Tiroler Tageszeitung 1945
Monat:7
- S.42
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Seite 2 Nr. 27
Tiroler Tageszeitung
Montag, 23. Juli 1945
Stadt und Land
Der ehemalige Landeshauptmann Dr. Schumacher kriegsgefangen
Wir haben Anfragen erhalten, wo sich der ehemalige Landeshauptmann Dr. Josef Schumacher, der zur Zeit des überfalles auf österreich an der Spitze des Landes stand, befinde. Dr. Schumacher war gerade zu der Zeit, als der Zusammenbruch des Dritten Reiches erfolgte, zur Dienstleistung bei den Standschützen nach Gossensaß einberufen worden. Er geriet mit seiner Formation in Gefangenschaft. Die Nachforschungen, die angestellt wurden, um seinen Aufenthalt zu ermitteln, scheinen zu ergeben, daß er in einem Lager bei Rimini gesehen wurde. Dr. Schumacher, der diese sieben Jahre hindurch der lebhaftesten Aufmerksamkeit der Gestapo ausgesetzt war, die ihn gleich am Anfang einige Wochen hindurch in ihrem engeren Gewahrsam hielt, widmete sich bis zum Jahre 1942 der Betreuung eines Handelsunternehmens. Auf Grund
der berüchtigten Einschränkungsverordnung vom Jahre 1942 schloß die Partei sein Geschäft. Er selbst wurde vom Arbeitsamt einer Rechtsanwaltskanzlei in Hall zugewiesen. Beim ersten Luftangriff auf Innsbruck im Dezember 1943 wurde sein Haus in der Maria=Theresien=Straße samt dem größten Teil seiner Habe zerstört. Im August des vergangenen Jahres wurde Dr. Schumacher im Zusammenhang mit jener Verhaftungswelle, durch die man beinahe sämtliche prominenten politischen Persönlichkeiten des Landes erfaßte, in das Reichenauer Lager gebracht, wo er bis zum Spätherbst festgehalten wurde.
Quellgebiet, aus dem 80 Prozent des Trinkwassers stammen, sind noch mächtige unterirdische Quellen, die ihre Speisung aus dem Pfeisgebiet erhalten. Dieses Einzugsgebiet beträgt 30 Kilometer und durch die geologische Querverlagerung im Pfeisgebiet fließt verhältnismäßig nur eine geringe Wassermenge nach Scharnitz. In einer 1500 Meter langen, begehbaren Stollenanlage werden nun die unterirdischen Quellen erfaßt, deren Wassermenge im Sommer zirka 1600 Liter pro Sekunde beträgt.
Das Gefälle zwischen Quellfassung und dem auf einer Seehöhe von 690 Meter nächst
In den Abendstunden des 17. Juli ging über ganz Tirol ein Gewitter nieder, das durch Wildbäche und große Mengen von Geschiebe und Wildholz, das sie in Bewegung setzten, zahlreiche Schäden verursachte, die in Uderns im Zillertal und in Pill bei Schwaz besonders schwer sind.
Wiederherstellung des alten Landeswappens
Die Landesregierung hat in der Sitzung vom 4. Juli beschlossen, daß das durch die Nationalsozialisten geänderte Landeswappen von Tirol wieder in der ursprünglichen Form hergestellt werde. Demnach tritt das mit Landesgesetz vom 27. Februar 1934, § 7, festgesetzte Wappen wieder in Kraft.
