Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:12
- S.14
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Seite 2 Nr. 140
Tiroler Tageszeitung
Dienstag, 4. Dezember 1945
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und Cand
... sauce Wochen, froße Feste
Noch einmal öffneten sich am Samstag, den 1. Dezember, die Tore der Jenbacher Werke A. G. Aber nicht, um zu arbeiten, kamen Hunderte, sondern um sich für Stunden loszulösen vom harten
Alltag ...
Die Kontrollkommission der Luftwaffe 2 in Jenbach unter Leitung von Herrn Adjudant Nold schuf der Bevölkerung von Jenbach und seiner näheren Umgebung dazu Gelegenheit.
Frankreich und Österreich gaben sich ein Rendezvous!
Rot, blau und gelb erstrahlte eine hübsch angebrachte Wandbeleuchtung und tauchte den, von fleißigen, durch guten Geschmack gelenkten Händen hübsch dekorierten Gefolgschaftsraum in ein buntes Farbenspiel.
Ein Varieté unter Leitung von Prof. Roman leitete den Abend ein. Das Dargebotene war gut und mit offensichtlicher Liebe zum Beruf durchgearbeitet und zusammengestellt. Stepptänze und Akrobatik, chinesische Geschicklichkeitsübungen und ukrainische Tänze wechselten in bunter Reihenfolge und wurden durch starken Beifall belohnt. Eine kleine, flottspielende Jazzkapelle unterstrich und verband die einzelnen Darbietungen durch alte und neue Melodien.
Dann übergab Leutnant Nold mit wenigen, aber herzlichen Worten den Auftakt zum Tanz. Die „Georgi Boys“ setzten ein und mit leidenschaftlicher Begeisterung leistete jung und alt der Aufforderung Folge. Man tanzte, tanzte ...
Vielleicht waren die lachenden, strahlenden Gesichter der jungen Menschen dem liebenswürdigen Gastgeber Leutnant Nold, welcher — ein wenig müde und abgespa nt von den Vorbereitungen, bei denen ihm nur ein kleiner, fleißiger Hilfstrupp von deutschen Kriegsgefangenen zur Seite stand — von seinem Platz aus das lustige Treiben beobachtete, der schönste Dank für all seine Bemühungen.
Der unter seiner Regie stehende Tanz= und Varieté=Abend war wieder einmal ein glücklich gelungener Versuch, das gute Einvernehmen zwischen der Besatzungstruppe und der österreichischen Bevölkerung zu kräftigen, zum Wohle der Zusammenarbeit und der angestrebten Freundschaft zwischen den beiden Nationen.
Hilde Ott.
Die Gründungsversammlung
des Bundes der Opfer nationalsozialistischer Unterdrückung in Tirol
fand am Sonntag. den 2. Dezember, in den Innsbrucker Laurin=Lichtspielen statt. Zahlreiche prominente Persönlichkeiten waren als Ehrengäste anwesend, an die 600 Mitglieder füllten den Saal.
Diese weit über den Rahmen üblicher Vereinszusammenkünfte hinausragende Veranstaltung gestaltete sich zu einer imposanten Kundgebung des Aufbauwillens einer überparteilichen Vereinigung, in der sich Schicksalskameraden aus allen Gesellschaftsschichten, verschiedenster Weltanschauungen und Religionen zusammengeschlossen haben — getragen vom inbrünstig=gläubigen Patirotismus für ihr geliebtes Vaterland: Österreich!
In seiner Eröffnungsansprache erläuterte der Sprecher des Gründungsausschusses, Major Alfons Marincovich, Sinn und Zweck des Vereins, der sich die Grundaufgaben stellt, den Opfern nationalsozialistischen Terrors mit Rat und Tat beizustehen und einen angemessenen Einfluß auf all jene öffentlichen Maßnahmen zu gewinnen, die zur Wiederaufrichtung einer gesunden Volksmoral in unserem neuen Staate zur Geltung kommen müssen.
Anschließend hielt Landeshauptmann a. „D. Dr. Schumacher die Festrede, die in einer Ehrung der von den Nazihenkern zu Tode gemeuchelten Kameraden ausklang.
