Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 4 Nr. 157
* Tiroler Tageszeitung
Donnerstag. 27. Dezember 1945
Lawinengefahr!
Am vergangenen Sonntag haben sich mehrere Lawinenunglücksfälle mit tödlichem Ausgange ereigent, über die wir in den letzten Tagen berichtet haben. Wir geben daher dem Verfasser einer Schrift über Lawinenkunde, dem früheren Bergund Skiführer F. A., Raum zur Behandlung dieser aktuellen Frage.
Als ich am vergangenen Sonntag in aller Früh durch das Sellraintal hineinmarschierte, zweifelte ich daran, ob es sich überhaupt auszahlen würde, eine Skitour zu unternehmen, denn es war überall recht wenig Schnee. Vor Gries wurde es etwas besser: Herunten in der Talsohle lag schöner Pulverschnee. Aber auf den Hängen sah es mit dem Schnee recht traurig aus. Die Schneelage war dünn, Steine und Wurzeln schauten heraus und es war wenig Hoffnung auf eine halbwegs genußreiche Skitour vorhanden. Der geringen Schneemenge entsprechend war auch — von unten aus gesehen — kaum mit Lawinengefahr zu rechnen, denn Lawinen können nur abgehen, wenn entsprechende Schneemengen vorhanden sind. Das Bild änderte sich aber mit dem Höhersteigen.
Oberhalb von Praxmar waren allenthalben die Spuren starker Windtätigkeit aus den vergangenen Tagen festzustellen. Fast in jeder Mulde und auf den Windschattenseiten von Buckeln lag harter, festgefrorener Schnee. Trat man darauf, so krachte es und sofort bildete sich ein Riß im Hang. Zuweilen versanken die Ski beim Aufsteigen im Pulverschnee, so daß sie nicht mehr herausschauten und bald darauf blieb man in einer harten Schneekruste buchstäblich stecken. Es war also das typische Bild der Schneebretter vorhanden. Diesem Umstande Rücksicht tragend, vermied ich es selbsiverständlich, größere Hänge zu betreten, sondern hielt mich in kleineren Mulden, in denen so wenig Schnee lag, daß mir auch ein etwa abgehendes Schneebrett zufolge der geringen
Schneemenge nicht ernstlich schaden konnte.
Die Verhältnisse an den Lawinenunfallstellen scheinen nach den Zeitungsberichten ähnlich gewesen zu sein. Nach mehrtägiger Windtätigkeit ist — das sagt schon der Lawinenforscher Zdarsky in seinem Büchlein „Beiträge zur Lawinenkunde“ — eben immer Vorsicht geboten. Im Windschatten unterhalb der verwächteten Kämme finden sich dann häufig Schneeschilder, das sind Anwehungen losen Flugschnees mit einer ganz leichten Harschtschichte darüber. Auch bei Schneeschildern bildet sich beim Anschneiden mit den Skiern ein Sprung im Hang oberhalb der Spur. Es kracht aber nicht so wie bei Schneebrettern. Solche Schneeschilder sind z. B. gerne in der Nordostmulde des Patscherkofels, dort, wo sich der deswegen gebaute Lawinensiollen befindet.
Wenn aber der Wind — wie vor dem letzten Sonntag — bei nicht tiefer Temperatur, so um 0 Grad herum, geht, dann kleben die vom Wind verwehten Schneeteilchen aneinander und es bilden sich Schneebretter, feste, harte Gebilde, die hohl klingen, wenn man darauf tritt, dann —wie oben dargestellt — gerne unter Knallbildung auseinander springen und als Schollen in die Tiefe gleiten, soferne die nötige Steilheit vorhanden ist. Die Schnee
bretter entstehen weniger in den Mulden selbst, sondern mehr an Buckeln, dort, wo der Wind oder Sturm vorbei streicht. Jedenfalls kann als Regel gelten: Wenn beim Darüberschreiten die Schneedecke hohl klingt, wenn sie dumpf kracht oder wenn sich dabei Risse bilden, ist höchste Vorsicht am Platze.
