Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 10 Nr. 160
Tiroler Tageszeitung
Dezember 1945
MIIONEN SUCHENNtUEWet
VONDR. EDITH KUGLER
Wissenschaft, Statistik und Zeitungen beweisen seit Jahrzehnten, daß dank der Errungenschaften des menschlichen Geistes das Lebensalter des einzelnen Menschen im Lause einiger Jahrzehnte verlängert wurde. Alles sah nach einem Triumph des menschlichen Geistes aus. der auf dem besten Wege zu sein schien, die Natur. wenn schon nicht zu besiegen, so denn doch zu beeinflussen.
Die vom Fortschrittsglauben beseelte Menschheit hat sich im Zeitalter der Naturwissenschaft und Technik wohl eine Zeit lang in der Annahme wiegen können, daß durch solche sichtbare Zeichen die Vollendung des irdischen Daseins angedeutet wird. Denn ist es nicht das berauschendste Gefühl, Leben erhalten zu können, neben dem, Leben erzeugen zu können?
Und doch, die letzten Jahrzehnte, das Kulminationszeitalter des modernen Materialismus, hat uns mit einer erschauernden Deutlichkeit gelehrt, daß unser Leben, wenn vielleicht auch an Jahren, so doch nicht in seinem Inhalt länger,
sondern kürzer geworden ist. Wir haben wohl Jahre, aber nicht ebenso viele Inhalte dazugewonnen.
Die der ganzen Welt im Krieg auferlegten Prüfungen haben spüren lassen, daß die scheinbaren Errungenschaften der letzten Jahrzehnte durch die ungeheure Weiterentwicklung der Welt auf allen Gebieten nicht das letzte höchste Ziel ist. Denn dieser Fortschritt nimmt fast ebenso viel, wie er gibt. Nicht nur die Räder unserer Maschinen laufen schneller, sondern auch das Rad des Lebens dreht sich rascher und kommt — je erkennen wir das — eher zu seinem Ende, als wir wollen. Was haben uns technische Erfindungen und Geschwindigkeitsrekorde genützt. Sind die Menschen, die sich nunmehr mit hundert Kilometer Stundengeschwindigkeit im Schnellzua, mit 900 Kilometer Stundengeschwindigkeit im Flugzeug über die Erde bewegen, nun damit glücklicher und reicher
geworden, als die Menschen des Biedermeier, die in einer Postkutsche durch ihre Heimat reisten.
Das Rasen der Maschinen hat sich unseren Nerven und Sinnen mitgeteilt, hat sie angesteckt und, wer weiß, ob es sie nicht verderben wird. Schon klingen in diesen Wochen in aller Welt mahnende Rufe auf, daß ein Krieg beim jetzigen Stand der Technik nicht mehr ein politisches oder materielles, sondern allein ein ethisch=religiöses Problem ist. Ist in einem solchen Stadium der Menschheitsentwicklung nicht das Gehirn dem Gewissen und der Fortschritt dem Gleichgewicht über den Kopf gewachsen?
Der jüngst vergangene Krieg, der die Erde noch heute aus Millionen Wunden bluten läßt, hat gerade auf unserm Kontinent einen so wahnwitzi
50
VEREINIGTE STAATEN
Bevölkerung: 132 Millionen Männer 50 Prozent Frauen 50 Prorent Hensehenverluste:
Soldaten (tot und vermißt) 300.000 Zerstörungen: keine Kriegskosten: 240 Milliarden Dollar Staatsschulden: 235 Milliarden Dollar Staatsform: Präsidentschaftsrepublik Religionen: vorherrschende Religion: protestantisch; an zweiter Stelle: katholische Religion Kolonien: 35 Millionen Einwohner Föderative Union von Staaten, von denen jeder eine weitgehende Autonomie besitzt. Die Verfassung beherrscht die Gesetzgebung und Verwaltung. Die Exekutive verfügt über sehr weitgehende Vollmachten. Die gesetzgebende Gewalt wird von zwei Versammlungen ausgeübt: der Repräsentantenkammer und dem Staat (Kongreß), die durch allgemeine, direkte Wahlen der männlichen und weiblichen Staatsbürger gewählt werden. Die Repräsentanten werden auf die Dauer von zwei
Jahren gewählt, die Senatoren auf sechs Jahre, doch wird immer ein Drittel ihrer Zahl alle zwei Jahre erneuert.