Für die Theaterfreunde
Wir werden gebeten mitzuteilen, daß in Hinkunft die Einschaltung eines Sonderzuges den Bewohnern des Stubaitales die Ruckfahrt von gewissen Theatervorstellungen ermöglichen wird. Das erstemal verkehrt dieser Zug am 28. Juli anläßlich der Aufführung von „Jedermann“. Die Hinfahrt zu den Vorstellungen kann mit jedem fahrplanmäßigen Zuge angetreten werden. Die Rückfahrt erfolgt ab Theater mit Sonderwagen (Autobus oder Straßenbahn) zum Sonderzug. Die Preise werden für Lustspiele usw. je nach gewünschter Platzkategorie inklusive Fahrt von ca. RM. 5.— bis RM. 9.—, bei Operette ca. RM. 1.— mehr und für „Jedermann“, wo die Theaterkarten den doppelten Betrag kosten, RM. 6.— bis RM. 13.— betragen. Da die Kosten des Sonderzuges auf die Teilnehmer, deren Zahl im voraus aber nicht bekannt ist, aufgeteilt werden
muß, ist eine Berechnung auf den Pfennig nicht möglich, doch kann ein Ausgleich immer durch eine billigere Theaterkarte erfolgen. Um den Besuchern die Karten rechtzeitig zukommen lassen zu können und den Sonderzug zu bestellen, muß die Bestellung mit Angabe der gewünschten Preislage unter „Theaterzug“ raschestens durch das Bahnpersonal an die Station Fulpmes gegeben werden. Bestellungen nach Dienstag abends können nicht mehr verücksichtigt werden. Wo die Abholung der Karten erfolgen kann, wird noch bekanntgegeben werden.
Die Trinkwasserversorgung Innsbrucks
dem Schillerwege gelegenen Wasserschlosse wird nun dazu benutzt, um elektrische Energie zu erzeugen. In der Nähe des vorhin erwähnten Wasserbehälters wird ein Kraftwerk errichtet, in dem drei Maschinensätze zu je 2000 PS zur Aufstelllung kommen.
Das die Turbinen verlassende Wasser, dessen Güte in hygienischer Beziehung durch die Verkapselung der Turbinen nicht im geringsten beeinträchtigt wird, gelangt nun in den 24 Millionen Liter fassenden Wasserbehälter. Nach Vollendung dieser schönen und modernen Anlage ist das Wasserwerk Innsbruck in der Lage, alle Anforderungen restlos zu ersüllen. Gehemmt wird der Bau allerdings noch durch den Mangel an Bauarbeitenn, ebenso macht sich dieser Umstand bei Behebung der Bombenschäden des Rohrnetzes noch stark bemerkbar.
Wildwasserschäden im Unterinntal
Die Katastrophe in Aderns
In Uderns kam das Hochwasser in Form einer etwa zwei Meter hohen Mur am Talausgang an, an deren Kopf sich so große Mengen von Treibholz befanden, daß man vom Wasser selbst nichts bemerkte. Die zum Teil erst im vergangenen Winter aufgestellten Uferschutzmauern wurden überflutet, hinterspült und weggeschwemmt. Dadurch besteht neuerdings die Gefahr, daß der eben erst beruhigte Hangrutsch am linken Ufer, der schon eine Höhe von 50 Meter erreicht hat und ein Bauernhaus bedroht, wieder in Bewegung kommt. Das am Talausgang befindliche untere Kraftwerk der Tiwag sowie mehrere Bauernhäuser und Wirtschaftsgebäude sind infolge der Auflandung des Bachbettes stärkstens bedroht, dürften aber durch die eingeleiteten Schutzarbeiten gerettet werden konnen. Der Bach hat nach Verlassen des Tales mehrfach seine
Richtung geändert und weite landwirtschaftlich genützte Flächen mit Schotter bedeckt und verwüstet. Alle Brücken wurden weggerissen mit Ausnahme der der Zillertalbayn. Der Finsingbach ergoß seine Fluten über die Felder, vermurte in der Ortschaft Finsing zahlreiche Häuser, überschwemmte die Straße und durchbrach den Bahndamm, so daß jeglicher Verkehr durch das Zillertal unterbunden war. Die Hilfsarbeiten wurden am Abend des 17. Juli zunächst von der Bevölkerung von Uderns durchgeführt, hatten aber wegen des Ausmaßes der Katastrophe und wegen mangelnder Werkzeuge keinen besonderen Erfolg. Erst als die Bevölkerung und die Arbeiter der Wildbach
verbauung aus den umliegenden Gemeinden aufgeboten wurden, konnte der Bach in sein altes Bett zurückgebracht werden. Französische Pioniere erbauten inzwischen eine Notbrücke im Zuge der Zillertalstraße. Vom
Kommandanten der französischen Truppen in Schwaz, der in Begleitung des Bezirkshauptmannes Dr. Huber die Schadensstelle besichtigte, wurde die Beistellung von 50 SS=Gefangenen aus dem Lager Jenbach zugesagt.