Lawinengefahr kann aber auch unter verschiedenen anderen Umständen entstehen. Da haben wir einmal den gerade im Tiefwinter öfter vorkommenden Fall: Es taut, der Schnee wird weich. Hierauf tritt Kälte ein, so daß der Schnee hart friert und die sogenannte Harschtoberfläche entsteht. Auf diese Harschtschichte fällt nun bei trockener Kälte Pulverschnee, der sich infolge der Kälte mit seiner Unterlage, der Harschtschichte, nicht verbinden kann. In diesem Falle entsteht auch bedeutende Lawinengefahr, weil die lose aufliegende Pulverschneeschichte zum Abrutschen bereit ist. Schneeverhältnisse dieser Art fanden sich vor ungefähr einem Monat während der lang dauernden Schönwetterperiode vor. Natürlich ist die Lawinengefahr um so größer, je mehr Schnee liegt. *
Der Idealfall für lawinensichere Verhältnisse ist hingegen folgender: Es taut, der Schnee wird naß, setzt sich und bildet eine gute Unterlage. In diesen Naßschnee hinein schneit es nun naß. Dann wird es langsam kälter und friert. In diesem Falle verbindet sich der Neuschnee fest mit der Unterlage. Es ist keine Gleitfläche für Lawinenbildung vorhanden. Nur wenn die Neuschneemengen gar zu groß werden, so kann trotz der ursprünglich guten Verbindung mit der Unterlage infolge Überlastung der Hänge Lawinengefahr entstehen. Wenn es z. B. tagelang sehr stark schneit, so muß man immer mit Lawinengefahr rechnen.
Die weitere für den Richtfachmann typische Art von Lawinen sind die sogenannten Raßschneelawinen. Sie entstehen im Tiefwinter bei Warmwettereinbruch, im Frühjahr auch durch die bloße Sonnenwärme. Besonders gefährlich ist Regen, der auf größere Schneemengen fällt. Von dieser Lawinenart soll bei gegebener Gelegenheit ein andermal die Rede sein.
„Tanzende Sterne“ in Seefeld
—chs— Seefeld, 23. Dez. 1945.
Sonnenvergoldete Bergspitzen umrahmten den Wildsee als Schauplatz des Erstauftretens der weltberühmten Eiskünstler „Tanzende Sterne“ vergangenen Sonntag in einem Schaulaufen. Das Ensemble stellte sich in Einzelund Paarlaufleistungen vor und demonstrierte Eislaufschule, wie sie eben nur eine charmante und graziöse Wienerstadt vorzuführen vermag. Es wurde ein Vorgeschmack von dem vermittelt, was in der sonntäglichen Revuepremiere zu erwarten sein wird.
Gegen 500 begeisterte Zuschauer umsäumten den Eisplatz, den der bekannte österreichische Weitsprungmeister, der nun auf „Eis“ umgesattelt hat, Otto Czap, mit dem Eissportring Wildsee in Seefeld, als internationales Eissport= und Tramingszentrum geschaffen hat. In Vertretung hoher französischer Behörden war Oberst Stöwer mit Begleitung erschienen, der die Eiskünstler für den
gleichen Abend zu einer kleinen Zusammenkunft einladen
ließ.
Was den sportlichen Teil des Schaulaufens anlangt, so war hier artistischer und klassischer Eislauf vertreten, der im Einzelnen wohl persönliche Rote trug, im Gesamten „jedoch ausgesprochenen Wiener Grundton hatte. Eindrucksvoll wurde den Zuschauern ein Vorgeschmack von dem vermittelt, was sie dann in der eigentlichen Revuepremiere zu erwarten haben. Ideenreich und ausgeglichen jedes Schaulaufen, trotzdem alle erst zum fünftenmal für den heurigen Winter auf dem Eisparkett trainieren konnten. Schwierigkeiten waren artistisch nur deshalb eingeflochten, damit Eleganz und Sicherheit der Vorführenden noch betonter zur Geltung kommen konnten. Vom Arelpaulsen bis zurück zum „Euler“, Sitz= und Stehpourette, Innen= und Außenmond, leicht, flüssig, tänzelnd
und schwungvoll wurde alles vorgetragen, und kein Wunsch blieb unerfüllt.
Wenn nun all diese großartigen Einzelleistungen in einem wohl durchdachten Revueprogramm zu einer präzisen Einheit verschmolzen werden können, dann ist es leicht zu verstehen, daß diese weltbekannte und derzeit wohl beste Eisrevue in der Lage ist, mit ihren Darbietungen wieder ein Stück unverfälschtes, echtes Österreich in die Welt hinauszutragen, das unser Vaterland in das Blickfeld internationaler Sympathien zu stellen vermag.
