Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 34
Tiroler Tageszeitung
Dienstag, 30. Juli 1945
Aulél Stadt und Land
Ein Friedenszeichen des Verkehrs
Die Benützer der Lokalbahn Innsbruck
Solbad Hall i. T. werden mit großer Genugtuung bemerkt haben, daß nunmehr der Verkehr wieder in normaler Weise aufgenommen worden ist. Bei den schweren Luftangriffen auf Hall am 25. Dezember 1944 wurde die Bahnübersetzung bei Loretto schwer getroffen. Seither mußte ein Pendelverkehr die Verbindung von Hall bis Loretto aufrechterhalten. Nunmehr konnte das Geleise wieder in Ordnung gebracht werden. Die Züge verkehren jetzt ohne Unterbrechung. Das lästige Umsteigen in Loretto hat aufgehört. Die Lokalbahn hat sich hier sichtlich viel Mühe gegeben, um den Wünschen ihrer Kunden möglichst bald entgegenzukommen. Hierfür gebührt ihr der Dank.
Gedenkfeier für Dr. Walther Crainz
Am Samstag früh fand in der Pfarrkirche in Solbad Hall i. T. ein feierliches Totenamt zum Gedenken an Dr. Walther Crainz statt. Der Bürgermeister Dr. Schumacher und die Gemeinderäte von Hall, ebenso eine Abordnung der französischen Garnison wohnten der Feier bei. Die Stadtgemeinde hatte an ihrer Wandtafel eine Ehrenurkunde für den Toten angeschlagen.
Die Wolfsklamm wieder passierbar
Stans, 30. Juli. Nach dem Zusammenbruch hat Bürgermeister Josef Obrist von Stans den Ausvau des Stiegenweges durch die Wolfsklamm angeordnet. Die Wolfsklamm ist reich an Naturschönheiten. Drei Wasserfälle, Wasser= und Lichtfarbenspiele bilden den Schmuck des wildromantischen Engtales. Der Weg führt von Stans in vierzig Minuten durch die Klamm nach St. Georgenberg. Die Wolfsklamm ist ab 4. August wieder passierbar.
Goldene Hochzeit
Am 4. August begeht in Kufstein Herr Franz Frank, der im 79. Lebensjahr steht,
leichter beschädigten Objekte in einen bewohnbaren Zustand gebracht. Bis zum Einbruch des Winters ist zu hoffen, daß auch die übrigen leichtbeschädigten Gebäude instandgesetzt werden.
Beschädigungen erlitten auch ein kleineres Elektrizitatswerk und die Hochdruckleitung. Um diese Schwierigkeiten zu meistern, wurden mit der Tiwag wegen Stromlieferung Verhandlungen gepflogen, die dadurch bedingte Anderung des Versorgungsnetzes bereitet aber noch einige Schwierigkeiten. Die Verlegung einer provisorischen Wasserleitung hilft der Gemeinde über die ärgsten Sorgen in dieser Beziehung hinweg.
Durch die Beschädigung des Feuerwehrmagazines wurde naturlich auch der Gerätepark teilweise vernichtet. Trotzdem konnten noch einige Geräte gerettet werden, so daß im Falle eines Brandes helfend eingegriffen werden kann.
Stark beschädigt wurde auch die am nordlichen Dorfeingang gelegene Straßen
mit seiner Frau, die 73 Jahre zählt, in körperlicher und geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit.
Todesfall
In Innsbruck starb am 18. Juni Maria Schrettl, geb. Chochola, 73 Jahre alt. Die Angehörigen danken für die erwiesene herzliche Anteilnahme.
Guter Koch für sofort gesucht. Meldung beim französischen Lazarett, früher Handelsakademie, Karl=Schönherr=Straße 2.
Nächtlicher Zauber im Hofgarten
brücke über den Gschnitzbach. Durch Errich. tung einer Notbrücke konnte der Verkehr jedoch aufrecht erhalten werden. Auch die Bahnbrücke unterhalb des Bahnhofes in Steinach wurde in stärkerem Ausmaße beschädigt; auch hier sind die Wiederherstel. lungsarbeiten im vollen Gange. Der Zugs. verkehr kann aufrecht erhalten werden.
