Tiroler Tageszeitung 1945
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- S.30
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Tiroler Tageszeitung
Mittwoch, 18. Juli 1945
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Stadt und Land
Der französische Nationalfeiertag in Tirol Innsbruck, 17. Juli. Zur Feier des 14. Juli hatten die französischen Besatzungstruppen in allen größeren Orten Tirols die Bevölkerung mit eingeladen. Die Bevölkerung hat sich zumeist in großer Zahl an den Festlichkeiten beteiligt. Im Anschluß an diese Feiern fanden überall Tanzunterhaltungen statt. G
suchen. Gesuche sind schriftlich unter Beilage eines Lebenslaufes, Nachweis der Staatsbürgerschaft, eines polizeilichen Führungszeugnisses, der Bildungs= und Prüfungszeugnisse über den Stadtmagistrat der Landeshauptstadt Innsbruck, bzw. die zuständige Bezirkshauptmannschaft an den Landesschulrat für Tirol, Innsbruck, Adolf=Pichler=Platz Nr. 1, zu richten.
dienst entlassene Zugführer Thoma alle Wohnparteien der umliegenden Häuser zu Räumungsarbeiten auf.
Er hob dabei einen Betrag von 2 Mark ein, der den Mitarbeitenden wieder rückerstattet wurde. Am vergangenen Donnerstag abends wurden die Arbeiten durchgeführt, an denen sich die Hälfte der Wohnparteien beteiligten. In weniger als zwei Stunden war eine Straßenseite mit dem Gehsteig freigemacht und der Abflußkanal offen, so daß sich der Verkehr wieder ohne Schwierigkeiten abwickeln kann. Den Mithelfenden konnten zusätzlich zwei Mark aus den eingezahlten Beträgen der anderen Hausparteien ausgezahlt werden. Auf diese Weise mußte jede Wohnpartei etwas zur Räumungsarbeit beitragen, wovon sich sonst ein Teil auf Kosten der Arbeitswilligen ganz gedrückt hätte.
15 Salutschüsse
Anläßlich des Einzuges General Bethouarts in Innsbruck werden 15 Salutschüsse aus einer Höhe von 2580 Meter (vermutlich von den Sattelspitzen) abgegeben. Die Bevölkerung wird darauf aufmerksam gemachtdie Touristen, die sich in diesem Gebiet befinden, werden gewarnt.
Abertragung durch Radio Innsbruck
Die Kundgebung anläßlich des Einzuges General Bethouarts wird von Radio Innsbruck übertragen werden.
Rücktransport der Angehörigen der Sowjetunion
Die Bürgermeister der Stadt= und Landgemeinden des Landes Tirol werden aufgefordert, die in ihrem Ort ansässigen Angehörigen der Sowjetunion listenmäßig zu erfassen und diese Listen in den Gemeindeämtern ab 25. Juli bereit zu halten. Unter den Begriff: „Angehörige der Sowjetunion“ fallen alle, die bis zum 22. Juni 1941 ihren Wohnsitz innerhalb der Grenzen der UdSSR hatten. — Den Erfaßten ist bekanntzugeben, daß in Landeck ein Sammellager errichtet ist, von welchem aus die Transporte in die Heimat gehen. Denjenigen, die sich bereit erklären, sich in dieses Sammellager zu begeben, sind die nötigen Transportmittel bis zur nächsten Bahnstation zur Verfügung zu stellen. Auskünfte in obenerwähnten Fragen werden in Innsbruck, Herrengasse 1, erteilt.
Alle derzeit noch im Lande Tirol und auch in der Stadt Innsbruck befindlichen niederländischen, belgischen, norwegischen, dänischen, schwedischen und luxemburgischen Staatsangehörigen müssen sich zwecks Rückführung innerhalb 48 Stunden persönlich melden bei der Belgisch= Luxemburgisch=Niederländischen Delegation in Innsbruck, Innrain 10.
Höhere Staatslehranstalt für gewerbliche und hauswirtschaftliche Frauenberufe (Ferrarischule) und Bildungsanstalt für Hauswirtschaftslehrerinnen
Die Sprechstunden beginnen am 17. d. M. und finden jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag von 10 bis 11 Uhr im Anstaltsgebäude (Weinhardtstraße 4) statt.
