Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:7
- S.28
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Tiroler Tageszeitung
Dienstag, 17. Juli 1945
Der 14. Juli in Innsbruck
Innsbruck, den 16. Juli.
Wie bereits in der Ausgabe vom 16. Juli kurz berichtet, fand zur Feier des französischen Staatsfeiertages am 14. Juli auf dem Freiheitsplatz in Innsbruck eine Truppenparade der französischen Besatzung statt, die ein eindrucksvolles Bild des neuen Frankreich vermittelte. Die Parade der Truppen fand vor Gouverneur Voisard statt. An der Feier nahm ferner für den erkrankten General de Hesdin Lt. Colonel Severin teil.
Nach der Parade auf dem Freiheitsplatz versammelte Gouverneur Voisard im Sitzungssaal des Landhauses zahlreiche Offiziere und vor allem die Mitglieder und Beamten der französischen Militärregierung. Der Gouverneur richtete an die Versammelten eindrucksvolle Worte, in denen er die Aufgaben kennzeichnete, welche der Militärregierung gestellt sind. Erobetonte mit allem Nachdruck ihre Entschlossenheit, unverbrüchlich ans Werk zu gehen, um positive Lösungen zu finden.
Der Straßenbahnverkehr am 18. Juli
Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe A.G. teilen mit: Anläßlich des feierlichen Empfanges des Oberkommandierenden der französischen Besatzungsarmee am 18. Juli werden während der Dauer der Straßensperre ab 14.00 Uhr die Züge der Linie 4 nur in der Strecke Hungerburgbahn=Loretto und umgekehrt mit den entsprechenden Anschlußzügen
nach Hall, die Züge der Linie 1 im Pendelverkehr in der Strecke Hungerburgbahn=Brunecker Straße einerseits und LandesgerichtBerg Isel andererseits verkehren.
Die die Linien der Innsbrucker Verkehrsbetriebe oder der Stubaitalbahn benützenden geschlossenen Formationen von Musikkapellen in Nationaltracht werden frei befördert. Einzelpersonen haben den Fahrpreis zu bezahlen. Auf der Linie 4 verkehrt am 18. Juli ein Zugspaar, Abfahrt vom Kaiserschützenplatz um 20.03 Uhr, auf der Linie 6 ein Zugspaar mit Abfahrt von Berg Isel um 20.45 Uhr und ab Igls um 21.15 Uhr.
Ferner Osten
Alliierte Flotteneinheiten vor Japan Guam, 15. Juli. Eine Flotteneinheit von neun Schiffen hat die Stadt Kanaisai, 400 Kilometer nördlich von Tokio, angegriffen. Sie belegten dieses Ziel mit nahezu tausend Tonnen von hochexplosiven Geschossen.
Neue amerikanische Waffen Guam, 15. Juli. Nach Mitteilung des amerikanischen Kriegsministeriums wurden gegen die Japaner zwei neue Waffen mit großem Erfolg eingesetzt. Die eine ist eine Schußwaffe von 75 Millimeter Kaliber, die 110 Pfund schwer ist und die eine 14 pfündige Granate über 4 Meilen schießt. Die andere ist ein Gewehr von 57 Millimeter Kaliber, das nur 45 Pfund wiegt, auf der Schulter abgefeuert werden kann und das für eine dreipfündige Granate eine Schußweite von über 2 Meilen (3 Kilometer) besitzt.
Ankaufverbot von Hausrat ausländischer
Herkunft
Das Landeswirtschaftsamt teilt mit:
Unter dem Begriff „Ausländer“ sind auch Reichsdeutsche zu verstehen. Somit findet die Anordnung bezüglich Verkauf von Hausrat auch auf sie Anwendung.
netzwerkstatt der Türing stammend, nach der
ie Türingstraße in Pradl benannt worden st — sind fast durchwegs zerschmettert, die Trümmer konnten aber geborgen werden. der Bauzustand der Erker ist sehr schlimm, o daß sie zum größten Teil abgetragen weren müssen. Mit den Vorbereitungen für eine nöglichst getreue Erneuerung, die Denkmalimt und Stadtbauamt leiten, sind beste heinische Kräfte betraut.
