Tiroler Tageszeitung 1945

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Seite 2 Nr. 46
Tiroler Tageszeitung
Dienstag, 14. August 198
Die erste französische Armee
Die meisten, der zu den französischen Besatzungstruppen gehörenden Offiziere und Soldaten tragen ein besonderes Kennzeichen: ein rotes Viereck auf der Bluse, in dem ein goldener Pfeil die Verbindung herstellt zwischen den beiden Wörtern Rhine (Rhein) und Danube (Donau). Es ist dies das Abzeichen für die Angehörigen der ersten französischen Armee, die in den Frühjahrsmonaten dieses Jahres den Vormarsch nach Deutschland mitgemacht haben. Dieses von General de Lattre de Tassigny kommandierte Feldheer hatte während der zweiten Hälfte des März das Elsaß völlig gesäubert. Beim Tagesgrauen am 31. März übersetzte es den Rhein. Rasch fielen Speyer und Germesheim in ihre Hände. Das ermöglichte es, am 3. April den Hauptteil der Streitkräfte über
den Rhein zu. werfen und den Stoß gegen Karlsruhe zu unternehmen. Nachdem dieses gefallen war, richtete sich der Stoß auf Pforzheim. Damit war eine Schlüsselstellung erobert, von der aus die Operationen, deren nächstes Ziel Stuttgart war, unternommen werden konnten. Stuttgart wurde von den deutschen Truppen mit großer Hartnäckigkeit verteidigt. Schließlich jedoch fiel es zusammen mit der 19. deutschen Armee in einer vom französischen Generalstab sorgfältig geplanten Vernichtungsschlacht. Vorher hatte eine wichtige Aktion Freudenstadt erobert und damit Straßburg von jeder Drohung befreit.
Am 21. April drangen die ersten französi
schen Abteilungen in Stuttgart ein. Damit nicht genug, wurden auch die deutschen Streitkräfte, die sich im Schwarzwald zäh verklammerten, mit vernichtenden Schlägen bedacht. Dann begann der Vormarsch aus dem zur Zeit der französischen Revolutionskriege berühmten Dreieck Stockach—Engen—Tuttlingen gegen Ulm, Memmingen und Kempten. In zwei Tagen legten die französischen Panzerwagen 150 Kilometer zurück. Am 24. April stieg die Trikolore über Ulm empor.
So hat die 1. französische Armee in vorwärtsstürmendem Elan in einem Zeitraum von kaum vier Wochen den Rhein und die Donau bezwungen. Der Gegner hatte, überrascht durch die Kühnheit, die Plötzlichkeit, die ständige Veränderung der Taktik, nicht die Möglichkeit, sich zu erholen. Keine von den 9 Divisionen, die der 1. Armee entgegenstanden, entkam der Gefangennahme oder Vernichtung. Neunzigtausend Géfangene sind ein Maßstab für die Größe dieses Erfolges. Von Ulm aus stieß die 1. Armee nach Osten
der Zeit gewachsene Menschen. Dies soll auch der Zweck des Turnunterrichtes sein mit gleichzeitiger charakterlicher Bildung und nicht die alleinige Ausrichtung auf den Militarismus und die Vernichtung des Gegners, wie ja auch in erster Linie an Stelle der Erziehung zum Haß, dem Grundübel der vergangenen Zeit, die Erziehung zur Achtung vor Andersdenkenden und die Hochachtung der Eigenart nicht nur im eigenen, sondern auch bei anderen Völkern ein Grundsatz der Jugenderziehung werden muß. Gerade dieser Wertschätzung hat unser Volk in den vergangenen Jahrhunderten so viele Erfolge verdankt. Sie ist aber auch eine Voraussetzung
für eine rich
je Völkergemeinschaft, die auf gegenseitiger Achtung und Wertschätzung beuht. Denn wer Haß sät, kann auch nur
91— Vor allem aber muß auch die
ernten.
Vor alem aber muß aus, die reli
giöse Erziehung der Jugend neben der vater. landischen zur Grundlage d
ländischen zur Grundlage des Unterrichtes
werden. Hier werden wieder die unvergang. lichen ewigen Werte jeglicher Jugenderzie hung an Stelle der sogenannten Freiheit, die nichts anderes als Hemmungslosigkeit ist zur wahrhaft inneren, sittlichen und moralschen Ertüchtigung der Jugend führen müssen
Dr. Manfred Mumelter. Landesschulinspektor.
