Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 30
Tiroler Tageszeitung
Donnerstag, 26. Juli 196
Stadtund Lond
Guter Erfolg eines Aufrufes
Für die Beseitigung der Bombenschäden in Solbad Hall sind bisher viele kleinere und drei größere Spenden eingelaufen. Die Spender von 10.000.—, 1000.— und 500.— Reichsmark wollen nicht genannt werden. Außerdem haben sich zahlreiche Freiwillige zum Arbeitseinsatz gemeldet. Mit den Arbeiten wird demnächst begonnen werden.
An die Bienenzüchter Tirols
Nach bisher eingelangten Meldungen aus fast allen Teilen unseres Landes steht fest, daß das heurige Jahr als eines der schlimmsten Mißjahre für unsere Bienen zu bezeichnen ist. Mit Ausnahme einiger unbedeutender Bienenstände in höheren Gebirgslagen, die bis jetzt auch nur teilweise mit Winterfutter versorgt sind, werden in der Hauptsache aus niederen Lagen bereits verhungerte Völker gemeldet. Mit einer Waldtracht kann infolge der vorgeschrittenen Jahreszeit nicht mehr gerechnet werden.
Es ist daher notwendig, der Imkerschaft mitzuteilen, daß die Tiroler Landesregierung, bzw. Landesbauernschaft trotz Einsicht und bereitwilligstem Entgegenkommen bisher nicht in der Lage war, eine sichere Zusage zur Beistellung des Futterzuckers für die kommende Herbstauffütterung zu machen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die Zuckerzuteilung im heurigen Jahr ausbleiben. Aus diesem Grunde ergeht
an alle Bienenzüchter Tirols die Aufforderung, ihre Völker schon jetzt auf einen engen Wintersitz zu geben. Die freiwerdenden Waben, auch solche mit kleinen Honigresten werden ausgeschleudert und nach Verdünnung mit warmem Wasser in großen Portionen und kurzen Abständen den Bienen wieder verabreicht. Durch den kleinen, bzw. engen Wintersitz und die Verabreichung großer Portionen Futters in kurz aufeinanderfolgenden Abständen werden die Bienen an zu reger Bruttätigkeit schon jetzt behindert und dadurch bedeutende Mengen an Winterfutter eingespart.
Imker! Durch die Mißernte und den wahrscheinlichen Ausfall an Futterzucker wird unsere heimische Bienenzucht im heurigen Jahr vor die härteste Bewährungsprobe gestellt. Um wenigstens einen Teil unserer durch alle Kriegsjahre gebrachten Bienen
völker zu retten, wird dringendst empfohlen, vorstehenden Weisungen Folge zu leisten. Je
der Imker rettet damit seine Lieblinge vor dem Hungertod und nützt damit nicht nur sich selbst, sondern auch unserer geliebten Heimat.
Dr. Weißgatterer.
Telephondienst im Landhaus
Bis zur Wiedereinführung des normalen Fernsprechverkehrs ist die Hauszentrale des andhauses von 7 Uhr bis 21 Uhr besetzt. Die einzelnen Abteilungen der Landeshauptmannschaft sind daher nur innerhalb dieser telephi
Zeit telphonisch erreichbar.
Ansere Landesfarben
Seit einigen Tagen prangt Innsbruck wieder im Schmuck unserer Landesfarben. Beim Gang durch die Straßen erinnern wir uns an die Vergangenheit, die uns diese Farben geliefert hat.