Elfie Hussak eröffnete das Laufen mit einer kurzen, aber kapriziös und elegant vorgetragenen Kür nach Melodien von Kreuder, dem als erstes Tanzpaar ForsterSchubert folgte. Im Forrhythmus schwebten sie über die Eisfläche, als dürfte alles selbstverständlich sein. Temperament und Tempo zeigte Gretl Veit in ihrer Kür, der sich Altmeister Leopold Linhart in einer meisterhaften Kür anschloß. Trudl Schweickhardt verstand ihrem Ruf als klassische Revueläuferin in allen Belangen gerecht zu werden. Otto Czap bewies, daß er auch auf dem Eise seinen Meister zu stellen vermag. Abwechslungsreich als große Könnerin lief Hanna Riernberger eine mit viel Beifall aufgenommene Kür. Und die „Ilse“ Pausin bestätigte neuerlich eindrucksvoll, daß sie von ihrem Charm, ihrer
bestechenden Eleganz nichts eingebüßt hat. Mit ihrer „Christl auf der Post“ schuf sie sich ungeteilte Sympathien. Mit dem Tanzpaar Veit=Linhart lernte man eine Tanzkür kennen, die Schwung und Schwierigkeiten zu gleichen Teilen meistert. Franz Forster gelang in seiner Eiskomik ein neuer Typ, wo sich Kunst und Humor auf einer angenehmen Linie fanden Einen entzückenden Abschluß bildete der Alpenländertanz, dem lediglich mehr Leben auf Kosten der Eiskunst zu wünschen wäre.
Daß wir in Tirol die Premiere dieser international so bedeutungsvollen Eisrevue erleben können, freut uns und beweist im anderen die Verbundenheit der Wiener mit dem Tiroler in alter Tradition aus dem alten Österreich.
—ch8—
Sonntag Eisrevue=Premiere in Seefeld
Nach dem so erfolgreichen ersten Auftreten der weltbekannten Wiener Eiskünstler am vergangenen Sonntag in Seefeld, tritt nun kommenden Sonntag, den 30. Dezember 1945, um 13 Uhr auf dem Wildsee in Seefeld dieses Ensemble zur Revue=Premiere an. Die Künstlertruppe verstand sich in dem einmaligen Schaulaufen glänzend einzuführen und vermittelte dabei einen Vorgeschmack für die bevorstehenden Leistungen im Revue=Erstauftreten.
Die Repräsentanten des Wiener Eissportes zeigen in dieser Eisrevue als „Tanzende Sterne“ das vollkommene Programm, das im späteren in allen internationalen Eis
WOHIN HEHTE:
Donnerstag, den 27. Dezember
Theater:
Landestheater: 20 Uhr: „Scampolo“
Tiroler Puppenspiele: 14 und 16 Uhr: „Das Christkind im Bergdorf“
Filme:
Kammer: „Hab" mich lieb“ (Wo. 2, 4. 6. So. 1 6)
Zentral: „Ave Maria.“
Triumph: „Romanze in Moll.“
Laurm: „Der Strom.“
Löwen: „Die heimliche Gräfin.“
Hall: „Arzt aus Leidenschaft.“
zentren Europas zu sehen sein wird. Es enthält 24 Nummern, wobei im „Gruß aus Österreich“ als Einleitung und im „Traum um Johann Strauß“ das gesamte Ensemble mitwirken wird. Wohl ist der Brundton dieser reichhaltigen Vorführungen wienerisch, aber in der Gesamtheit international. Wir finden den Wiener Walzer ebenso wie den „Stepperzentrik“, die „Ungarischen Weisen“ und die „Amerikanischen Rhythmen“ vertreten.