Die Repräsenlantenkammer hat das Primat in der Verfügung über die Finanzen. Sie allein teilt die Kredite zu, erhebt die Steuern und legt den Gesamtanteil des Budgets fest.
Der Senat hat das Primat in der Behandlung der außenpolitischen Fragen. Die vorbereiteten und vom Präsidenten gezeichneten Verträge müssen mit einer Zweidrittelmehrheit ratifiziert werden
Die Exekutive liegt in den Händen des Präsidenten, der für vier Jahre im zweiten Wahlgang (durch Volksentscheid) und unabhängig von der Legislative gewählt wird.
Der Präsdent hat allein die Macht und die Verantwortung der praktischen Durchführung der Gesetze.
Die Minister werden vom Präsidenten gewählt und bilden das Kabinett, aber regieren nicht. Sie bilden nur einen Beratungskörper. Sie sind hohe Beamte der ausübenden Gewalt.
Der Präsident hat nicht die Macht Gesetze vorzuschlagen, verfügt aber über ein Vetorecht dem die Kammern durch eine Abstimmung mit Zweidrittelmehrheit entgegnen können.
Die Rechte des Präsidenten können aus ihm einen richtigen Diktator in Zeiten schwerer Krise oder im Krieg machen.
gen Zustand des Ungleichgewichts und ein Vorherrschen aller Fliehkräfte hervorgerufen, daß besonderen Menschen vor der Zukunft angst und bange werden kann. Viel zu viel ist in Bewegung gesetzt, ist aus den Fugen geraten, Länder, Städte. Staaten, Häuser, Menschen und Fami= lien. Es scheint, als könne sich nichts und keiner mehr an seinem angestammten Platze, in seinen angestammten Grenzen zurechtfinden, es scheint, als müsse ein jeder die Flucht vor sich selbst ergreifen, um neuem nachzujagen, das sich irgendwo als Silberstreifen oder Gespenst am Horizont zeigt. Sind wir dadurch glücklicher geworden? Ja. ist das der Sinn menschlichen Fortschritts?
Wir sind weit davon entfernt, nun anderseits einer krankhaften Rückwendung zu einer „guten alten Zeit“ das Wort zu reden, die wir erstens
ja doch nicht mehr erreichen können und die zweitens genau so verderblich wäre. Wir sind in unsere Zeit gestellt und müssen mit ihr fertig werden. Aber es fragt sich, ob nicht die Menschheit die in sich selbst ruhenden Pole und Gleichgewichtskräfte zu entwickeln vermag, die dem nervösen Hasten Zügel anzulegen imstande sind.
Gewiß wird damit das gesamte Kultur= und Gesellschaftsleben der Gegenwart, wenn nicht in Frage gestellt, so doch scharf angegriffen. Denn dort entspringen ja jene Kräfte die uns, wie gerade der Krieg gezeigt hat, jäh ins Verderben stürzen können. Menschen, die die letzten dreißig Jahre miterleben mußten, mögen in einer Stunde der Besinnung die Frage stellen, ob diese dreißig Jahre überhaupt Leben gewesen sind. Leben in dem Sinne, wie es uns die göttlichen Gesetze vorschreiben. Und es gibt Millionen Menschen, die schon heute darauf nur mehr die bittere Antwort wissen, daß die Menschheitsgeschichte der letzten dreißig Jahre eine geradezu apokalyptische Verirrung des irdischen Geistes sind.
Wozu haben wir tausend Dinge erfunden, eingerichtet und verbessert, wenn sie in immer schnellerem Tempo zerstört werden können oder selbst
VON MARCE
CHINA
Bevölkerungszahl: 460 Millionen Männer: ?