Am häufigsten sehen wir die rot=weißrote Fahne mit ihren drei senkrechten Streifen, die Farben der Republik Öster
reich, wie sie die Verfassung von 1920 festlegt und die Verfassung von 1924 wieder auf
genommen hat. Sie hat, wie die meisten Lanesfarden, ihren Ursprung in einem Wappen, und zwar bei uns im Wappen des Hauses Babenberg, das den Habsburgern als Her
zöge von österreich vorausgegangen ist. Es uns auch der Bindenschild von Kindheit an bekannt, den wir noch heute auf unserem Landeswappen in der Mitte des Adlers, auf den Briefkästen, den Schildern der Tabaktrafiken und an vielen anderen Stellen finden. Wir erinnern uns bei seinem Anblick der Sage, die uns von seiner Entstehung berichtet: Wie Herzog Leopold der Glorreiche in der Schlacht bei Akkon im Jahre 1190
den Schwertgurt (die Binde) über dem Panzerhemd trug. Wie dann beide im Verlauf
der Schlacht über und über mit Blut getränkt wurden. Und wie schließlich nach der Schlacht, als er die Binde abnahm, der Streifen darunter im alten silbernen Glanz erstrahlte. Daraus soll das Wappen mit seinem silbernen Streifen in der Mitte zwischen den beiden blutroten Flächen oben und unten entstanden sein. Dieses Wappen des Hauses Babenberg hat dann das Haus Habsburg übernommen und seinem Löwenwappen beigefügt, als es am Ende des dreizehnten Jahr
hunderts die Herrschaft über das Herzogtum antrat. Daraus haben im Jahre
Österreich unttal. Tatae= " n in 57
1920 Recht und Brauch die Landesfarven der österreichischen Republik gemacht, indem sie die drei waagrechten Streifen durch senkrechte und Silber durch Weiß ersetzt haben.
Neben den österreichischen Landesfarben sehen wir häufig die rot=weiße und die
weiß=rote Fahne. Aus Gesprächen mit den Besitzern geht hervor, daß die meisten beides für die Tiroler Farben ansehen. Die
Landesverfassung von 1921 und 1934 besagen jedoch: Die Farben von Tirol sind Weiß
Rot. Sie entscheiden damit die lebhafte vorausgegangene Diskussion, welcher der Farben der Vorzug zu geben sei, der Farbe des Wappengrundes oder der der Wappenfigur. Die Fahne entstammt also dem Tiroler Landeswappen. Dieses wird in der Verfassung wie folgt beschrieben: Im silbernen Schild der golden gekrönte rote Adler mit goldenen Flügelspangen und einem grünen Kranz hinter dem Kopf. Die Waffen, Schnabel und Fänge sind dabei nicht erwähnt. Sie erscheinen in den alten Darstellungen in goldener Farbe. Das Wappen ist entstanden aus den Familienwappen der Grafen von Andechs im Inntal und der Grafen von Tirol im Vintschgau und im Etschtal. Wir finden es zum ersten Male kurz nach dem Jahre 1200 auf ihren Siegeln, seit 1250 auch auf den sogenannten Adlergroschen, den Münzen der Grafen von Tirol.
Ursprünglich ist der Kopf darauf, vom Beschauer gesehen, nach rechts, seit 1270 aber nach links gewendet, wie er uns heute noch auf dem Wappen begegnet. Eine farbige Darstellung des Tiroler Wappens finden wir erstmalig im Wappenbuch
ständnislosigkeit für Tradition und Geschichte vornehmen konnte. Wir halten selbstverständlich unseren alten Tiroler Adler in Ehren.
Das Nebeneinander der weiß=roten und der rot=weißen Fahne kann in Innsbruck auch damit gerechtfertigt werden, daß wir in der zweiten die Stadtfarben vor uns haben. Sie sind von der Fahnenspitze aus gesehen rot und weiß. Sie entstammen dem Innsbrucker Stadtwappen, das uns eine weiße, bzw. graue Brücke auf rotem Grunde zeigt. So finden wir es im Bürgerbuch von 1547, so schmückt es das alte Rathaus und so erscheint es heute noch auf den Stempeln und Siegeln der Stadt. —r.
Suchaktion
Zuschriften für die Suchaktion sind nicht mehr an die Schriftleitung der „Tiroler Tageszeitung“, Andr.=Hofer=Str. 4, zu richten, sondern einzig und allein an die Suchstelle der österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuz, Suchaktion, Suchstelle Innsbruck, Maria=Theresien=Straße.