Abgängiges Kind
Franz Gitterle, geboren am 3. Jänner 1932 in Zams, ist seit 25. April von dort abgängig. Größe: 1.40 Meter, brünettes Haar, braune Augen, schlank; bekleidet: weißes Hemd, brauner Pullover, schwarze kurze Hose, dunkelblauer Rock, grobe Schuhe.
Zweckdienliche Angaben erbeten an die Polizei in Perjen bei Landeck oder an die Adresse Perjen, Lezweg 21, sowie an jede Polizeidienststelle in Tirol.
Aufruf an die rumänischen Staatsangehörigen
Sämtliche rumänischen Staatsbürger, die sich gegenwärtig auf österreichischem oder deutschem Boden, verwaltet von den alliierten Militärregierungen, aufhalten, werden aufgefordert, soweit ihnen die Möglichkeit gegeben ist, an die Anschrift: Die rumänische Diözese in Deutschland und österreich, Kitzbühel, Kirchgasse 12, Villa Herold, Tirol, folgendes mitzuteilen: 1. Name, 2. Beruf, 3. jetzige Adresse.
Julius Schmidt, Inhaber des Sporthau ses Schmidt in Innsbruck, ist am 8. Mai in Stams im Alter von 57 Jahren einem lan gen, schweren Leiden erlegen. Das ihm widerrechtlich entzogene Geschäft wurde den rechtmäßigen Besitzer wiedergegeben.
Dolmetscher, die die französische Sprache vollkommen in Wort und Schrift beherrschen und sicher im übersetzen von amtlichen Schriftstücken sind sowie Kenntnisse im Maschinschreiben besitzen, wollen sich bein Stadtmagistrat Innsbruck, Verwaltungsgegebäude, Haydnplatz 5, 2. Stock, Zimmer ##, persönlich vorstellen.
Symphoniekonzert verschoben
Das bereits angekündigte Symphoniekonzen unter Leitung von Musikdirektor Fritz WeidlichDr. Hans Wolf, U.S. A., findet nicht, wie verlautbart, am 17. und 18. Juli statt, sondern wurde verschoben. Näheres wird noch bekanntge ben.
Hunger und Arbeitsflucht
Landeshauptmann Dr. Gruber an das Tiroler Volk
Landeshauptmann Dr. Gruber richtete am Montag abends über den Innsbrucker Sender nachfolgenden Appell an das Tiroler Volk:
Es gehört zu den Grundlagen der menschlichen Natur, daß sie glücklicherweise sehr schnell bereit ist, den Schrecken und die Schwierigkeiten einer Lage zu vergessen und in der Erinnerung jede frühere Zeit in einem gewissen vergoldeten Licht zu sehen. So darf es nicht wundernehmen, daß sehr bald nach dem Ende dieses schrecklichen Krieges niemand mehr daran denkt, daß er morgens nicht mehr zu zittern braucht, ob er den Abend noch erlebt, daß ihn keine Sirene mehr aus dem Bett holt, daß er nicht mehr um das Leben seiner Familie bangen muß. Aus dieser Veranlagung des menschlichen Gemütes ist es zu verstehen, daß die meisten Leute weniger die glücklichen Umstände einer neuen Lage beachten, als an den neuen Schwierigkeiten herumzudenken beginnen. So stehen wir vor der überraschenden Tatsache, daß der
wiedergewonnene Friede trotz dieses ungeheuer langen und schweren Krieges als bloße Tatsache nicht ausreicht, die Menschen von der Kritik kleinerer übel abzulenken. Das ist menschlich, und deshalb auch kein Anlaß zu besonderer Beunruhigung.
Diese Einleitung soll nicht dazu dienen, Reklame für das bisher Erreichte zu machen. Es wird nur gesagt, um alle Dinge in eine richtige Perspektive zu bringen.