Oberregierungsrat Dr. v. Gschließer sprach aufklärend über die gesetzlich gegebenen Wiedergutmachungsmöglichkeiten für materielle Schäden, die ungezählte Opfer eines ungezügelten Sadistensystems erlitten, sowie über die von der Tiroler Landesregierung in Aussicht genommenen Mittel und Wege, um die staatliche Fürsorgeaktion in unserer engeren Heimat durch zusätzliche Zuwendungen erweitern zu können.
Herr Dr. Blaas wies auf die parallellaufenden Bestrebungen des Vereines und des Bundes der Kriegsopfer hin und brachte den Wunsch nach fallweiser guter Zusammenarbeit dieser beiden Gemeinschaften zum Ausdruck.
In all diesen Ausführungen kam immer wieder das Verlangen nach Gerechtigkeit und Sühne zum Worte. Jeden Gedanken nach Rache und Vergeltung gefühlsmäßig scharf abweisend, wurde wohl die Bestrafung und das Abseitsstellen der am Unglück Österreichs und Tausender von Menschen wirklich Schuldtragenden begehrt. den verblendeten, harmlosen Mitläufern des Nazismus und namentlich den durch Existenzsorgen in dessen Reihen gepreßten kleinen Leuten wandte sich aber ein warmes Versöhnlichkeitsempfinden zu.
Zum Obmann des Bundes wurde von der Vollversammlung einstimmig Herr Major Feld
pilot Alfons Marincovich gewählt, zum Obmann=Stellvertreter Frau Adele Obermayr.
Mit seinem Dank an die Mitgliedschaft für das in ihn gesetzte Vertrauen, verband Major Marincovich den Antrag zu einem flammenden Protest des Vereins gegen die seinerzeitige Zerstückelung unseres Heimatlandes. Mit glühender Begeisterung wurde eine Resolution gefaßt, in der die maßgebliche Amtsstelle eingeladen wird, sich an die KZ. =Vereinigungen der ganzen Welt zu wenden, auf daß auch durch diesen Leidensstätten des Dritten Reiches zu einer lebenslangen internationalen Interessengemeinschaft zusammengeschweißten Personenkreis die Rückgabe Südtirols an Österreich in allen Staaten gefördert werde.
Die unter vorzüglicher Regie gestandene Veranstaltung dieses überparteilichen politischen Vereins war besonders gekennzeichnet durch eine in allem zur Geltung kommende innige Vaterlandsliebe, durch Kameradschaft und durch ein hohes Maß demokratischer Reife. Es bleibt zu hoffen und zu wünschen, daß dieser Geist der Eintracht recht bald in vollem Umfange auf die breiten Massen des Volkes übergreife — zum Wohle und Gedeihen unserer Tiroler Heimat unseres neuen Österreich!
Sepp Riß, 75 Jahre alt
Sepp Riß, dessen Name in ganz Tirol und darüber hinaus einen Begriff bedeutet, wurde am 4. Dezember 1871 in Haslach bei Stams als Sohn des Bauern Valentin Riß geboren. Schon als Kind bemalte er alle Wände und Schulbänke und bezog so manche Prügel dafür. Direktor Deininger, der die Zeichnungen des jungen Bauernbübls sah, erkannte sofort das große Talent, und führte mit der Mutter des Knaben einen erbitterten Kampf, bis diese schließlich einwilligte, ihn auf die Gewerbeschule nach Innsbruck zu schicken. Mit einem Gulden in der Tasche begann er dort sein Studium. Das Geld hierfür verdiente er sich, indem er den Innsbrucker Bürgern half, ihr Holz, das sie von auswärts bekamen, klein zu machen. Bald war er allen Mitschülern weit voraus, mußte jedoch
nach zweieinhalb Jahren sein Studium unterbrechen, da er das Geld dafür nicht aufbringen konnte; er wurde Dekorationsmaler.
Nach vielen Bitternissen und Enttäuschungen bekam er von Professor Colli in Cortina d"Ampezzo eine Stelle als Brandmaler. Hier ging es ihm besser und er konnte sich sogar etwas ersparen. Nach vier Jahren Wanderschaft durch ganz Tirol, die ihm viele neue wertvolle Anregungen gab, ging er schließlich nach München, wo er sich eine Beschäftigung als Dekorationsmaler suchte. Jedoch sein Können siegte und nach zwei Monaten bestand er die Aufnahmeprüfung in die Akademie mit Auszeichnung. In der Folge studierte er bei den Professoren Bösk, Höcker, Hertbrich und von 1892—1893 bei Defregger. Mit 22 Jahren rückte er drei Jahre ein und in dieser Zeit malte er auch die ersten Porträts.