Das aus 10 Eislaufkünstlern bestehende Ensemble, alles Wiener Kinder voll Charm, Grazie und Herz, wie sie nur die musikumwobene Donaustadt hervorbringt, hat Ilse Pausin, die akademische Weltmeisterin, als artistische Leiterin, ferner Hanni Niernberger. Trudl Schweickhardt. Gretl Veit, Elfe Hussak, Greta Fränzl, Maria Schubert und Edith Köhler und die Herren Leopold Linhart und Franz Forster in seinen Reihen. Alles Meister der Eislaufkunst, die sich zur großen Eisrevue „Tanzende Sterne“ zusammengefunden haben. Was sie zu zeigen haben, ist vollendeter Eiskunstlauf und Tanz. fern von jeder gezirkelten Pflichtübung, obwohl sie auch darin sämtliche Register beherrschen. Schwierigkeiten gibt es für diese Eiskünstler nicht. Was diese weltbekannte und derzeit wohl
beste Eisrevuetruppe der Welt zeigen wird, das ist wieder ein Stück unverfälschtes, echtes Österreich, das geeignet ist, unser Vaterland in das Blickfeld internationaler Sympathien zu stellen.
Um den Innsbruckern Gelegenheit zu geben, an dieser Premiere teilzunehmen, wurde in der Kanzlei des Eislaufvereines eine Kartenvorverkaufsstelle eingerichtet (Falkstraße 4, Ruf 3432). Eine günstige Zugsverbindung ist mit dem Zug um 11.15 Uhr ab Innsbruck gegeben.
—08—
*
Die Turnerschaft Innsbruck gibt bekannt: Kanzleistunden am 27. Dez. und 28. Dez. von 16 bis 20 Uhr. Ab 2. Jänner wieder normale Kanzleistunden.
fe Kuitur uun I# u. Kalfar und Wissenschaft
Das Kulturinstitut bleibt bis 2. Jänner 1946 geschlossen.
Erstklassiger Automechaniker wird gesucht. Vorzustellen Landhaus, Zimmer 747, ab Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr.
Suchaktion
Welcher Heimkehrer aus Frankreich weiß etw. üb. Ogf. Meinrad Gutheinz, letzte Nachricht von einem Kameraden aus dem Lager in Bad Kreuznach. Um genaue Mitteilung bittet Resi Gutheinz, Zöblen, Post Schattwald, Tirol.
4-0553
Wer war bei Kriegsende in Swinemünde und kannte Maschinist Johann Friedl, Flakschule-Schulverband, letzte Nachricht v. 6. 4. Um Auskunft bittet seine Frau Rosa Friedl, Imst, Brennbichl 305.
4-0346
Wer kann Auskunft geben über Obgfr. Heinrich Gredler, Feldp. M 63683 C, Mpa. Wien, letzte Nachricht v. 20. April, an seine Schwester Rosa Friedl, Imst, Brennbichl 305. 4-0347
Zurückgekehrte Kamerad, ersuche ich um Nachricht über meinen Mann Uffz. Widmoser Domlnikus,
Widmoser, Imst 120. 4-0344
Auskunft erbeten üb. meine 24jähr. Sohn Ogfr. Widmoser Dominikus, Fp. L 60913, Lgpa. Unna, Westf., eingesetzt in einem Fallschirmjäger-Rgt. Ers. in Holland. Frau Loni Widmoser, Imst 120, Tirol.
4-0343
Auskunft erbeten über Ogfr. Siegfried Stand, Fp. 38736 D, u. San.Gfr. Hans Stand, Feldp. 61666 F. Beide vermißt seit Februar 1945. Johann Staud, Schmirn-Leite 61, Post St. Jakob a. Br. 4-0311
Obig. Schönherr Richard aus Biberwier, Fp. 30696, vermißt seit 8. 10. 1944 an d. Eismeerfront (westl. Murmansk). Nachricht erbeten an Peter Schönherr, Biberwier 95, Außerfern, Tirol. 4-0320
Ich bitte zurückgekehrte Kameraden der Fp. 41039 F um Auskunft über meinen Sohn Hans Rosenblüh, geb. 1924, letzte Nachricht v. März von der ungarisch-kroat. Grenze. Frau Elisabeth Rosenblüh, Buch 66, Post Jenbach.
4-0318
Welcher Heimkehrer kann Auskunft geben über unseren Sohn Sold. Kaspar Schroll, Fp. 27894 C. Letzte Nachricht v. 22. März, im Einsatz bei Triest. Familie Sehroll, Neubau III 212, Aschau, Post Kirchberg, Tirol. 4-0315 Welcher Heimkehrer kann Auskunft geben über meinen Sohn Lt. Viktor Pomella, Fp. 27894 D, zuletzt b. Triest. Ambros Pomella, dzt. in Lermoos 112, Außerfern.