Die neuen Bürgermeister, bzw. anderen Mitglieder der Landesregierung haben ihre Posten nicht übernommen, um sich selbst ein ruhiges Leben zu sichern, sondern in der überzeugung, daß es nunmehr darauf ankommt, das Beste zu leisten, um aus dem ungeheuren Zusammenbruch eine neue Heimat zu erarbeiten. Hätten sie diese überzeugung nicht, so hätte jeder von ihnen besser daran getan, seinen Amtsantritt um Monate oder Jahre hinauszuschieben, denn für Ruhe und Selbstgefälligkeit ist jetzt keine Zeit. Bei der ungeheuren Fülle der augenblicklichen Erfordernisse wird bestimmt keinem eine ruhige Minute bleiben und überdies sind bei dieser mühevollen Arbeit auch keine Lorbeeren zu ernten.
Mein Appell an die Bevölkerung verlangt Einsicht dafür, daß es jetzt der ungeeignetste Moment wäre, die alleinige Verantwortung für alle Schwierigkeiten den Spitzen der Verwaltung aufzubürden. Jetzt ist die Stunde, wo es auf Mitarbeit jedes einzelnen ankommt und wo ohne die Aktivität aller fähigen und aufbauwilligen Kräfte kein neues Staatsleben organisiert werden kann.
Ich will nur einige besonders wichtige Punkte hervorheben, die jeder beachten muß, der sich nicht einer groben Unterlassung im Existenzkampf des Volkes schuldig machen will.
Der gegenwärtige Staatsfeind Nr. 1
ist der Hunger!
Alle Dinge können notfalls aufgeschoben werden, nur nicht die Ernährung unseres Volkes. Sie ist die Voraussetzung für
Weitere, deshalb bedarf sie auch der größten Beachtung; vor allem auf Seiten der Bauern, ebenso auch auf Seiten der Konsumenten. Eines der dringendsten Probleme ist die Unterbindung des Schwarzhandels. Sieben Jahre lang konnte es weder
für den Bauern noch für den Städter als unehrenhaft gelten, wenn er die Staatsführung um die Mittel zur Weiterführung des Krieges ärmer machte. Es ist daher verständlich, daß dieser Geist nicht von heute auf morgen ausgerottet werden kann. Heute aber kann niemand einen Entschuldigungsgrund in Anspruch nehmen, weder der Bauer, der dem Hämsterer die bewirtschafteten Güter eines Preisvorteiles wegen
überläßt, noch viel weniger jener, der sich auf Kosten der übrigen Bevölkerungsteile eine bessere Lebenshaltung sichern will.
Ich bin überzeugt, daß bei einigem Nachdenken niemand auf Jahre hinaus das Odium auf sich nehmen will, österreich und seine österreichischen Mitbürger in den Stunden des schwersten Existenzkampfes um geringer finanzieller Vorteile willen in Stich gelassen zu haben.
In wenigen Jahren, vielleicht schon in Monaten, kann die europäische Ernährung wieder soweit gebessert sein, daß niemand Interesse an Hamsterkäufen hat. Die Ehre aber, in dieser Zeit mitgeholfen zu haben, die ersten großen Schwierigkeiten zu überwinden, wird für jeden bleiben, der dieser Pflicht entsprochen hat. Ich bin mir vollkommen bewußt, daß der Schwarzhandel nicht mit Polizeimethoden allein bekämpft werden kann. Wenn wir entschlossen sind, zur Sicherung der Volksernährung zu jedem Mittel zu greifen, so glaube ich doch, daß
ein Appell an die Bauern
nicht ungehört verhallen wird. Ich möchte die Bauern auch daran erinnern, daß vielleicht sehr bald die Zeit kommen wird, wo die Weltmarktpreise die Konkurrenz der einheimischen Bauernprodukte wieder bedrohen werden. Die Bevölkerung wird dann ein Opfer bringen müssen, um einen gesunden Bauernstand aus) dann zu erhalten, wenn seine Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt nicht immer gegeben ist. Dieses Opfer wird umso lieber gebracht werden, je mehr die städtische Bevölkerung das Gefühl hat, daß sie von den Bauern in den Zeiten der Not nicht in Stich gelassen wird und sicher sein kann, daß bei schwieriger Ernährungslage unter Verzicht auf Sondervorteile wirklich das Außerste geleistet wird, um eine drohende Katastrophe abzuwenden.