Sonnenfinsternis
Man schreibt uns aus St. Johann in Tirol: Die Sonnenfinsternis begann am 9. Juli um 14.35 Uhr und war in Tirol bei klarem Himmel sehr gut zu sehen. Der Mondschatten
schob sich von Westen her gegen die Mitte der hodockte diese zu ungefähr vier
Sonne zu, bebec
Zehnteln und verschwand langsam am oberen ostlichen Rande. Während der Höhe der Finsternis hatte man das Gefühl, als wäre die Sonne hinter Wolken verborgen, und es war eine deutliche Abkühlung fühlbar. Gegen 17.45 Uhr hatte das schöne Schauspiel aus dem Weltenraume ein Ende. Die Bevölkerung beobachtete die Finsternis mit Interesse und überall sah man Leute mit rußgeschwärzten Gläsern den Himmel betrachten.
Besuch des eumänischen Erzbischofs
Leute aus dem Bankfach und der Elektrobranche sowie Bürokräfte für Banken den sich am Freitag, den 27. Juli, zwischen8 und 12 Uhr bei der Landesleitung der österreichischen demokratischen Freiheitsbewegung. Mitzubringen ist ein Lebenslauf sowie Zeugnisse.
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Stt
Deutschland mit dem Sitze in Wien und der zeit vorübergehend in Kitzbühel. Der Bischof hat nach den Audienzen bei Herrn Genera Bethouart, Oberbefehlshaber der französt schen Besetzungszone in Österreich, und bei
dem Herrn Landeshauptmann Dr. Grube suche bei Gei.
und nach dem Besuche der Seiner Exzellen dem Herrn Bischof Dr. Rusch die Rumänen in Innsbruck und Umgebung aufgesucht. Von hier fährt der Bischof zur Besichtigung de Lager in Landeck und Kufstein. Er nimm auch Fühlung mit der UNRA. Die Fürsorge, welche Erzbischof Visarion für die Organisie rung der Lager und für die Rückführung in die Heimat sowie für die Regelung der Mitarbeit der Rumänen im Sinne ihres Gastlandes Tirol gezeigt hat, wie auch die Wünsche, daß die kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Rumänien als Donauländern sobald als mög lich wiederhergestellt werden, haben guten Eindruck hervorgerufen.
Innsbruck, 25. Juli. Seit drei Tagen befindet sich hier Seine Eminenz der Erzbischof Visarion, Leiter der orthodoxen rumänischen Diözese von österreich und
Unglücksfall mit einem Sprengkörper
Langkampfen, 25. Juli. Am 18. Juli wurde der Pächter des Kernbauern, Josf Wendelin Strobl, in Unterlangkampen beerdigt. Strobl hatte an einem Sprengkär per herumgearbeitet, den seine Leute bein Heuen gefunden hatten. Dabei ist der Sprenzkörper explodiert und Strobl wurde leben¬gefährlich verletzt. Nach Empfang der heiligen Sterbesakramente wurde er in das Krankenhaus nach Kufstein eingeliefert, wo er bal darauf, im 65. Lebensjahr, gestorben ist. Der sechsjährige Sohn des Knappenbauern, Abert Mayer, war bei der Explosion an wesend; auch er wurde verletzt und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Das Kind befindet sich jedoch außer Lebensgefahr.
Neues Leben in Kufstein
Kufstein, 25. Juli.
Wie uns der Bezirkshauptmann von Kufstein mitteilt, nimmt das öffentliche Leben der Stadt nach den Katastrophenerscheinungen der letzten Nazimonate immer mehr den ruhigen und geordneten Charakter im Zeichen des Wiederaufbaues an. Wenn auch überall noch mit Schwierigkeiten der Umbildung und Neubildung und auf industriellem Gebiet mit fühlbarem Materialmangel zu kämpfen ist, so macht sich doch in der Zusammenarbeit aller Behörden und Amter und in der tatkräftigen Mithilfe der Bevölkerung der starke Wille bemerkbar, diese Widerstände und Hemmungen möglichst rasch zu überwinden. So macht
jebung zugunsten der Winterversorgung der Stadt ein dringendes Erfordernis ist.