Obkan. Wilhelm Wanderer, Ausb.Stab, Nebel.-Rgt. 3, letzte Nachricht aus Dillingen a. Donau. Auskunft erbittet Willy Wanderer, Wien VIII., Florianig, 37, oder Familie Wanko, Serfaus, Oberinntal. 4-0303
Welcher Heimkehrer weiß etwas über das Schieksal meines Sohnes Pion. Friedrich Zotz, Fp. 31273, welcher im Raume Tarnopol seit 16. 4. 44 als vermißt gemeldet wurde. Frau Aloisia Zotz, Ehrwald 254, Tirol. 4-0266
Wer kann Auskunft geben über meine beiden Söhne Offz.-Anw. Josef Harm. Letzte Nachricht v. 20. Jänner aus d. Offiziersschule Kosten über Lissa, 3. Komp., Warthegau, und Gefr. Herwig Harm, letzte Post v. 3. 4. v. Arb.Kdo. R 769, Markt Langendorf, Sudetengau. Paula Harm, Pfaffenhofen 100, Tirol. 4-0264
Ich bitte um Auskunft über meinen Sohn Lt. Josef Mitterer, in einem Pion.-Batl., Fp. 02203 A, letzte Post v. Februar aus Polen. Frau Maria Mitterer, Kitzbühel, Griesgasse 19. 4-0253
Inf. Anton Bruno Wörz, Fp. 18378 D, vermißt seit 12. 1. 1943, südlich d. Ladogasees. Um Auskunft bittet Frau Emilie Hämmerle. Innsbruck, Müllerstr. 20. 4-0247
Obsch. Klaus Klausner, geb. 1926, Fp. 20187 E, letzte Post im Febr. aus Italien. Nachricht erbittet Familie Heinrich Riml, Längenfeld, Otztal. 4-0231
Wer kann Auskunft geben über Obgfr. Josef Außerlechner, Fp. 38736 B, Kampfraum Kalfertshaus, Saarfront. Familie Außerlechner, Mieming, See 17, Oberinntal. 4-0229
Welcher Heimkehrer kann Auskunft geben über Obgfr. Hans Trenkwalder, Fp. L. 49152, Lgpa. Hamburg I, letzte Nachricht aus Dänemark a. 25. 3. Obgren. Anton Trenkwalder, Fp. 18180 B, letzte Nachricht aus Lettland am 22. 3. Wwe. Luise Trenkwalder, Landeck, Tirol, Fischerstraße 14. 4-0226 Welcher Heimkehrer kann Auskunft geben über Lt. Herbert Sitte, Fp. 32272 A, in Ostpreußen, Führer d. Stabsbatt.-Sturmgesch.Brigade 203, letzte Nachricht v.
14. Jänner. Er soll angebl. noch im Juni in Pilsen, Res.-Laz. III
B. Grabenstr., gewesen sein. Frau
Maria Sitte, Innsbruck, Schillerstraße 21/II. 4-0447
Welcher Heimkehrer kann Auskunft geben üb. Uffz. Hans Math. Jäger, letzte Feldp. 24682 E, im Raume von Breslau zuletzt. Fürhapter, Innsbruck, Defreggerstr. 28/IV. 4-0217
Welcher Heimkehrer weiß etwas über Verbleib unseres Sohnes Karl Lochner, geb. 1921, Feldp. L 55583, Lgpa. Berlin; letzte Nachricht aus Libau (Kurland), Mitte März. Familie Karl Lochner, Otz „ 88, Otztal. 4-0297
Jg. Pius Hohenrainer, Fp. 12327 G. zuletzt Braunsdorf, Sudetenland, wird gesucht von seiner Frau Maria Hohenrainer, Reutte, Schmiedgasse 36. 4-0475
Drei Waisenkinder suchen die Verwandten aus Mokrin, Helene, Elisabeth und Johann Heinrich, alle geb. in Mokrin, Serb.-Banat. Mutter gestorben am 23. 5. 1945. Kinder dzt. Nassercith, Sachsengasse 37. 4-0334
Gesucht wird Kell Mathilde, geb. Reichenberg, aus Sächsich-Regen, Ungarn, von Keil Albine, geb. Jodvecuk aus Sächs.-Regen, dzt. Nassereith, Sachsengasse 37, Bezirk Imst. 4-0333