Frauen: ?
Menschenverluste: 2 Millionen Soldaten mindestens 3 Millionen Zivilisten Zerstörungen:?
Kriegskosten:?
Staatsschulden:?
Staatsform: Republik
Religionen: vorherrschende Religion: Buddhismus.
Die Regierungsgewalt wird augenblicklich vom zentralen Tangpu oder dem Zentralbüro der Kuo Min Tang, der Partei Tschlang Kai Scheks, des vorläufigen Präsidenten der Republik, ausgeübt.
Die Tangpu umfaßt ein exekutives Zentralkomitee mit 24 Mitgliedern. ein sländiges Komitee mit 9 Mitgliedern, ein Kontrollkomitee und ein mit der Durchführung betrautes Generalsekretariat.
Die Berufung einer konstituierenden Nationalversammlung war für den 12. November 1945 angekündigt worden.
FRANKREICH
Bevölkerungszahl: 40.100.000 Männer: 48 Prozent Frauen: 52 Prozent Menschenverluste (ohne Empire):
Soldaten: 150.000 Zivilisten: 160.000
Zerstörungen: 475.000 total zerstörte Gebäude.
1.400.000 teilweise beschädigte Häuser Kriegskosten: 1600 Milliarden Francs Staatsschulden: 1760 Milliarden Francs Staatsform: Republik
Religionen: vorherrschende Religion röm.-kath andere Religionen: protestantisch, jüdisch Kolonien: Französisches Kolonialreich:
70 Millionen Einwohner 12½ Millionen Quadratkilometer Eine provisorische Regierung und eine konstituierende Nationalversammlung. Die gesetzgebende Gewall liegt in den Hinden der konstituierenden Nationalversammlung, die für die Dauer von 7 Monaten gewählt wird. Sie arbeitel die Gesetze zusammen mit der Regierung aus. stimmt über das Rudget ab. hat aber kein Beschlußrechf über die Staatsausgaben. Die kon
der Zerstörung dienen? Lebt man denn nur mehr, um zu vernichten?
Millionen suchen heute nach neuen, ja höchstwahrscheinlich alten begangenen Wegen, nur, um wenigstens als einzelne dem Abgrund auszuweichen, dem sie die Gesamtheit zuellen sehen. Dieser Abgrund hat sich beispielsweise wie zur Warnung jäh vor Deutschland aufgetan, das ein zehnt lang einer Idee nacheilte, die unter dem Zeichen des Fortschritts und der Volksbeglückung doch nur alle Krankheitskeime eines krassen Materialismus in sich trug und auch prompt mit einer entsprechenden Katastrophe endete.
Wir wissen heute oder wir spüren es zumindest schon. daß jene Völker, die den Krieg zu ihren Gunsten entschieden, dies nicht nur durch die bloße Gewalt der Waffen taten. Sie haben sich als die Horte einer menschlichen Gesinnung bewährt, die in schrankenlosem Fortschritt und der schnellstmäglichen Befriedigung des einzelnen und des Staates nicht den Sinn de. Daseins sehen. Freilich, auch ihnen wird dieser Sieg nur bleiben, wenn auch sie die Herren über ihre eigenen Errungenschaften bleiben.
Unzählige fragen heute angesichts dieser spektiven, wo wir mit einer Heilung beginnen könnten, wo ein Halt zu finden sei, wie man, sein Leben wieder lebenswert machen könnte. ohne Angst haben zu müssen, daß innerhalb der nächsten fünf Jahre alles mühsam Aufgebaute zerschlagen wird. Man will wieder sein Haus bauen, sein Feld bestellen und seine Kinder erziehen können, alles Tätigkeiten, die nicht in einem Zeitraum von einigen Monaten zu erschöpfen sind. Freilich, heute ist die Welt noch so im Ungleichgewicht, daß sie weiter als einige Monate zu denken nicht imstande ist. Oder wer plant von heute schon auf Jahre?