Verlosung von Kommunal=Schuldverschreibungen
Wie die tirolische Landeshypothekenanstalt mitteilt, wurden bei der am 14. Juli gemäß Paragraph 7 der Anstaltssatzungen durchgeführten Ziehung Reichsmark 1,625.600.— der vierprozentigen Kommunal=Schuldverschreibungen der tirolischen Landeshypothekenanstalt von 1940 verlost. Die Nummernverzeichnisse der verlosten Papiere werden ab Anfang August an der Anstaltskasse aufliegen.
Privatunterricht verboten
Der Landesschulrat für Tirol macht aufmerksam:
1. Jede Erteilung von privatem Unterricht in sämtlichen Schulfächern sowie allen Fremdsprachen, kaufmännischen Fächern, Kurzschrift, Zeichnen, Malen, Musik, Sport, Gymnastik usw. mit Ausnahme von privaten Nachhilfestunden an einzelne Schüler (Instruktionsstunden) ist an die Genehmigung durch den Landesschulrat für Tirol gebunden.
2. Alle bis zum 3. Mai 1945 ausgegebenen Unterrichtserlaubnisscheine für Privatunterricht haben ihre Gültigkeit verloren.
3. Soweit privater Unterricht gegenwärtig ohne Bewilligung des Landesschulrates für Tirol erteilt wird, ist sofort um diese anzu
Praktische Selbsthilfe
Im vorderen Teil der Karwendelstraße waren schon seit dem ersten Fliegerangriff am 15. Dezember 1943 zu beiden Seiten große Schutthäufen, die besonders bei schlechtem Wetter ein Durchkommen für Fußgänger und Fahrzeuge sehr erschwerten. Um diesem übelstande endlich abzuhelfen, bot der von den Nazis seinerzeit aus dem Eisenbahn
Seefeld hilft Reith
Seefeld, 17. Juli. Am 15. d. M. gab die Bürgermusikkapelle Seefeld unter Leitung des Kapellmeisters L. Köhle ein Konzert, bei dem für die schwer kriegsgeschädigte Nachbargemeinde Reith gesammelt wurde. Nahezu 40.000 RM. wurden so für die Gemeinde
Die Wohnungsfrage in Innsbruck
Mitteilung des Wohnungsausschusses der Stadt Innsbruck
Die augenblicklichen Verhältnisse auf dem Wohnungsmarkt nötigen die Stadtverwaltung, zur Vermeidung der Obdachlosigkeit einer größeren Anzahl von Bewohnern gegenüber vorübergehend Maßnahmen
Mietverträge bedürfen der Genehmigung des Wohnungsausschusses
Der Wohnungsausschuß ist beim Bürgermeister der Stadt Innsbruck aus Vertretern der Tiroler Volkspartei, der sozialdemokrati
zu treffen, welche der gesamten Bevölkerung schen Partei, der kommunistischen Partei und
zwor Oyfor auferlogen dio jodach zur Zeitlgan Sstarroichischan domo
zidar Opfer auferlegen, die jedoch zur Heit dieses Notstandes unbedingt getroffen werden müssen.
Die gegenwärtige Wohnungsnot zwingt zur
restlosen Ausnützung jedes verfügbaren Wohnungsraumes
Als nicht voll ausgenützt gilt jede Wohnung, bei der die Zahl der darin untergebrachten Personen im nachstehenden Umfang nicht erreicht wird.
1½ Zimmer und Küche mindestens 2 Personen 2½ „ „ „ „ 3 „
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Zwei Kinder unter 10 Jahren gelten als eine Person. Als halbes Zimmer gilt jedes Kabinett mit einem Fenster und bis 10 Quadratmeter Flächenraum.
Von diesen Richtlinien kann nur in beonders begründeten Fällen abgewichen werden. Die Entscheidung hierüber trifft der Wohnungsausschuß.