Schließlich zog es ihn mit aller Gewalt wieder nach dem Süden und er ließ sich in Meran nieder, wo er eines Tages einen Amerikaner mit seiner Frau porträtierte, welcher ihn zu sich in die Neue Welt einlud. Mit seinem Erstlingswerk „Der alte Arbeiter“ errang er 1904 auf der Großen Kunstausstellung in St. Louis die goldene Medaille. Außerdem verkaufte er ein Gemälde „Der Prozeßbauer“ an die Gemäldegalerie in Chicago. Nach diesem großen Erfolg wurde Sepp Riß mit einem Male berühmt und bekam sogleich vom Vizepräsidenten der Ausstellung drei Aufträge. Nun gab es Arbeit in Hülle und Fülle, doch schließlich siegte das Heimweh und mit erheblichen Ersparnissen schiffte er sich ein, kehrte nach Tirol zurück und ließ sich in dem kleinen Dorfe Schenna bei Meran
nieder.
In dieser wunderbaren Umgebung reifte er zu höchster Künstlerschaft und ein unbändiger Schaffensdrang verzehrte ihn. Aus aller Welt kamen nun die Käufer und man überhäufte ihn mit Ehren. Als 1914 der Weltkrieg ausbrach, war er ein reicher Mann, jedoch der Zusammenbruch mit der folgenden Inflation raubte ihm alles mühsam Ersparte. Während des Krieges diente er als Standschütze und Kriegsmaler im Kriegspressequartier des Abschnittes Marmolata=Tressatal. Millionen von Reproduktionen seiner Bilder gingen in alle Welt hinaus und machten den Tiroler Maler weltberühmt.
Arm und verbittert beginnt er in den Nachkriegsjahren in Innsbruck von vorne. Doch sein Schaffensdrang und Humor verläßt ihn nicht und er baut sich auf einem Hang in Mühlau ein kleines Häuschen In der Folgezeit ließen ihn viele große Männer der Industrie, der Wirtschaft und der Finanz zu sich bitten, um ein Bild von ihm zu besitzen, doch immer wieder zog es ihn in sein heißgeliebtes Heimatland Tirol zurück.
Sepp Riß, der heute seinen 75. Geburtstag feiert, hat damit einen wesentlichen Beitrag geleistet an dem Rufe, den Tirol in der Welt genießt.
M. Rieder.
Tote
In Innsbruck starben: Alois Grub,er,
Oberbahnrat, 45 Jahre alt; Hermann Wechselberger. landw. Arbeiter aus Lannersbach, 20 Jahre alt; Amalia Rieck geb. Hofer, Prokuristensgattin, 62 Jahre alt; Maria Schindl geb. Vogelsberger, Rentnersgattin, 63 Jahre alt; Anna Praxmarer geb. Lechner, Kaffeehausbesitzersgattin aus Steinach, 38 Jahre alt; Heinrich Orlitta, Pensionist, 69 Jahre alt; Elisabeth Kammerlander geb. Dengg. 53 Jahre alt; Justina Gretschnig geb. Illek, 81 Jahre alt.
In Vohburg b. Ingolstadt ist am 27. April Soldat Max Thoma von Flaurling, geboren 18. Juni 1928, gefallen.
Werbewoche für das Rote Kreuz
Der Landesverband Tirol der Österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuz führt in übereinstimmung mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, Genf (CICR.) und dem französischen Roten Kreuz eine Werbewoche in ganz Tirok durch. Den Ehrenschutz über diese Werbewoche hat der Herr Landeshauptmann Ing. Doktor Weißgatterer und der Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck, Herr Dr. Melzer, übernommen. In ihrem Rahmen werden verschiedene Wohltätigkeitsveranstaltungen, deren Erträgnis dem Roten Kreuz zufneßt, durchgeführt. Unter anderem sind ein Konzert, Opernaufführungen und zwei Akademien vorgesehen. Namhafte Künstler, wie Kammersänger Herbert Alsen, der eigens aus Wien kommt, und Opernsängerin Frau M. Rainisch, sowie Prof.