Was für den Schwarzhandel gilt, gilt natürlich in genau dem gleichen Maße für den
Einsatz in der bäuerlichen Produktion.
Die Schwierigkeiten, unter denen die Ernährungswirtschaft leidet, sind mir nicht unbekannt, doch können sie einzig nur durch Arbeit überwur den werden.
Das führt uns zu dem nächsten schweren Problem, dem
Ich selbst bin sicher bestimmt kein Freund von Zwangsmaßnahmen auf dem Gebiete des Arbeitseinsatzes. Ich habe durch lange Jahre hindurch das Zwangsarbeitssystem der Nationalsozialistischen Regierung kennen gelernt und werde froh sein, wenn wir wieder die Möglichkeit haben, jeden sich nach seinem eigenen Willen ein Beschäftigungsfeld suchen zu lassen. Trotzdem können wir auf den Zwang nicht verzichten. Der wirtschaftliche Druck zur Arbeitsaufnahme ist gering. Die Rationierung der Güter, die Lockerung des Sparwillens, das noch bestehende Währungssystem und zahlreiche andere Gründe verhindern das individuelle Interesse am Arbeitseinsatz. Allgemeine Erwägungen, oder sagen wir besser idealistische Grunde, sind aber nur in wenigen Fällen stark genug, um zum Entschluß des freiwilligen Einsatzes zu gelangen.
Niemand aber kann verantworten — und unser Volk würde es auch nie verstehen —, wenn die Ernährung, die Versorgung und der Aufbau unserer Wirtschaft nur deshalb hinausgeschoben würden, weil wir nicht in der Lage sind, die Arbeitsfähigen zum Einsatz zu bringen.
Aber auch hier ist es unser größter Wunsch, so wenig als möglich mit Zwang zu arbeiten
Je mehr sich jeder der selbstverständlichen Pflicht unterzieht, am Wiederaufbau teilzunehmen, um so mehr kann der bürokratische Erfassungsapparat ausgeschaltet werden. Auch hier soll jeder daran denken, daß es nicht nur eine Frage der Ehrenhaftigkeit ist, in der schweren Aufbauzeit an irgend einem Platz mitzuhelfen, sondern daß jede Arbeit, und sei sie noch so gering, persönlichen Vorteil bringt. In wenigen Jahren werden auch hier die staatlichen und privaten Arbeitgeber in den Befähigungsnachweisen der Bewerber darauf sehen, wie sich diese in den Zeiten der Aufbauschwierigkeiten verhalten haben. Jeder wird dann einen Mitarbeiter, der an der nächstbesten Stelle zugegriffen hat, um mitzuhelfen, einem solchen vorziehen, der lieber Monate darauf gewartet hat, bis ihm jemand einen führenden Posten zuweisen würde. Es ist
überhaupt eines der großen übel, das der Nationalsozialismus hinterlassen hat, daß die arbeitsfähigen jungen Menschen in vielen Fällen es bei weitem vorziehen, fremde Leistungen zu organisieren, als selbst zuzugreifen und sich emporzuarbeiten. Auch hier kann jedem Tüchtigen nur der Rat gegeben werden, irgendwo zu beginnen. Immer wird sich dann die Möglichkeit eines Aufstieges finden. Die Zahl jener, die nach führenden oder leitenden Posten streben, ist heute viel zu groß im Verhältnis zur Zahl jener, die bereit sind, von der Pike auf neu zu beginnen. Keinem, der die notwendigen Fähigkeiten besitzt, soll der Weg versperrt werden; die vordringlichen Erfordernisse des Wiederaufbaues aber müssen unter allen Umständen, und sei es auch mit Zwang, erfüllt werden!