Meldung der freiwerdenden Wohnungen
Wer auch nur ein bescheidenes Unterkommen hat, kann zur Zeit nicht damit rechnen, daß er vom Wohnungsausschuß eine Wohnung zugewiesen bekommen kann. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt wird sich aber in nächster Zeit durch Abwanderung der Ausländer und die Wiederherstellung beschädigter Häuser bedeutend entspannen. Dann wird es auch leichter sein, wenigstens den dringenden Wünschen der Wohnungsuchenden gerecht zu werden. Auf alle Fälle muß die Stadtverwaltung darauf bestehen, daß die in Kraft befindlichen Bestimmungen über die Bewirtschaftung von Wohnungen genauestens eingehalten werden. Dazu gehört vor allem die sofortige Meldung von freiwerdendem Wohnraum durch den Hauseigentümer oder den sonstigen Verfügungsberechtigten. Die Neuvermietung von Wohnungen im Stadtgebiet Innsbruck
ist außerdem an die vorherige Genehmigung des Wohnungsausschusses gebunden.
der Österreichischen demokratischen Freiheitsbewegung errichtet. Mietverträge, die ohne Genehmigung abgeschlossen werden, sind ohne rechtliche Wirksamkeit. Inhaber solcher Wohnungen haben über Aufforderung des Wohnungsamtes dieselbe zu räumen.
Die Einweisungen
Bei dieser Gelegenheit wird auch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die auf Grund der Bestimmungen des Reichsleistungsgesetzes an Obdachlose bisher ausgestellten Quartiereinweisungen die Mietrechte der Wohnungsinhaber auf keinen Fall berühren. Der bisherige Wohnungsinhaber bleibt unbeschadet solcher Einweisungen Hauptmieter seiner Wohnung. Der Wohnungsausschuß wird alle bisher erfolgten Einweisungen überprüfen und nur in jenen Fällen der Abschließung eines Mietvertrages zustimmen, in denen die eingewiesenen Parteien den vom Wohnungsausschuß zur Erlangung von Wohnungen gegebenen Richtlinien entsprechen.
Richtlinien der Zuweisung
Der Wohnungsausschuß weist bis auf weiteres Wohnungen nur nach folgenden Richtlinien zu:
1. An österreichische Staatsbürger, die wegen ihrer politischen Gesinnung in einem KZ.= Lager oder in einer Strafanstalt waren, gemaßregelt oder durch die NSDAP. schwer geschädigt wurden.
2. österreichische Staatsbürger, die in Innsbruck berufstätig sind und ihre hiesige Wohnung durch Bombenschaden verloren haben.
Erst nach Befriedigung dieser in erster Linie berücksichtigungswürdigen Wohnungsbewerber können andere Gesuchsteller mit der Zuteilung von Wohnungen rechnen.
Das Wohnungsamt verfügt zur Zeit über keine freistehenden Wohnungen
Viele Wohnungswerber beantragen deshalb die Zuweisung bestimmter voraussichtlich freiwerdender Wohnungen. Der Wohnungsausschuß kann jedoch nicht immer diesen Wünschen Rechnung tragen, weil er nach den Gesamtverhältnissen entscheiden muß.
Es wird nochmals gebeten, von der Einbringung von Wohnungsgesuchen bis zur Besserung des Wohnungsmarktes abzusehen, wenn der Gesuchsteller über eine, sei es auch nur sehr bescheidene Unterkunft verfügt.
Reith aufgebracht. Dieses schöne Beispiel nachbarlicher Hilfe könnte auch von anderen Tiroler Gemeinden nachgeahmt werden. So mancherorts gilt es ja Wohnstätten wieder herzurichten oder durch Bombenwurf zerstörten Nährboden wieder ertragreich zu gestalten.