Die Sägebetriebe der Stadt und des Kreises arbeiten in vollem Umfange. Ihr Holzbestand ist ausnahmslos zugunsten des Wiedewafbaues beschlagnahmt worden. Die Bautätigkeit befaßt sich vor allem mit der beschleu
des Herolds von Geltern um 1370, sowie im Arlberger Wappenbuch in St. Christoph um 1390. In beiden erscheint das Wappen der Grafschaft Tirol als roter Adler auf weißem Felde. Dazu sind um das Jahr 1400 eine goldene Krone, goldene Flügelspangen und ein grüner Lorbeerkranz gekommen. Während der nationalsozialistischen Herrschaft sind durch den Gauleiter einige Falschungen des Wappens verfügt worden. Der Kranz hinter dem Haupt ist durch Zweige ersetzt worden. Die Krone, die von jeher zum Tiroler Wappen gehört und auch die französische Revolution überstanden hat, wurde beseitigt. Dies ist eine Fälschung, wie sie nur ein Nazi=Gauleiter in seiner großartigen Ver
die Abwanderung der Reichsdeutschen
aus dem Lager Kufstein gute Fortschritte. Die Versorgung der Stadt wird dadurch wesentlich entlastet, da allein die Belieferung dieses Lagers mit lebenswichtigen Gütern der der ganzen übrigen Stadt Kufstein gleichkam.
Die Tiroler Handelskammer und das Arbeitsamt Innsbruck haben Zweigniederlassungen in Kufstein und sind bestrebt, im gegenseitigen engen Zusammenwirken möglichst viele Facharbeiter für gewerbliche, wirtschaftliche und industrielle Belange zu stellen. Ein besonderes Augenmerk in dieser Beziehung muß der Auffüllung des äußerst mangelhaften Standes an fachlichen Wald= und Forstarbeitern zugewandt werden, da die Lieferung von Bau= und Brennholz aus der sehr waldreichen Um
soweit die Beteiligten an den entstehenden Kosten selbst mitzutragen haben, die allgemein ausreichend vorhandenen Geldmittel im günstigen Sinne bemerkbar.
überhaupt kann die Haltung der Bevölkerung im Sinne des Vertrauens auf ih
Währung als gut bezeichnet werden. Die drei Sparkassen der Stadt sind in voller
Tätigkeit. Trotzdem bekanntlich die Ab hebung von Sparguthaben stark beschränkt ist, sind die Einlagen im ständigen Wachsen Die Caritas=Sterbevorsorge, die voll gütig ist, weist einen hohen Mitgliederstand auf. Von erfreulicher Rührigkeit ist auch das Wirken der öffentlichen Jugendfürsorge. In den Heimen der Stadt und des Kreises ufstein befinden sich 300 Pflegekinder, die
THEATER UND KUNST
Landestheater
Donnerstag, 16.00 Uhr: Konzert Wolkoff. Donnerstag, 18.30 Uhr: „Wiener Blut.“
Zweites Symphoniekonzert in Innsbruck
Wir waren nicht einmal eine eigentliche Kunstgemeinde. Wenigstens nicht in dem Sinn, daß nicht jeder, der den Drang dazu in sich fühlte und das Opfer der Bemühung um eine Einlaßkarte nicht scheute, nicht hätte teilhaben können an diesem unvergleichlich künstlerischen, einzigartigen Abend im Riesensaal der Hofburg am Samstag, den 21. Juli, oder an einer der darauffolgenden Wiederholungen.
Aber es ging eine solche Aufgeschlossenheit und festliche Vorfreude, deutlich spürbar, durch die dichten Sesselreihen, noch bevor die ersten Takte erklangen, daß einem um den Kontakt und die innige Verbundenheit der Künstler mit den Gästen an diesen Abenden nicht bange zu sein brauchte.
Und dann trat, stürmisch begrüßt, Musikdirektor Fritz Weidlich oder am Montag, den 23. Juli, Dr. Hans Wolf, USA., vor das Dirigentenpult und Mendelssohn=Bartholdys prachtvolle Ouvertüre „Die Hebriden“, op. 26, gibt
den glanzvollen Auftakt. Nicht der leifeste Laut unter den Zuhörern ist mehr zu hören.
In den Bann eines ganz großen künstlerischen Eindruckes weiß die meisterhafte Kunst der beiden Dirigenten und das nicht minder meisterhafte, fein abgestimmte, klang= und kraftvolle Zusammenspiel des großen Instrumentalorchesters die Zuhörer von Anfang bis Ende zu schlagen.