Naturgemäß kann gegenwärtig
nichts am Lohn= oder Preisgefüge geändert
werden. So sehr es unseren Wünschen entsprechen würde, sobald wie möglich alle vom Staat übernommenen Beschränkungen abzu bauen, so glaube ich, ist es doch jedermann begreiflich, daß die Lockerung des Preis= und Lohngefüges vor Ordnung der Währungspro bleme und vor der Aufgabe der Kontrolle
über den Notenumlauf eine Inflation her aufbeschwören würde.
Auch eine kleine Bewegung kann hier eine Schraube in Gang setzen, die, einmal in Bewegung, nicht mehr angehalten werden kann. Unerfreulich und den Erwartungen widersprechend, die wir alle für den Wiederbegim der demokratischen Regierung erhofftenst die Tatsache, daß die Wiederingangsetzung einer geregelten Politik und Wirtschaftsordnung nur langsam und behutsam durchgeführt werden kann. Auch hier kann aber gesagt werden, daß der scheinbar langsame, aber wohlüberlegte, vernünftig vorbereitete Weg in Wahrheit der schnellste zur wirtschaftlichen Wiederinstandsetzung unseres Landes ist.
Was
die wirtschaftliche Handlungsfrethol
betrifft, so kann die Versicherung gegeben werden, daß jede sich bietende Gelegenheit, Unternehmern und Arbeitern mehr Freizügigkeit zu geben, wahrgenommen wird. Der Abbau der Wirtschaftsschranken setzt aber die Bereicherung unserer Wirtschaft mit Gütern voraus, einer außerordentlichen Mangellage kann nur mit einem strikten wirtschaftungssystem begegnet werden. Auc hier kann also die Schranke nur durch meh Arbeit, die allein zur überwindung der Noi führt, niedergerissen werden.
In diesem Zusammenhang wiederhole ich den Appell an alle Arbeitsfähigen, wennste zunächst eine ihrem Berufsziel nicht entspte chende Arbeit erhalten können, ruhig in ein anderen Stelle zu beginnen. Das wird fürst von demselben Vorteil sein wie für die Ge samtbevölkerung.
In den Amtern läuft heute eine Flut von Gutachten ein, wie Österreich oder Tirol, ode diese oder jene Gemeinde neuzuorgansieren wäre. Oft werden die selbstverständ lichsten Dinge in komplizierten Abhandlun gen in Deutsch und Fremdsprachen an zal reiche Stellen herangetragen. Auch hier wän zu raten, lieber an kleinen, aber durchfüht baren Arbeiten zu wirken, um so eine prat tische Leistung zum Wohle der Öffentlichke zu vollbringen.
Auch dies ist ein Erbe des nationalsozialist schen Regimes, an Stelle zweckmäßiger wohl überlegter Arbeitsleistung Projekte in de Welt zu setzen. Nur wenn wir von der Selbe überhebung, von der Projektemache rei und von der Organisationssuch zurückkehren zur einfachen Arbeit und L stung. wird der Kampf um die neue Heima erst richtig gewonnen werden.
Halten wir auch weiterhin fest an der
Zusammenarbeit aller politischen
die sich im Kampf gegen den Nationalsozialmus so außerordentlich bewährt haben. gut funktionierende Demokratie setzt ein ## les Verantwortungsgefühl voraus. In den zu arbeiten, muß eine der vornehmsten Au gaben aller im öffentlichen Leben Stehendsein. Es gilt, der Welt zu beweisen, daß de demokratische österreich kein Wunschtran einer Minderheit ist, sondern eine lebensv# Wirklichkeit darstellt. Erst wenn uns dies Beweis geglückt ist, können wir hoffen, we der als eine anerkannte und geachtete Natio in die Völkerfamilie zurückzukehren.
„Dieses Ziel aber muß alle leiten, diese jur befayigt halten, an der Ordnung der fentlichen Verhältnisse mitzuwirken#
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