5000 Kilogramm Mehl unter Wasser
In Pill lagerte sich das Geschiebe imsbesondere oberhalb der Bundesstraßenbrückke in den Wildbach ab und verstopfte das Gerinne derart, daß es zum Bachaustritt über das linke Ufer gegen die Mühle und das Sägewerk Knapp kam. Hierbei wurden die Gebäude bis ein Meter hoch eingeschottert, 5000 Kilo Mehl unter Wasser gesetzt und der gesamte Brettervorrat umgestürzt und eingemurt. Auch die am rechten Ufer gelegenen Häuser wurden eingesandet und die unbebauten Flächen zirka ein Meter hoch mit Geröll und groben Felsblöcken bedeckt. Die Bundesbahnbrücke mußte abgezogen werden, um eine Verklausung zu verhindern. Das Wasser floß teilweise an der Bundesstraße in der Richtung nach Schwaz und Innsbruck ab und vermurte einige Grundstücke. Die Bevölkerung vom Pill arbeitete während der ganzen Nacht an der
Eindämmung des Hochwassers, die ihr auch gegen Morgen zu gelang. Seither läuft der Bach zur Hauptsache wieder in seinem alten Gerinne. Französische Pioniere stellten die Brücke wieder her und halfen bei der Freilegung der Straße. Am Abend des 18. Juli konnte der Verkehr wieder aufgenonamen werden. Das Mehl wurde geborgen und der Verwertung zugeführt. Auch hier wurde vom Kommandeur der französischen Truppen in Schwaz, Hauptmann Brecht, durch Vermittlung des Bezirkshauptmannes Dr. Huber die Beistellung von 25 SS=Gefangenen zugesagt.
Die Trinkwasserversorgung der Stadt Innsbruck geht in ihrer gegenwärtigen Anordnung im wesentlichen auf die Neunzigerjahre des vorigen Jahrhunderts zurück. Damals waren es zwei Quellen, in der Mühlauer Klamm (und Wurmbachquelle), aus denen die Wasserversorgung bestritten wurde. Seit dieser Zeit ist die Einwohnerschaft der Stadt Innsbruck fast auf das dreifache angestiegen, weshalb die bisherigen Wasserversorgungseinrichtungen den gesteigerten Erfordernissen nicht mehr entsprachen. Um hier nur ein Beispiel anzuführen: Innsbruck hat in seinen Wasserreservoiren eine Reservemenge für zirka eine Stunde, während Wien in seinen Hochbehältern eine solche für eineinhalb bis zwei Tage besaß. Die nach dem ersten Weltkrieg einsetzende Wirtschaftskrise verhinderte eine Erweiterung der Trinkwasserversorgung. Allerdings
wurden schon seit 1930 eingehende Untersuchungen mit dem Ziele eingeleitet, die Behebung der Wasserversorgungskalamitäten auf möglichst günstige Weise zu lösen.
Die Erschließung des gesamten Quellgebietes in der Mühlauer Klamm durch eine Stollenanlage in einer Seehöhe von 1140 Meter erwies sich als technisch und wirtschaftlich günstigste Lösung. In
Inventuraufnahme und Ladensperre
Nur bis 24. Juli
Die in der Presseverlautbarung vom 21. Juli bis zum 28. Juli angeordnete Geschäftssperre wird auf den 23. und 24. Juli beschränkt.
Die angeordnete Bestandsaufnahme ist während der Geschäftssperre durchzuführen, muß bis zum Abend des 24. Juli beendet sein und dem zuständigen Bürgermeister zur Kenntnis gebracht werden.
Der Bürgermeister hat durch Erhebungsbeamte vom 25. Juli an die Richtigkeit der Bestandsaufnahme zu überprüfen und das Ergebnis bis spätestens 30. Juli dem zuständigen Wirtschaftsamt zu melden.
Vom 25. Juli an sind die von der Ladensperre betroffenen Geschäfte wieder für den allgemeinen Verkauf zu öffnen.