Bruckbauer und Prof. Karalis haben ihre Mitwirkung zugesagt.
Durch das großherzige Entgegenkommen der Tiroler Landesfilmstelle wird während dieser Woche ein Aufschlag von 10 Pfg für jede Karte eingehoben, der dem Roten Kreuz zufließt. Die Presse und der Rundfunk werden ebenso wie die Innsbrucker Verkehrsbetriebe für das Rote Kreuz werben.
Wenn in vergangenen Jahren mit besonders lauter Propaganda gesammelt wurde und die Werbung durch einen entsprechenden parteiamtlichen Nachdruck unterstützt wurde, so soll das Ergebnis der ersten wirklich freiwilligen Sammlung den vergangenen nicht nachstehen.
Durch den Besuch unserer Veranstaltungen und Beitritt zum Österr. Roten Kreuz hift uns jeder helfen.
*
Heimkehrertransporte. Am vergangenen Samstag nachts traf am Innsbrucker Hauptbahnhof ein Lazarettzug aus Italien mit zirka 1000 deutschen verwundeten Kriegsgefangenen ein. Im Zuge befanden sich auch neun Tiroler, die in Innsbruck ausgeladen wurden; der Lazarettzug fuhr dann nach Kufstein weiter. Am gleichen Tage nachmittags ist erstmals ein Gefangenentransportzug aus Rußland in Innsbruck eingelangt. Im Zuge befanden sich über 500 italienische Staatsangehörige, die nach kurzem Aufenthalt in Richtung Brenner weitergeleitet wurden. Aus Frankreich kam ein Lazarettzug mit verwundeten österreichischen Kriegsgefangenen in Innsbruck an. Im Zuge befanden sich 106 Tiroler und Vorarlberger. Von ihnen wurden 36 sofort entlassen, 30 wurden zur weiteren
Behandlung in ein Lazarett nach Seefeld überführt und 40 Mann wurden zur Heeresentlassungsstelle Reichenau gebracht. Der Transportzug, in dem sich Österreicher aus den anderen Besatzungszonen befanden, setzte nach kurzem Aufenthalt seine Fahrt nach Salzburg fort.
„Tiroler Landesmuseum.“ Wegen dringender Arbeiten bleibt die Bibliothek des Tiroler Landesmuseums bis Weihnachten ausnahmslos gesperrt. Sie wird mit Beginn des kommenden Jahres wieder in weitem Umfange zugänglich sein. — Die Sonderausstellung Wilhelm Nikolaus Prachensky im Rundsaal ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Gemäldeversteigerung zugunsten der Grinser Spende. Das in der Czichna=Auslage vom 1. bis 10. Dezember ausgestellte Bild, Originalgemälde von Franz Schwetz „Grins“, stellt der Künstler der Grinser Spende zur Verfügung. Interessenten erfahren Näheres bei der ÖVP., Museumstraße.
WOHIN HEUTE:
Dienstag, 4. Dezember
Theater
Landestheater, 15 Uhr: „Mar und Moritz“; 20. Uhr: Tanzabend Harald Kreutzberg mit teilweise neuem Programm.
Konzert
Hotel „Grauer Bär“ (Österr. Gesellschaft der Freunde
Frankreichs), 20.15 Uhr: Konzert für Kenner un iebhader.
Filme
Kammerlichtspiele: „Kollege kommt gleich“ (2, 4, 6. Zenttal: „Frau meiner Träume“ Triumph: „Die Gattin“
Laurin=Kino: Damals“
Löwen „Der Engel mit dem Saitenspiel“ Fulpmes: Schrammeln Seefeld: „Lache Bajazzo“
Hall: „Trura“
Schwaz: „Seine Tochter ist der Peter“. Jenbach: „Eine Nacht im Mai“.
Wörgl: „Orient=Erpreß“.
Kitzbühel: Schrammeln St. Johann: Via Mala
Kufstein: Egger: „Es fing so harmlos an“. — Hitsche
„Romanze in Moll“.
Landeck: „Dr. Crippen an Bord“.