So liegt die Zukunft vor uns, wir sind unserer zahlreichen Lebensjahre nicht sehr froh, so lange wir unter dem Alpdruck leben. jeden Tag des noch verheißenden Restes verlustig gehen zu können. Indes, eine Heilung kann nur von innen heraus erfolgen. Alle die Einrichtungen und Schöpfungen des modernen Zeitalters, die in verschiedenem Ausmaß unser. Weltbild formen und beeinflussen, sind dazu berusen, dem Jagen Einhalt zu gebieten, die Hastenden zu bremsen und zur Selbstbesinnung zu rusen. Wie glücklich sind wir, ohne zu wissen warum, wenn wir auch nur einen Unterhaltungsfilm sehen, daß das Bekenntnis oder die Rückkehr zu den einfachen, wahren Lebensprinzipien Konflikte löst. So können auch an einem der modernsten technischen Beispiele der
Gegenwart, wie dem Kino, ja gerade hier die ruhenden Elemente des Daseins gewahrt bleiben.
L ANDRIEUN.
stituierende Nationalversammlung soll die neue Verfassung vorbereiten. Die Exekutive wird von der provisorischen Regierung der Republik ausgeübt, deren Präsident von der konstituierenden Nationalversammlung gewählt wird Die Regierung ist der konstituierenden Versammlung Rechenschaft schuldig, aber die Zurückweisung eines Textes oder eines Kredits ist nicht unbedingt mit ihrem Rücktritt verbunden. Die Regierung kann eine zweite Vorlage verlangen.
GROSSBRITANNIEN
Bevölkerungszahl: 46 Millionen Männer: 48 Prorent Frauen: 52 Prozent Nenschenverluste (ohne Empire):
Soldaten (tot und vermißt): 280.000 Zivilisten: 60.000
Zerstörungen: 210000 Häuser total zersfär! 260 000 Häuser unbewohnbar; 4.100000 Häu ser beschädigt, aber bewohnbar Kriegskosten: 25 Milliarden Pfund Staatsschulden: 22 Milliarden Pfund Staatsform: erbliche konstilulionelle Monarchie Religionen: vorherrschende Religion: anglikanische Kirche; andere Religionen: Presbyterianer (Schottland). röm -kath (Trland) Kolonien: britisches Weltreich: 450 Millionen Einwohner: 35 Millionen Quadralkilometer
Der Herrscher ist König und Kaiser von In dien Der eigentliche Staatschef ist der Premierminister.
Der Anteil des Königs an der Ausarbeitung der Gesetze ist rein nominell. Die gesetzgebende Gewalt wird von den beiden Häusern ausgeübt:
.Das Unterhaus umfaßt 615 Mitglieder und wird wenigstens alle fünf Jahre in allgemeiner Wahl von allen männlichen und weiblichen mindestens 21 Jahre alten Staatsbürgern gewählt. (Nur eine Wahl durcb Ausschreibung.)
Das Oberhaus umfaßt 700 Peers als nicht stän dige Mitglieder und 26 erbliche und auf Lebens zeit ernannte geistliche Peers Das Oberhaus kann theoretisch zwei Jahre lang den Erlaß wesentlicher, vom Unterhaus angenommener Gesetze verhindern.
Die Exekutive liegt in den Händen eines Ka binetts. das das ganze Räderwerk des Regie rungskörpers kontrollierl.
Die Wahl des Premterministers erfolgi durch den König, wird aber durch sehr starke Par leien sehr erleichtert.