Vier Millionen Schulden
Das war die Kinderlandverschickung
Die Kinderlandverschickung war eine Ein
d — ner Durch lotztero H. richtung des Nationalsozialismus, worauf sich
und Suden vor. Durch lehztere Bewegung dieser sehr viel zugute tat. Bei jeder Ge
drang sie in Vorarlberg ein, wo sie vom Ende des Krieges überrascht wurde.
Ein französisch=schweizerischer Flugplatz Bern, 13. August. Die Schweizer und die französischen Behörden beabsichtigen, einen internationalen Flugplatz anzulegen, der halb auf schweizerischem und halb auf französischem Gebiet liegen wird. Eine französische Abordnung ist in Bern eingetroffen, um Einzelheiten zu besprechen.
Die Gestaltung der Tiroler Mittelschulen
II.
Soweit die Jugend mit dem deutschen arhnnnt i
Schrifttum überhaupt noch bekannt gemacht wurde, waren dies nur Werke, in denen nationalsozialistische Anschauung zutage trat oder die mit Gewalt dahin umgefälscht wurden. Die Geschichte österreichs aber wurde nur soweit gewürdigt, als sie dem großdeutschen Gedanken Rechnung trug und auch hier alle Leistungen verkleinert, indem man allen Geschichtslügen Raum gab, deren sich eine gewissenlose Geschichtsfälschung seit Jahrzehnten bedient hatte, um vor allem die bekanntesten Vertreter einer bestimmten
Zeitrichtung besonders hervorzuheben, während man gleichzeitige, unvergleichlich bedeu
tendere Herrschergestalten österreichs — ich verweise nur auf Maria Theresia — überhaupt nichts gelten ließ. In beiden Fächern muß wieder das bodenständige österreichertum, die Heimat wieder zu Wort kommen mit all ihren Leistungen, deren sie sich wahrlich nicht zu schämen braucht.
Hat doch gerade Österreich dem Ansturm auf das Abendland am heldenmütigsten ständgehalten. Es ist begreiflich, daß auch Dichter, die den Ruhm Österreichs in alle Welt trugen, wie zum Beispiel Grillparzer, wieder zu Ehren kommen müssen. Auch von der Lehre des einseitigen Rassenstandpunktes, der so abenteuerliche Blüten getrieben hat und in
vielen Belangen schon in den letzten Jahren lächerlich wurde, muß der Unterricht wieder gereinigt werden. So muß auch der Naturgeschichtsunterricht wieder auf den alten Stand zurückgeführt werden, wobei der Unterricht der Biologie im bisherigen Sinne verschwinden muß. Auch die Umänderung des Turnunterrichtes gehört zu den Sofortmaßnahmen. Gewiß soll auf die körperliche Ertüchtigung der Jugend ein großer Wert gelegt werden. Aber dieser Unterricht soll nicht im Außerlichen stecken bleiben, im Soldatenspielen in der Schule mit all den für solche Jahre doch unnötigen und daher abgeschmackten militärischen Kommandos. Gewiß, die Jugend soll stramm sein und gerade der Turnunterricht ist neben der körperlichen Ertüchtigung auch ein Unterricht zur Hebung der
Schulzucht. Aber man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, daß diese Kommandos nur äußerlicher Natur waren, um gegebenenfalls die mangelnde Schulzucht zu verdecken. Die Jugend muß aber wieder zur Achtung vor dem Lehrer, zur Hochschätzung des Alters angeleitet und muß daher auch wieder geführt werden, darf sich also nicht selbst führen. Es ist völlig abwegig, Jugend durch unreife Jugend erziehen zu wollen, so sehr auch die Mitarbeit der Jugend zu begrüßen ist. Wir wollen keine Stubenhocker im alten Sinne erziehen, sondern gesunde, fröhliche, tüchtige und den Anforderungen
legenheit wurde betont, mit welcher Gewissenhaftigkeit die Lager betreut und versorgt würden, daß nur befähigte Erzieher dort eingesetzt werden, mit einem Wort, daß für das geistige und leibliche Wohl der verschickten Kinder alles Mögliche getan würde.
Jetzt aber zeigt sich die nackte Wahrheit.