Amtliche Mittellungen
Die. Wegräumung des Schuttes in Innsbruc
Dienstag, 4. Dezember. 12.15 Uhr
Einsatzgruppe 1: Sammelplatz Bauhof Willen Ecke Leopoldstraße=Liebeneggstraße: Heiliggeiststraße 1 14. 2, 2a, 25, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10, 11, 12, 14, 16, 19; Stn, zinger Straße 2 Stöckl, 6; Leopoldstraße 2, 8. 10 Einsatzgruppe 2: Sammelplatz Ecke Ing.=Ezestraße=Bienerstraße: Dreiheiligenstraße 1, 2, 3. 4, 5, 7, 8, Amraser Straße 12. 14. 16, 24.
Mittwoch, 5. Dezember, 12.15 Uhr Einsatzguppe 1: Sammelplatz Bauhof Wilten Ecke Leopoldstraße=Liebeneggstraße: Andreas=Hofer=Straße Nr 11 13 17. 19 21 23 25 27 29 31 33 37.30 41, 43, 45, 49, 51, 53; Schöpfstraße 4, 4a, 7, 9, 11, 13. Einsatzgruppe 2: Sammelplatz Ecke Ing.=EzaStraße=Bienerstraße: Weinhartstraße 1, 2, 3, 4, 5, 7, Museumstraße 37.
Zum Bezug von Obst und Gemüse haben sich sämtliche in Innsbruck Bezugsberechtigten bei einer Verteilerstelle in die Kundenliste neu eintragen n lassen. Als Grundlage für die Eintragung dient der Inns brucker Haushaltsausweis in Verbindung mit den 9, schnitten 66 der Lebensmittelkarten für Normalverbran cher, der Abschnitt 166 der Lebensmittelkarten für Teilselbstversorger in Butter, der Abschnitt 266 der Lebens mittelkarten für Teilselbsiversorger in Fleisch und Schlachtfett für alle Altersstufen. Diese Abschnitte sind mit da Aufdruck Ibck versehen. Die Verteilerstellen sind ängs wiesen, Eintragungen nur gegen Abgabe dieser Meundurchzuführen. Die Eintragungen müssen bis späf 13. Dezember d. J. erfolgen.
Jene Verbraucher, die außerhalb Innsbruck wah ihre Lebensmittelkarten daher auch nicht in Innsbruck ## ziehen, dabei aber im Besitze eines Innsbrucker Haushaltsausweises sind, können sich erst später nach Abschlaz der jetzt angeordneten Erfassung eintragen lassen. Ein diesbezügliche Anordnung wird dann rechtzeitig in den ### gesblättern verlautbart.
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Waggonbrand. Am 1. Dezember geriet auf dem Innsbrucker Westbahnhof Stroh, das auf zwei Waggons beladen war, in Brand. Die Berufsfeuerwehr löschte das Feuer, bevor es auf andere Waggone übergreifen konnte. Als Ursache wurde Funkenflug von der elektrischen Hochspannungsleitung festgestellt.
RADIO INNSBRUCK
Dienstag, 4. Dezember
13.10 Mittagskonzert. 13.30 Fortsetzung des Mittagskonzertes (Innsbruck). 17.30 Unterhaltungsmusik (Schallplatten; Innsbruck). 18.00 Zeitlose Lyrik: Die Römer (Carus, Catuli, Vergil, Horaz, Tibull, Statius). Es spricht May von Förster (Innsbruck). 18.30 Neues vom Tage (Innsbruck). — 18.45 Franz Schubert: Lieder nach Terten von I. W. von Goethe. — 19.00 Osterr. Nachrichtendienst. — 19.15 Bunte Weltschau. 19.30 Paris — franz. Nachrichten. 19.45 Osterr. Presseschau. 19.55 Fünf Minuten Französisch (Wiederholung). 20.00 Wiener Abend. E. Nowotny, Isabella v. Rhon, Ernst Arnold, Ernst Roland, das Kleine Funkorchester unter Leitung von Kapellmeister Hans Moltkau. 21.30 Courrier de las grande France. 21.45 Opernkonzert (Schallplatten). 22.15 Programmvorschau.
22.20 Unterhaltungskonzert von Schallplatten, am Flügel verbunden von Otto Stockhammer. 23.20 Suchmeldungen. 24.00 Paris — franz. Nachrichten.