Nicht die Maschinen und Motoren sind mehr zu ändern, kein Rad wird mehr langsamer laufen, allein die Menschen können in sich Ruhe und Halt gewinnen, als Gegengewicht gegen die dahinjagende Zeit. Wir selbst müssen lernen, in uns eine Welt zu errichten, müssen wieder fähig werden. Ruhe und Klarheit zu gewinnen, ein Problem zu erörtern. Wir werden das nicht können ohne starke, unerschütterliche, von keinem Rekordtempo zu beeinflussenden ethischen Prinzivien. In den Menschen muß jene Ruhe und Wachsamkeit wach sein, die unseren Vorfahren von Natur aus angeboren war, die ihnen durch keinen äußeren Eindruck geraubt wurde. Mögen auch wir erkennen, daß nicht die Zahl der Umdrehungen eines Motors das höchste Ideal ist, sondern daß es das ganz
gelebte Leben ist. Allein so werden wir uns dem Fluch unseres Jahrhunderts entziehen können, Sklaven unseres Gehirns zu werden, um die Jahre zu verkürzen, die uns vom Schicksal zusäzlich geschenkt worden sind
MANCHMAL
Manchmal möcht" ich niedersinken mit der ganzen Kummerschwere und ein Namenloser werden in dem großen Schattenheere. Manchmal möcht" ich untergehen in des eignen Herzens Wogen, und dann wieder fühl" ich glücklich mich zum Licht emporgezogen.
Lieb’ ich, wenn auch ohne Hoffen, ist es doch ein Grund zum Leben. Wolle Gott mir nie ein Hoffen ohne eine Liebe geben.
REDEN UND SCHWEIGEN
Du triffst im Leben manchen Mann, der schweigt, weil er nicht reden kann, Setz dich ruhig zu ihm nieder, denn der Mann ist treu und bieder.
Du triffst auch manchen andern an. der spricht, weil er nicht schweigen kann. Setz dich ruhig zu ihm nieder, meistens ist er auch noch bieder.
Wo aber schließlich einer dann nicht reden und nicht schweigen kann, wo einer beides nicht versteht, dort ziehe aus, so rasch es geht.
Das Parlament hat nicht die tatsächliche Konirolle der Exekutivgewalt, soweit sich diese auf die Richtlinien der Politik erstreckt, dagegen ist die Verantwortung der Regierung gegenüber den Wählern durch das Spiel der politischen Parteien recht eindeutig festgelegt.
RUSSLAND
Bevölkerungszahl: 170 Millionen Männer: 45 Prozent Frauen: 55 Prozent
Menschenverluste: 7½ Millionen Soldaten 10 Millionen Zivilisten Zerstörungen: 2 Millionen Quadratkilometer von der Erdoberfläche ausgelöscht; 1800 Qusdratkilometer Fabriken. Schulen und Wohnhäuser zerstört, zu denen 2 Millionen Bauernwohnungen kommen Kriegskosten: 525 Milliarden Rubel Staatssehuld:?
Staatsform: Verband von Republiken Religionen: vorherrschende Religion: russischorthodoge Kirche; andere Religionen: jüdische, mohammedanische, protestanlische, röm.-kath.
Höchstes Organ der Macht: der Oberste Rat ler URSS
Die geselzgebende Gewalt wird nur vom Obersten Rat ausgeübt Er umfaßt zwei Kammern: den Unionsrat und den Nationalitätenrat, mit gleichem Recht und für vier Jahre in allgemeiner Wahl aller mindestens 18 Jahre alten männllchen und weiblichen Sinatsbürger gewählt.
Der Unionsrat wird von den Bürgern der Sowielunion im Rahmen von Wahlaussehreibungen gewählt (569 Abgeordnete im Jahre 1937).
Der Nationalitätenrat wird von den Bürgern dter Sow jetunion im Rahmen der föderierten und autonomen Republiken gewähll (574 Abgeordnete im Jahre 1934)
Ein Gesetz wird als beschlossen betrachtet, wenn es mil einfacher Mehrheit einer der beiden Kammern angenommen wird Es wird vom Präsidium des Obersten Rates der (IRSS erlassen. Dieser wird von den beiden Kammern in gemeinsamer Silzung gewählt und umfaßt einen Präsidenten 16 Virerräsidenten und 24 der Er ist dem (asteen Sowfel übeg seine Gesamie Tätigkeit Rechenschaft schuldigs Die gierung der URsS oder der Rat der Folkskommissare wird in gemeinsamer Sitzung"der beid Kammern gebildet.
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