Der oberste Leiter der KLV in Tirol war ein bewährter alter Kämpfer, der seit dem 15. April 1933 Parteigenosse war, nämlich der Innsbrucker Martin Schatz. Er und sein Mitarbeiterstab von 16 Leuten haben es vorgezogen, in den kritischen Tagen zu verschwinden und die 114 Lager in Tirol einfach im Stich zu lassen.
Seitdem sind über drei Monate vergangen und es zeigt sich, in welcher Weise Schatz und sein Stab gewirtschaftet haben. Die Leute hatten eine merkwürdige Geldgebarung, denn sonst wäre es nicht möglich, daß bei der Abwicklungsstelle der Kinderlandverschickung laufend Geldforderungen eingehen. Es handelt sich dabei nicht etwa um ein paar tausend Mark, nein, das Sümmchen der unbezahlten Rechnungen beträgt vier Millionen Mark. Hinterlassen haben die Herren 1,800.000 Mark.
Die Differenz ist zu bezahlen, wobei aber zu bedenken ist, daß die Stadtverwaltungen in Deutschland sich nicht bereit erklären, für ihre Kinder, die in den schönsten Gasthöfen und Hotels untergebracht waren, auch nur einen Pfennig jetzt noch auszulegen.
Die Abwicklungsstelle der KLV steht jedoch auf dem Standpunkt, daß zunächst einmal die Wirte ausbezahlt werden müssen. Etwa 60 Prozent der Forderungen sollen alsbald erfüllt werden. Den Rest will man aus den Einrichtungen und Lehr= und Lernmitteln bezahlen, die von verschiedenen Schulen aus Deutschland ins Land gebracht wurden und nicht mehr nach Deutschland mitgenommen werden dürfen.
Die meisten Kinder, die in Tirol untergebracht waren, stammten aus dem rheinischwestfälischen Industriegebiet. über 3000 Kin
VI (Alle Rechte bei Geraldine Katt.)
Die Mädchen aus dem K. d. d. K.
Von Geraldine Katt Verboten!
Nach Beendigung meines für lange Zeit letzten
Films „Kleine Mädchen — große Sorgen“ teilte mir der Sondertreuhänder für kulturschaffende Berufe im Auftrage des Ministers mit, daß meine an sich schon sehr klein gewordene Gage nunmehr noch um mehr als die Hälfte gekürzt worden sei. Diesmal setzte ich mich zur Wehr. Ich ging zum Sondertreuhänder persönlich, ich schrieb, ich erklärte allen Verantwortlichen, daß man mir doch nicht auch noch das zum nackten Leben unbedingt Notwendige nehmen könne. Aber es hatte alles keinen Zweck. Auf meine Briefe erhielt ich keine Antwort und auf meine persönlichen Bitten reagierte man lediglich mit einem bedauernden Achselzucken.
Man erspare es mir, die täglich größer werdenden Schwierigkeiten zu schildern, denen ich plötzlich gegenübergestellt wurde, Schwierigkeiten, über die ich zu keinem Menschen sprechen durfte, weil es in unserem Berufe zu allen Zeiten gewissenlose Unternehmer gegeben hat, die es sehr wohl verstanden, solche Schwierigkeiten zu ihrem Vorteil auszunützen. In dieser ganzen schweren Zeit gab es nur einen einzigen Freund, der uns geholfen hat, obwohl er wußte, daß es für ihn gefährlich sein kann, uns zu helfen. Wenn ich jetzt seinen Namen nenne, so trage ich damit nur einen winzigen Teil dessen ab, was mein Mann und ich ihm schulden. Er hieß Wilhelm Kuster und war damals Mitinhaber des „Braunschweigischen Bühyenverlages“ und des
„Karl=LimbachBuchverlages“.
