dem Verdacht ein holländisches Gemälde im Werte von 25.000 englischen Pfund gestohlen zu haben zu verantworten haben.
Die Trabrennbahn Ruhleben ist in den letzten zwei Kriegsjahren in den Spandauer Rüstungsbetrieb der deutschen Werke eingereiht worden. Tuher ist die Bahn zur Zeit unverwertbar. Auch die Trabrennbahn Hoppegarten befindet sich in trostlosem Zustand und erst wenn alle entführten Rennpferde zurückgebracht werden ist an eine Wie: dereröffnung zu denken.
Deutsche Professionale werden in diesem Winter britisches Fliegerpersonal in allen Eissportarten unterrichten. Der Eishockeymeister Rudi Ball wird auf dem Groß. glienickersee bei Gatow, sobald er zugefroren ist, mit einem Lehrkursus beginnen. Skilauf wird im Geunewald, nahe Onkel Toms Hütte, gelehrt. Dort steht auch die wiederhergestellte Schanze „Reiferen“ zur Verfügung. Der ehemalige Fechtmeister Ott Görresheim wird allen die verschiedenen Arten seiner Kunst lehren. Auf dem Tennisplatz geben der deutsche Tennismeister, Weltmeister und Turnierlehrer Roman Nakuch und sein Sportpartne: Hermann Bartelt Unterricht im Tennis.
Wiesbaden
Am 30. November trafen sich alle ehemaligen Schiedseichter und alle Aspiranten dieser Position zur ersten Schiedsrichtersitzung des Süddeutschen Fußballverbandes.
Lübeck
Hans Schulz, der bereits 1893 den Arbeiter=Turn= und Sportverein gegründet hat, hat jetzt den seit 1933 verboten gewesenen Klub neu erstehen lassen.
Mailand
Der bekannte italienische Borekriese Primo Carneta unterlag in der siebenten Runde im Theater von Mailand seinem Landsmann Luigi Musina.
Rew York
Der Philippinische Tennisverband gab in einer Anzeige dem Tenniskomitee bekannt, daß er sich an dem Kampf um den Davis=Pokal 1946 beteiligen werde. Das Turnier soll auf amerikanischem Boden ausgetragen werden.
Die Moskauer Dynamo=Manuschaft kehrt unbesiegt heim!
Die Sowjetblätter bringen Außerungen der englischen Presse über die Ergebnisse des Fußballwettkampfes der Dynamo=Leute gegen die Mannschaft von Südwales und Schottland. — Die Blättet schreiben: „Roch nie hatte eine Mannschaft Europas einen derartigen Erfolg, die Moskauer Dynamo=Mannschaft kehrt unbesiegt heim!
London
Der Sportberichterstatter des Moskauer Rundfunks u klärt in einem Bericht über das Fußballwettspiel der Moz kauer Dynamos gegen die Glasgow Rangers daß diet das vierte und letzte Wettspiel der Moskauer Dynamos u England sei. Reutter bemerkt hiezu, daß diese Anspielung auf das letzte Spiel der Dynamos die erste Feststellung aus sowsetischer Quelle sei, daß das Team die Einladung vor seiner Rückkehr nach Moskau noch an weiteren ballwettspielen teilzunehmen, nicht annehmen werde.
Tiro"er Sport
Franz. Auswahlteam gegen Innsbrucker Sportklub
Das blau weiß=rote Auswahlteam spielt, wie bereit mitgeteilt, morgen nicht wie gemeldet um 14°30 Uhr, son dern um 14. Uhr am Klosterkasernplatz gegen den Innsbrucker Sportklub, der damit die ehrenvolle Aufgabe hat Tirol gegen beste französische Klasse zu vertreten. Im Lean wirken 9 Spieler der französischen Liga mit. Hervottagen des Können, verblüffende Tricks soll man von einem auf einer südfranzösischen Mannschaft kommenden außerordenlich wendigen und blitzschnellen „Reger“ erwarten dürsen Das Vorspiel beginnt um 13 Uhr: 2. Mannschaft ## Auswahlteams gegen eine franz. Militärmannschaft.
Das Spiel wird von einem führenden französischen Lig# Schiedsrichter geleitet Die französtsche Elf tritt wie foln an: Tor: Rouger (A.S Vichy div. d’honneur); Verte gung: Besancon (A S. Belfort) Candella (II.S. tine.S.H.); Läufer: Chavignac (Div d"honneur), Bo (International, Franc patronage), Mazet (Selectione ## tagne); Stürmer: Achany (Selectione Constantine), pellon (U.S. Hagondange). Regnier (Div. d’honneur) An dreani (Div. d"honneur). Bersweiler (2 S. Straßboug; Ers.: Petitet (Div d"honneur) Biwers (E 5. Hayang Toulouse). Unsere Tiroler Vertreter: Tor: Dr. Sücken Verteidigung: Kazelor, Haselwanter Adi; Läufer: Pumn Ferdl, Edenhauser, Matscher; Stürmer: Plattner. Hasch wanter Herbert, Harrasser, Holzer, Abolis; Ers.: Haftlwanter Ernst. Vorspiel: Beginn 1300 Uhr
Französische Auswahlteam II gegen französische Militärmannschaft,
Der Polizeisportverein gastiert diesen Sonntag in Bugenz im Spiele gegen den gleichnamigen Verein.