Eine schwere Belastung für die Gemeinde bildet noch die Flüchtlingsfrage. Wenn auch die Ausländer zum größten Teil bereits weggezogen sind, so sind noch zirka 350 Reichsdeutsche und Flüchtlinge aus der Wiener Gegend im Dorfe, die vor allem den Wohnungsmarkt stark belasten. Hemmen wirkt sich auch bei den Wiederaufbauarbeiten der Mangel an Facharbeitern, an Dachziegen und Fensterglas aus. Deshalb konnten die Bedachungen gegenwärtig nur mit Bretten durchgeführt werden.
Die Gemeinde hofft jedoch, bis zum Eintrit der kalten Jahreszeit die ärgsten Schäden beheben zu können.
Die Torfgewinnung in Seefeld
Wahrhaftig, der tückische Wettergott trieb mit dem 28. Juli, dem Empfangstag Generals de Lattre de Tassigny in Innsbruck, wirklich seine Launen.
Kaum war nach dem frühabendlichen Gewitter der Himmel wieder hell und klar, so daß wir für das bevorstehende Gartenfest die besten Hoffnungen hegten, goß es in den späten Abendstunden wieder unbarmherzig, so viel nur gerade herunter wollte. Die Menschenmenge, die sich trotzdem im Vertrauen auf einen wohl heftigen, aber nur kurzen überfall des Himmels im Hofgarten eingefunden hatte, mußte der höheren Gewalt weichen und zog im strömenden Naß nach Hause. Das geplante Feuerwerk war leider buchstäblich „zu Wasser geworden“
Nichtsdestoweniger boten die triefenden Straßen ein ungewohnt festliches und auch fröhliches Bild. Starke Bogenlampen warfen strahlende Helligkeit auf den spiegelnden Asphalt, die Triumphpforte stand wie eine schimmernde Fassade am Eingang der Maria=Theresien=Straße; formen= und farbenschön mit dem leuchtenden Bunt seiner Fahnen hob sich weiter unten das Landhaus im Licht der Scheinwerfer aus dem nächtlichen Dunkel.
Die um diese Zeit sonst schon verschlafenen Ecken und Winkel der Stadt schienen belebt von tausend Kobolden, überall Wispern und Raunen, Lachen und gedämpftes Plaudern.
Grotesk und abenteuerlich schweben die vielen Schirme wie friedliche Dächer in der aufstrählenden Helle, um dann wieder spurlos in der Finsternis irgend einer Seitengasse unterzutauchen, ihre glucklichen Besitzer wie auf kleinen Inseln der Trockenheit nach Hause geleitend.
Wenn man nun aber meint, dem Gott aller Laubfrösche und diabolischen Zwischenfälle somit alle Zugeständnisse gemacht zu haben und allerorts etwa bis Mitternacht demütig ins Bett gekrochen zu sein, so irrt man sich gewaltig.
Nicht nur, daß die braven Soldaten der marokkanischen Truppenabteilungen in erhabener Nichtachtung ihrer nassen Turbane frohgemut und voll stolzer Würde vom Eingang des Hofgartens bis hinüber zum Offizierspavillon Spalier standen!
Nicht nur, daß dort auf den weißlackierten Tischen im Freien inmitten der kleinen Wasserlachen Dutzende von reizenden bunten Lämpchen wie Leuchtkäfer im Dunkeln brannten und das fröhliche Leben und Treiben im Pavillon unentwegt, kaum daß das Geriesel von oben etwas nachgelassen hatte, sich auch auf die Tanzdiele vor dem Pavillon erstreckte — nein — als um halb ein Uhr nachts General de Lattre de Tassigny und General Bethouart mit den Generalen Bondis und Dumas, Oberstleutnant Thomazo in Vertretung des Gouverneurs Voizard, Oberst Demetz, Oberst Carolet, Oberst Piatte, Oberst Severin, Oberst Moillard, Oberst Brissaud=Desmaillet, Herrn Gamblin, Oberst Maupeon, Oberstleutnant Lebeau, Oberst Dupin, Oberst Delaleu und Oberstleutnant Clarac du Vivier doch noch eintrafen, da war alles Mißgeschick des frühen
Abends vergessen. In Begleitung des hohen Gastes befand sich auch Jerome Tharaud, Mitglied der französischen Akademie, der sich einige Zeit in Innsbruck aufhält. In erstaunlich großer Anzahl, dichtgedrängt auf dem für sie freigehaltenen Platz, standen die Menschen, um
von dem nun beginnenden nächtlichen Schauspiel ja auch alles zu sehen und zu hören.