Voll seltener Reinheit und Feinheit, klar, beschwingt und unübertroffen in den verschiedensten Ausdrucksmöglichkeiten ihres schwierigen Instrumentes war der Vortrag Frau Liselotte Richter Cellokonzert in C=dur von Josef Haydn. Obwohl vielen als Mitglied des Orchesters bekannt, war sie in der wahrhaft staunenswerten technischen Vollendung ihres Könnens, mit der sie die anspruchsvollsten Solopartien anscheinend spielerisch beherrschte und in der hohen künstlerischen Auffassung und seelischen Durchdringung ihres Spieles die große überraschung des Abends.
Nach einer Pause, in der das Künstlerzimmer voll ist von Blumen, Glückwünschen und staunenden, fragenden Menschen, so daß sich die beiden Dirigenten jeweils schon hilfesuchend nach einem Ausweg aus diesem Wall von Bewunderung umsehen, rauscht Tschaikowskys 5. Symphonie e=moll, op. 64, in der ganzen leidenschaftlichen
Schwere und Glut ihres Komponisten vor uns auf, getragen von der herrlichen Akustik des großen Saales und dem drängenden, stürmischen Impuls eines Tondichters, der, gleich Mendelssohn, in deutschen Konzerten so lange schweigen mußte.
Obwohl reich gegliedert und von einem ständigen Wechsel der Stimmungen, zeichnet sich das Werk doch durch eine große Einheitlichkeit und klare, harmonische Linienführung aus, so sehr die einzelnen Sätze auch belebt und erfüllt sind von selbständigen Motiven, die einander oft sprunghaft ablösen. Sie ist eine unerhörte Anforderung an Dirigent und Musiker, diese berühmte 5. Symphonie. Aber ihr Vortrag war auch gleich dem des vorhergehenden Programmes der Beweis einer ganz großen Leistung, mit der das Innsbrucker Symphonieorchester im vollen künstlerischen Einsatz jedes einzelnen unter der Leitung und Führung ihrer Dirigenten diese Aufgabe gelöst hat. Wieviel Zeit, Mühe und Opferbereitschaft, oft unter den schwierigsten persönlichen Verhältnissen, das gekostet hat, das wissen Künstler und Dirigenten allein.
Ein brausender, nicht endenwollender Beifall nach jeder einzelnen Aufführung dankte es ihnen ebenso wie das an den Tag gelegte Verständnis und Interesse der Innsbrucker Bevölkerung um die Bemühungen zur Erhaltung und Entfaltung ihres prachtvollen Symphonieorchesters.
Irmgard Schulz.
auf das beste versorgt werden. Der Betreu ihrung
ung und Rückführung der vielen Wiene Kinder nach Maßgabe der vorhandenen Mög lichkeiten wird große Sorgfalt zugewendet über den vielen sozialen und wirtschaft lichen Bestrebungen der Stadt wird auch di Hebung und Förderung des kulturellen Le bens nicht vergessen. Bis zum kommenden Herbst wird
die städtische Musikschule
ihre Tätigkeit mit sorgfältig ausgewählten Lehrplan aufnehmen, die verschiedenen Mu sikkapellen der benachbarten Gemeinden, de ren Trachtenbestand erfreulicherweise im vol len Umfange vorhanden ist, sind in Neubildung und Wiederaufbau begriffen und zwe Tiroler Sänger= und Trachtengruppen au dem Kreis Kufstein haben um die Genehm gung zur Aufnahme ihres heimischen Spiel planes angesucht.
Das alles sind Anfänge auf allen Gebieten unseres öffentlichen und privaten Lebenaber sie tragen die elementaren Kräfte zu
Weiterentwicklung in sich und werden, wiGott, jeder an seinem Platz, unser Land zu
Blüte bringen.
80 Prozent der von britischen Soldaten abge gebenen Wahlstimmen sind bereits bei der Wahlbehörden eingetroffen.
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Die tschechoslowakische Regierung hat beschlos sen, an Jugoslawien 50 Waggon Butter zu schicken
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Ein Rekord im Segelflug wurde vodem französischen Flugzeugführer Lepany arse
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