Obgfr. Johann Peham aus Schönwies, geb. 1911, letzte Fp. 10153 C, vermißt seit 29. Juli 1944, in Kosming b. Warschau. Auskunft erbeten an Familie Josef Peham, Schönwies 29, Oberinntal. 4-0308 Bitte jenen Heimkehrer aus russ. Gefangenschaft, der vor zirka 2 Monaten in einem Geschäft in d. Andreas-Hofer-Straße sich geäuBert haben soll, es war ein gewisser Ballmann bei ihm im Lager, um Auskunft. Fam. Ballmann, Innsbruck, Bäckerbühelgasse 3/I. 4-442

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Frl., 35 Jahre alt, mit engl. und franz. Sprachkenntnissen sucht Stelle in Hotelbetrieb als Hausdame, Beschließerin, Kaffeeköchin oder zweite Köchin. Frl. Höß, Hall, Münzergasse 4. 6-143
Glunzezerhant
ab 31. 12. 45 geöffnet
Welcher Heimkehrer weiß etwas über das Schicksal meines Bruders Uffz. Michl Huber, Feldp. 10395 A. Letzte Nachricht v. 2. 3. aus Kurland. Auskunft erbeten an Frau Maridl Brühnot, St. Johann i. T., Hornweg 558. 4-0440
Auskunft erbeten über Uffz. Alols Baumann, Fp. 11113 A, zuletzt im Saargebiet b. Geb.-Art. 111, letzte Nachricht v. 12. März. Frau Johanna Baumann, Wattens, Ludw.Laßl-Straße 8. 4-0474
Uber Soldat Leopold Rottensteiner, Pz.-Gren.-Ers. u. Ausb.-Batl. 10, Olmütz, zuletzt Fp. 23293 B, in Litauen, erbittet Nachricht. Ferdinand Rottensteiner, Hochstraß bei Altlengbach, N.-O. 4-0292
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Am 20. 12. wurde im 7-Uhr-Frühzug 411 (Schwaz—Innsbruck) eine
Brieftasche mit 170—180 S verloren. Außerdem befanden sich in der Tasche ein Bezugsschein, zwei Kleiderkarten, Lebensmittelkarten, Raucherkarte, 2 Ausweise, 2 poliz. Anmeldungen und Foto. Der Finder wird gebeten, die Brieftasche im Fundamt Innsbruck abzugeben; Geld kann als Finderlohn behalten werden. Eduard Halun aus Schwaz. 14-126 Schweinslederne Aktentasche wurde am 18. 12. auf dem Wege von Umhausen nach Station Otztal verloren. Der Finder möge sie in Amras 80, Hinterwirt, abgeb. od. seine Adresse bekanntgeben.
Verloren wurde am 18 Dez. ein großes Bild, in einer Decke verpackt, von Hopfgarten bis außerhalb Rattenberg. Der Finder wird ersucht, es gegen Finderlohn im Fundamt abzugeben. Maurer, Innsbruck, Angerzellg. 14. 14-95
1 schw. Muff mit Geld in der Colingasse gefunden; abzuholen bei Haupfmann, Müllerstr. 16. Aktentasche vertauscht am 19. 12. im Personenzug Innsbr.-Landeck, Innsbruck ab 17.20. Inhalt: „English Daily Life“ Nachricht erbeten an Hellmann, Pfaffenhofen.
In dem am 19. 12. um 19.20 von Innsbruck abfahrenden Zug wurde ein Rucksack vertauscht. Iuhalt: Schuhe und Wäsche. Wieder umzutauschen bei Wörgotter, Kufstein, Unterer Stadtplat 1
Graues trächtiges Schaf verlaufen; Kennzeichen: schwarze Ohren,
kurze Hörner und Strick um der Hals; abzugeben gegen Belohnung bei Meingaßner, Innsi Kaufmannstr. 6 (Lagerpl.).
Verschiedenes
Architekt und Konstrukteur übernimmt Planungen, Ausarbeitung von Entwürfen und Bauzeichnungen, künstlerische Ausgestaltung von Innenräumen, sowie Auffrä
ge für Architekturbüros
und in
dustr. Unternehmungen.
tekt Lothar Giesert.
lung Vomperberg. Er Seiin