S PORT UND SPIEL
Fußball in Kufstein
Am Sonntag, 2. Dezember, gastierte das französische 27. B. C. A. Batl. aus St. Johann mit zwei Mannschaften in Kufstein und spielte im ersten Spiel mit der zweiten Mannschaft gegen eine Mannschaft des 7. B. C. A. Batl. Kufstein und im Hauptspiel mit seiner ersten Mannschaft gegen eine aus Jugendspielern und 1. Mannschaft des SC. Kufstein kombinierte Mannschaft. In beiden Spielen konnten die Mannschaften des 27. B. C. A. St. Johann als Sieger hervörgehen.
Im ersten Spiel standen sich zwei ziemlich gleichwertige Mannschaften gegenüber. Die Gäste aus St. Johann hatten einen etwas schnelleren Sturm, der sich in der zweiten Halbzeit auch beiser durchsetzen konnte und dadurch das Spiel für das 27. B. C. A. Batl. entschied. Ergebnis; 341 (1:1).
Im zweiten Spiel siegte die 1. Mannschaft des 27. B. C. A. gegen den SC. Kufstein mit 5:0 (1:1). Die französischen Gäste stellten eine schnelle, den Kufsteinern (die mit 7 Jugendspielern antraten) körperlich stark überlegene Mannschaft ins Feld. Besonders fiel das schöne Zusammenspiel der Soldaten auf.
„Bunte Tiroler Bühne“.
Mehr denn je ist das Interesse am Volkslied und sein Pflege von Bedeutung. Eine gewichtige Rolle fällt dala dem Tiroler Volkslied zu, das ja schon seit vielen zehnten von zahlreichen Sängergesellschaften in die ga Welt getragen wurde. Diese kulturelle Mission weite# pflegen, hat sich die von Kurt Blaas und Ron Berchtold ins Leben gerufene Singgemeinschaft iu Aufgabe gemacht. Zwei Veranstaltungen in der lezm Woche im Musikvereinssaal geben beredtes Zeugnis m dem hohen Ernst, mit dem diese kleine Gemeinschaft# Ziel verfolgt und dabei einen Weg eingeschlagen hat# zu ganz prachtvollen künstlerischen Ergebnissen für Schone, gut zusammenpassende und ineinander ausge chene Stimmen sind das Rüstzeug dieser Vereinigmt Die beiden künstlerischen Leiter
Blaas und Bercht# wissen aber auch um die Geheimnisse, wie ein solches 9 zeug geschult und gehandhabt werden muß, um eine## chen Klangkörper zu Leistungen zu befähigen, die alles sprüche restlos befriedigen müssen Auch die Auswahlk Volkslieder zeigt von vornehmem Geschmack. Alles isti auf angelegt, die Zuhörer nicht nur äußerlich zu best digen, sondern sie auch zu innerem Miterleben zu brinz Man kann mit Recht sagen, daß die Pflege des Tnin Volksliedes bei dieser Singgemeinschaft in allerdes Händen ist. K. E.
Die künftigen Vorstellungen der Jugendbühne, Jus bruck=St. Rikolaus, beginnen ab 8. Dezember einschliez lich um 15.00 Uhr, statt wie früher um 15.30 Uhr.
Großer Bunter Abend der Österreichischen Jugend in Grins. Die Bezirksleitung Innsbruck der Österreichischn Jugend (in der Arbeitsgemeinschaft Österr. Jugenddene gung) veranstaltet im Rahmen der Hilfsaktion der 59). für Grins am Mittwoch, 5. Dez., um 19.30 Uhr, 5 Laurin=Kino einen Großen Bunten Abend, dessen Rererträgnis der OVP.=Hilfsaktion für Grins überwiea wird. — Kartenvorverkauf in der Stadtparteileitung## OVP., Innsbruck, Museumstraße.
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Unsterbliches Wien!
Donnerstag, 6. Dez., um 20 Uhr, veranstaltet dsÖsterr. Institut für Kultur und Wissenschaft im vereinssaal einen Abend unter dem Titel „Unsterblige Wien!“ Dabei erscheinen Frau Traute ForestiHerr Gustav Waldau am Vortragstisch, am Für Hans Kofler. — Kartenverkauf im Kulturinstie Hofburg, ab Dienstag, und zwar von 9 bis 12 Uhr : von 14 bis 17 Uhr.
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