Wenn ich glaubte, daß „mein Fall“ mit der drastischen Gagenkürzung erledigt war, so war d#e ein bedauerlicher Irrtum. Wenig später rief eine damals noch nicht verstaatlichte Filmgesellschaft bei mir an und fragte mich ob ich die Hauntrolle in ihrem nächsten Film übernehmen walle. Nach all dem, was inzwischen geschehen wir. hieh mir nur die Mögiichkeit, sofort zuzusagen, um so mehr, als mir erklärt wurde, daß
man die Hauptrolle des noch in Arbeit befindlichen Drehbuches mir direkt auf den Leib schreiben würde. Ich unterschrieb also den Vertrag zu den Bedingungen, die der Sondertreuhänder mir gerade noch gestattet hatte, und bereitete alles für den ersten Drehtag vor. Der betreffende Tag verging aber, ohne daß die Filmgesellschaft etwas von sich hören ließ. Am darauffolgenden Tag erhielt ich durch Boten einen Brief von der Gesellschaft, in dem mir mitgeteilt wurde, daß sie leider aus „verleihtechnischen“ Gründen im letzten Augenblick gezwungen worden sei, die Hauptrolle umzubesetzen, daß sie mir aber die vertraglich zugesicherte Gage voll auszahlen würde.
Die ganze Angelegenheit kam mir gleich höchst unwahrscheinlich vor. Ich fragte aber bei der Filmgesellschaft nicht zurück, da es ja auch hätte möglich sein können, daß sich alles so verhielt, wie sie in ihrem Schreiben behauptete. Erst als sich wenige Tage später genau der gleiche Fall mit einer anderen ebenfalls noch privaten Filmgesellschaft ereignete mit dem einzigen Unterschied, daß es diesmal gar nicht erst zu einem Vertragsabschluß gekommen war, fragte ich den Produktionsleiter der ersten Filmgesellschaft nach dem wahren Sachverhalt. Er erwiderte mir ausweichend, daß er mir leider gar nichts sagen könne, daß er es aber für richtig hielte, wenn ich mal zu meinem Anwalt ginge. Soweit er gehört hätte, könne mir mein Anwalt Näheres mitteilen.
Jetzt wußte ich Bescheid! Mein Anwalt teilte mir dann auch auf mein Befragen mit, daß „man“ im Propagandaministerium „etwas gegen mich hätte“. Er vermutete, der wahre Grund sei der, daß ich noch keine Wehrmachtstourneen gemacht habe. Dieser Grund erschien mir wenig stichhaltig, um so mehr, als ich ja nachweisen konnte, daß ich schon Wehrmachtstourneen gemacht hatte. Daraufhin empfahl mir mein Anwalt, doch einmal die Sache selbst in die Hand zu nehmen und nachzuforschen, woran es liegen könne, daß die Filmgesellschaften nicht mehr mit mir arbeiteten.
Nun begann mein Kampf, ein Kampf, der mit wenigen Unterbrechungen bis Kriegsende dauerte. Viele haben diesen Kampf nicht gekämpft, weil
sie ihn mit Recht für aussichtslos hielten. Ich mußte ihn kämpfen, weil ich es mir einfach nicht leisten konnte, arbeitslos zu sein. Schließlich ging es um meine gesamte künstlerische und menschliche Existenz und außerdem war ja noch kein direktes Verbot gegen mich ausgesprochen worden. Einwandfrei festgestellt wurde damals lediglich eine Art von Flüsterpropaganda gegen mich. Es bestand, so schien mir, doch noch eine winzige Möglichkeit, gegen diese halboffizielle Flüsterpropaganda anzukämpfen. Ich rannte also von Kreti zu Pleti, um diesem Gerede die Spitze abzubrechen. Aber überall, wohin ich kam, tat man maßlos erstaunt, daß ich „so etwas“ überhaupt ernst nehme. Das Ganze sei doch wahrscheinlich nur ein „Kollegengequatsche“. so beteuerte man mir, und
fügte gleichzeitig hinzu, daß ich gut daran täte, es nicht ernst zu nehmen.
Manche, wie zum Beispiel der Leiter der Fachschaft Film, gaben sich redliche Mühe, Klarheit in meine Angelegenheit zu bringen. Aber das einzige, was wirklich klar war, war die Tatsache, daß mein Telephon auch weiterhin beharrlich schwieg. Keine Filmgesellschaft rief an, kein Theater meldete sich mehr, ja sogar die Kollegen, mit denen man früher oft telephoniert hatte, vermieden es peinlichst, mich anzurufen. Ich war augenscheinlich verhoten und es könnte. unter Umständen gefährlich sein, mit einer solchen Frau, zu sprechen oder sie auf der Straße zu begrüßen. Ich kam mir vor wie eine Ausgestoßene.
(Fortsetzung folgt!)