Sportverein Scharnitz
Vorbildliche Gemeinschaftsarbeit des neugegründet Sportvereins, aus dessen Reihen schon namhafte Tirol Schikanonen, wie Wöß und Hammerschmidt, hervorgegan gen sind, und verständnisvolles Entgegenkommen vons## ten der Gemeinde in der Person des Herrn Bürgermeisel Neuner machten es möglich, unter der Leitung des 0# mannes Kurt Schlick einen wunderbaren Torlaufhang# der Nähe des Ortes zu schlägern. Der Hang wurdest Gedenken an einen frühverstorbenen Vereinskamera# „Fiedl=Gaugg=Hang“ benannt.
Das sportliche Programm des Vereins sieht neben ints nen Veranstaltungen am 24. Jebet auch einen landesoffe nen Bedächtnislauf (Riesentorlauf) auf der Eppzirler Au vor.
Fußball in Landeck
Am Sonntag, 13.30 Uhr, treffen sich in Landeck Spaf klub Rot=Weiß Innsbruck und der ASSV Landeck=Zauk zu einem Wohltatigkeitsspiel für die Grinser Brandopst.
(Hakö)
Thirrings fliegender Skilauf
Als Dritter in der Reihe der Vortragenden im Hochschulinstitut für Leibesübungen sprach diese Woche der Wiener Prof. Dr. Hans Thirring über den „SkiSchwebelauf“, dem eine interessierte Hörerschaft mit Aufmerksamkeit folgte.
Wir hatten in Innsbruck vor 1938 öfters Gelegenheit von diesem Skilauf=Hilfsmittel zu hören und es direkt und indirekt kennen zu lernen. Wir haben dies damals als günstig aufzugreifenden Fortschritt in der Entwicklung des Skilaufes anerkannt. Inwieweit sich dieser Gedanke weiter günstig gestaltet, das müssen wir nach wie vor der Zukunft überlassen.
Und dennoch, noch nicht vor allzulanger Zeit wäre dieser oder jener Streckenrekord im Abfahrtslauf undenkbar gewesen Es wurde aber zusebends besser die Abfahrtszeiten immer mehr gedrückt. Und aus diesem heraus scheint sich mit dem Ski=Schwebelauf eine andere skitechnische Entwicklung anzubahnen die am besten mit dem Versuch als „Aerodynamischer Skilauf“ zu bezeichsen ist der mit einer Art „Skisegeln“ vergleichbar wäre Freies Gelände voraussetzend wird der Fahrtwind durch Verwendung einer Hemmvorrichtung als Biemse und Steuerung ausgenütz: Es arbeitet neben dem Wiener Physiker Prof Dr. Hans Thirring auch noch ein Münchner an dem Problem den natürlichen Luftwiderstand beim Skifahren durch entsprechende Bekleidung der Rotwendigkeit
unterzuordnen Zwei Kleidungsstücke, dem so bezeichneten Thirringmantel. werden so angelegt, daß sie beim Ausbreiten der Arme einem dreieckigen Segel gleichen, das bei Schußfahrten
einem Fallschirm in der Wirkung gleichkommt Der Farer sieht einer Fledermaus ähnlich Die federnde Ve kung so wie das stoßdämpfende dabei ist wirklich erstänt lich. Aber damit ist keineswegs gesagt daß sich nun jee Stilehrling einfach mit dem Thirringmantei auf die Bubter zu stellen braucht und dann gebts lustig dahin! Weit ei fernt davon, denn die vorteilhafte Wiekung dieses au gebreiteten Mantels als sogenannte Luftbremse beding eine ganz respektable Fahrtgeschwindigkeit. Und haben die Thirringfahrer“ mehr als eine gefestigte Stlaufschule hinter sich, um die Vorteile richtig verspüten können.
über ausgesprochen freies Gelände und anders wä Geschwindigkeit stark gedrofselt was dem Spiten eher Nachteil als Vorzug wäre Abei keine Bestg ist bekannt die eine Teilnahme mit dem Thirring untersagen würde
Vielmehr bleibt die Frage offen, in wie weit sich neue Ski Errungenschaft im Tourenlauf durchzusete mag In dieser Hinsicht hat man sowohl in Schwelt Titoler Skifahrerkteisen keine üblen Erfabrungen a Ein Praktiker behauptet daß Steifabringe auch weniger günstigen Schneeverhältnissen in Schuf a men worden wären, was wohl ohne Thirringmantel me wagen möchte
Vielleicht bringen kommende Friedenszeiten auch auf diesem Gebiete Fortschritte die ebenso erfolgrei chend verlaufen, als die Einführung es bewiesen hat.
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