Ihre Geduld wurde belohnt.
Wenn auch das Feuerwerk wegen der starken Feuchtigkeit noch immer nicht abgehalten werden konnte, so hatte das Elektrizitätswerk Innsbruck in vorbildlicher Weise hinter den Bäumen und Strauchgruppen des Hofgartens so wirkungsvolle Lichteffekte geschaffen, daß die Phantasie eines Sommernachtstraumes auch trotz der ungünstigen Witterung gegeben war. Vollends als nach den gelungenen Darbietungen heimischer Künstler= und Trachtengruppen das ständige Ballett des Landestheaters unter Leitung von Ballettmeisterin Godlewsky in feenhafter Anmut und Lieblichkeit unter der musikalischen Begleitung einer Abteilung des städtischen Symphonieorchesters auf dem grünen Rasen tanzte. Zwei schwebend leichte, zauberhafte Phantasiereigen und eine temperamentvolle, feurige Tarantella in stilechter Tracht. Ihre Darbietungen
fanden ebenso die Anernennung der hohen Gäste und den allseits ungeteilten Beifall wie die Leistungen der heimischen Truppe Spörr unter Leitung von Friedrich Spörr, der Gruppen „Austria“, Tirol, Berktold=Plaß und der Bauernkapelle „Die lustigen Innsbrucker“. Im einträchtigen Zusammenwirken brachten sie eine abwechslungsreiche, klingende und zum Teil schwierige Spielfolge mit Fahnenschwingen, Alphornblasen, Jodlern, Tänzen und Schuhplattlern und zeigten Tiroler Sitte und Brauchtum in frischer, natürlicher Art.
Der Organisator der ganzen künstlerischen Ausgestaltung dieses entzückenden „Festes um Mitternacht" Capitaine Evin, konnte mit der Durchführung seines Programmes, das überall die umsichtige Hand des Leiters erkennen ließ, wohl zufrieden sein. Er hatte aber auch bei seinem Bemühen hohe Hilfskräfte, nämlich die Majore Lestres und du Dupelloue und den Chef des Offizierskasinos Felix de Sigaldi. Und die späten — oder frühen — Besucher, es war zwei Uhr morgens geworden, die nun endlich voll schöner Eindrücke heimzu gingen, waren nicht weniger zufrieden.
Seefeld, 30. Juli.
Die schlechte Brennstofflage unseres engen Heimatlandes zwingt zur restlosen Ausnützung unserer heimischen Brennstoffe. Die Torfvorkommen in Tirol sind verhältnismäßig noch wenig erschlossen, sie sind aber bei intensiver Ausbeutung der Lager geeignet, die herrschende Brennstoffknappheit bedeutend zu mildern.
Durch die Initiative der Tiroler Landesregierung und durch die tatkräftige Mithilfe der Gemeinde Seefeld konnte darangegangen werden, die Torfvorkommen in der Nähe des als Naturwunder bezeichneten Wildmooser Sees bei Seefeld für die Brennstoffversorgung zu erschließen. Das Gebiet dieses Torfvorkommens umfaßt eine Fläche von 14 bis 16 Hektar und besteht fast zur Gänze aus Hochmoor= und Plattentorf, eine im Bezug auf Heizwert sehr gute Qualität.
Torfmeister Rinnerthaler, ein altbewährter Fachmann auf diesem Gebiete, hat die Leitung dieses Abbaugebietes inne. Die auf dem Torfgebiete lagernde Humusschicht von zirka 40 bis 50 Zentimeter wird entfernt, die sich dem Humus anschließende Torfschicht ist für Brennzwecke noch nicht geeignet, kann aber als Streu verwendet werden und ist für die umliegenden Bauern ein sehr begehrtes und wertvolles Düngemittel.
Mit eigens konstruierten Spaten, einem Erzeugnis der Kleineisenindustrie in Fulpmes, wird nun in einer Tiefe von zirka einen Meter der Brenntorf gewonnen. Die so herausgehobenen Torfziegel werden auf Brettern zum Trocknen geschichtet, nach zirka vier Wochen besorgen sogenannte „Tristen“ von
2 bis 2.50 Meter Höhe den Trockenprozi weiterhin, der insgesamt zwei bis drei Monate dauert. #itnigmäßig la
Erst nach dieser verhaltnismäßig langen Dauer ist der Torf für Brennzwecke geeignt und kann sowohl für Hausbrand als auch für Zentralheizungen verwendet werden. Der Kalorienwert des Torfes übersteigt den des Holzes bei weitem und reicht fast an den de Kohle heran.