Ein- und Ausfälle
Im griechischen Mythos war Europa auf dem Stier — heute ist Europa selber stier.
Von der Stadt der Bewegung aus ist der Staat selbst in Bewegung geraten.
Diogenes
Macht Gebrauim Tiroler La
vom Kartenvorverkauf desreisebüro!
der aus Essen, Duisburg, Oberhausen usw waren mit ihren Schuleinrichtungen un Lehrpersonen in allen Bezirken Tirois unter gebracht. Außerdem war auch eine große An zahl von Kindern aus Wien, Niederösterreich und Preßburg in Tirol zu Gast.
Gegenwärtig befinden sich noch 1714 Kin der aus Essen im Alter von 8 bis 18 Jahren in Landeck, Imst, im Pa in Reutte, Seefeld und hofen, St. Johann am P
St. Christoph sind Mädel untergebracht.
Die 1714 Essener Kinder werden wahr scheinlich noch in dieser Woche in einem ge schlossenen Transport bis nach Essen gebracht werden. Ein Studienrat aus Essen hat be reits mit seinen Landsleuten Fühlung ge nommen und die Nachricht mitgebracht, da in Essen ein Auffanglager für die Kinder er richtet wurde.
400 Wiener Kinder werden bis Ende diese Monats nach Linz gebracht werden und von dort aus nach Wien zurückkehren.
Die Kinder aus Preßburg und Berlin wer den voraussichtlich noch den Winter über in Tirol bleiben. Alle Kinder, die noch längen Zeit hier bleiben, sollen schulmäßig weiter gebildet und erzogen werden. Für die heimat losen und elternlosen Kinder werden in Tirol zwei Heime geschaffen werden.
In den ersten Monaten nach dem Zusam menbruch haben sich manche Eltern aus den Industriegebiet Deutschlands unter aben teuerlichen Umständen nach Tirol aufgemacht und ihre Kinder abgeholt.
Fast fünf Jahre lang haben Tausende von Kindern aus Deutschland in unserer geimat eine Unterkunft gefunden. Die Opfer derGemeinden, die für Verpflegung und Unter kunft gesorgt haben, waren groß.
In gewissenloser Weise jedoch hat der Leiter der Kinderlandverschickung in Tirol sei dem Jahre 1944 eine Reihe von Ausgaben einfach nicht mehr beglichen, obwohl das Geld
dazu reichlich vorhanden war. In den letzten Monaten haben auch die Lehrkräfte kein
Geld mehr bekommen. Im Augenblick de Gefahr sind viele Heimleiter, die sich im Laufe der Jahre oft ihre ganze Familie nach Tirol kommen ließen, mit den besten Lebenmittelvorräten aus den Lagern spurlos ver
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Professor uns fort: „Fr von faschistise lerdiktatur.
Der englische Buchhandel hat mit den europäischen Ländern Abmachungen getroffen, die trotz der Währungsschwierigkeiten eine Beliefe rung Europas mit englischen Büchern ermögliche sollen.
Die spanische Regierung hat beschlossen, Leo „Degrelle, den ehemaligen Führer der Rexisten der während des Krieges 8S=Führer g war, an Belgien auszuliefern.
Die Universität Heidelberg ist wie der eröffnet worden.
Der italienische Ministerpräsident Nenni er klärte, er hoffe auf einen entscheidenden Sieg de Linken bei den Wahlen und damit die Abschaf fung der Monarchie in Italien.
Auf dem Kongreß der sozialistischen Partei Frankreichs erstattete Leon Blum Vorschläge deren Annahme die sozialistische Partei aus eine Klassenpartei zu einer Volkspartei entwicken würde.
Der ehemalige slowakische Staatspräsiden Tiso wird an die tschechoslowakischen Behörde ausgeliefert.
Eine Proklamation des Königs Petet von Jugoslawien, die in London veröffent licht wurde, erklärt, daß das mit Tito getroffen übereinkommen hinfällig sei.
In Wien versehen alliierte kombinierte trouillen den Polizeidienst.
In den letzten 10 Monaten wurden in Belgien 70.000 Personen wegen Zusammenarbei mit den Deutschen verhaftet, 16.000 wurden schuldig gesprochen, 200 zu lebenslänglichem ker und 2117 zum Tode verurteilt.
Schweden hat auf seine Sonderrechte in Chim verzichtet.