Bezug von Tabakwaren
Das Landesernährungs= und Wirtschafts amt teilt mit:
In der 3. (78.) Zuteilungsperiode erhalten die Inhaber der neugestalteten Raucherkarten M auf die Abschnitte 1—6 je 10 Zigaretten. Auf die Abschnitte 1—3 der F=Karten sind ebenfalls je 10 Zigaretten zu beziehen. Einmalig werden auf die Abschnitte 7 der MKarte 20 Zigaretten und die Abschnitte 8 dieser Karten ein Paket Pfeifentabak abgegeben. Die Inhaber der F=Raucherkarten erhalten 20 Zigaretten auf die Abschnitte 4.
1200 Geisteskranke beseitigt
Zu den Mitteilungen über die Ermordung von 1200 Geisteskranken erfahren wir, daß diese unerhörte Grausamkeit vom sstaatlichen Gesundheitsamt vollzogen wurde, an dessen Spitze Dr. Czermak stand. Dr. Malfatti war bis zum Jahre 1941 Leiter des Gaugesundheitsamtes für Tirol und Vorarlberg. Er war, wie die Untersuchung ergab, weder mit der Aufstellung, noch mit der Begutachtung der berüchtigten Listen betraut. Dr. Malfatti befindet sich jedoch aus anderen Gründen weiterhin in Haft.
Anrechnung von Pferde= und Maultierfleisch
Es wird darauf hingewiesen, daß Pfferdeund Maultierfleisch nur gegen hundertprozentige Markendeckung abgegeben werden darf.
AUS
Schließung der Wiener Schulen
Wien, 23. Juli. Der schlechte Ernährungs
zustand der Wiener Kinder hat die Stadtverwaltung veranlaßt, sämtliche Volksschulen und höheren Schulen zu schließen.
Wiederherstellung von Donaubrücken
Wien, 22. Juli. Die Nordwestbahnbrücke
wird mit Hilfe der russischen Armee im Laufe des Monats August wieder soweit hergestellt sein, daß der Verkehr auf der Brücke aufge nommen werden kann. Die nächsten Wiederinstandsetzungsarbeiten gelten der Tullne Brücke.
Wiedereröffnung der Arbeitermittelschule in Linz
Linz, 22. Juli. Die Arbeitermittelschule die in Linz seit 1928 besteht, begmnnt im Herbst dieses Jahres wieder ihre Tätigkeit. Die Arbeitermittelschulen — bisher bestehen solche in Linz und Graz — haben den Zweck, Personen, die nach Erfüllung der Volksschupflicht in das Berufsleben eingetreten sind und die das 17. Lebensjahr vollendet haben, nach Ablauf einer viereinhalbjährigen Studienzeit zur Hochschulreife zu führen.“
Der Geschmack der Bücherfreunde
Linz, 20. Juli. Nachfragen in Büchereien ergeben interessante Antworten auf die Frage, welche Lektüre die Leute am meisten interessiert. Die Leserschaft zerfällt in zui Gruppen. Die größere von diesen sucht den Büchern Erholung, Entspannung un Vergnügen. In diesen Kreisen sind die über setzungen der englischen und amerikanische Schriftsteller ebenso wie Karl May und Jules Verne außerordentlich geschätzt. Die zweite Gruppe will entweder lernen oder geneßen Sie bevorzugt daher die Literatur der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Sehr begehrt sind die wissenschaftlichen Reisebeschrei bungen.
Sozialpolitik im neuen Österreich
Linz, 21. Juli. Anläßlich einer dem Aufbau der Sozialpolitik gewidmeten Sitzung gab Captain Robertson von der Militär regierung seiner Bewunderung für die Höhe der seinerzeitigen Arbeitsgesetzgebung in Österreich, insbesondere auf dem Gebiete der Sozialversicherung, Ausdruck. Dr. Viktor Guttmann, der Referent für soziale Verwaltung, erklärte, die arbeitsrechtliche Sitution müsse wieder entkrampft werden. Döl Alfred Maleta bezeichnete es als die Augabe der österreichischen Sozialpolitik, den österreichischen Arbeiter alles das wiederzu geben, was er während der Katastrophen ahre verloren hat.