Die in diesem Torfmoor beschäftigten A. beiter, welche sich gegenwärtig zum überwiegenden Teil aus Flüchtlingen und Evakuie ten der Wiener Gegend zusammensetze und unter denen sich auch Frauen, die Schichtung besorgen, befinden, haben siche lich keine leichte Arbeit zu leisten. Arbeitr und Materialmangel hindern noch gegenwätig eine intensivere Ausbeute. Aber allen Schwierigkeiten, zu denen nicht zuletzt dei späte Beginn des Abbaues zählt, zum sind bereits 300 Raummeter, d. s. zirka12 Waggonzu 10 Tonnen gewonnen wor den. Bis zum Spätherbst hofft man bei glei chem Arbeiterstand 100 bis 120 Waggon zu gewinnen. Hauptsächlich ist es die Gemeinde Seefeld, die mit diesem gewonnenen Bremstoff versorgt wird, aber auch die Landehauptstadt dürfte noch teilweise versort werden können.
Die Erschließung dieses Torfgebietes ver langte die Anlegung von größeren Wasserabzugsgräben und teilweise auch Rodung von Bäumen und Sträuchern. Die Abbaumög lichkeiten werden sich im Laufe der nächsten Jahre bessern und es ist zu hoffen, daß durch ein wertvoller Beitrag zur Brennsts, versorgung unseres Landes gewährleistet
THEATER UND KUNST
Landestheater
Dienstag, 18.15 Uhr: Symphoniekonzert, Wiederholung.
18.30 Uhr: „Jedermann.“
letzte
Filmtheater
Kammer: „Die falsche Braut“. Zentral: „Die große Nummer“. Triumph: „Karneval der Liebe“. Laurin: Gastspiel der Klingenschmidbühne (4.00 und 6.00 Uhr). Löwen: „Peterle“. Filmbühne Hall: „Dr. Crippen an Bord“. Spielzeit: 3.00, 5.00 und 7.00 Uhr. Vorverkauf: 10.00—11.00 und ab 2.00 Uhr. Hirschen, Kufstein: „Rigoletto“ Wörgl: „Wiener Blut“.
Am Sonntag gab General Bethouart zu Ehren von General de Lattre de Tassigny ein Essen, an dem auch der aus Paris zurückgekehrte Gouverneur Voizard nebst anderen hohen Gästen teilnahm. Anwesend war auch Herr Bollaert, der französische Hochkommissär in Straßburg.
Der Wiederaufbau in Steinach a. Br.
Steinach am Brenner gehört ebenfalls zu jenen Gemeinden Tirols, die im Verlaufe der Kriegshandlungen stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die vier Bombenangriffe forderten 7 Todesopfer, 12 Wohnhäuser, eine Lederfabrik und ein Sägewerk wurden total zerstört, gegen 30 Gebäulichkeiten, darunter das Feuerwehrmagazin und der Kindergarten erlitten teils mittlere, teils leichtere Schäden.
Der Wiederaufbau wurde unter tatkräftiger Mithilfe der einheimischen Bevölkerung und der in der Gemeinde ansässigen Arbeiter schon am 5. Mai unter Leitung des Bürgermeisters Mölgg in Angriff genommen. Gegenwärtig sind zirka 80 Prozent der
Balladenabend Fred Liewehr Das Institut für Kultur und Wissenschaft veranstaltet einen Abend mit besonderer Note. Burgschauspieler Fred Liewehr trägt Balladen vor. Der Termin hiefür sowie für Vorlesungen anderer Künstler aus Werken von Tiroler Dichtern wird noch bekanntgegeben. — Im übrigen ist das Institut für Kultur und Wissenschaft intensiv mit seinem organisatorischen Aufbau beschäftigt. — Die Satzungen sind bereits fertiggestellt, sie wurden zur Genehmigung eingereicht.