THEATER UND KUNST
Gastspiel der Klingenschmidbühne
Am Montag, 16. Juli, fand bei ausverkauften Hause ein Gastspiel der Klingenschmidbühne im Laurin=Kino statt. Zur Aufführung gelangte „Der Weiberaustausch“, ein Schwank in drei Akten von Rellog. Die Schauspieler begeisterten durch ihre natürliche, ungezwungene Darstellungskunst und hatten beim Publikum einen vollen Erfolg zu verzeichnen, den Kandl mit seinem Orchester in den Pausen noch vervollkommnete. Herr D rektor Mario Maris, der Leiterdes Unterne mens, ist in jeder Weise bestrebt, dem Publikun zu dienen. M. Rieder
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Flecktyphus in Wien
Wien, 17. Juli. Aus Wien werden einige Fälle von Flecktyphus gemeldet. Die Erkrankungen werden mit der Ernährungslage in Zusammenhang gebracht.
Normalisieren des Verkehrs in Berlin
Berlin, 17. Juli. In Berlin kehrt der
Verkehr sehr rasch zu normalen Formen zu rück. Die Kommunikationsverhältnisse bessern sich zusehends.
Der Tod Kardinal Bertrams
Breslau, 17. Juli. Hochbetagt verschied der Senior des deutschen Episkopates # Präsident der Fuldaer Bischofskonferen Kardinal Adolf Bertram. Der verstorbene Kirchenfürst war am 14. März 1859 geboren. Seit 1914 war er Erzbischof von Breslau. Im Jahre 1919 erlangte er die Würde eines Kardinals. Der Kirchenfürst blieb auch während der mehrwöchigen Belagerung der Stadt durch die Russen in Breslau. Als die russischen Armeen in deutsches Gebiet eindrangen, empfahl er den Priestern seiner Diözese aufs dringendste das Verbleiben in ihren Pfarrgemeinden.
Es hat sich rentiert ...
Der soeben verhaftete Leibphotograph Hi lers, Heinrich Hoffmann, besaß das Mnopolrecht für den Abdruck aller Hitlerbilde für Presse und Propaganda. Er erwarb sich in den zwölf Jahren der Naziherrschaft ein Riesenvermögen. Seine Gemäldesammlung besteht aus über 700 Bildern, von denen die meisten in besetzten Ländern ihren rechtmäß gen Besitzern weggenommen wurden. Die An gestellte Hoffmanns Eva Braun wurde we nige Tage vor Kriegsende die Frau Hitler
Fliegende Festung in 13.000 Meter
Eine Flugzeuggesellschaft gab bekannt, da eine fliegende Festung eine Flughöhe vor 13.049 Meter erreicht hat. Damit ist ein neut Höhenrekord erreicht.
„Jedermann am 14. Juli im Landestheater
Wenn es auch immer wahr bleibt, daß Worte klein werden vor der Größe eines innerlichen Erlebnisses, das uns mit elementarer Wucht und Gewalt anfaßt und aufrüttelt bis in ängstlich verborgene Tiefen der Empfindung, so ist andererseits doch wieder das Wort der Träger des Erlebnisses und Schönstes und Wertvollstes im Leben, in der Kunst und in der Vorstellung wird uns durch das Wort vermittelt.
Bezwingender, eindrucksvoller und überzeugender aber selten als in der Erstaufführung „Jedermann“ des Tiroler Landestheaters unter Leitung von Robert Pleß am Samstag, den 14. Juli.
An die Darsteller der beiden Hauptrollen, Attila Hörbiger als Jedermann oder Fred Liewehr als Jedermanns Guter Gesell, einen Maßstab anlegen zu wollen, wäre vermessen. Sie sind uns so überragend groß. so menschlich nahe, so Mahner und Künder des Echten und Tiefen in der Kunst als Abbild des Lebens, daß wir von ihnen nur sagen können: wir durften sie beglückend erleben.
Von Attila Hörbigers Jedermann in unübertroffener Meisterschaft in alle Höhen und Tiefen der Härte, Verirrung und Qual eines Menschen
herzens geführt, das erst über seine äußerste Verlassenheit hinweg den versöhnenden übergang findet zu Reue und Ergebung in der letzten Stunde seines Erdenlebens, rollt im prachtvollen Zusammenspiel mit dem übrigen Ensemble des Tiroler Landestheaters unter Regie und Inszenierung von Anton Straka Bild um Bild vom Leben und Sterben des reichen Mannes vor unseren Augen ab.