Säuberung bei der Salzburger Polizei
Salzburg, 21. Juli. Auf Anordnung der amerikanischen Militärregierung wurden 3 Angehörige der Salzburger Polizei wegen ihrer engen Beziehungen zur Nazi=Partei entlassen. Diese Entlassungen folgten den an nähernd 100 Entlassungen, die von dem durch die amerikanischen Behörden eingesetzten Abteilungsleiter der zivilen Polizei bereits frü her vorgenommen wurden.
So schaut — „Wohlfahrtspflege“ aus
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Ein Erholungsheim für ehemalige politisch Häftlinge in Seeboden
Seeboden, 21. Juli. Heute wurde hie ein Erholungsheim für politische Häftling eröffnet. Es wurde von der Wiedergutm chungsstelle in Spittal a. D. mit Unterstützun der Bezirkshauptmannschaft und des engl schen Roten Kreuzes gegründet.
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Vorverkaufsstelle für Eisenbahnfahrkarten Bei dem Tiroler Landesreisebüro in Innsbruck, Maria=Theresien=Straße, Taxishof, wurde eine Vorverkaufsstelle für Eisenbahnfahrkarten errichtet. Es werden dort Fahrkarten für den laufenden und die zwei Folgetage ausgegeben. Um dem Gedränge an den Bahnhofskassen zu entgehen, liegt es im Interesse der Reisenden, von dieser zu ihrer Bequemlichkeit geschaffenen Einrichtung Gebrauch zu machen.
60 Lienzer waren im K3.
Radio London gibt bekannt: Etwa 60 Einwohner der Stadt Lienz wurden von dem Nazi in Konzentrationslager gebracht oder nach Deutschland deportiert. Von den 20 in Konzentrationslager gebrachten Menschen sind 12 nicht zurückgekehrt. Sie haben ihrem Widerstandsgeist mit dem Leben bezahlem müssen.
Salzburg, 21. Juli. Der hier verhaftet Nazibürgermeister von Traiskirchen Dr. Trot handel, der zu den Mitarbeitern der Wiener kur an die Bi.
Gestapo zählte, die auf seine Anzeige hin dustrieorten, die
wiederholt vorging, erklärte bei seiner Ver Dörfern sich
nehmung, er habe „nur auf dem Gebiete der Wohlfahrtspflege gearbeitet".
Landestheater
Montag, 18.30 Uhr:
„Jedermann.“
SPORT
SPHEL
Fußballsport in Landeck
In Landeck fand am 15. Juli wieder ein Fußballtreffen statt. Gegner waren die schon aus früheren Spielen bekannten SV. Landeck und FC.
Zams. Nachdem die Landecker Schülermannschaft das Vorspiel mit 1:0 für sich entscheiden konnte,
gelang es der 1. Mannschaft des Gastvereines durch ihren vorbildlichen Kampfgeist, das von Schiedsrichter E. Wyhs einwandfrei geleitete Treffen mit 6 : 2 Toxen für sich zu entscheiden.
Wiederaufbau des Salzburger Domes
Salzburg, 21. Juli. In einer Sitzung des Dombaukomitees berichtete der Wiener Architekt und Dombaumeister Professor Dob tor Holey über den Plan für die Restaurie rung des Domes. Zuerst wird der ungeheun Schutt, der durch den Einsturz der Kuppelin das Innere fiel, weggeräumt. Dann wird da zerstorte Innere des Domes durch eine Doppel wand abgetrennt. An dieser Wand, die ein der Architektur des Doms entsprechende Glie derung erhalten soll, wird der provisorische Hochaltar zur Aufstellung gelangen. Der Dom dürfte noch vor Einbruch des Winters für den Gottesdienst geöffnet werden. Für die Finan zierung dieses Planes sollen auch die amer kanischen Katholiken um ihre Hilfe gebeten werden.
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Österreichischer Verkehrsposten in Klagenfurl
Klagenfurt, 20. Juli. Seit drei Tagen wird die Verkehrspolizei wiederum von öster reichischen Polizisten versehen. —