„Der G’wissenswurm“ von Ludwig Anzengun wieder ihre Pforten. Es ist begrüßenswert, da trotz der durch die Nazibarbarei verschuldete Stillegungen das alte Tiroler Volks= und Brach tum wieder auflebt. Das Spiel selbst war ein Glanzleistung und jeder einzelne Spieler tats## Bestes. Franz Schönwald als Grillhofer üben alles im Laienspiel bisher Dagewesene. Kopp als Dusterer spielte mit einem wunderan Zynismus und übertraf jede Erwartung## begrüßenswert, daß dieser Abend so zahlreicht sucht war. Publikum und Spieler bewiesend die Tiroler an ihrer alten Tradition mit b# und großer Hingabe hängen und mit Bege rung aus sich herausholen, was nur irgend## lich ist. Störend wirkten die Bühnenbildern die Bühne selbst. Der Verein soll sich einse daß hier eine Neurenovierung zustande komn Wir begrüßen die tapfere kleine
Schar, die di sieben Jahre mit solchen Heroismus übertaus und nun in der Lage war, solch ein wunderba# Spiel zu führen.4
S PORT
Symphoniekonzert
Das bereits für Dienstag, den 31. Juli, um 18.30 Uhr im Riesensaal der Hofburg angekündigte letztmalige Symphoniekonzert unter dem Dirigenten Dr. Hans Wolf, USA., findet nicht an diesem Tage, sondern Mittwoch, den 1. August, um 18.30 Uhr statt.
„Klingenschmidbühne“ im Laurinkino
Mario Maris, dem Leiter der Continental Review, ist es gelungen, die durch ihren großen Erfolg bereits bekannte Klingenschmidbühne unter der Leitung ihres Direktors August Klingenschmid für ein weiteres Gastspiel ab Montag, den 30. Juli, zu verpflichten. Als erstes Stück geht die Neuheit: „Tanz um einen Myrthenkranz", Lustspiel in drei Akten, über die Bretter, welchem auf vielseitigen Wunsch das Volksstück „Im Him
melhof“ von Willhard folgt. Seit nahezu zwanzig Jahren in Innsbruck nicht mehr gegeben, soll
es der Auftakt für die Reihe von Volksstücke sein, welche Direktor Klingenschmid als eigentliche Aufgabe eines volks= und landverbundenen Theaters zu bringen beabsichtigt. Die Vorstelln gen beginnen täglich um 16.00 und 18.30 Uhr, Sonntags findet eine weitere Vorstellung um 13.30 Uhr statt. Der Kartenvorverkauf findet täglich ab 12.30 Uhr statt.
Tiroler Heimatbühne
Am Sonntag, 29. April, eröffnete die Tiroler Heimatbühne in Hötting mit der Bauernkomödie
S. C. Kufstein — Rot=Weiß Innsbruck 10:2 (30
Wie schon obiges Ergebnis besagt, warend Innsbrucker in der ersten Halbzeit ein vollher men ebenbürtiger Gegner; aber die Leistung Tormannes war spater derart niederdrücke daß sie sich auf die ganze Mannschaft auswir mußte. Dazu kam die gute, ausgeglichene ## stung der Kufsteiner, bei denen vier französst Besatzungsmitglieder als Gäste spielten. falls wollen die Rot=Weißen zum Rückspiel kommenden Sonntag mit einer Neuaufstellu antreten, um den Kufsteinern, die mit der mi berühmten Schußkanone Binder (Rapid, antreten werden, ein ehrenvolleres Ergebnis abs ringen. Einen zweiten Sieg errang die Kufstein Jugend gegen die Rot=Weiß=Jugend, die sich # nach einem Nachspiel mit 1:0 trennten.
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Fußball in Kufstein
Am Mittwoch, den 25. Juli, standen sich Kufstein eine Soldatenelf der französischen satzung und der Sportklub Kufstein gegenüe Leitung Schiedsrichter Demmer aus Wien. ## erste Halbzeit stand unter dem Zeichen des Spon klubs Kufstein, der durch die Spieler Binder### und Anhell (3) mit 5 Toren in Führung Die überraschung jedoch kam mit der zwein Halbzeit, als die französische Elf auf 5 zu La holte. Besonders Schnelligkeit und rege Zusa menarbeit der französischen Spieler, wobei## Spieler Sergeantchef Galibert (linker Verteiger), Sergeantchef Arceri (Zenterhalf) und Lieun nant Chalmeau (Mittelstürmer) besonders zuheben sind, führten zu diesem Erfolg.
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