Wir hören die „Stimme des Herrn“ von Georg Matthes stimmlich und gefühlsmäßig mächtig und kraftvoll gesprochen, und sehen im Gegensatz zur überheblichkeit und Willkür Jedermanns Vigil Breiner als armen Nachbar und Albert Peychär als Schuldknecht, ebenso Edith Boewers als des Schuldknecht Weib, deren zartes und echtes Spiel die Ergriffenheit, in die uns das wirkliche Können der beiden Künstler versetzte, noch steigert. Verhalten, schemenhaft fast im Gegensatz zu Jedermanns wuchtiger Männlichkeit Isa Roland als Mutter Jedermanns, erfüllt von einem Adel und einer Innerlichkeit, die nicht nur durch die Person der Handlung ausgedrückt ist, sondern gleicherweise durch das beseelte Spiel der Künstlerin.
Ihr gleichgestellt als Weib, nur anders gestaltet in Rolle und Ausdruck, sehen wir im herrlichen Aufriß des Gastmahles, das durch seine Darstel
lung, Bühnenwirksamkeit und technische Gestaltung höchstes Lob verdient, Trude Link als Buhlschaft, anmutig, schön und weich im Einzug der Gäste, voll wahrer Fraulichkeit, in ihrer Angst und Liebe als Einzige wertvoll im Kreise der Bachantinnen. Das Groteske in Gesang und Haltung gab Ludwig Detzer als Vorsänger gleich gut wieder wie Rudolf Tlusty als Dicker Vetter und Gustav Pretsch, als Dünner Vetter das Armselige und Komisché.
Hans Ulrich Bach, spielvollendet und furchtbar als Tod, wird nun die einzige Wirklichkeit im Leben Jedermanns, er regiert sein Seelenleben und bestimmt seine Taten. Die Menschen um ihn herum werden zu Puppen, alle versagen sie in ihren menschlichen und freundschaftlichen Beziehungen zu Jedermann, auch der Gute-Gesell, der in der Abschiedsszene von Jedermann eine herzbeklemmende Tragik des Menschlichen offenbart.
Aber sein Mammon muß mit auf den dunklen Weg, befiehlt Jedermann. Wie aber nicht er Herr des Geldes, sondern das Geld jederzeit Herrscher über ihn war, das verkörpert herrlich Paul Schmid als Mammon, schimmernd vor Härte, Hohn und Abwehr.
Nichts bleibt ihm. Selbst seine guten Werke. Eva Maria Meier, zart, ätherisch und rührend. können sich nicht vom Boden loslösen, bis Fran
ziska Kinz auftritt und von Welt zu überwelt von Unglaube und Verwirrung zu den aufrichtige Bitten des Vaterunsers die Brücke schlägt. Nm erheben sich auch stark und mächtig Jederman gute Werke; sie und der Glaube geben dem en sühnten Menschen Geleit und die Werke als An walt vor Gottes Thron steigen mit ihm in de Gruft.
Belebend und erfrischend trotz seiner ernster Deutung, voll satanischer Wendigkeit und Behen digkeit kommt Siegfried Süssenguth a Teufel auf die Bühne und Grimm und Resignation Ironie und Haß um den Verlust dieser Seele sin den in ihm einen wahrhaft glänzenden Inter preten.
Kulissen, Beleuchtung, prächtige Kostüme, eine auf das andere und immer taktvoll auf die gan Handlung abgestimmt, waren Helfer, Mittler un Rahmen dieses unvergeßlichen Genusses. Besor ders wirkungsvoll waren das Abdämpfen und schwellen der Lichteffekte in den Tischlampen um die Untermalung der Handlung mit Musik un Trommelwirbel.
Nicht die kleinste Rolle war ohne Bedeutum Was Veit Relin als Spielansager in seiny Vorwort als Prägung gab, das tragen wir #s Wirkung und Nachhall in uns.
Irmgard Schulz
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Der mit so großer Spa Tag der ersten Begegnung sten Würdenträger der Be dem Tiroler Volke glich Grundsteinlegung. In klat net die Proklamation G
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